Artikel aus der Rubrik Medien

Leipziger Zeitung Nr. 42

Vorwärts und nicht vergessen: Die Leipziger Zeitung nimmt mal die Vergesslichkeit von Stadt und Land unter die Lupe

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Arm, sexy und willig“, am Ende kam dann die große Pleißestadt Leipzig doch noch auf einen knappen Nenner. Denn was sich derzeit staut an ungelösten Problemen in Leipzig, das ist das Ergebnis aus Jahren der Verzögerung, des Abwartens, Abwägens, Zögerns. Aktuellstes Thema: der Nahverkehr. Stoff gleich für mehrere Artikel in der neuen „Leipziger Zeitung“. Nr. 42 liegt morgen am Kiosk und im Lieblings-Laden. Weiterlesen.

Nachdenken über ... Fernsehen

Wer die Macht über die Zuschauer hat, hat auch die Macht über die Politik

Grafik: ARD-ZDF-Langzeitstudie 2015

Eigentlich gäbe es über das Medium Fernsehen kein Wort zu verlieren. Es ist alles darüber gesagt. Es hat nur nichts geändert. Also müssen wir wohl doch wieder drüber nachdenken. Weil eines stimmt, da hat „Olaf“ natürlich Recht, wenn er in seinem Kommentar von „manipulierter Wirklichkeit“ schreibt. Dass wir uns mit Typen wie Trump abgeben müssen, hat eine Menge mit Fernsehen zu tun und wie Fernsehen unsere Weltwahrnehmung verzerrt. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 44

Kleine Warnung von Don Leone

Grafik: L-IZ

LeserclubIrgendwann in dieser ziemlich turbulenten Nacht mussten sie dann tatsächlich jemanden aufgeschreckt haben, der so viel Neugier überhaupt nicht goutieren konnte. Die Bilder der Nacht blitzten zwar nur noch fetzenweise durch den arg dröhnenden Kopf von Herrn L. Ein Kater kam drin vor. Ein paar dunkle Gestalten. Aber auch ein lichter Moment. Anmelden und weiterlesen.

Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand April 2017): 400 Freikäufer und weiter gehts

Bild: L-IZ.de

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Mit unserer „Freikäufer“-Aktion versuchen wir in absehbarer Zeit gesamt 1.500 Unterstützer für ein wieder für alle offene und frei zugängliche Lokalzeitung mit einem breiten Themenspektrum zu sorgen. Dabei haben uns nun bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 400 Menschen geholfen und 99 Euro beigetragen (Stand 10.04.2017). Vielen Dank dafür! Weiterlesen.

Mediennutzung Leipziger Senioren

Tageszeitung dominiert bei der älteren Bevölkerung, Internet ist bei den jüngeren Älteren im Kommen

Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Man kriegt ja selten ein paar belastbare Zahlen dazu, wo die Leipziger sich eigentlich informieren über das Geschehen in der Stadt. Oder ob sie es überhaupt tun. Manchmal tauchen dazu Zahlen in den Bürgerumfragen der Stadt auf. Aber nicht unbedingt, weil die Verwaltung wissen möchte, wer nun wirklich welche Informationsquellen nutzt. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 43

Erinnerung an eine Nacht voller Hunde

Grafik: L-IZ

LeserclubEs gibt nicht nur vier verschiedene Versionen dessen, was in dieser Nacht tatsächlich passiert sein könnte. Vier Versionen, die so gar nicht zusammenzupassen schienen. Was Herr L., als er dann endlich irgendwann wieder ein wenig klarer denken konnte und die Kopfschmerzen nachließen, erst recht beunruhigte. Denn wie sehr sehnte er sich doch in seiner Arbeit nach klaren, sauberen Linien. Anmelden und weiterlesen.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 41

Eine Stadt zwischen Friedensbotschaft und inszenierter Gewalt

Foto: LZ

Für alle LeserSie ist da. Sie liegt an Kiosken, in Szene-Lokalen, in Bahnhofsbuchhandlungen, in Kaufhallen - in den ersten Spätis noch heute Abend: die neue „Leipziger Zeitung“, überbrandet schon vom kommenden Samstag, dem 18. März, von dem einige Leute wollen, dass er wie der 12. Dezember 2015 wird. Wieder planen organisierte Rechtsradikale, irgendwie in Richtung Connewitz zu marschieren, rüsten Autonome auf. Und auch die Polizei hält sich nicht gerade zurück. Weiterlesen.

Zwei Preise für sächsische Filmclips auf der ITB

9 Millionen Euro für eine Zuckerkampagne für den Freistaat

Foto: Ralf Julke

Am Ende sieht alles gleich aus. Alles eine Machart. Die Welt verwandelt sich in ein Märchenland. Die Realität verschwindet einfach. So wie im Werbe-Clip „Being here – a winter story“, mit dem die Werbekampagne „So geht sächsisch“ für Winterurlaub in Sachsen wirbt. Der Clip bekam jetzt einen Preis auf der Tourismusmesse ITB in Berlin: einen silbernen. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 41

Wie man Schafe erzieht, die dritte Lektion

Grafik: L-IZ

LeserclubEs gibt in einigen Redaktionen noch ganz alte Archive mit Stapeln von Papier. Artikel und Seitenabzüge, die so nie erschienen, weil sich im letzten Moment noch etwas änderte oder jemand sein Veto einlegte. Oder weil die Geschichte zwar gut war, aber immer wieder verschoben wurde, weil noch eine Autohauseröffnung rein musste ins Blatt. Herr L. besaß einen ganzen Stapel solcher Beinahe-wären-sie-erschienen-Artikel. Anmelden und weiterlesen.

Die „Leipziger Zeitung“ Nr. 40 ist da

Die berechtigte Frage: Wem gehört denn eigentlich diese verflixte Stadt?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWem gehört die Stadt? Das ist im Grunde das große Thema, das sich jetzt in Leipzig auf die Tagesordnung drängelt. Jetzt, wo es enger wird in der Stadt und immer mehr kreative Projekte, die in den letzten Jahren Leipzig als experimentelle Probiermeile auszeichneten, unter Druck geraten. „Kommerz frisst Kultur“ steht diesmal riesengroß auf Seite 1 der „Leipziger Zeitung“ zu lesen. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? - Teil 38

Wie man Schafe erzieht, die erste Lektion

Grafik: L-IZ

LeserclubDass sich Herr L. an diesem Abend so wunderbar fein hergerichtet fühlte, das hatte er gar nicht selbst bewerkstelligt. Das hatte seine Mascha getan, die es unmöglich fand, dass er leger wie zu einer Brezelparty zum Treffen mit der Diva gehen wollte. „Sie ist die Diva! Was soll sie von dir denken!?“ Anmelden und weiterlesen.

Counterspeech für Respekt und faktenbasierten Umgang in sozialen Netzwerken

#ichbinhier: Facebook gegen den Hass aufrollen

Bild: Screen Gruppenbild bei Facebook

Für alle LeserDer erste Beitrag ist vom 19. Dezember 2016 und erläutert die Regeln. Eine Art Benimmkurs, Wegweiser und Hilfe, sich in einer geheimen Facebookgruppe zurechtzufinden, welche sich schlicht „Ich hin hier“ nennt. Nicht so geheim ist allerdings längst die Wirkung, welche die mittlerweile knapp 13.000 Nutzer in der großen Welt des blauen Netzwerk-Riesen im deutschsprachigen Teil entfalten. Sie drehen Debatten, verunsichern liebevoll Menschen, die meist wenige Argumente, dafür aber umso mehr Aggressionen mitbringen. Und sie kapern ganze Debattenstränge bei großen deutschen Nachrichtenmedien. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 37

Herr L. lernt etwas über Filetstücke und die frühen Jahre der Herren Hai und Fuchs

Grafik: L-IZ

LeserclubAber warum war das Gespräch mit dem Bürgermeister so brisant, dass er sich Zurückhaltung ausbedungen hatte? Hätte er nicht einfach sagen können: „Nee, ist nicht!“ Hätte er ja sagen können. Oder: „Das ging alles seinen richtigen Gang.“ – „Versteh ich nicht“, sagte Herr L.. – „Das ist Politik“, erwiderte Kollege Stachelschwein. „Gut abgelagert. Herrlicher Dünger.“ Anmelden und weiterlesen.

Wer über die Probleme unserer Gesellschaft spricht, muss über Bildung und Reformangst reden

Die neue „Leipziger Zeitung“ beschäftigt sich mit Bildungsmisere, Aussteigern, Aufsteigern und einer Boomtown im Jahr 1891

Foto: L-IZ

Für alle LeserRatz, fatz. Der Riss geht mittendurch. Links die jubelnden Kinder, wie sie auch fröhlich posieren würden, wenn die Kultusministerin kommt. Rechts das am Boden zerstörte Schulkind, das sich unter der Kapuze versteckt. Jubel und Scheitern liegen im sächsischen Bildungssystem dicht beieinander. Und Reformbedarf sieht die Bildungsministerin nicht. So rauschte das Thema Bildung mitten in die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“. Weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 36

Herr L. bekommt es mit dem Lieblingshund der Redaktion zu tun

Grafik: L-IZ

LeserclubUnd dann fällt man in ein Loch. Man hat zwei runde Geschichten geschrieben, sogar hübsch bebildert. Man hat den euphorischen Hopsassa eines Kollegen miterlebt, der sonst so seriös wirkt wie ein Sekretär aus Großvaters Zeiten. Und dann reicht ein halber Satz, und die Zweifel melden sich zurück. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Teil 35

Herr L.s Begegnung mit dem Haifisch

Grafik: L-IZ

LeserclubWie ist das, wenn man einen Haifisch besucht? Sieht man ihn seine Beute begutachten? Die Zähne fletschen? Ist Herr L. eine Beute für den Mann, der sein Unternehmen nach dem Räuber der Meere benannt hat? Oder nur ein kleiner Fisch, dem man gnädig ein wenig Trockengebäck und ein Glas Wasser anbietet? „Aber so setzen Sie sich doch, mein lieber Herr L.!“ Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? – Das Bestiarium

Eine kleine Übersicht über die Heldinnen, Recken und großen Tiere, die in dieser Geschichte immer wieder vorkommen

Grafik: L-IZ

LeserclubIn dieser kleinen Sammlung der handelnden Akteure gibt es die ganz kurzen Porträts aller wichtigen Figuren, hübsch alphabetisch geordnet, da und dort noch mit kleinen Fragezeichen. Denn noch ist Herr L. nicht im Ziel. Er weiß nicht mal, ob es eins gibt – so ein hübsches mit Luftballons und Feuerwerk. Anmelden und weiterlesen.