Eine Fundgrube für die Leipziger Stadtgeschichte: Das Leipziger Schöffenbuch

Bis 1420 hieß das Städtchen Lipczk, da und dort auch mal Lipczik. Nachzulesen in diesem Schöffenbuch, das Jens Kunze jetzt erstmals für eine breitere Nutzung ediert hat. Erst gegen 1430 beginnen die "diphtongierenden Schreibungen", wie Ernst Eichler 2007 noch einmal feststellte. Erst da wurde aus Lipczk nach und nach Leipzig. Die Onomastiker haben ja Glück: Im 15. Jahrhundert schrieb man noch so wie man sprach.

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Ob Sachsen Geld aus dem Verkauf der Biedenkopf-Tagebücher bekommt, erfährt auch Schollbach erst im März
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes "Von Bonn nach Dresden". Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Irgendwann wird sich der Dresdner Landtagsabgeordnete André Schollbach (Die Linke) hinsetzen und ein Buch schreiben. Und zwar eins über das teuerste Buch der jüngeren sächsischen Geschichte: Kurt Biedenkopfs Tagebücher aus den Jahren 1990 bis 1994. Acht Kleine Anfragen hat Schollbach seit Oktober 2015 zu dem Thema gestellt. Wahrscheinlich geht er mit Dr. Fritz Jaeckel (CDU) demnächst mal einen trinken.
Ein 2:0 gegen Braunschweig bringt RB Leipzig dem Aufstieg näher
Den Leipziger Fans gefiel die Leistung ihrer Mannschaft. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Mit einer starken Leistung gegen Eintracht Braunschweig hat Zweitligaspitzenreiter RB Leipzig seine hohen Ambitionen untermauert und darf weiterhin als Topfavorit auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga gelten. Am Ende einer vor allem im ersten Durchgang chancenreichen Partie stand es 2:0 für den hoch überlegenen Gastgeber.
Wohnungsabriss ging in Sachsen auch 2014 und 2015 weiter
Abriss 2005 in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

In Sachsen werden noch immer Wohnungen abgerissen. Das verblüfft, wenn man in Leipzig lebt und hier an allen Ecken die Baukräne stehen sieht. Die Stadt platzt aus allen Nähten, alte Wohnungsbestände müssen schnellstens wieder marktfähig gemacht werden. Aber wo Sachsens Großstädte prosperieren, stehen in ländlichen Regionen noch immer zehntausende Wohnungen leer.
Polizeiposten hat am normalen Connewitzer Kriminalitätspegel gar nichts geändert
Polizeiposten in der Wiedebach Passage. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Der im Februar 2014 in Connewitz eingerichtete Polizeiposten hat ja schon für einige Furore gesorgt in den vergangen zwei Jahren. Bis hin zur ministerlichen Behauptung, er hätte für einen Rückgang der Straftaten in Connewitz um 30 Prozent gesorgt. Eine Aussage, die sich nach einer Anfrage der Linke-Abgeordneten Juliane Nagel im Frühjahr 2015 schon als Quatsch herausstellte. Und: Sie hat es wieder getan.
Sachsens Verfassungsschutz hatte im letzten Jahr 13,8 Millionen Euro zur Verfügung und beschäftigte 180 Mitarbeiter
Wie viele Schlapphüte hat Sachsen eigentlich? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

„Ich kann auch kurz und knapp“, muss sich Sachsens Innenminister Markus Ulbig gedacht haben, als er die Fragen des Linke-Abgeordneten André Schollbach auf den Tisch bekam betreffs: Landesamt für Verfassungsschutz. In zwei kleinen Anfragen wollte der Landtagsabgeordnete einfach mal wissen, wie viele Leute das Landesamt beschäftigt und was der Laden eigentlich so kostete im Jahr 2015.
Warum die Diagnose von 1991 stimmt, aber Pegida trotzdem kein Omega ist
Hans-Joachim Maaz: Das gestürzte Volk. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Hans-Joachim Maaz ist ein vieldiskutierter Mann. Seine Bücher haben seit 26 Jahren immer wieder für Aufregung gesorgt. Am Mittwoch, 3. Februar, war er zu Gast in der Volkshochschule Leipzig. Thema des Abends: "Die Gefahr der Spaltung des Landes - zur Psychodynamik von Protest und Gegenprotest (z.B. Pegida / Legida)". L-IZ-Autor Ernst-Ulrich Kneitschel war dabei. Und der Beitrag sorgte dann auf der L-IZ für eine kleine Diskussion.
Acht faszinierende Porträts zum Hören und ein paar kleine Improvisationen von David Timm
Frauen um Felix Mendelssohn Bartholy. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Buch zu den faszinierenden Frauen im Kosmos von Felix Mendelssohn Bartholdy hat Brigitte Richter 2014 im Eudora Verlag veröffentlicht. Es hat nichts von seiner Faszination verloren, denn Mendelssohn hatte das Glück, in einer Zeit zu leben, in der Frauen auch öffentlich völlig neue Rollen zugestanden wurden. Das viel geschmähte Biedermeier war auch geprägt von einem Stück Emanzipation.
Fed-Cup 2016: Kerber vs. Bacsinszky – Publikumsliebling „Angie“ gleicht aus
"Angie"-Mania in der Messehalle 1. Publikumsliebling Angelique Kerber (GER) wurde lautstark gefeiert. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

"Nach so einem Erfolg vor Heimpublikum zu spielen, ist etwas Besonderes – das kann man nicht beschreiben!", freute sich die frischgebackene Australian Open Gewinnerin Angelique Kerber über ihren Auftritt in Leipzig. Die Fans in der rappelvollen Messehalle 1 feierten jeden Punkt der 28-Jährigen frenetisch. Gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky siegte sie 6:1/ 6:3 und errang damit den erhofften Ausgleich. "Das Publikum und das ganze Team helfen mir, die letzte Kraft herauszuholen, die ich noch habe", so Kerber erschöpft aber glücklich.
Fed-Cup 2016: Petkovic vs. Bencic – Schweizer Punkt zum Auftakt
Die 18-jährige Belinda Bencic (SUI) eröffnete das Fed-Cup-Viertelfinale mit einem 6:3-, 6:4-Sieg gegen Andrea Petkovic (GER). Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Zum Auftakt des Fed-Cup-Viertelfinals kassierte Andrea Petkovic am Samstag gegen die Schweizer Nummer eins Belinda Bencic eine 3:6-, 4:6-Niederlage. Vor 4.200 Zuschauern in der ausverkauften Messehalle 1 ging Petkovic zwar zunächst 2:0 in Führung, konnte ihrer Schweizer Kontrahentin dann jedoch nicht mehr standhalten. "Gegen andere Spielerinnen reicht das vielleicht, aber nicht gegen Belinda, die zu Recht zu den derzeit besten Spielerinnen der Welt zählt", so die Darmstädterin.
L-IZ-Ticketverlosung für Valentina Lisitsa in der Schaubühne Lindenfels
Valentina Lisitsa hat sich in Leipzig verliebt - am Valentinstag in der Schaubühne Lindenfels (Foto: Gilbert Francois / IMG Artists)

Foto: Gilbert Francois / IMG Artists

VerlosungEs muss nicht immer der klassische Weg sein. Mit ein paar Klicks fing es bei ihr an. Valentina Lisitsa stellte ein Video online, das ihr Klavierspiel einem Weltpublikum zeigte. Dann begann ihre Karriere als Klassik-Star. Zum Valentinstag gastiert sie in der Schaubühne Lindenfels. Die L-IZ winkt mit Karten.
Gewandhausorchester: Markus Stenz zelebriert Mahlers Zehnte
Dirigent Markus Stenz. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Wer vor Wochen und Monaten eine Karte für den Abend gekauft hatte, wird zumindest ein bisschen enttäuscht gewesen sein. Nach Riccardo Chaillys kurzfristiger Absage übernahm Markus Stenz das Dirigat von Mahlers 10. Sinfonie.
Katholiken rühren deutschlandweit die Werbetrommel für 100. Katholikentag
Bundesweite Werbung für den Katholikentag. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Das Sekretariat der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung ist in Bonn. Der 100. Katholikentag findet in Leipzig statt. Katholiken gibt es in Leipzig immerhin eher als Wüsten in Bonn. In diesen Wochen startet die Werbekampagne für das Großereignis. Drei Sonderzüge werden die Katholiken nach Leipzig karren, Betten und Helfer werden gesucht. Und dann wurden noch 64 Leipziger Vereine und Verbände angeschrieben, mit mäßigem Erfolg.
BUND Leipzig will für den schnelleren Ausstieg aus der Kohleverbrennung mobilisieren
Im Südraum fast überall zu sehen: das Kraftwerk Lippendorf. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Es ist auch eine Gesundheitsfrage, wenn Umweltschützer wie vom BUND Leipzig den Komplettausstieg aus der Kohleverbrennung fordern. Am Donnerstag, 11. Februar, lädt der BUND um 18:00 Uhr ein ins Haus der Demokratie, um mit den Gästen über das Thema „Divestment in Münster - jetzt auch in Leipzig?“ zu diskutieren. Divestment ist das Gegenteil von Investment. Das Motto also: Raus aus der Kohle.
Wer zähmt den Teufel Bürokratie? Wann bekommen Asylsuchende endlich Zugang zum Arbeitsmarkt?
Bürokratie kostet alle Unternehmen richtig viel Zeit und Geld. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Was fällt Wirtschaftskammern eigentlich ein, wenn sie ihre Wünsche an die Politik formulieren? Ärgern sie sich über einen knauserigen Staat, über ein demoliertes Bildungssystem oder fehlende Förderinstrumente? Nicht wirklich. Oder auch doch. Nur hat das niemand abgefragt. Deswegen stecken im Forderungskatalog der sächsischen IHK vor allem die Posten, die man in der Vergangenheit schon mehrfach abgefragt hat.
Stehen die Leipziger ab 1. Januar 2017 tatsächlich alle in Wind und Regen an den Haltestellen?
Typische JC Decaux-Haltestelle am Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Lesen Sie immer noch LVZ? Das tut Ihrem Selbstwertgefühl bestimmt gut. Jeden Tag ein Bad der flauen Gefühle. So wie am 4. und 5. Februar wieder, als das Blatt den möglicherweise nicht ganz reibungslosen Wechsel beim Betreiber der LVB-Wartehäuschen zu einer Art - ja - Debakel hochstilisierte. „JCDecaux baut Fahrgastunterstände ab. Haltestellen ohne Wetterschutz machen Leipziger wütend“, hieß es am Freitag, 5. Februar, online.