Neu im Kino: Gefährten

Nach seinem Intermezzo in die knuffige Welt von "Tim & Struppi" bietet Steven Spielberg den Zuschauern wieder anspruchsvollere Kost an. In "Gefährten" erzählt der Altmeister des Blockbusterkinos in emotionalen Bildern die Geschichte der Liebe eines Bauernjungen zu seinem Pferd zur Zeit des Ersten Weltkriegs.

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Neuer Bauherr zeigt im Stadtbüro die Fassadenentwürfe für das neue Haus am Leipziger Burgplatz
Siegerentwurf für das neue Haus am Burgplatz. Entwurf: Christoph Kohl │KK Architekten GmbH

Entwurf: Christoph Kohl │KK Architekten GmbH , Repro: L-IZ

„Das ‚Burgplatzloch’ verschwindet“, freute sich Leipzigs Planungsdezernat und lud am Mittwoch, 10. Februar, zur Ausstellungseröffnung im Stadtbüro. Dort sind jetzt bis zum 4. März die Fassadenentwürfe für das neue Haus zu sehen, das hier bis 2018 entstehen soll. Und damit ist tatsächlich das Ende des berühmtesten Leipziger Baustellenloches absehbar.
Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest fordert schnelle Lösungen für die Gefahrenstelle am Theater der Jungen Welt
Insel-Situation am Lindenauer Markt. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Gut Ding will Weile haben? Nein. Nicht wirklich, stellt jetzt der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest fest. Nicht, wenn es um Kinder geht. Am 3. Februar hat er wieder zusammengesessen. Da kam der Alternativvorschlag der Stadtverwaltung zur Verkehrsorganisation am Lindenauer Markt auf den Tisch, der im Jahr 2016 erst mal die Diskussion über Lösungsvorschläge vorsieht, aber noch keine Lösung.
Sachsens Staatskanzlei erarbeitet jetzt doch Handlungsempfehlungen für den Umgang mit sozialen Medien
Ankunft von Flüchtlingen in Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Dass die fremdenfeindlichen Diskussionen in Sachsen derartige Wucht entfalten konnten, hat natürlich auch mit den sozialen Medien zu tun, die Diskussionen jenseits aller redaktionellen Kontrolle ermöglichen - besonders Facebook steht seit Monaten in der Kritik, weil dort Rassisten und Islamfeinde auch Dinge veröffentlichen, die längst den Strafbestand der Volksverhetzung bedienen.
Ist die Leitung der sächsischen Gedenkstättenstiftung beim Thema NS-Zeit überfordert?
Wird von der Stiftung gefördert: Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit Herbst 2015 steht der Leiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unter Beschuss. Autoritärer Führungsstil wird ihm vorgeworfen. Prof. Manfred Wilke, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Bautzen, nennt den 2009 zum Geschäftsführer Gewählten „nicht mehr tragbar“. Und die Förderpolitik der Stiftung scheint derzeit völlig aus dem Lot, wie die Grünen erfuhren.
Grüne beantragen, das Jahr 2017 zum Schwerpunktjahr Demokratie in Leipzig zu machen
Immer wieder neu zu vermessen: Wie funktioniert Demokratie in Leipzig? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich müsste es jetzt losgehen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, in Leipzig ein medienwirksames Schwerpunktjahr Demokratie starten zu lassen, sagt Katharina Krefft, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Aber so schnell wird's wohl nicht gelingen, Leipzig wieder als „die Stadt der Demokratie“ in die Medien zu bringen.
Ein flottes Buch über das Kranksein, das Helfen und die unersetzliche Neugier der Kinder
Elke Bannach: Greta und die Hundefänger. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Leipziger Lychatz Verlag hat sich in den letzten Jahren ein durchaus bemerkenswertes Kinder- und Jugendbuchprogramm aufgebaut. Teils mit renommierten Autoren der klassischen Schule, teils mit Autoren, die hier versuchen, ihnen wichtige Themen für junge Leser zu erzählen. Denn eines stimmt nun mal: Die Sensibilität für unsere Mitmenschen wird in der Kindheit gelegt.
Gastspiel von Rimini Protokoll im Schauspiel Leipzig: Adolf Hitler – Mein Kampf, Band 1 & 2
Adolf Hitler - Mein Kampf, Band 1 & 2. Foto: Candy Welz

Foto: Candy Welz

In der Gastspielreihe des Schauspiel Leipzig ist am 17. und 18. Februar die international erfolgreiche Performancegruppe Rimini Protokoll mit ihrer jüngsten Produktion „Adolf Hitler, Mein Kampf, Bd. 1 & 2“ zu sehen. Die Gruppe mit Hauptquartier in Berlin nimmt die Spur von Adolf Hitlers Hetzschrift auf und versucht zu ergründen, worauf der Mythos von „Mein Kampf“ eigentlich beruht.
L-IZ-Ticketverlosung für June Cocó im WERK 2
"The Road" - June Coco lässt aufhorchen (Foto: Sandra Ludewig / Pop Up Records)

Foto: Sandra Ludewig / Pop Up Records

VerlosungDie Geschichte mit George Clooney in der „mephisto“-Bar, und das Strampeln der Sängerin mit den Widrigkeiten des Musikgeschmacks und natürlich die Selbstfindung als Musikerin, die zwischen Chanson, Jazz und Americana wandelt - das sind die Geschichten von ihrem Album „The Road“. June Cocó beendet ihre Tournee zur viel beachteten Studioscheibe im WERK 2. Die L-IZ hat Karten für die Abschlussfete.
„Metropolis“ als Schauspiel-Event-Film auf der Bühne
"Du bist schon Maschine, ich bin noch nicht Maschine“ – bei „Metropolis“ sind Handlung, Darsteller, Publikum allesamt zur Maschine geworden. Foto: Rolf Arnold / Schauspiel Leipzig

Foto: Rolf Arnold / Schauspiel Leipzig

Bereits vor Stückanfang blubbern Geräusche, zeigt sich auf offener Bühne eine Art weißer Doppelstock-Container in Kubusform. Wo Licht durchscheint, wird wohl noch eine Tür aufgehen, unter der Folie lugen Schienen empor, hier kann noch was ins Rollen kommen. „Babel“ steht auf dem Leuchtkasten über dem Kubus, „Metropolis“ gibt's ja immerhin schon an einem Nachtclub mit schmaler Tanz-Bühne in der Leipziger City.
TheaterPACK lädt am 27. Februar wieder ein zur Premiere in den Laden auf Zeit
Julie Seifert in „Die Geschichte vom einsamen Selb“. Probenfoto: Frank Schletter

Probenfoto: Frank Schletter

Mit „Leonce und Lena“ haben sie brilliert, mit „Ein Sommernachtstraum“ das Publikum begeistert. Kein Klassiker war zu groß, kein Stoff zu anspruchsvoll. Die Theatergruppe TheaterPack zeigte Jahr für Jahr, was man mit kleinem Budget und großem Engagement auf die Bretter stellen kann. Bis zum Frühjahr 2015. Da ging's mal in eine Rumpeltour mit Abstinenz. Die endet nun am 27. Februar. Endlich.
Für sieben Partnerstädte fehlt noch eine Straße in Leipzig
Seit 2015: Addis-Abeba-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

2015 ließ sich ja bekanntlich Leipzigs Verwaltung dann doch breitschlagen, sich verstärkt um die Benennung Leipziger Straßen und Plätze nach Leipziger Partnerstädten zu kümmern. Die Grünen waren damit im Vorjahr vorgeprescht. 2015 gab es dann die ersten Ergebnisse: Leipzig bekam sowohl einen Addis-Abeba-Platz als auch einen Herzliya-Platz. Aber sieben Würdigungsorte fehlen noch. Bei einem ist das sogar richtig ärgerlich.
Ein Fußballmeister bekommt seinen Winkel, eine Psychoanalytikerin ihren Ring und indirekt gibt’s auch was für die Stifterin des Mendebrunnens
Alte Sternburg-Brauerei in Lützschena. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Manchmal teilt die Leipziger Verwaltung zwar bedauernd mit, dass man leider gerade keine neue Straße oder ein neues Plätzchen hätte, das man mit einem schicken neuen Namen versehen könnte. Aber so alle halben Jahre gibt es dann doch wieder eine Vorschlagsliste mit Neubenennungen für den Stadtrat. Diesmal ist sogar ein Fußballer dabei. Aber ein ganz alter.
Armin Kohnle porträtiert nicht nur die großen Köpfe der Reformation, sondern den Aufbruch eines ganzen Zeitalters
Armin Kohnle: Luther, Calvin und die anderen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dieses Büchlein von Armin Kohnle erscheint zwar in der EVA-Reihe „Theologie für die Gemeinde“, in der sonst eher Titel auftauchen wie „Warum Gott?“, „Wo der Glaube wohnt“ oder „Ein Buch mit sieben Siegeln?“. Aber das Büchlein dürfte auch Nichtgemeindemitglieder interessieren, die alles Wissenswerte zum großen Reformationsjahrhundert einmal kompakt in Händen halten wollen.
L-IZ-Ticketverlosung für ein Date mit Charlie Cunningham
Charlie Cunningham beehrt wieder Deutschlands Bühnen (Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR)

Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR

VerlosungWer ist Charlie Cunningham? Der Mann scheint in den hiesigen Radioregionen ein nahezu Unbekannter zu sein. Doch gerade britische Kritiker handeln ihn bereits als talentiertesten Nachwuchs im Bereich „Liedermaching“.
Gebühren zu hoch, Runde zu klein, keine Schlüsselrückgabe im Neuen Rathaus
17. Rosensonntagsumzug im Neumarkt. Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Das war dann nach vielen Jahren doch mal ein Paukenschlag, ein ordentlicher, mit dem der Leipziger Karnevalsverein seinen Frust der Stadt gegenüber richtig deutlich machte: Er sagte kurzerhand die offizielle Rückgabe des Rathausschlüssels für Mittwoch, 10. Februar, ab. Es ist zwar nicht so, dass Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt nicht mehr zur Arbeit kommt. Aber beim Geld, so empfinden es Leipzigs Karnevalisten, hört die Freude auf.