Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige

2 Milliarden Euro für Bahnverkehr im Freistaat Sachsen: In Leipzig soll für 12 Millionen Euro ein neues IC-Werk entstehen

Redaktion
Hauptbahnhof Leipzig.
Hauptbahnhof Leipzig.
Foto: Matthias Weidemann
Und tatsächlich: Die Deutsche Bahn hatte was im Ärmel, als sie am Donnerstag, 7. Juni, zum Bahngipfel nach Chemnitz anreiste. Zum Beispiel den Ausbau des Leipziger ICE-Werkes für 12 Millionen Euro. Außerdem die Investitionspläne für die nächsten vier Jahre: 2 Milliarden Euro will die Bahn von 2012 bis 2016 in den Ausbau der Gleisinfrastruktur in Sachsen investieren. Das ist nicht wirklich neu. Großprojekte binden die Gelder.

Anzeige

„Der Bau unseres neuen IC-Werks am Standort Leipzig ist ein weiteres wichtiges Signal für unsere starke Präsenz hier im Freistaat Sachsen. Meine Vorstandskollegen und ich haben am Dienstag dafür die ersten Planungsmittel freigegeben. Ab 2014 soll in dem neuen Werk unsere künftige Doppelstock-IC-Flotte gewartet und instand gehalten werden. Dafür benötigen wir rund 50 zusätzliche Mitarbeiter“, sagte DB-Chef Dr. Rüdiger Grube in Bezug auf die 12-Millionen-Euro-Investition in Leipzig. Die Doppelstock-IC sollen mittelfristig die im Einsatz befindlichen IC-Wagen ergänzen und beispielsweise auf der Verbindung Emden–Oldenburg–Hannover–Leipzig zum Einsatz kommen.

Gleichzeitig will die Deutsche Bahn den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur in Sachsen weiter vorantreiben. Rüdiger Grube: „Die DB wird in Sachsen von 2012 bis 2016 rund 2,3 Milliarden Euro in den klimafreundlichen Verkehrsweg Schiene investieren. Denn nur mit einer leistungsfähigen Eisenbahninfrastruktur schaffen wir die Grundlage für eine noch bessere Verzahnung unserer Nah- und Fernverkehrsangebote in Sachsen.“

Die größten Anteile fließen in den Ausbau der Strecke Knappenroda–Horka, den weiteren Ausbau der Eisenbahnknoten Dresden, Leipzig und Chemnitz sowie die Modernisierung und Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale.

Zum Vergleich: Auch in den Jahren 2007 bis 2011 beliefen sich die Infrastrukturinvestitionen in Sachsen auf rund 2 Milliarden Euro.

Blick über den Hauptbahnhof und die Kulisse von Leipzig.
Blick über den Hauptbahnhof und die Kulisse von Leipzig.
Foto: Matthias Weidemann

Verbindung nach Polen wird verbessert

Rund 420 Millionen Euro investiert die DB in den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Knappenrode–Horka. Der offizielle Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant. Was die Logistiker in Sachsen aufhorchen lassen dürfte. Denn damit wird Sachsen deutlich besser ans polnische Schienennetz angebunden.

„Mit dem lange erwarteten Ausbau wird Knappenrode–Horka zur künftigen Güterverkehrsmagistrale ins südliche Polen und Südosteuropa und trägt damit auch wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Region bei“, sagte Grube. Um die Strecke auch für den Personenverkehr attraktiv zu machen, haben beide Seiten eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung über rund 1,6 Millionen Euro unterzeichnet. Mit diesen Landesmitteln soll die Streckengeschwindigkeit von bisher 120 km/h auf künftig 160 km/h gesteigert werden.

Knappenrode liegt südlich von Hoyerswerda. Was ebenfalls für Leipzig interessant ist, denn Endpunkt der künftigen S-Bahn-Linie 3 Hoyerswerda-Torgau-Eilenburg-Taucha-Mockau-City-Tunnel, die danach über Connewitz, Markkleeberg und Borna nach Geithain weiterfährt.

Im Fokus des Bahngipfels in Chemnitz stand auch die künftige Anbindung von Südwestsachsen. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Vorstandsvorsitzende der DB AG, Dr. Rüdiger Grube, haben sich beim Gipfel gemeinsam auf Vorplanungen zum Streckenausbau Chemnitz–Leipzig verständigt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die Vorplanungen sollen dann 2013 abgeschlossen sein. Heute ist Leipzig von Chemnitz aus im Stundentakt in weniger als 60 Minuten mit den Zügen des Nahverkehrs erreichbar. Um ein konkurrenzfähiges Fernverkehrsprodukt auf die Schiene zu bringen, sind aber erhebliche Streckenausbaumaßnahmen erforderlich. Die liegen seit Jahren auf Eis.

Darüber hinaus sicherte die Deutsche Bahn zu, den Interregio-Express (IRE) Nürnberg–Chemnitz–Dresden zunächst bis Ende 2014 weiter zu betreiben. Für die Zeit nach 2014 wollen beide Seiten jetzt intensiv nach Lösungen suchen. Die zweistündliche Verbindung – die von DB Regio eigenwirtschaftlich betrieben wird – führe trotz guter Nutzung zu jährlichen Verlusten in Millionenhöhe, betont die Bahn. Gleichzeitig will die DB nach Abschluss der Elektrifizierungsarbeiten auf der Strecke Reichenbach–Hof Ende 2013 den Regionalexpress mit modernen Doppelstockwagen und spurtstarken elektrischen Lokomotiven fahren.

„Die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale bis Hof ist ein wichtiger Meilenstein, den wir Ende 2013 planmäßig abschließen werden. Aber in Hof darf nicht Schluss sein. Gemeinsam mit den Freistaaten Sachsen und Bayern setzen wir uns beim Bundesverkehrsministerium intensiv dafür ein, die Elektrifizierung auch auf bayerischer Seite voranzutreiben. Nur so kann es uns künftig gelingen, nutzerorientierte, attraktive und umweltfreundliche Schienenverkehrsprodukte über die Landesgrenzen hinweg voranzubringen“, sagte DB-Chef Dr. Rüdiger Grube.

Mit Blick auf den Gastgeberstandort des Bahngipfels stellte die DB den aktuellen Ausbaustand des Eisenbahnknotens Chemnitz vor. Rund 120 Millionen Euro investiert die DB allein hier in neue Gleise, Weichen, Eisenbahnbrücken und elektronische Stellwerkstechnik, die die bisherige bis zu 100 Jahre alte Gleisinfrastruktur und Eisenbahnbrücken ersetzen sollen.

Bahnchef Grube: „Die Bauarbeiten liegen zeitlich zu hundert Prozent im Plan. Bis Ende 2013 wird auch der Eisenbahnknoten Chemnitz über eine moderne Schieneninfrastruktur verfügen.“

Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs Leipzig.
Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs Leipzig.
Foto: Matthias Weidemann

Leipzig bleibt ICE-Bahnhof

Mittelpunkt des Bahngipfels war auch die hohe Bedeutung der rund 500 Kilometer langen Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin, Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8, für Sachsen. Grube betonte: „Die Neubaustrecke wird künftig die Verkehrsströme aus dem südwest- und süddeutschen Raum in Richtung Mitteldeutschland bündeln. Insbesondere die Ballungszentren Leipzig, Dresden und Chemnitz rücken damit noch näher an Süd- und Westdeutschland. Denn mit Fahrzeiten von rund drei Stunden zwischen Leipzig und Frankfurt oder rund viereinhalb Stunden zwischen Dresden und München wird der Zug zur ernstzunehmenden Konkurrenz zum Flugzeug.“

Die Bauarbeiten für die Neu- und Ausbaustrecke lägen trotz aller Herausforderungen voll im Plan. Die Inbetriebnahme des zweiten Abschnitts Erfurt–Leipzig ist für 2015 vorgesehen. Und man will wohl wirklich nicht an Leipzig vorbeifahren: Die Einbindung der Strecke in den Eisenbahnknoten Leipzig werde bis dahin eine zentrale Aufgabe für die DB sein, heißt es vom Gipfel.

Auch der Ausbau der Strecke Dresden–Berlin stand im Fokus des Spitzengesprächs. „Es ist nach wie vor das erklärte Ziel der DB, die Verbindung zwischen Dresden und Berlin deutlich zu beschleunigen. Im Bundesverkehrswegeplan ist das Vorhaben als fest disponiertes Vorhaben verankert. Die Umsetzung läuft bereits seit 2010 auf Hochtouren, insbesondere auf sächsischer Seite“, so Grube. Im Fokus dieser Maßnahme steht allerdings auch die erforderliche Beseitigung von 20 Bahnübergängen auf dem Gebiet von Brandenburg. „Im Zusammenhang mit dem Umbau der Bahnübergänge stehen wir derzeit noch vor ungelösten Finanzierungsproblemen auf Seiten der Straßenbaulastträger. Hier muss es uns gemeinsam mit Bund und den Ländern gelingen, jegliches Risiko für die termingerechten Planrechtsverfahren und Kreuzungsvorhaben auszuschließen.“

Mehr automatische Bremssysteme für Sachsen

Beim Gipfel in Chemnitz ging es auch um den aktuellen Sachstand der technischen Sicherung von Bahnstrecken. „Es hat für uns oberste Priorität, die Strecken mit einem automatischen Bremssystem (PZB) auszustatten – über die bestehenden gesetzlichen Vorhaben hinaus“, betonte Dr. Grube. Anfang 2011 hatte der Vorstand der Deutschen Bahn AG entschieden, die noch nicht mit PZB ausgerüsteten Strecken – dabei handelte es sich um rund 3.000 Kilometer vorwiegend verkehrsschwache Abschnitte – freiwillig mit dem automatischen Bremssystem zu versehen. Mit einem Investitionsvolumen von bis zu 60 Millionen Euro wird die schnellstmögliche Ausrüstung des Eisenbahnnetzes mit PZB sichergestellt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind in Sachsen bereits mehr als 60 Prozent der nachzurüstenden Betriebsstellen fertiggestellt. Die DB geht davon aus, das Programm bis Ende 2012 abschließen zu können. Die bestehenden Sicherungssysteme entsprechen den Regeln der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO). Sie schreibt vor, dass Strecken erst ab einer zugelassenen Geschwindigkeit von über 100 km/h mit einer Zugbeeinflussung ausgerüstet sein müssen.

Zu einem tragischen Zugunglück wegen einer noch fehlenden PZB war es im Januar 2011 beim sachsen-anhaltinischen Hordorf gekommen. Auf der Bahnstrecke Magdeburg-Thale war ein Harz-Elbe-Express mit einem Güterzug aus Salzgitter zusammengestoßen, der ein Haltesignal überfahren hatte. Zehn Menschen waren bei diesem Unglück ums Leben gekommen.

Auch um ungenutzte Flächen der Bahn ging es beim Gipfel.

Die bereits im Jahr 2010 begonnene Weiterentwicklung von nicht mehr betriebsnotwendigen Bahnflächen ist auf einem guten Weg. Konkret geht es hierbei darum, entbehrliche Flächen für eine Folgenutzung zu entwickeln und zu vermarkten. Bahn und Freistaat verfolgen hierbei die Strategie, unter Einbeziehung aller kommunalen und landespolitischen Interessen beispielsweise innerstädtisches Bauland bzw. Radwege zu errichten.

Der Freistaat Sachsen und die DB unterzeichneten darüber hinaus auf dem Bahngipfel eine Absichtserklärung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Umweltschutz und Landwirtschaft und der DB Netz AG. Darin vereinbaren beide Seiten, die durch Infrastrukturmaßnahmen verursachten Eingriffe in Natur und Landschaft durch geeignete Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu kompensieren. Konkret verpflichtet sich die DB Netz AG dazu, diese Ausgleichsmaßnahmen durch einen noch zu benennenden Träger im Freistaat Sachsen auf geeigneten Flächen herstellen, entwickeln, über den erforderlichen Zeitraum unterhalten und dauerhaft sichern zu lassen.

Anschließend übergab Ministerpräsident Tillich die Urkunde zum Beitritt der DB Projektbau Südost zur Umweltallianz Sachsen an Dr. Grube. Die Umweltallianz Sachsen ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Sächsischen Wirtschaft zur Einhaltung von Umweltzielen und Verminderung der Umweltbelastung.

www.deutschebahn.com


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Lübars vs. Lok-Frauen 5:2 - Neun unglaubliche Minuten

Erika Szuh, 1.FC Lok Leipzig.
Am Tag des Eurovision Song Contest bekamen die Lok-Frauen für ihre Darbietung beim 1.FC Lübars null Punkte. Zwar saßen Haar und Kostüm perfekt, doch verdarb eine kurzzeitige Disharmonie schon in der ersten Strophe die gesamte Performance. Nur 9 (neun!) Minuten reichten aus, um sich durch 4 (vier!) Gegentore bereits zur Halbzeitpause den Tag nachhaltig verderben zu lassen. mehr…

"Touristische Potenzialanalyse" zum Elster-Saale-Kanal (3): Eine kleinere Variante würde nicht mal ein Drittel kosten

Der Elster-Saale-Kanal bei Dölzig.
Mancher Teilnehmer der Diskussion um das Projekt "Elster-Saale-Kanal" verfolgt schon mit Verwunderung den Vorgang, dass dem Stadtrat von Leipzig am 15. Mai lediglich eine einzige, und zwar die teuerste Variante zum Abnicken vorgelegt werden sollte. Das haben die Grünen erst mal verhindert und eine Verschiebung der Abstimmung auf die Ratsversammlung am 19. Juni beantragt. mehr…

SPD-Fraktion fordert: Der Schulsozialarbeit dauerhaft eine Zukunft geben

Ute Köhler-Siegel.
Allein über das Bildungs- und Teilhabepaket werden in Leipzig aktuell an 16 Schulen Schulsozialarbeit finanziert. Die erfolgreiche Förderung zusätzlicher Schulsozialarbeit aus den Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets droht am 31. Dezember 2013 auszulaufen. Auch das Förderprogramm "Chancengerechte Bildung des Freistaates Sachsen", worüber 1,6 Schulsozialarbeiterstellen an der Nachbarschaftsschule finanziert werden, läuft voraussichtlich Anfang 2014 aus. mehr…

Am 21. Mai: Nächster Rundgang der Baustil-Reihe zum Sanierungsgebiet Stötteritz

Herrenhaus Stötteritz
Die neue Rundgangreihe zu „Sanierungs- und Fördergebiete“ in der zwischen April und Mai 2013 mehrere Rundgänge zu verschiedenen Themen angeboten werden, geht weiter. Der nächste Rundgang findet am Dienstag, 21. Mai, um 17:30 Uhr vor der Marienkirche, Oberdorfstraße Ecke Lochmannstraße, statt. Es handelt sich um einen Rundgang durch das Sanierungsgebiet Stötteritz, mit Standpunkten an der Marienkirche, dem Gutshof und Herrenhaus. mehr…

Vielfalt internationaler Kochkunst genießen: Kochkurs jeden Mittwoch im Familiencafé Yellow

Vielfalt internationaler Kochkunst genießen
Das Familiencafé Yellow möchte unbekannte Lebensmittel vorstellen. Im Kochkurs werden deshalb Rezepte aus der ganzen Welt ausprobiert. Gerichte aus Mexiko, Italien, Indien, Österreich und dem Orient standen bereits auf Speisezettel im Kochkurs. Bei der Zubereitung tragen wir unserem einheimischen Gaumen Rechnung. Das bedeutet, die Speisen werden nicht zu scharf und auch nicht mit zu viel Knoblauch zubereitet. mehr…

Am 7. Juni in der Villa Thomana: Konzert mit dem Ensemble Fimmadur

Ensemble Fimmadur
Das Ensemble Fimmadur, eine junge Vokal-Formation aus aktiven und ehemaligen Thomanern, lädt am Freitag, 7. Juni zu einem Konzert in die Villa Thomana, Sebastian-Bach-Straße 3. Beginn ist 19:30 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich (10,00 Euro; 8,00/5,00 Euro ermäßigt). Unter dem Titel „Porträt“ veröffentlichten die fünf aktiven und ehemaligen Thomaner im Dezember 2012 ihre erste CD. mehr…

Deutscher Mühlentag 2013: Auch zwei Leipziger Mühlen laden ein

Wassermühle Dölitz.
Am Pfingstmontag, 20. Mai, veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalvereinen den diesjährigen Deutschen Mühlentag. Die zentrale und offizielle Auftaktveranstaltung des diesjährigen Deutschen Mühlentages findet an der Windmühle Johanna im Hamburg Wilhelmsburg statt. Schirmherr der Veranstaltung ist der dortige Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz. mehr…

Am 25. Mai: Bildungsmesse im "Andersen Nexö"

Die Bildungsmesse Leipzig Südost denkt weiter: Eingebettet in die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Sozialdemokratie im Mai 2013 in Leipzig findet am Samstag, 25. Mai, in deren Gründungsstadt eine Bildungsmesse statt. - Wie entwickelt sich Bildung nach dem 150. Jahrestag der Sozialdemokratie in Stadtteilen und ihren Strukturen weiter? mehr…

Am 24. Mai: Erste Lesung der Autorengruppe by Chance

"Leipzig liest" war die Devise der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr. Wir Leipziger lesen nicht nur zur Buchmesse. Wir lesen immer, meint die Autorengruppe by Chance. Wo: auf dem Sofa. Im Grünen. Im Bett. In der Badewanne. In Gaststätten. Überall. Und wir lesen im Leipziger Osten. Wir, das sind Leute, die sich zufällig getroffen haben. Deshalb nennen wir uns „by Chance“. mehr…

Verführung: Ein Briefroman im Chaos der modernen Irrungen, Wirrungen und Anspruchs-Regeln

Ines Groß: Verführung.
Briefromane sind selten geworden. Sie waren mal richtig Mode. Der berühmteste hat das 18. Jahrhundert in helle Aufregung versetzt: Goethes "Leiden des jungen Werther". Mittlerweile sind die Nachrufe auf den geschriebenen Brief ja Legion. Man schreibt keine Briefe mehr. Man mailt und simst und twittert. Liebe im 140-Zeichen-Modus. Oder man ruft an. Aber so ein echter Briefroman ist das, was Ines Groß hier vorlegt, auch nicht. mehr…

Zum Wave-Gotik-Treffen 2013: Evil Dead in den Passage Kinos

Im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen 2013 in Leipzig präsentieren die Passage Kinos am Sonntag, dem 19. Mai um 11:30 Uhr in den Passage Kinos den Horrorfilm Evil Dead – das Remake des Originals „Tanz der Teufel“ (OT: The Evil Dead) aus dem Jahr 1981. Für WGT-Besucher mit einem gültigen Festival-Bändchen ist der Eintritt frei! mehr…

„Neue Lieder nebst ihren Melodien“: Pfingsten erklingen im Bach-Museum Auszüge aus barocken Liedsammlungen

Sommersaal mit Cembalo
Auszüge aus Liedsammlungen des Bach-Umkreises erklingen am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, um 15 Uhr im barocken Sommersaal des Bach-Museums Leipzig im Rahmen eines moderierten Konzerts. In der Interpretation von Studenten der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig werden ausgewählte Lieder von Thomaskantor Johann Friedrich Doles (1715-1797) und Johann Ernst Bach (1722-1777) voraussichtlich erstmals wieder seit der Mitte des 18. Jahrhunderts aufgeführt. mehr…

Pfingsten 1539: Reformatorische Zeitenwende in Leipzig

Luther-Skulptur in der Cranachstraße in Lindenau.
Pfingsten gilt als der Geburtstag der Kirche. Für die sächsische evangelische Landeskirche bedeutsam ist zugleich das Pfingstfest 1539. Gottesdienste nach evangelischer Lehre in Anwesenheit Martin Luthers symbolisieren die Einführung der Reformation in Leipzig. Für Superintendent Martin Henker „mehr als ein städtisches, nur lokales Ereignis“. mehr…

"Touristische Potenzialanalyse" zum Elster-Saale-Kanal (2): Ein Kartenhaus für Motorboot-Tourismus

Das aktuelle Ende des Kanals.
Um nun den Politikern den Elster-Saale-Kanal attraktiv zu machen, schlagen die Analysten der "Touristischen Potenzialanalyse" ja auch noch eine Aufwertung des eigentlich komplett langweiligen Gebietes um den Kanal herum vor. "Das Kerngebiet ist das einzige Gebiet rund um Leipzig, in dem touristisch außer Geschäftsreisetourismus bislang wenig passiert ist. Trotz seiner zentralen Lage liegt das Gebiet abseits der touristischen Ströme. Dies gilt nicht nur für den privat motivierten Urlaubstourismus, sondern auch für den Tagestourismus." mehr…

Mega-Projekt Elster-Saale-Kanal: Die "Touristische Potenzialanalyse" unter der Lupe (1)

Mit aller Macht zur Saale durch - um jeden Preis?
Es hat ein bisschen gedauert, aber irgendwann hat man sich auch durch die 400 Seiten "Touristische Potenzialanalyse und Betrachtung der Grobvarianten der Trassen des Projektes Anbindung des Elster-Saale-Kanals an die Saale für das Gebiet der sächsischen und sachsen-anhaltinischen Kommunen und Landkreise" gewühlt - 2011 erstellt und 2013 Grundlage jener Leipziger Ratsvorlage, die eine Zustimmung des Stadtrates für den 106 Millionen Euro teuren Ausbau des Kanals abholen will. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Video vom Flashmob am 16. April auf dem
Leipziger Hauptbahnhof:
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Student Leipzig - Wir brennen für Hochschul-News
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Nachrichten aus Thüringen.
Unser Partner in Thüringen: Jenapolis.de Unser Partner in Thüringen: Jenapolis.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog
Aktion Deutschland hilft