Ausstellungseröffnung am 24. Juli: Karl Bücher und seine Leipziger Zeit

Am Dienstag, 24. Juli, um 19 Uhr wird in der Bibliotheca Albertina die Kabinettausstellung "Der Nationalökonom und Zeitungskundler Karl Bücher. Die Leipziger Jahre 1892-1930" eröffnet. Karl Bücher (1847-1930) gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftlern seiner Zeit. 1892 übernahm er den neugeschaffenen Lehrstuhl für Nationalökonomie und Statistik der Universität Leipzig, 1903/04 war Bücher Rektor der Universität.

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Stellenkürzungen an der Uni Leipzig: Das wird noch ein harter Ritt bis 2017
Protest von Archäologen und Theaterwissenschaftlern im Campus der Uni Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Die Jahre 2013, 2014 waren von heftigen Protesten gegen die geplanten Schließungen von Studiengängen an der Uni Leipzig geprägt. Mit der Bildung der neuen Regierung von CDU und SPD sahen auch viele Dozenten und Studenten einen Hoffnungsschimmer, dass die Kürzungspläne vom Tisch kommen. Doch im Ergebnis der Koalitionsverhandlungen stand nur ein Kompromiss. Trotzdem, so betont Uni-Rektorin Prof. Beate Schücking, sind damit Handlungsspielräume entstanden.
Neun Erinnerungen an Zwangsarbeit und politische Haft im Osten
Ariane Zabel, Andreas Peter Pausch: "Ich sah die Mühlen mahlen, den Menschen tief ins Angesicht." Foto: Ralf Julke

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Die Berichte von Zeitzeugen muss man aufschreiben, so lange sie noch am Leben sind. Wie sehr die Diskussion in Deutschland von den westdeutschen Eliten geprägt ist, merkt man auch daran, wie emsig über die ewige Flakhelfer-Generation diskutiert wird. Da gehen die Schicksale der Opfer des Stalinismus zumeist völlig unter. Ist ja nur ein ostdeutsches Thema. Wie so oft.
Markkleeberger Stadträte debattieren über vorliegendes ÖPNV-Konzept für das Neuseenland + Kommentar
Abstimmung im Markkleeberger Stadtrat. Foto: Patrick Kulow

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Ende April wurde das vom MDV ausgearbeitete ÖPNV-Konzept für die Region den Stadträten vorgestellt. Die Markkleeberger konnten am 13. Mai während einer Bürgerversammlung Einblick nehmen und den anwesenden Planern ihre Fragen stellen. Heute wurde im Markkleeberger Stadtrat nochmal heftig diskutiert: Kann man diesem ÖPNV-Konzept nun zustimmen oder nicht? Abschließend ein Kommentar des Autors: Verkehrsplanung aus Markkleeberger und Leipziger Sicht und Wünsche an den Kreistag.
L-IZ-Ticketverlosung für Junes im Werk 2
Daniel Hauser und Marc Fischknecht machen mit Junes Popmusik von internationalem Format (Foto: Solaris Empire / Presse)

Foto: Solaris Empire / Presse

VerlosungSchweizer Acts haben es nicht leicht, sich auf dem internationalen Parkett durchzusetzen? Was das Musikportal „laut.de“ so unverfänglich posaunt, trifft auf die Künstler Dieter Meier und Boris Blank von Yello, DJ BoBo, Tom Warrior von Celtic Frost und Tommy Vetterli von Coroner nicht zu. Vielleicht auch nicht für Daniel Hauser und Marc Fischknecht, die unter dem Namen „Junes“ als Duo firmieren.
Hunderttausende Kinderpornos gedownloaded: Hallenser kommt mit blauem Auge davon
Foto: L-IZ.de

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Schwein gehabt. Am 13. Dezember 2011 fanden Polizisten bei Daniel B. (42) hunderttausende Fotos und Videos mit kinderpornografischen Inhalten. Am Mittwoch kam der Administrator einer Krankenversicherung mit einer Bewährungsstrafe davon.
Musste Dieter W. sterben, weil sich sein Bettnachbar gestört fühlte?
Silvio T. neben Strafverteidiger Stephan Bonell. Foto: Alexander Böhm

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Silvio T. (43) muss sich seit vergangenem Mittwoch vor dem Landgericht wegen Mordes verantworten. Der Alkoholiker soll am 25. November 2014 in einem Pflegeheim in der Waldstraße seinen Bettnachbarn bei lebendigem Leibe verbrannt haben. Dieter W. (66) war zwar nicht an Ort und Stelle tot, erlag einige Tage später aber seinen schweren Verbrennungen. Heute sagten Mitarbeiter des Seniorenheims aus.
Zeitsprung: Moscheebau zwischen Berlin und Leipzig
Imam und Zugezogene bei Moschee DE. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

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Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie wird in neuen Tonarten angestimmt. In Berlin Pankow-Heinersdorf wurde 2006 über den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinschaft heftig diskutiert. Die Texte von Berlin werden in eine verwandte Situation in Leipzig gesprochen. Es geht um die szenische Aufarbeitung des Moscheebaus, der nun in neuer Tonart in Gohlis spielt und in der Gohliser Friedenskirche aufgeführt wird. Die ganze Kirche wird zur Bühne, auch die Kanzel und der Altar sind einbezogen. Letzte Aufführung ist am 5. Juni. Im Anschluss gibt es ein moderiertes Gespräch zum Stück.
“Wege ins Licht sind Wege der Freiheit”: Ausstellungseröffnung am 29. Mai
Am kommenden Freitag, 29. Mai 2015, lädt die Evangelisch Reformierte Kirche zu Leipzig um 18 Uhr ein zur Eröffnung einer Ausstellung mit Fotografien der Leipzigerin Jacqueline Gabener. Die Bilder stammen aus ihrem gleichnamigen Buch; auch Texte daraus sind zu hören.
Als SPD und Grüne am 20. Mai mal ein bisschen über die Charta Leipziger Neuseenland redeten
Segelboote am Pier des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Sie hatten es in der Hand, die Leipziger Stadträte. Am 20. Mai hätten sie ein Zeichen setzen können. Da stand in der Leipziger Ratsversammlung die "Charta Leipziger Neuseenland 2030" zur Abstimmung. Und zwei Redner hatten am Mikro den Mumm, deutlich zu erklären, warum dem Papier eigentlich nicht zugestimmt werden konnte. Und dann stimmten sie doch zu.
The Butlers geben am 13. November ihr Abschiedskonzert
The Butlers in der aktuellen Besetzung. Foto: The Butlers

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Es gibt zwar Bands, die augenscheinlich niemals aufhören. Aber The Butlers aus Leipzig gehören nicht dazu. Beim Gründungsdatum kann man sich streiten, ob man nun die Neugründung von 1992 nimmt oder den Ur-Anfang als Klaus-Renft-Combo 1957/1958: Urgestein bleibt Urgestein. Und im November gibt die Gruppe in Markkleeberg ihr Abschiedskonzert.
NABU-Vogelstimmenexkursion auf dem Südfriedhof
Singendes Rotkehlchen. Foto: NABU

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In den Morgenstunden ist jetzt im Frühling der vielstimmige Vogelchor zu hören. Aber wer singt da genau und warum? Der Naturschutzbund NABU Leipzig möchte die kleinen Sänger vorstellen und lädt deshalb alle Frühaufsteher am Sonntag (31. Mai 2015) zur vogelkundlichen Exkursion ein. Sie führt über den Südfriedhof. Treffpunkt ist um 7 Uhr der Westeingang (Friedhofsweg 3).
Wenn die Stadt Leipzig die Grünfläche an der Leopoldstraße nicht kauft, hat sie keinen Einfluss
Park an der Ecke Wolfgang-Heinze-/Leopoldstraße. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Seit April wird in Connewitz heftig über den kleinen Park an der Leopoldstraße diskutiert, der zwar seit Jahren für öffentliche Nutzungen frei gegeben ist, seit vergangenem Jahr aber zum Verkauf steht. Denn die Fläche ist Privatbesitz. Und Linke-Stadträtin Juliane Nagel hat jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung auch ausführlich Auskunft erhalten, warum die Stadt hier nicht eingreifen kann - wenn sie die Fläche nicht selbst kauft.
Leipziger Wirtschaft will noch mehr Personal einstellen – die Stimmung ist optimistisch
Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Und wie hat jetzt der Mindestlohn ins Gesamtwirtschaftsgefüge in Leipzig eingegriffen? - Die Gewichte haben sich ein wenig verschoben. Die Branchen, die bislang immer vorneweg waren mit "flexibel ist toll", haben ein wenig abgegeben. "Mit der Einführung des Mindestlohns verschlechterte sich zwar die Lage in Einzelhandel und Gastronomie, dies wurde jedoch durch Verbesserungen im Baugewerbe nahezu wettgemacht", teilt die IHK dazu mit. Mal ganz grob gesagt.
Zwei Drittel der Unternehmen mussten reagieren – nur ein Drittel sieht Probleme
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Geschäftsleute sind recht zerrissene Wesen. Sie leben immer in mindestens zwei Welten - und müssen sie trotzdem unter einen Hut bekommen. Das macht einmal mehr eine Befragung der IHK zu Leipzig zum Thema Mindestlohn sichtbar. Das ist in Leipzig durchaus ein heißes Thema. Die meisten Leipziger sind von diesen 8,50 Euro nicht allzu weit entfernt. Aber der große Wirtschaftseinbruch zum 1. Januar ist ausgeblieben.
Mit Hans Fallada und Caspar David Friedrich in der Hansestadt Greifswald
Steffi Böttger: Greifswald an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man kann ja mit den kleinen Stadtführern aus dem Lehmstedt Verlag umgehen, wie man mag - sich dann, wenn man mal in einem der beschriebenen Orte ist, einen zulegen. Oder sich vorher eine ganze Serie zulegen und dann eine regelrechte Städterundreise machen. Für jede Stadt auf der Route ein, zwei oder drei Tage einplanen, auch wenn die 50-seitigen Hefte versprechen, dass man jede Stadt an einem Tag schafft. Auch Greifswald.