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Verbraucherzentrale sieht Klärungsbedarf: Was genau „kauft“ man eigentlich, wenn man ein E-Book kauft?

Redaktion
Als Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert bewegliche Metallletter für den Buchdruck nutzte, hätte er sich wohl im Traum nicht vorstellen können, dass es Bücher auch als elektronische Datei geben wird. Diese so genannten E-Books kann man heutzutage auf dem PC oder einem entsprechenden Lesegerät - dem E-Book-Reader - speichern und lesen.


Doch genau im technischen Fortschritt liegt der Knackpunkt bei der Beurteilung der Frage: Was darf ich, und was darf ich nicht?

Das E-Book gibt es in verschiedenen Dateiformaten wie PDF, EPUB oder LIT-Format, weshalb auch eine entsprechende Software zum Runterladen der E-Books notwendig ist. Diese stellen die jeweiligen Anbieter wie zum Beispiel Amazon, Weltbild.de, buch.de und Libri meist auf ihrer Homepage zur Verfügung.

Doch welche Rechte haben Verbraucher an E-Books? - Derzeit räumen die Anbieter lediglich so genannte Nutzungsrechte am „gekauften“ digitalen Werk ein. Ob dies letztlich richtig ist oder Verbraucher nicht doch Eigentümer des E-Books werden, ist umstritten und in der Rechtsprechung noch nicht endgültig entschieden. „Dass Verbraucher auch Eigentümer von gekauften E-Books werden könnten, ist im Hinblick auf den anhaltenden technischen Fortschritt jedenfalls nicht ausgeschlossen“, so Bettina Dittrich, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Inwieweit die zukünftige Entwicklung der Rechtsprechung, Gesetzgebung und Politik weitergehende Verbraucherrechte einräumen wird, als die, die den Nutzern jetzt zugesprochen werden, bleibt abzuwarten.

Der Unterschied ist nämlich gravierend: Während der Eigentümer eines gekauften Gegenstandes weitreichende Rechte besitzt, werden Nutzungsrechte in den jeweils geltenden Nutzungsbedingungen des Anbieters definiert. Diese sollten Verbraucher daher stets sorgfältig lesen.

Wer also beim Kauf eines E-Books das Nutzungsrecht erhält, darf weder weiterverkaufen noch verschenken oder verleihen. Für den Eigenbedarf kann man aber im Regelfall dank entsprechender Software eine Sicherungskopie erstellen und auf anderen Endgeräten im Rahmen der jeweils geltenden Nutzungsbedingungen verwenden. Das Erstellen von illegalen Kopien (Raubkopien), um sie an Dritte weiterzugeben, ist in jedem Fall verboten.

www.verbraucherzentrale-sachsen.de


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Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

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Finanzbürgermeister Torsten Bonew (CDU) will den Doppelhaushalt. Das bedeutet: Der Stadtrat soll in einem Rutsch die Stadtetats für die Jahre 2015 und 2016 verabschieden. Grund ist das langwierige Verfahren zur Aufstellung des jährlichen Haushaltsplans. "Es geht um die, wie so oft von Wirtschaft und Bürgerschaft geforderte, Effizienz in der Verwaltung", erklärte Bonew. mehr…

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Petitionen alle nicht abhilfefähig
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Polizeibericht: Gescheiterter Trickbetrüger, Auto- und Fahrrad-Diebe geschnappt

Ein Trickbetrüger versuchte mit dem „Enkeltrick“ Euros zu ergaunern +++ In der Mochelesstraße wurde ein BMW gestohlen +++ In Borna konnte eine Auto-Diebin festgenommen werden und in Neulindenau wurde ein Fahrrad-Dieb geschnappt. mehr…

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Die Stadt Leipzig sucht weiter nach einer zentralen Bushaltestelle für den Fernverkehr am Leipziger Hauptbahnhof. Stadtrat Jens Hermann-Kambach (Linke) hatte Ende Januar die Durchführung eines Workshops beantragt, um nach möglichen Lösungsszenarien zu suchen. mehr…

Der Stadtrat tagt: Keine Überprüfung der ÖPNV-Tarife

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Einsteigen und lossurfen. Das finden nicht nur CDU und Die Linke schick, auch die Verwaltung hatte sich im Vorfeld der heutigen Sitzung mit einem Alternativvorschlag zum „W-LAN in Bussen und Bahnen“ auf den Weg gemacht. Der Blick aller richtet sich dabei nach Dresden, wo derzeit ein Modellversuch läuft. Neben der Zeit der Prüfung, in welcher man abwarten will, was die Dresdner so an Wohlgefühl bei den Fahrgästen rückmelden, geht es beim Prüfauftrag eigentlich nur um die berühmten zwei Dinge: Zeit und Geld. mehr…

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