Lirot & Schlueter im fhl Verlag

Reine Spannung in flotter Verehrung für Dan Brown: Im Feuer

Thriller ist nicht gleich Thriller. Das weiß jeder, der sich auf die entsprechenden Angaben der Verlage verlässt. Stephen King hat nicht viel mit Dan Brown zu tun. Wo der eine auf Horror und Entsetzen setzt, spricht der andere Spannung und unbändige Rätsellust an. Das Wort "Thrill" enthält alles. Aber Dan Brown sei hier nicht zufällig erwähnt. Der stand in diesem Fall sogar Pate. "Im Feuer" ist eine echte Hommage.

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CDU-Fraktionschef Frank Kupfer wird für sein neoliberales Interview in der LVZ heftig kritisiert
Stellenabbau im Freistaat Sachsen. Grafik: freistaat Sachsen / Stellenentwicklungsbericht 2017 / 2018

Grafik: Freistaat Sachsen / Stellenentwicklungsbericht 2017 / 2018

Für alle LeserWenn einer dieser Tage öffentlich vormacht, wie man Fakenews produziert, dann war es am Montag, 29. Mai, der Fraktionschef der sächsischen CDU, Frank Kupfer. „Sachsens CDU-Fraktionschef Kupfer über das Steuerplus, zu hohe Personalkosten und eine verschwenderische SPD“, hatte die LVZ das Interview übertitelt. Und drinnen ging es dann gleich zur Sache, als hätte sich seit 2009 in Sachsen nichts geändert. Rechnen könne er, behauptete der Fraktionschef auch noch.
Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 5): Weil das heute noch so ist, weil das immer schon so war
Damals noch zentraler Platz auch zu Messezeiten. Der Königsplatz im Jahr 1927. Foto: Pro Leipzig Verlag

Foto: Pro Leipzig Verlag

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 43Wir leben in supermodernen Zeiten. Meinen wir ja gern. Schaut man sich jedoch so manchen „Megatrend“, also eine langlebige gesellschaftliche Gewohnheit an, stellt man leicht fest, wie 90 Jahre im Rückblick zusammenschnurren. Noch heute trinken wir unseren Kaffee, um ein wenig heller durch den Tag zu hasten, der politische Streit ist uns auch geblieben, das Vermietungsgeschäft an Messegäste läuft und in so mancher Ehe soll es noch so sein, wie in diesem ominösen „Früher“, wo „alles besser war“. Nur die „schlüpfrigen Filme“ schauen wir wohl nun endgültig eher im Heimkino und eine „Auswanderungsberatung“ gehört nicht mehr zum nachgefragten Angebot Leipzigs.
Sporthalle für den Schulcampus Ihmelsstraße muss doch schon vor 2021 gebaut werden
Modell des Schulcampus Ihmelsstraße mit der Doppelsporthalle ganz rechts. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der zuständige Sozialbürgermeister würde wahrscheinlich Kasatschok tanzen, wenn Leipzig auch nur ansatzweise genug Geld hätte, um alle notwendigen Schulbauten jetzt zu starten. Denn der Stau ist riesig. Und selbst dringende Projekte müssen gestreckt werden. Der Schulcampus an der Ihmelsstraße wird sowieso nicht in einem Rutsch gebaut. Aber ein Bauteil muss jetzt deutlich um drei Jahre vorgezogen werden.
Wenn Lehrer und Studenten sich zusammentun, den Besucher zum Anders-Sehen anzuregen
Wolfgang Ellenrieder: Latten, 2012. Foto: Josef Filipp Galerie

Foto: Josef Filipp Galerie

Für alle LeserDie Übung hat sich in den letzten Jahren immer wieder bewährt: Dozenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) treten in einer Ausstellung in direkten Dialog mit ihren Studierenden. Dabei kommt zuweilen sehr Gehaltvolles heraus. Widersprüchliches, Heterogenes. Die Josef Filipp Galerie in der Spinnerei hat jetzt wieder so ein Projekt vorbereitet, das am Freitag, 2. Juni, eröffnet.
Zum ersten Mal gibt es die Hälfte der Sächsischen Verdienstorden für Frauen
Der sächsische Verdienstorden ist eher eine Würdigung für ausdauernde Senioren. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Wie ist das eigentlich mit den Frauen? Ducken die sich immer weg, wenn es was zu tun gibt? Sind sie nicht da, wenn Entscheidungen getroffen werden? Sind es tatsächlich Männer, die allein durch ihre großen Taten glänzen? Möglicherweise nicht, konnten die Grünen schon vor einem Jahr feststellen. Wenn Frauen „vergessen“ werden, hängt das augenscheinlich mit der Bettelei von Männern zusammen.
Claras 200. Geburtstag wird in Leipzig jetzt doch richtig gefeiert
Gedenktafel am Neumarkt, wo Claras Geburtshaus stand. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Oops, ja, vergessen. Das Kulturdezernat zeigt sich reumütig. Man hatte in der Planung der Leipziger Jubiläen für das Jahr 2019 tatsächlich die Allerwichtigste vergessen: Clara, Clara Schumann, geborene Wieck, Lebensgefährtin Robert Schumanns, Tochter der Stadt, begnadete Klaviervirtuosin und Komponistin. Wie konnte man nur! In einer Vorlage des Kulturdezernats gibt es jetzt volle Zustimmung für einen Antrag von fünf Stadträtinnen.
Die Tauben, der Kot und die bekleckerte Bahnhofskunst
Taube auf Lichtstrebe im Zugang zur S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof. Foto: Reinhard Wylegalla

Foto: Reinhard Wylegalla

Da war L-IZ-Leser Reinhard Wylegalla gar nicht zimperlich: „Unmut über den beschissenen Bayerischen Bahnhof“ betitelte er seine Mail, mit der er den Brief, den er an Jens Papenfuß von der DB Bahn&Service AG schickte, auch an die L-IZ weiterleitete. Der Ärger hat tatsächlich mit Kot zu tun: Taubenkot, der den Zugang zur S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof ganz und gar nicht zum Kunstwerk macht.
Grüne ärgern sich über windelweichen Antrag der CDU/SPD-Koalition zur Stallpflicht für Geflügel
Enten auf dem Inselteich im Clara-Park. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man hat es schon fast vergessen, wie sächsische Kontrollbehörden im vergangenen Herbst und Winter immmerfort neue Sperr- und Beobachtungsbereiche im Zusammenhang mit der Vogelgrippe verordneten. Kaum wurde die eine Region wieder freigegeben, wurde andernorts ein toter Vogel gefunden. Doch am meisten gelitten haben die Geflügelzüchter. Und mit dem nächsten Herbst droht das nächste Chaos.
Kirchentage auf dem Weg: Trotz mancher Highlights ein Flop mit Ansage
Kirchentag in Leipzig: Probe am 26. Mai kurz vor 20 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas Positive am Anfang: Die lange Kaffeetafel am Samstagnachmittag in der Leipziger Petersstraße, organisiert von evangelischen und katholischen Kirchgemeinden. Es werden Tausende gewesen sein, die sich im Laufe der vier Stunden an die Tische gesetzt und miteinander gesprochen haben. Das hat funktioniert. Warum? Weil hier Beteiligung gefragt war, Organisation von unten. Ein überzeugendes Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement bewirkt. Kosten? So gut wie keine. Hier hatte der Kirchentag Gastgeber und viele Gäste.
Gastmanns Kolumne: Revolution mit Lichtschutzfaktor
Im Gegenzug aber kriegen wir von Mai bis September bedingungsloses Grundeinkommen. Und tun, was wir schon immer wollten. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEin warmer, farblich einwandfreier Frühsommer-Samstagabend gestern da draußen. So einer von der Sorte, wo man keinen hellen Strickpullover mitzuführen genötigt ist, den einem die Tante früher immer geschenkt hat - "falls es mal kühl wird am Abend auf der Terrasse." In Leipzig jedenfalls hatte alle Welt Platz genommen. Mit und ohne Pullover. Meist aber im schwarzen T-Shirt. Draußen vor der Tür.
Die seltsame Sache mit den Integrationen, der Zielabrechnung und den Zuwanderern nach Leipzig
Die Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManchmal ist die Leipziger CDU-Fraktion einfach süß: Da stellt sie die Fragen, die überfällig sind und eins dieser blasigen Verwaltungspapiere hinterfragen, die die Ratsfraktionen sonst einfach abnicken. Diesmal betrifft es jene aufgeblasene „Jobcenter Leipzig: Zielabrechnung 2016 und Zielvereinbarung 2017“, die das CDU-geführte Wirtschaftsdezernat im März vorgelegt hat.
Warum man am Cospudener See nicht Slacklinen darf
Faltblatt zum Slacklining in Leipzig. Cover: Stadt Leipzig

Cover: Stadt Leipzig

Für alle LeserDas ist unangenehm: Da sind endlich ein paar pralle Sonnentage - und das auch noch an einem richtig langen Wochenende. Die Welt strömt zum See. Man schwimmt, sonnt sich, schmeißt die Frisbeescheibe oder versucht seine Balancierkünste auf einer Slackline - und dann kommen ein paar schwarzgekleidete Herren von der Security und fordern die Slacker auf, ihre Line sofort wieder abzumachen. Dürfen die das?
Leserkommentar: Raus aus den traditionellen Parteien …
Roland Mey - hier bei der Arbeit für Mitteldeutschland. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Raus aus den traditionellen Parteien ...“, wird in Deutschland bald unser Notruf sein müssen, wenn es politisch so weitergeht. Meine umfangreichen gesellschaftspolitischen Erfahrungen sind hoffnungslos negativ und ich will diese hiermit öffentlich zur Diskussion stellen.
Realer Irrsinn: Satiremagazin „extra 3“ widmet sich Leipziger Umweltzone
Elektromobilität allein wird am Leipziger CO2-Problem nichts ändern. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUmweltzone in Leipzig? Da war doch mal was. Die besonders hitzig und hysterisch geführten Diskussionen liegen mittlerweile zwar schon fast ein Jahrzehnt zurück, doch ganz beruhigt hat sich die Aufregung seit der Einführung der Umweltplakette am 1. März 2011 noch nicht. Aktuell sorgt dank eines Satiremagazins der Fall eines Elektroautofahrers bundesweit für Belustigung.
Die groß angekündigten Mittel zur Deradikalisierung in Sachsens Gefängnissen stecken noch im Ressortstreit fest
JVA Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Aus Italien und Frankreich kennt man das Phänomen und ist berechtigterweise alarmiert: Viele der Attentäter in den letzten Jahren haben sich erst während ihrer ersten Haftstrafe im Gefängnis radikalisiert. Das scheint in Deutschland zwar noch nicht so zu sein. Aber wie geht zum Beispiel Sachsen mit den Gefährdern um, die hier zu einer Haftstrafe verdonnert werden?