Elektromobilität in Leipzig: Mit E-Bikes ins Büro und ins Grüne
Gernot Borriss
15.05.2011
e-motion Premium-Shop im Leipziger Waldstraßenviertel.
Foto: Gernot Borriss
Das Fahrrad gilt als das umweltfreundliche Verkehrsmittel schlechthin. Doch manchem ist Radeln zu beschwerlich. Warum denn dann das Radeln nicht mit den Möglichkeiten der Elektromobilität unterstützen? Dieses Angebot nachhaltiger und großstadttauglicher Mobilität unterbreitet Volker Große mit e-motion.
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Volker Große will Menschen möglichst niederschwellig zu einer stressfreien körperlichen Betätigung bewegen. Selbst das Wort „Sport“ vermeidet der passionierte Langläufer dabei, denn dieser Terminus schrecke manche eher ab.
Als im März dieses Jahres die ersten Sonnenstrahlen zur Frühlingsausfahrt mit dem Fahrrad einluden, eröffnete er seinen e-motion Premium-Shop im Leipziger Waldstraßenviertel. In dem Geschäft in der Max-Planck-Straße 19 findet sich alles rund um E-Bikes und Pedelecs. Zubehör und Service selbstverständlich eingeschlossen. Und zwar „herstellerunabhängig“, wie Volker Große betont.
Volker Große.
Foto: Gernot Borriss
Derzeit seien Elektrofahrräder eher ein Thema im Tourismus. Denn Fahrräder mit der Möglichkeit des wahlweisen Elektroantriebs erleichtern manchem das Aufsitzen auf die Stahlrösser. Auch ließen sich so Gruppenfahrten leichter organisieren, denn mit der Hilfe von Elektromotoren könnten Menschen mit ganz unterschiedlichen sportlichen Möglichkeiten dauerhaft ein Tempo halten.
„Aber perspektivisch sehe ich E-Bikes als ein Fortbewegungsmittel für die Innenstadt“, erläutert Volker Große. Aus seiner Sicht sind E-Bikes etwas für Pendler, auch in Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr, und für Kurzstrecken aller Art. „Gerade beim Arbeitsweg scheuen viele die Strecke mit dem Rad, weil sie nicht verschwitzt im Geschäft oder im Büro ankommen können.“
Volker Große vor seinem e-motion Premium-Shop im Leipziger Waldstraßenviertel.
Foto: Gernot Borriss
Mit etwas Elektrokraft kann der Tritt in die Pedale so dosiert werden, dass sich die Transpiration in Grenzen hält. Für manchen, dessen körperliche Möglichkeiten eingeschränkt sind, kann das Fahrrad dank Elektromobilität wieder eine Alternative sein, schlägt Volker Große einen größeren Bogen.
„Wir haben ein Portfolio, mit dem wir jeden Kunden bedienen können“, fährt er fort, „das reicht von denen, die am Wochenende in den Garten fahren, bis zu denen, die die sportliche Fortbewegung wünschen.“ Kooperationen mit Firmen und Hotels werden an verschiedenen Standorten in Deutschland bereits praktiziert und sind in Leipzig in Vorbereitung. So bestehe eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düsseldorf.
„Außerdem braucht so ein E-Bike keine Umweltplakette“, verweist Volker Große auf die nahezu unbegrenzte Citytauglichkeit seiner Geräte, auch in Leipzig. So versteht er sein Angebot durchaus als Beitrag für verkehrsberuhigte und emissionsärmere Innenstädte. Zugleich will der ehemalige Leistungssportler, „dass Menschen in Bewegung kommen“. Denn Radeln, auch mit der Unterstützung eines Elektromotors, wäre eine hervorragende Gesundheitsprävention, ohne extra Zeit zu investieren.
Einen Partner sieht Volker Große im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Dessen Einsatz als Lobby der Radfahrer in der Messestadt imponiert ihm. Deshalb ist der Läufer Volker Große seit einiger Zeit Fördermitglied des ADFC.
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