Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand März 2017): 350 Freikäufer und ein paar Worte zum Stand der Dinge

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Noch ist das „Bezahlen im Netz“ bei Medien neu, dennoch nimmt es leider immer mehr zu. Deshalb wollen wir mit der „Freikäufer“-Aktion in absehbarer Zeit versuchen, mit gesamt 1.500 Freikäufern wieder für alle offen und frei zugänglich über alle Themen berichten lokal berichten zu können. Dabei haben uns bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 350 Menschen geholfen und 99 Euro und die ersten freiwilligen Redaktionskostenzuschüsse beigetragen (Stand 01.03.2017). Vielen Dank dafür!
Artikelserie "In eigener Sache" - Teil 25 von 26

Update 1. März 2017

Was bleibt eigentlich, als sich zu bedanken bei denen, die unseren Weg gemeinsam mit der L-IZ.de gehen? Na, weiter daran arbeiten, dass wir unsere Angebote Stück um Stück ausbauen können. 350 Freikäufer sind es nun also insgesamt, doch auch zu den weiteren Vorgängen sollte man mal ein paar Worte verlieren.

Nun, im neuen Jahr konnten wir unsere Zeitung weiter stabilisieren. Unsere Kooperationspartner – also die, welche hier für das eine oder andere blinkende Banner oder eine Informationsbox verantwortlich sind – haben uns die Treue gehalten und werden auch 2017 mit uns durch ein spannendes (Wahl)Jahr gehen. Und der eine oder andere aus der lokalen Wirtschaft und Kultur wird sicherlich noch dazustoßen.

Beides, Ihr, die Leser und diese Partner zusammen, versetzen uns mittlerweile in die Lage, den einen oder anderen Artikel auf Für alle Leserzu stellen, also lokalen Journalismus wieder für alle frei zugänglich zu machen. Und weiterhin unabhängig publizieren zu können, was auch bedeutet, „Angebote“ abzulehnen, in denen wir gefragt werden, ob wir nicht – ohne Anzeigendeklarierung (!) – bezahlte Texte veröffentlichen wollen. Wer diesen Wunsch hat, kann dies gern im „Marktplatz“ tun – allerdings im Sinne der notwendigen Transparenz immer mit dem Hinweis „Anzeige“, niemals ohne.

Oder eben einfach eine Werbung schalten, auf der L-IZ.de oder in der LEIPZIGER ZEITUNG.

Die Helden des Monats Februar sind unsere Freunde vom Ökolöwe e.V.. Frech, wie die Umweltfreunde nun mal sind, gabs eine (nicht mit uns besprochene ;-) Kampagne, in welcher sie um eine Spende baten, um ein Kombinationsabonnement (inklusive LEIPZIGER ZEITUNG) kaufen zu können.

Danke für die Unterstützung durch den ausgelösten Rummel und Danke an den Spender, der sich in erfreulich kurzer Zeit fand. Das Abo ist gebucht.

Zitat des Monats: „Ich schätze die L-IZ für ihre oftmals (immer?) schlicht tiefergehende Recherche (und sowas kostet …), weiterhin beschäftigt sie sich eben nicht (nur) mit Nachrichten, sondern auch Themen, welche man erst ein wenig in die Öffentlichkeit „hervorzerren“ muss, einfach weil da kein Fokus drauf liegt/lag.“ (Danke Karsten)

Das Monatsfazit für Februar kann also nur lauten: Wird … Und: Bitte bleibt dran, wir brauchen Euch, Eure Unterstützung und ja, auch den einen oder anderen Euro, um die L-IZ.de weiter betreiben, zu erweitern und voranzubringen.

Update Januar 2017

Die vergangenen Wochen waren für uns neben den (durchgearbeiteten ;-) Feiertagen vor allem davon geprägt, dass sich die ersten fanden, welche uns mit einem freiwilligen Beitrag über die normale Abo-Buchung hinaus unterstützt haben. Wir freuen uns sehr darüber, ist es doch eine Art der Wertschätzung unserer Arbeit, welche praktisch ohne Gegenleistung im Stillen verläuft.

Wir sehen es als die Wertschätzung derer, die uns teils bereits seit fast zwei Jahren unterstützen und so mithelfen, unsere tägliche Arbeit finanzierbar zu machen. Und dies im Wissen um viele Beiträge und Artikel tun, welche noch immer nicht für alle Leser zugänglich sind und die wir gern wieder mit allen Lesern teilen würden.

Wir lassen diese Zahlungen selbstverständlich in unsere Rechnung einfließen, welche damit bereits etwas über 300 neue Abonnenten liegt. Um dennoch exakt zu bleiben, setzen wir die korrekte Abozählung so fort und werden überlegen, ob wir dadurch am Schluss der Freikäufer-Kampagne vielleicht die gesamte L-IZ.de etwas eher wieder öffnen können.

Vielen Dank nochmals an alle, die uns auf diesem Weg bislang begleiten. In der Hoffnung, dass wir noch ein paar mehr werden. Gesamt umfasst unser L-IZ – „Leserclub“, also der Bereich, welchen nur unsere Abonnenten sehen können, inklusive uns selbst rund 1.000 Mitglieder.

Im November konnten wir den Melder wieder für alle zugänglich machen

Im „Melder“ veröffentlichen wir seit nun fünf Jahren täglich Informationen (zum Melder auf L-IZ.de) aus allen Bereichen der Gesellschaft. Ob Veranstaltungsankündigungen, Verkehrs- und Baustellennachrichten, politische Statements, Meinungen von Lesern (Leserbriefe) und natürlich Sportmeldungen sowie Mitteilungen der Polizei, Fahndungsaufrufe und Vermisstenmeldungen. Ohne dass wir dabei in die Texte eingreifen, haben so alle Leipziger und Sachsen die Möglichkeit, ihre Nachrichten einer großen Leserzahl im Netz transparent nahezubringen, zu argumentieren und zu informieren.

Und natürlich, die Nachrichten anderer Absender von Informationen zu lesen und sich mit Leserbriefen usw. einzumischen. Dies wollen wir wieder für alle, also auch Nichtmitgliedern im Leserclub, in einem ersten Öffnungsschritt zugänglich und frei einsehbar machen.

Sie entscheiden also mit, ob es wieder mehr freie Nachrichten im Netz, hier auf der L-IZ.de gibt. Unser Ziel ist es natürlich, bei einer Unterstützerzahl von 1.500 Abonnenten, also „Freikäufern“, die gesamte L-IZ.de wieder zu öffnen und gleichzeitig eine stabile und ausführliche journalistische Arbeit unserer Zeitung und unserer Kollegen abzusichern. Wir freuen uns demnach über jeden, der diesen Weg mit begleitet und uns bei dem Vorhaben unterstützt, lokalen Journalismus in Deutschland wieder bezahlbar zu machen. Dass dies nicht über Werbung möglich sein wird, haben wir ausführlich beschrieben und belegt. Und den Weg, zukünftig Nutzerdaten zu verkaufen und uns somit am Datenhandel im Netz zu beteiligen, werden wir nicht gehen. Auch da wir sicher sind, dass Datenschutz im Netz wirklich jeden etwas angeht.

Aufgrund vieler Nachfragen

Ja, der Weg „Freikäufer“ ist ein neues Konzept, von niemandem bislang erprobt oder angeboten. Weshalb es erklärungsbedürftig ist und bleibt. Aber es ist ein Konzept, welches die aktuellen Entwicklungen in nahezu allen Netzmedien hin zu „Paywalls“ einbezieht. Wir sind also nicht allein mit dem Problem „Zukunft des Journalismus im Netz“. Doch wir wollen gleichzeitig das Dilemma lösen, welches „Paywalls“ und „Abos“ mit sich bringen: Die, die nicht zahlen können, müssen sich in sehr absehbarer Zeit mit Informations-Fast-Food begnügen, werden immer mehr nur noch hastige News geliefert bekommen und tiefgehende Artikel nicht mehr erhalten.

Das jedoch kann nicht der Weg sein in einer Zeit, wo uns für alle verfügbare politische und gesellschaftliche Bildung ebenso wichtig scheint, wie ein faktenbasierter Diskurs in unserer Gesellschaft.

Diesen herzustellen, kostet Zeit, Nachdenken und genaue Beschreibungen der Entwicklungen in unserer Stadt vor Ort. Lösungen zu debattieren, auch. Dabei unabhängig zu bleiben, kann nur mit den Lesern gemeinsam funktionieren, denn eine alleinige Abhängigkeit von Werbeeinnahmen ist ein Garant für eine schleichend abnehmende Autonomie einer Redaktion.

Da wir durchaus wissen, dass 99 Euro im Jahr (also 8,50 Euro im Monat) kein kleiner Beitrag sind, möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass einerseits der einzelne Zugang mit weiteren Nutzern „teilbar“, also gemeinsam auch zeitlich parallel nutzbar ist. Und wir natürlich auch eine halbjährliche Zahlweise anbieten. Zudem haben wir hier die Kosten zum Betrieb der L-IZ.de mal im Detail offengelegt.

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf unserem Weg bereits begleiten und hoffen auf weitere Unterstützer unserer Idee.

Kaufen Sie uns frei: Hier werden Sie mit einem Abonnement Mitglied im L-IZ Leserclub

Wer schon ein Abonnement hat, kann uns zusätzlich mit einem Betrag in selbst gewählter Höhe unterstützen.

Wer die L-IZ gern in Kombination mit der einmal monatlich erscheinenden gedruckten LEIPZIGER ZEITUNG lesen möchte, findet in unserem Abo-Shop das Kombi-Abo „LZ & L-IZ.de“ für 119 EUR (Abrechnung jährlich). Die LEIPZIGER ZEITUNG solo kann man hier für 29,50 Euro im Jahr abonnieren. Angesichts der steigenden Käuferzahlen keine schlechte Idee – so kann man sicher sein, dass die LZ pünktlich im Briefkasten landet und nicht ausverkauft ist.

Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

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Da war dann auch die Stadtverwaltung einsichtig und zog im Herbst die ersten Grundstücksangebote, die durch Konzeptvergabe neue Nutzer finden sollten, wieder zurück, nachdem es heftigste Kritik all Jener gegeben hatte, die so lange um das neue Vergabeinstrument gekämpft hatten. Die Stadt suchte Kontakt zur eigenen Tochter LWB. Und jetzt gibt es zwei neue Angebote. Beide im schönen Leipziger Westen.
Auch im Schuljahr 2016/2017 nahm der Unterrichtsausfall in sächsischen Schulen zu
10 Prozent Unterrichtsausfall: die Apollonia-von-Wiedebach-Schule. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Gründlich vergeigt, so kann man wohl das beschreiben, was im sächsischen Bildungssystem passiert ist. Nicht erst seit 2012, als die aktuelle Kultusministerin Brunhild Kurth den Job übernahm. Schon vorher wurde ja das Bildungssystem behandelt wie eine Fabrik, in der man mit weniger Lehrpersonal preissparender produziert. Nur ist es Kurth erst recht nicht gelungen, den Betrieb wieder in Ordnung zu bringen.
Die Sorgen der Einen sind meistens nicht die Sorgen der Anderen
Geparkte Autos in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

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Was ist eigentlich das Problem an der jährlichen Frage nach den „größten Problemen“ der Leipziger? Es gibt nicht nur eins. Es gibt gleich mehrere. Was Leipzigs Statistikern sehr wohl bewusst ist. Deswegen sind sie seit geraumer Zeit auch dazu übergegangen, die Problemsichten nach unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu filtern. Denn was die Alten ärgert, muss die Jungen nicht mal aufregen.
Wissenschaft ist keine Glaubenssache und Fausts Dilemma ist der Horror unserer Zeit
Poesiealbum neu: Resonanzen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Thema liegt so rum in der Weltgeschichte. Man stolpert drüber. Manchmal steckt es die Reinemachefrau hinter den Vorhang, damit es keiner sieht. Denn die Herren im Nobelkabinett sind ja wieder damit beschäftigt, die Religion als Glücksbringer für eine heilsame Zukunft anzupreisen. Glaube siegt, oder so ähnlich. Aber selbst Dichter wissen es besser.
Lok Leipzig fühlt sich im Stich gelassen
Allein auf weiter Flur. Katerstimmung beim 1. FC Lok trotz Einzuges ins Finale des Landespokals. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

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Für alle LeserNach der Randale beim Sachsenpokal-Halbfinale in Bischofswerda hat sich der 1. FC Lok Leipzig an die Öffentlichkeit gewandt. In einem langen Statement verurteilte der Klub das Verhalten einiger Zuschauer im Gästeblock, erklärte, von „vielen Institutionen keine oder nur unzureichende Unterstützung zu erhalten“ und kritisierte die Bedingungen in Bischofswerda. Der Bischofswerdaer FV beantragte am Montag den Ausschluss des 1. FC Lok aus dem Landespokal.
Gastmanns Kolumne: Viva la Diva
Viva la Diva. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserWährend die Natur gerade ihr Bestes gibt, um uns mit allem zu versöhnen, was Januar-Arglistiges und Februar-Böses hinter uns liegt, ist Christine Kaufmann gestorben. Die schöne, grazile Schauspielerin mit den vielen Lebensfacetten, von der auch ganz Uninteressierte wenigstens irgendwie wussten, dass sie mal mit Tony Curtis verheiratet gewesen sein muss, obwohl Kaufmann weitaus mehr ausmachte. Geschenkt.
Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 2): Fake News, Streit um Augustusplatzbebauung und Wohnungsnot im Jahr 1927
Leipzig von oben um 1927. Bild: Pro Leipzig Verlag

Leipzig von oben um 1927. Bild: Pro Leipzig Verlag

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Während sich heute die Sorgen im globalen Heptagon Russland, USA, Großbritannien, Deutschland, China und Indien abspielen, ist Reichsaußenminister Gustav Stresemann Anfang 1927 besorgt um die englisch-russischen Beziehungen. Aufgrund der Krise zwischen beiden Staa­ten soll sogar noch mal der „Völkerbund“ zusammentreten – unter Stresemann, der damals sogar den Vorsitz führt. Die Beunruhigung sei aber laut eines diplomatischen Korrespondenten des „Daily Telegraph“, der immerhin damals in der NLZ schreibt, unrichtig gewesen. Fake-News-Alarm!
#BTW17 Die Kandidaten stellen sich vor: Sebastian Czich (Piraten)
Sebastian Czich ist 1980 geboren und Restaurantfachmann von Beruf. Foto: Piraten Leipzig

Foto: Piraten Leipzig

Für alle LeserSeit Anfang März 2017 stellt die L-IZ.de gemeinsam mit der LEIPZIGER ZEITUNG die Direktkandidaten der Parteien in den Wahlkreisen (WK) 152 (Leipzig I, Leipzig-Nord) und 153 (Leipzig II, Leipzig-Süd) vor. Drei Fragen wurden dazu an die Kandidaten versandt. In der Folge haben alle Leser und Leipziger die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen an die Kandidaten zu richten, welche die Kandidaten in der Folge nach Themen sortiert beantworten werden. Hier also die Grundvorstellung des Kandidaten der Leipziger Piratenpartei, Sebastian Czich (WK Nord, Leipzig I, 152).
Grüne beantragen, die Sparkasse Leipzig wieder in Eigenregie der Leipziger zu nehmen
Sitz der Sparkasse Leipzig im Löhr's Carré. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist eine einmalige Chance, die sich im Jahr 2018 auftut: Die Leipziger Bürger können ihre Sparkasse in eigene Regie nehmen. Etwas, was ihnen in den letzten Jahrzehnten niemals möglich war. Und nach Ansicht der Grünen ist das der einzig richtige Weg. Denn der Ärger der Leipziger prallt auch in ihrer Geschäftsstelle auf.
Linke fordert Pflegemindestlohn für Sachsen
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Osten ist noch immer Billiglohnland. Obwohl der Arbeitsmarkt brummt und die Nachfrage nach Fachkräften steigt. Aber es gibt ganze Branchen, in denen noch immer die Devise gilt: Arbeitskräfte sind billig und willig. Doch das geht gründlich schief. Die extremen Einkommensunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bei den Pflegeberufen sorgen schon jetzt dafür, dass tausende Pflegekräfte in Sachsen fehlen.