Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Sündenbock Erneuerbare Energien? - Die Verbraucherzentrale hat die EEG-Umlage unter die Lupe genommen

Ralf Julke
50 Prozent der Befragten  halten 80 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für realistisch.
50 Prozent der Befragten halten 80 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für realistisch.
Quelle: INSM, Screenshot: L-IZ
Am Montag, 15. Oktober, wurde die künftige Höhe der EEG-Umlage als Beitrag der Stromabnehmer für die Erneuerbaren Energien bekanntgegeben. Der Anteil pro Kilowattstunde wird von 3,59 Cent auf 5,277 Cent angehoben, so dass der Strompreis allein durch die Erneuerbaren Energien um 1,687 Cent/kWh steigt. Und damit wäre der Sündenbock für die Strompreiserhöhung gefunden: Die Erneuerbaren Energien.


„Ganz so stimmt das allerdings nicht“, hält Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen dagegen. „Man muss schon genauer hinsehen und nachvollziehen, wie sich die EEG-Umlage zusammensetzt.“

Erzeuger von Wind- und Solarstrom erhalten vom jeweiligen Energieversorger für 20 Jahre eine feste Vergütung. Der abgenommene Strom wird vom Versorger weiterverkauft und die Differenz zwischen dem Verkaufserlös des Stromes und der gezahlten Vergütung ist ein Teil der EEG-Umlage. Je geringer der Verkaufserlös ist, desto höher ist dieser relative Anteil.

Ein weiterer Teil der EEG-Umlage ergibt sich aus den Beträgen, von denen eine Reihe stromintensiver Unternehmen befreit sind. Diese Unternehmen zahlen so gut wie keine EEG-Umlage. Deswegen wird der zu zahlende Betrag auf die übrigen Stromabnehmer umgelegt. Ein dritter Teil sind korrigierte Beträge vergangener Jahre. Zum Schluss kommen noch Beträge dazu, die den eigentlichen Zuwachs der Wind- und Photovoltaik-Anlagen betreffen. Dieser Anteil liegt bei 0,1 bis 0,2 Cent/kWh.

„Es sind vor allem die ersten drei der genannten Anteile“, so Pause, „die das Gros für den Anstieg der EEG-Umlage ausmachen.“

Eine Studie des Energieexperten Gunnar Harms zeigt, dass die Energiekonzerne in diesem Jahr zusätzlich drei Milliarden Euro an privaten Verbrauchern verdienen. Danach hätte der Strompreis rund 2 Cent pro Kilowattstunde niedriger liegen müssen, wenn die Versorger die gesunkenen Einkaufspreise weitergereicht hätten. „Damit wäre die EEG-Umlage eigentlich kompensiert“, schlussfolgert Roland Pause.

Was dann natürlich ein besonderes Schlaglicht wirft auf die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in dieser Woche veröffentlichte Studie. Die Initiative gibt sich gern neutral und überparteilich. Aber sie betreibt auch eine eigene Seite www.insm.de/eegstoppen

Wo sogar behauptet wird: "Das EEG kostet Milliarden - und bringt nichts für's Klima". Dabei beruft sich die INSM auf eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Dass die stromintensiven Unternehmen sich durch die Beihilfe der Bundesregierung von den Kosten des energetischen Umbaus der Stromwirtschaft fast komplett befreit haben und diese Kosten dann bei den Kleinverbrauchern als zusätzliche EEG-Umlage auftauchen, dazu gibt es kein Wort in der Studie des RWI. Dafür wird ein „Wettbewerbsmodell Erneuerbare Energien (WEE)“ angepriesen, bei dem die Stromversorger verpflichtet würden, "einen bestimmten Anteil ihres an die Endverbraucher gelieferten Stroms aus erneuerbaren Energien selbst zu decken oder aber fehlende Mengen an grünem Strom durch sogenannte Grünstromzertifikate auszugleichen, die die Stromversorger durch den Kauf von grünem Strom direkt von dessen Produzenten oder auch an einer Börse erwerben können."

50 Prozent der Befragten  halten 80 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für realistisch.
50 Prozent der Befragten halten 80 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für realistisch.
Quelle: INSM, Screenshot: L-IZ

Womit man sich "mehr Wettbewerb" erhofft, aber die Kosten tatsächlich wieder nur neu verteilt. Anders wäre es, wenn die stromintensiven Unternehmen verpflichtet würden, "Grünstrom" in solchen Größenordnungen zu ordern. Das werden sie aber nicht tun, so lange subventionierter Billigstrom aus Braunkohle und Atomkraft den Markt überschwemmt.

Entsprechend keineswegs unparteiisch äußerte sich dann auch Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM, im Zusammenhang mit der bei emnid in Auftrag gegebenen Umfrage, wie denn nun steigende Stromkosten das Wahlverhalten der Befragten beeinflussen würde: "Die Kosten für die Energiewende übersteigen alle anfänglichen Berechnungen maßlos, und gefährden damit das Gelingen der Energiewende, deswegen ist es dringend Zeit für einen Systemwechsel: Weg vom EEG hin zum WEE.“

Tatsächlich war auch diese Umfrage so angelegt, dass ihre Ergebnisse zum Anpreisen des von der INSM propagierten WEE dienen konnten. Dass die Behauptung von INSM, "Stromkosten werden Bundestagswahl mitentscheiden", so nicht haltbar ist, kann auch jeder selbst nachschauen. Denn die ausufernden Stromkosten sind nur eines der Probleme, bei denen die Bundesbürger um ihre sauer verdienten Groschen bangen. Es folgt tatsächlich erst auf Rang 3 der Kummerposten - hinter "Begrenzung der Staatsschulden", was immerhin 85 % der Befragten Sorge macht, und der Stabilität des Euro, um die 81 Prozent bangen. Erst danach kommen die "Kosten der Energiewende" mit 79 % vor der Inflationsbekämpfung (76 %).

Dabei staunt die INSM nicht einmal darüber, dass 50 % der Befragten sich sicher sind, dass bis 2050 ein Anteil von 80 % an erneuerbaren Energien am Energiemix geschafft werden können. Das ist die eigene Umfrage - und die Befragten nahmen wohl an, dass die INSM alle Ergebnisse sinnvoll auswertet und nicht nur mit einem herausgeklaubten Prozentsatz hausieren geht.

"2 von 5 Bundesbürgern befürchten für sich selbst Nachteile", so überschreibt die INSM eine der Grafiken zur Umfrage. Und suggeriert damit das Gegenteil dessen, was tatsächlich Ergebnis war: 49 Prozent - also fast die Hälfte - sieht eher Vorteile.

Die Grafik im Einzelnen (von oben rechts im Uhrzeigersinn:  6 % "auch jetzt schon erreichbar", 15 % "schon eher erreichbar", 29 % "realistisch", 38 % "nicht so früh erreichbar", 9 % "generell nicht erreichbar", 2 % "weiß nicht".
Die Grafik im Einzelnen (von oben rechts im Uhrzeigersinn: 6 % "auch jetzt schon erreichbar", 15 % "schon eher erreichbar", 29 % "realistisch", 38 % "nicht so früh erreichbar", 9 % "generell nicht erreichbar", 2 % "weiß nicht".
Quelle: INSM, Screenshot: L-IZ
Aber auch aus Frage 5 zu den "Auswirkungen der Energiewende" zog sich die INSM für ihre wahrlich nicht unparteiische Pressebeschickung nur den Fakt heraus, der ihr gerade in den politischen Kram passte: "Acht von zehn Bundesbürgern erwarten weiterhin stark ansteigende Energiekosten. Aber die Bereitschaft für Strom noch mehr bezahlen zu müssen ist äußerst gering. 29 Prozent wollen gar keine zusätzlichen Belastungen hinnehmen, 38 Prozent sind bereit höchstens 50 Euro pro Haushalt und Jahr zusätzlich zu zahlen", schrieb die INSM. Aber in der selben Frage äußerten auch 75 % der Befragten, dass sie neue Arbeitsplätze entstehen sehen. Und eine Antwort fiel dann der INSM doch wohl nicht stark genug aus: Nur 41 % sehen die Landschaft durch Netzausbau und neue Windkrafträder verschandelt.

Und der Rest mit den Mehrausgaben? - Die 29 Prozent der "Ich-zahl-nicht-mehr-Aussagen" hat die INSM ganz groß herausgekehrt. Die Behauptung "Aber die Bereitschaft für Strom noch mehr bezahlen zu müssen ist äußerst gering." ist schlichtweg falsch: Selbst die Grafik Nummer 7 zeigt eindeutig, dass 67 % der Befragten sogar bereit sind, mehr zu zahlen - teilweise deutlich mehr als 50 Euro im Jahr.

Selbst die INSM-eigene Umfrage zeigt, das diese burschikose Initiative Politik für eine Minderheit (und für ein paar sehr interessierte Konzerne) macht. Sie schmeißt richtig große Steine in den Fluss und bereitet damit den Boden für die nächsten und übernächsten Gesetze, mit denen in Berlin die Weichenstellung für die alten, satten Stromkonglomerate gestellt werden.

Und mit der Behauptung "Stromkosten werden die Bundestagswahl 2013 mitentscheiden" macht sie natürlich richtig politischen Wind. Und erhöht den Druck auf die wankelmütigen Politiker, den energetischen Umbau in Deutschland zu bremsen.

Eine Botschaft, die bei den entsprechenden Politikern sofort auf fruchtbaren Boden fiel. Holger Zastrow, Vorsitzender der sächsischen FDP, in einem Statement am 15. Oktober: "Wir müssen den unkontrollierten Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen stoppen, damit die Stromkunden nicht endlos weiter belastet werden. Dazu gehört für uns als FDP auch, die Ausweisung immer neuer Flächen für solche Anlagen hier in Sachsen zu verhindern. Denn wir müssen nicht nur etwas gegen steigende Strompreise tun, sondern auch unsere sächsische Kulturlandschaft gegen die Verspargelung mit immer mehr Windrändern schützen. Wir haben uns als FDP-Landtagsfraktion deshalb dafür ausgesprochen, dass der Anteil erneuerbarer Energien am sächsischen Strommix in den kommenden zehn Jahren auf 25 Prozent begrenzt wird."

"Um die Stromkosten im privaten Haushalt zu senken, bleiben Verbrauchern jedoch nur zwei Möglichkeiten. Der Wechsel in einen günstigeren Tarif und die Nutzung von Energieberatung, um Einsparpotenziale zu finden und Energie einzusparen", schätzt die Verbraucherzentrale ein. Was natürlich nur nicht alle Lösungsvarianten sind. Die anderen darf jeder an der Wahlurne ausprobieren. Er darf auch seinen selbst gewählten Abgeordneten fragen, mit wem er es hält - mit den großen Monopolisten oder doch eher mit der unabhängigen regionalen Stromwirtschaft?

Energie ist - die Kampagne der INSM zeigt es deutlich - längst ein politisches Thema, bei der die mit der dicken Kohle alles tun, damit sie von Sonne, Wind und Wasser nicht von den Futtertrögen gespült werden.

www.verbraucherzentrale-sachsen.de

Die INSM-Kampagne "Energiewende stoppen" (ja, so heißt sie wirklich) findet man hier: www.insm.de/insm/kampagne/energiewende/eeg-stoppen-energiewende-machen.html



Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

L-IZ-Medien-Kompass 31.10.2014: Täglich von Leipzig aus im Netz unterwegs

Täglich im Netz unterwegs ...
Wenn mal nicht nur Politiker, Journalisten und Experten in einer TV-Sendung sitzen, wird es doch gleich interessanter. So auch bei Maybritt Illner, die am Donnerstag-Abend unter Anwesenheit des wenig humorgeladenen Serdar Somuncu einer Frage nachging, die ein Leser an uns mit folgenden Worten empfahl: „Die Runde kann man sich mal ansehen, und sehen wie einig man sich ist oder auch nicht ...“ Ging natürlich um Hooligans und Salafisten. Auch bei Quer. Die LVZ hatte Geburtstag – es gab Torte und ein Video und der Leipziger Blogger Rudi Homann hat´s übernommen, die Zeitung an ihre Geschichte zu erinnern. Ansonsten ist heute einfach mal Halloween, der Ulkbär hat ja dazu die passenden Netzgames und eine Bischöfin jede Menge Probleme mit dem Süßkramfest. mehr…

DOK 2014: Leipziger Ring für Demokratie geht an „Citizen Four“

Mathilde Bonnefoy und Dirk Wilutzki sprachen im L-IZ Interview über die Schutzmaßnahmen.
Wie immer im fünfjährigen Bestehen war der Leipziger Ring für Demokratie der erste Preis des Festivals. Wegen des Reformationstags am Freitag rückte die Preisverleihung schon auf den Mittwoch vor. Freuen durften sich neben Filmemacherin Laura Poitras auch Produzent Dirk Wilutzki und Cutterin und Produzentin Mathilde Bonnefoy, die der L-IZ beim Empfang noch einiges über den Film um Edward Snowden und seine brisanten Informationen verrieten. mehr…

Wenn ein Bürgermeister in den Auwald fährt: Das Wörtchen "unabdingbar" ersetzt keine nachhaltige Lösung für Leipzigs Auwald

Die Nahle an der Burgaue.
Der Schuss ging nach hinten los. Selbst die "Bild"-Zeitung berichtet nach dem Fahrrad-Termin von Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) am 29. Oktober im Projekt "Lebendige Luppe" von einem "Millionen-Flop". Am Donnerstag, 30. Oktober, versuchte sogar Reiner Engelmann, umweltpolitischer Sprecher der Leipziger Linksfraktion, seinem Bürgermeister zur Seite zu springen: "Forderungen der Naturschutzverbände und der SPD klingen plausibel – verfehlen jedoch den Adressaten." mehr…

Ein besonderer Beginn für Leipzigs Jubiläumsjahr: Eine Geburtstagsschau für Bertha Wehnert-Beckmann

Der 20jährige Johannes Brahms (1853).
Noch beherrscht zwar die Ausstellung "Gott mit uns?" den Ausstellungsraum des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergässchen. Aber der erste Paukenschlag im Leipziger Jubiläumsjahr 2015 kündigt sich schon an. Die erste Ausstellung im neuen Jahr ist einer Leipzigerin gewidmet, die in den vergangenen Jahrzehnten fast vergessen worden wäre. Zu Unrecht, denn mit Bertha Wehnert-Beckmann begann in Leipzig praktisch das fotografische Zeitalter. Und passenderweise hat sie auch noch einen runden Geburtstag. mehr…

Als Finanzrevisor Pfiffig im Interview (4): Warum Berichte nur zum Teil veröffentlicht werden und eine unabhängige Finanzprüfung fehlt

Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig mit seinem Buch.
Alle Jahre erfreuen Rechnungshofberichte aus allen sechzehn Bundesländern die Öffentlichkeit und den Bund der Steuerzahler. Dann hat der wieder schöne saftige Beispiele, mit denen er belegen kann, wie Behörden das Geld der Bürger in teilweise völlig wilde Projekte versenken. Aber irgendwie scheint das niemanden zu jucken, kein Politiker wandert für Verschwendung vor Gericht. Sind die Rechnungshofberichte also nur so eine Art Beruhigungstee? Was sagt Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig dazu? mehr…

Fehlstelle im Koalitionsvertrag von CDU und SPD: Grüne fordern ein Ende des "Baum-ab-Gesetzes"

Baumfällungen erlebten 2014 eine Hochkonjunktur.
Die L-IZ hat's im Koalitionsvertrag nicht gefunden, die Grünen nach emsigem Suchen auch nicht: Die Rücknahme des von CDU und FDP verabschiedeten "Baum-ab-Gesetzes" ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD nicht zu finden, obwohl in Sachsens Kommunen längst sichtbar wird, welche Folgen das hat. Jetzt mahnen die Grünen: Sachsen braucht wieder einen besseren Baumschutz. mehr…

Wenn Vattenfall die Kohle verkauft: Sachsen muss den Strukturwandel auf die Tagesordnung setzen

Das Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum.
Der am Donnerstag, 30. Oktober, angekündigte Plan des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, einen Verkauf seiner Braunkohlesparte zu prüfen, lässt zumindest bei einigen sächsischen Politikern die Alarmglocken schrillen. Nur in der CDU-Spitze nimmt man die Ankündigung wie eine frohe Botschaft entgegen. Immerhin steht ja die Reise von Ministerpräsident Stanislaw Tillich noch aus, der Ende November die schwedische Regierung besuchen will. mehr…

Hilfe für Kids nach einer Inobhutnahme: Neue Übergangs-WG in Leipzig startet erfolgreich

Das Team Hermann-Liebmann-Straße.
Solide Bilanz nach drei Monaten meldet die Outlaw Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe für ein Projekt im Leipziger Osten. Seit Mitte Juni arbeitet das hoch motivierte Team der neuen Jugend-WG von Outlaw in der Leipziger Hermann-Liebmann-Straße 73. Die Einrichtung hat den Charakter einer Übergangs-WG und kann insgesamt acht Kinder und Jugendliche für die Dauer von sechs Monaten aufnehmen. mehr…

Personalwechsel im Prorektorat: Senat der HTWK Leipzig wählt Thomas Fischer als Nachfolger für Gerhard Hacker

Professor Thomas Fischer.
Thomas Fischer wird neuer Prorektor für Bildung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Der 62-jährige Professor für Produktionsmanagement wurde gestern mit großer Mehrheit vom Senat der Hochschule gewählt. Der gebürtige Chemnitzer lehrt seit August 2001 an der HTWK Leipzig, war zuletzt Dekan der Fakultät Maschinenbau und Energietechnik. mehr…

400.000 Euro für Markkleeberg: Freistaat fördert Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park

Die Brücke über die Pleiße mit Blick zur B2.
Die Stadt Markkleeberg erhält einen Fördermittelbescheid über rund 400.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Förderung bekommt die Stadt für die Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park Markkleeberg. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bereitgestellt. mehr…

Am 2. November: Matinee zu Ehren Gellerts im Gohliser Schlösschen

Werner Marx.
Am Sonntag, 2. November, um 11 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. zu einer Matinee zu Ehren Christian Fürchtegott Gellerts in den Festsaal ein: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) war Mitte des 18. Jahrhunderts der meistgelesene deutsche Schriftsteller. Er verfasste zahlreiche Fabeln, Lustspiele, einen Roman, religiöse und moralische Dichtungen sowie Abhandlungen. mehr…

Wie das junge Leipzig tickt: 35 bunte, kurze Stadtgespräche aus Leipzig

Lene Hoffmann, Volly Tanner: Stadtgespräche aus Leipzig.
Mit seinen Interviews aus der Leipziger Kulturwelt - jetzt hätte ich doch beinah „Szene“ geschrieben - gehört Volly Tanner zu den beliebten Autoren der L-IZ. "Urgestein der Leipziger Literaturszene" nennt ihn der Gmeiner Verlag, der jetzt eine Tannersche Co-Produktion vorgelegt hat: Mit Lene Hoffmann zusammen hat er 35 Leipzigerinnen und Leipziger porträtiert. Ein echtes Leipziger Buch, auch wenn es bei Gmeiner als Serie erscheint. mehr…

Holger Mann (SPD): Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz - Planungssicherheit für Sachsens Hochschulen

„Die Bildungs- und Wissenschaftsminister von Bund und Ländern haben heute den Weg für eine nachhaltige Förderung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen geebnet. Dieses Bekenntnis zur weiteren Stärkung der Wissenschaft in ihrer ganzen Breite ist ein gutes Signal für Sachsen“ erklärt Holger Mann. „Besonders begrüßen wir, dass mit der Zustimmung zur dritten Phase des Hochschulpaktes die Bund-Länder-Finanzierung für Studienplätze bis 2020 gesichert wird. Damit kann der Freistaat Sachsen die konstant hohe Studienplatzzahl gewährleisten.“ mehr…

L-IZ-Medien-Kompass 30.10.2014: Heiliger Bimbam ohne Pause, der Zauberer Dobrini stolpert und Schäuble hat nicht mehr alle Latten am Zaun

Täglich im Netz unterwegs ...
Immer diese verdammten Schweden. Erst nehmen sie pro Kopf mehr Flüchtlinge als Deutschland auf, verabschieden sich von der sächsischen Braunkohle und nun erkennen sie auch noch Palästina als Staat an. Und all das schadet noch nicht mal ihrem Sozialstaat - was auch immer sie beweisen wollen, es nervt langsam. Vor allem natürlich die arische Königsrasse, die immer dachte, da das Ursprungsland zu haben. Die tobt sich derzeit weiter in Deutschland aus, die Übergriffe auf Asylbewerberheime häufen sich. Was Die Welt nicht abhält, von Aufklärung zu schwadronieren, während ein NTV-Reporter Wolfgang Schäuble attestiert, nicht mehr alle Latten am Zaun zu haben. Der Zauberer Dobrini hat unterdessen den Mauttrick vorgeführt und liegt bereits bäuchlings. mehr…

Schwulen-Komödie "Pride": Mit Bronski Beat und "Bread & Roses" gegen Thatcher

"Solidarity Forever!" In der Kino-Komödie "Pride" trifft die englische Schwulen- und Lesbenbewegung im Sommer 1984 auf stockkonservative Bergarbeiter im Arbeitskampf. Ein erfrischender Comedy-Hit von der Insel. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Nachspiel
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog