Magisches Familienmärchen: „Merida“ verzaubert Groß und Klein

Nachdem "John Carter" grandios floppte, haben sich die Pixar-Macher wieder dem klassischen Animationsfilm verschrieben. In "Merida - Legende der Highlands" erzählen die Regisseure Mark Andrews und Brenda Chapman das Märchen einer aufmüpfigen Prinzessin.

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TheaterPACK lädt am 27. Februar wieder ein zur Premiere in den Laden auf Zeit
Julie Seifert in „Die Geschichte vom einsamen Selb“. Probenfoto: Frank Schletter

Probenfoto: Frank Schletter

Mit „Leonce und Lena“ haben sie brilliert, mit „Ein Sommernachtstraum“ das Publikum begeistert. Kein Klassiker war zu groß, kein Stoff zu anspruchsvoll. Die Theatergruppe TheaterPack zeigte Jahr für Jahr, was man mit kleinem Budget und großem Engagement auf die Bretter stellen kann. Bis zum Frühjahr 2015. Da ging's mal in eine Rumpeltour mit Abstinenz. Die endet nun am 27. Februar. Endlich.
Für sieben Partnerstädte fehlt noch eine Straße in Leipzig
Seit 2015: Addis-Abeba-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

2015 ließ sich ja bekanntlich Leipzigs Verwaltung dann doch breitschlagen, sich verstärkt um die Benennung Leipziger Straßen und Plätze nach Leipziger Partnerstädten zu kümmern. Die Grünen waren damit im Vorjahr vorgeprescht. 2015 gab es dann die ersten Ergebnisse: Leipzig bekam sowohl einen Addis-Abeba-Platz als auch einen Herzliya-Platz. Aber sieben Würdigungsorte fehlen noch. Bei einem ist das sogar richtig ärgerlich.
Ein Fußballmeister bekommt seinen Winkel, eine Psychoanalytikerin ihren Ring und indirekt gibt’s auch was für die Stifterin des Mendebrunnens
Alte Sternburg-Brauerei in Lützschena. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Manchmal teilt die Leipziger Verwaltung zwar bedauernd mit, dass man leider gerade keine neue Straße oder ein neues Plätzchen hätte, das man mit einem schicken neuen Namen versehen könnte. Aber so alle halben Jahre gibt es dann doch wieder eine Vorschlagsliste mit Neubenennungen für den Stadtrat. Diesmal ist sogar ein Fußballer dabei. Aber ein ganz alter.
Armin Kohnle porträtiert nicht nur die großen Köpfe der Reformation, sondern den Aufbruch eines ganzen Zeitalters
Armin Kohnle: Luther, Calvin und die anderen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dieses Büchlein von Armin Kohnle erscheint zwar in der EVA-Reihe „Theologie für die Gemeinde“, in der sonst eher Titel auftauchen wie „Warum Gott?“, „Wo der Glaube wohnt“ oder „Ein Buch mit sieben Siegeln?“. Aber das Büchlein dürfte auch Nichtgemeindemitglieder interessieren, die alles Wissenswerte zum großen Reformationsjahrhundert einmal kompakt in Händen halten wollen.
L-IZ-Ticketverlosung für ein Date mit Charlie Cunningham
Charlie Cunningham beehrt wieder Deutschlands Bühnen (Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR)

Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR

VerlosungWer ist Charlie Cunningham? Der Mann scheint in den hiesigen Radioregionen ein nahezu Unbekannter zu sein. Doch gerade britische Kritiker handeln ihn bereits als talentiertesten Nachwuchs im Bereich „Liedermaching“.
Gebühren zu hoch, Runde zu klein, keine Schlüsselrückgabe im Neuen Rathaus
17. Rosensonntagsumzug im Neumarkt. Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Das war dann nach vielen Jahren doch mal ein Paukenschlag, ein ordentlicher, mit dem der Leipziger Karnevalsverein seinen Frust der Stadt gegenüber richtig deutlich machte: Er sagte kurzerhand die offizielle Rückgabe des Rathausschlüssels für Mittwoch, 10. Februar, ab. Es ist zwar nicht so, dass Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt nicht mehr zur Arbeit kommt. Aber beim Geld, so empfinden es Leipzigs Karnevalisten, hört die Freude auf.
Nikolaikirche: 10. Leipziger Narrenpredigt begeistert
Lange Schlange vor Narrenpredigt in Nikolai. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

„Eure Treue rührt mich, gleichzeitig wird sie mir auch langsam etwas unheimlich“, begann am 7. Februar Prof. i.R. Dr. Rüdiger Lux den Universitätsgottesdienst in der Nikolaikirche, der sonntags um 11:15 Uhr stattfindet. Grund für die Einleitung: die Kirche war voll. Zum zehnten Mal fand die Leipziger Narrenpredigt statt. 2012 gab es dafür den deutschen Predigtpreis. Thema war diesmal der Sachse Unglaub mit Trabant und einer teuflischen Geschichte.
Eine Serie zu den Extra-Kosten der Kohleverstromung in Sachsen zum Nachlesen
Mit dem Dampf überm Kraftwerk Lippendorf wird auch die MS Cospuden zum Steamboat. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Im März wird der schwedische Energiekonzern Vattenfall Farbe bekennen müssen. Dann geht es um die Summen, die die vier möglichen Bieter für die Braunkohlesparte in Mitteldeutschland noch bereit sind zu zahlen. 500, 400, 300 Millionen Euro? - Und dabei wird keine Energiesparte in Mitteldeutschland so vielfältig subventioniert wie die Braunkohleverbrennung.
2015 kamen 69.900 Asylbewerber nach Sachsen, 2016 könnten es 51.000 werden
Ankünfte von Asylbewerbern 2015 in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Man findet viele Zahlen zur Flüchtlingsthematik auf den Seiten der sächsischen Staatsregierung - ein paar auch extra bereitgestellt auf der Website www.asylinfo.sachsen.de. Nicht ganz detailgenau. Obwohl jeden Tag neue Wortmeldungen diverser Politiker durch die Medien schwirren. Muss man also mal nachfragen, fand der Linke-Abgeordnete André Schollbach. Und bekam Antwort.
Hat das BKA vielleicht den Lagefilm zum 4. November 2011 in Zwickau noch?
Parlamentarischer Geschäftsführer Valentin Lippmann (B90/Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Foto: Juliane Mostertz

Ein fehlender Lagefilm verunsicherte am 14. November 2015 den Grünen-Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann, der für seine Fraktion auch im zweiten NSU-Untersuchungsausschuss sitzt. Da wurde an diesem Tag der Zeuge Kay-Uwe M. gehört. Aber dem fehlte eine wichtige Erinnerungsstütze: der Lagefilm der Zwickauer Polizei vom 4. und 5. November 2011.
Das Versagen der deutschen Asylbürokratie vor der ersten richtigen Herausforderung seit 1992
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht die Flüchtlinge sind das Problem in Deutschland - auch wenn honorige Männer in grauen Anzügen jammern und stöhnen. Das Problem ist eine chaotische Bürokratie, ein perfekter Spätstart und eine mangelhafte Mittelausstattung. Nicht die Asylsuchenden verursachen das Chaos, sondern ein Staatsapparat, der in den vergangenen Jahren nur eines perfektioniert hat: Ablehnung und Abschiebung. Zahlen gefällig?
Wann bekommt Leipzig wieder eine ordentliche Baumschutzsatzung?
Ratzfatz, raus - Parkplatz draus: Baumfällung 2014. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit 2013 ist das umformulierte Sächsische Naturschutzgesetz in Kraft, das auf jeden Fall in einem Aspekt seinen Namen nicht mehr verdient - beim Schutz von Bäumen auf Privatgrundstücken. Anstelle einer geregelten Antragstellung beim Umweltamt der Kommunen ist eine gewisse Wildwest-Mentalität getreten. Warum erst beim Amt anfragen, ob man einen Baum fällen darf? - Der Probstheidaer Jörg Rocktäschel wünscht sich ein Ende des Chaos.
Warum Leipzig im Jahr 1815 beinahe preußisch geworden wäre
Der Wiener Kongress 1815 und die Folgen für Sachsen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Während das Jahr 2013 mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eine Menge Aufmerksamkeit fand, hielt man sich in Sachsen 2015 mit der Rückbesinnung auf das Jahr 1815 auffällig zurück. Denn das war ja nicht nur das Jahr von Waterloo, sondern auch das der sächsischen Teilung. Eines der heikelsten Themen auf dem Wiener Kongress. Aber im Staatsarchiv Leipzig fand zumindest eine Tagung statt.
Fed-Cup 2016: Team Schweiz siegt in Leipzig
Siegerfoto des Team Schweiz: Martina Hingis, Belinda Bencic, Viktorija Golubic, Timea Bacsinszky (v.l.). Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Die Tennis-Frauen aus der Schweiz stehen im Halbfinale des Fed-Cups. Sie besiegten das deutsche Team am Ende mit 3:2. Dabei hatten es die Spiele am Sonntag in der Messehalle 1 noch einmal in sich. Nach der Niederlage von Angelique Kerber und dem Überraschungserfolg von Annika Beck in den beiden letzten Einzeln, fiel die Entscheidung erst im Doppel. Dort machten Belinda Bencic und Martina Hingis für die Schweiz alles klar.
Zu Ende gedacht: AfD? Schlagt sie tot!
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Aschfahl. Ein seltsames Wort. Und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, seit mein Nachbar Gernot von oben drüber im Treppenhaus schon zweimal grußlos an mir vorbeigeschlichen ist. Er ist offenbar Journalist, keiner aus der großen Garde der Welterklärer, aber immerhin Journalist. Offenbar gewissenhaft, denn er sieht traurig aus. Was Lokales macht er, hat er mal erzählt unten bei Selim im Gemüseladen. Er findets gut, nah bei den Menschen zu sein, über die er was erzählen will, hat er gesagt. Trotz schlechter Bezahlung, es wäre irgendwie echter. Gabs von Selim drei Gurken dazu - waren eh abgelaufen durch die viele Sonne im Straßendreck im letzten August.