Artikel aus der Rubrik Forschung

Online-Behandlung

Interview zu Trauertherapie im Internet (Teil 2): „Langfristig eine Ergänzung zu herkömmlichen Formen“

Foto: Pixabay

Als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien gibt es für Trauernde, die beispielsweise den Verlust einer krebskranken Person nicht überwinden können, mittlerweile ein Angebot im Internet. Im zweiten Teil des Interviews erklärt Anette Kersting, die Direktorin der Uniklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, inwiefern sich die Onlinehilfe von herkömmlichen Formen unterscheidet, ob Trauertherapie langfristig nur noch im Internet stattfinden wird und was es mit einer App für traumatisierte, arabischsprechende Geflüchtete auf sich hat. Anmelden und weiterlesen.

Online-Behandlung

Interview zu Trauertherapie im Internet (Teil 1): „Die Schwelle, Hilfe zu suchen, ist geringer“

Foto: Pixabay

Als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien gibt es für Trauernde, die beispielsweise den Verlust einer krebskranken Person nicht überwinden können, mittlerweile ein Angebot im Internet. Im ersten Teil des Interviews erklärt Anette Kersting, die Direktorin der Uniklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, wie genau die Onlinehilfe funktioniert und welche Erfahrungen ihr Team bislang damit gemacht hat. Anmelden und weiterlesen.

Soziologe der Universität Leipzig veröffentlicht Analyse zur Motivation der AfD-Sympathisanten

Wer wählt denn die AfD, wenn es nicht der „kleine Mann“ ist?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht völlig neu, was der Leipziger Soziologe Holger Lengfeld von der Universität Leipzig jetzt mit Zahlen untermauert in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlicht hat. Aber es sollte eigentlich den Parteien im Bundestagswahlkampf zu denken geben. Denn AfD-Anhänger sind weder der vielbeschworene „kleine Mann“ noch die „Modernisierungsverlierer“. Weiterlesen.

Leipziger Forscher krempeln die Geschichte des modernen Menschen um

Funde aus Marokko machen den Homo Sapiens 100.000 Jahre älter als bis jetzt gedacht

Foto: Shannon McPherron, MPI EVA Leipzig (License: CC-BY-SA 2.0)

Über Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“ haben sich Leser, die ein bisschen was von der Menschwerdung und dem Stand der Paläontologie wussten, 1979 schon gewundert, als das Buch erschien. Aber das ist ja schriftstellerische Freiheit. Tatsache war: Auch damals galt schon die Erkenntnis, dass der moderne Mensch im Pleistozän erschien. Er brauchte nur noch ein bisschen, um auch noch die Zivilisation zu erfinden. Neue Forschungsergebnisse aus Leipzig machen ihn noch älter. Anmelden und weiterlesen.

Zivilisationssprung Lesen

Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft. Weiterlesen.

Warum erwärmt sich die Arktis schneller als die Antarktis?

Leipziger Meteorologe sieht in den Bergen den Grund für die unterschiedliche Erwärmung

Foto: Dr. André Ehrlich/Institut für Meteorologie

Der Klimawandel läuft nicht überall gleichmäßig ab. Selbst ausgemachte Klimaforscher werden immer wieder überrascht. Augenblicklich lauten die beiden großen Rätsel Arktis und Antarktis. Und einer dieser verblüffenden Punkte lautet: Die Temperaturen in der Arktis steigen doppelt so schnell wie auf dem Rest der Erde. Die Antarktis dagegen erwärmt sich wesentlich langsamer. Woran das liegt, das erforschen auch Leipziger Wissenschaftler. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschungsergebnis zu den Folgen krankhaften Übergewichts

Adipositas lässt unser Gehirn schneller altern

Foto: Matthias Weidemann

Auf schweres Übergewicht ist der menschliche Körper nicht eingerichtet. Im Grunde geraten dann gleich mehrere Regulationsmechanismen völlig aus dem Lot. Leipziger Forscher beschäftigen sich nun seit Jahren mit den gesundheitlichen Folgen des krankhaften Übergewichts. Nun können sie auch zeigen, wie das Übergewicht auch unser Gehirn schädigt. Anmelden und weiterlesen.

Die Rolle der arktischen Wolken im Klimawandel

Leipziger Forscher reisen mit der „Polarstern“ Ende Mai in die Arktis

Foto: Alfred-Wegener-Institut/Thomas Krumpen (CC-BY 4.0)

Voller Mitgefühl kündigt die Universität Leipzig die nächste Forschungsreise Leipziger Wissenschaftler an. Die führt zwar nicht zum Mars, sondern nur aufs Meer in die Arktis. Aber ist es da nicht schrecklich kalt? Auch im Frühjahr? Das werden sie schon erfahren. Das ist ja ihr Job. Und wenn die Leipziger Meteorologen Glück haben, haben sie schönstes Sonnenwetter, während in Leipzig der Regen pladdert. Anmelden und weiterlesen.

Neuzugang für die Polarsammlungen des Instituts für Länderkunde

Das Leipziger IfL-Archiv übernimmt Unterlagen des Wettertrupps „Haudegen“

Copyright: Leibniz-Institut für Länderkunde

Im in Leipzig ansässigen Leibniz-Instituts für Länderkunde ist die Freude groß, denn das Archiv für Geographie konnte sich jetzt über einen Neuzugang freuen, der in seiner Art einzigartig ist: die Unterlagen des Unternehmens „Haudegen“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Klingt zwar sehr martialisch. Aber tatsächlich war es ja eine Wetterstation, die im Zweiten Weltkrieg hoch im Norden Daten sammelte. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus der DNA-Werkstatt der Leipziger Forscher

Jetzt verraten schon winzige DNA-Spuren in Höhlensedimenten die einstige Anwesenheit von Neandertalern

Foto: El Sidrón Forschungsteam

Archäologen sind echte Forensiker. Erst recht, seit sie die Sache mit der DNA für sich entdeckt haben. Damit können sie nicht nur den verzweigten Stammbaum der Menschheit immer genauer rekonstruieren, Wanderungsbewegungen und Verwandtschaften nachweisen. Jetzt können sie menschliche Anwesenheit sogar in Höhlen nachweisen, in denen kein Knöchelchen der einstigen Bewohner mehr zu finden ist. Anmelden und weiterlesen.

Ein Hallenser Botaniker macht 300 Jahre Verstädterung erforschbar

In wachsenden Städten geht die verwandtschaftliche Vielfalt der Pflanzenwelt immer mehr verloren

Foto: UFZ / André Künzelmann

Die Meldung hat es in sich: „Urbanisierung kostet fast fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte“, heißt die jüngste Meldung aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Da haben die Wissenschaftler wohl ein bisschen zuviel Sekt getrunken, als sie in der vergangenen Woche so übermütig ihr 25-jähriges gefeiert haben. Man darf nicht alles summieren. Auch wenn die Warnung berechtigt ist. Anmelden und weiterlesen.

Wenn das Gehirn die Außenwelt einfach mal runterdimmt

Tagträumen ist kein Laster, sondern eine besondere Fähigkeit für kreative Menschen

Foto: MPI CBS

Am Ende werden wir unser Leben ändern müssen, unser Arbeiten und Rumrennen sowieso. Es ist viel zu gefährlich, erfordert permanent volle Konzentration. Wer nicht aufpasst, wird über den Haufen gerannt oder gefahren. Träumen darf man da draußen nicht. Dabei ist Tagträumen etwas Fruchtbares – wenn man es zulassen darf. Aber wer immerfort rast, der darf nicht träumen. Da haben Leipziger Wissenschaftler was dazu zu sagen. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Studie zum Zivilisationsproblem Schlaf

Arbeitslose, Übergewichtige, aber auch Frauen leiden häufiger unter schlechtem Schlaf

Foto: Ralf Julke

Sie liegen oft stundenlang wach im Bett, wälzen sich von einer Seite auf die andere und fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert: 25 Prozent der Deutschen leiden laut Robert-Koch-Institut unter Schlafstörungen, für weitere elf Prozent ist der Schlaf häufig nicht erholsam. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt nun auch ein Leipziger Forscherteam. Anmelden und weiterlesen.

Hochkarätiger ERC-Advanced-Grant für Prof. Dr. Josef Alfons Käs

Wie ein Leipziger Biophysiker erforscht, wie Krebszellen sich ausbreiten

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Manchmal braucht es einen richtig fetten Preis, damit auch die Leipziger einmal wieder merken, dass in ihrer Stadt auch hochkarätige Forschung auf Weltniveau betrieben wird. Eins dieser Forschungsgebiete ist die Krebsforschung. Und ausgezeichnet wurde jetzt der 55-Jährige Biophysiker Prof. Dr. Josef Alfons Käs mit dem prestigeträchtigen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC) in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschung zum Klimawandel

Höhere Temperaturen verschärfen die Konkurrenz um knappe Ressourcen

Foto: Tom Künne/Forschungszentrum iDiv

In Leipzig und einigen anderen mitteldeutschen Städten arbeiten ja Forscher seit geraumer Weile daran, ein paar besondere Folgen des Klimawandels zu erkunden. Ihnen geht es mal nicht um Wolken, Fluten und Eisberge, sondern um das, was die steigenden Temperaturen mit der biologischen Vielfalt anrichten. Und bislang belegen etliche Experimente, dass sich diese Vielfalt verringert. Selbst Milben bleiben nicht verschont. Anmelden und weiterlesen.

Eine Studie der Uni Leipzig lässt aufmerken

Vernachlässigung in der Kindheit senkt Stressresistenz fürs ganze Leben

Foto: Ralf Julke

Vernachlässigung, Gewalt und Misshandlung prägen Kinder fürs Leben. Sie machen sie nicht stressresistenter im Leben. Im Gegenteil: Die Betroffenen können im späteren Leben viel schlechter mit Stresssituationen umgehen als andere. Der Körper kann den Stress nicht mehr ausregulieren. Und das ist direkt messbar, wie jetzt Leipziger Forscher feststellen konnten. Anmelden und weiterlesen.

Schnelle Abkürzung entdeckt

Der Moment unserer Kindheit, in dem wir lernen, Andere zu verstehen

Foto: MPI CBS

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Ding. Wenn es funktioniert. Und wenn wir es nicht behandeln wie uns selbst: auf Fastfood gesetzt, mit Unterhaltungsmüll anfüttern. Das Ding will gebraucht werden. Denn es ist zu Erstaunlichem fähig. Zum Beispiel zum Um-die-Ecke-Denken. Das können nämlich sogar schon Kinder. Auch wenn die entscheidende Abkürzung erst im vierten Lebensjahr entsteht. Das konnten jetzt Forscher aus dem Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften vermelden. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forensiker kurz vor einem Ausflug nach Neuseeland

Mit Marcus Schwarz wirkt in Leipzig auch einer von vier forensischen Entomologen der Bundesrepublik

Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

Leipzig hat auch einen. Einen richtigen forensischen Entomologen. Davon gibt es nicht viele in Deutschland. Vier Stück, meint die Uni Leipzig. Der berühmteste ist ein gewisser Mark Benecke, von dem einige Bücher im Leipziger Militzke Verlag erschienen. Aber Leipzig hat selbst einen forensischen Entomologen. Aber der fliegt jetzt erst einmal nach Neuseeland. Anmelden und weiterlesen.

Weltmeteorologietag am 23. März

Leipziger Forscher will die Zahl der Wassertropfen in den Wolken ganz genau wissen

Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Wie viele Wassertropfen befinden sich in einer Wolke? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder interessiert, sondern auch Wissenschaftler. Erst recht die aus Leipzig. Denn Leipzig ist – so stellt es die Universität Leipzig mal ganz trocken fest – das „internationale Zentrum der Wolkenforschung“. Grund dafür ist das Institut für Troposphärenforschung. Und einer will es jetzt ganz genau wissen: Prof. Dr. Johannes Quaas von der Uni Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Kairoer Kolossalstatue unter die Lupe genommen

Es war doch nicht Ramses II., sondern Pharao Psammetich I.

Foto: Universität Leipzig

So schnell kann es gehen, da ist ein falscher Name in der Welt. Dabei lag es so nahe, in der so sensationell gefundenen Kolossalstatue im einstigen Bereich des Ramsestempels in Heliopolis den berühmten Ramses II. zu vermuten. Doch ein Name auf der Statue, die der Leipziger Ägyptologe Dr. Dietrich Raue in Kairo ausgegraben hat, deutet auf einen anderen großen Pharao hin. Anmelden und weiterlesen.