Ein kleines Revival für die Taschentuchdiele: Auftaktveranstaltung für die Lindenauer Taschentuchgeschichten am 3. Oktober

Die Taschentuchdiele im Leipziger Westen ist Legende. Schon Karl-Hermann Roehricht hat sie besungen in seiner "Ballade von den kleinen Leuten in der Taschentuchdiele zu Leipzig", zu hören auf der nun selbst fast schon wieder legendären CD "In Lindenau, da ist der Himmel blau", erschienen 2003. Gesprochen von Axel Thielmann. Damals natürlich wehmütige Erinnerung an einen lebendigeren Westen.

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Leipzigs Stadtverwaltung bleibt hartnäckig und will das Haus lieber an privat verkaufen
Das einstige Theaterhaus Gottschedstraße 16. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es waren Grüne und Linke, die sich zuletzt zusammengetan hatten, um für den Erhalt der Kleinen Theaterspielstätte in der Gottschedstraße 16 zu kämpfen, das Gebäude, in dem das Schauspiel zuvor die "Neue Szene" bzw. die "Scala" betrieben hatte. Das Haus läge ideal in Innenstadtnähe. Hier könnten freie Theatergruppen zeigen, was sie können, fanden die beiden Fraktionen. Doch Leipzigs Verwaltung zeigt sich dickfellig.
Leipziger Linke will EU-Gelder für zwei Schulstandorte im Leipziger Osten einsetzen
Die ehemalige Hermann-Liebmann-Schule in der Ihmelstraße soll ein neuer Oberschul-Campus werden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es ist ein Dauerthema, das besonders die Akteure im Leipziger Osten beschäftigt: Wann endlich bekommt das Fördergebiet die versprochenen Schulen? Ein Thema, das sich langsam auch dadurch verschärft, dass das Bevölkerungswachstum nun auch den Osten Leipzigs erfasst hat. Ein Gymnasium ist hier eigentlich Pflicht, findet Linke-Stadtrat Siegfried Schlegel.
Zum Rücktritt von Georg Christoph Biller als Thomaskantor
Ministerpräsident Stanislaw Tillich überreicht Georg Christoph Biller das Bundesverdienstkreuz. Foto: Thomanerchor, M. Rietschel

Foto: Thomanerchor, M. Rietschel

Als am 6. Januar 2015 die Motette „Herr Christe, tu mir geben“ von Johann Eccard im Gottesdienst erklang, da ahnten nur wenige, dass an diesem Tag die Kirchenmusik in der Thomaskirche zum letzten Mal von Thomaskantor Georg Christoph Biller gestaltet und der Thomanerchor zum letzten Mal von ihm geleitet wurde. Er hatte diese Motette sicher mit Bedacht ins Programm aufgenommen. Denn sie hat er als erstes Stück am 6. November 1992 mit dem Thomanerchor gesungen – dem Beginn seiner Amtszeit.
Leipzigs CDU-Fraktion bekommt ausführliche Auskunft zum Thema Gehwegnasen
Auch beim Neubau des Rewe-Marktes in der Georg-Schumann-Straße wurde eine Gehwegnase eingerichtet. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Die Leipziger CDU-Fraktion ist ja ein bunter Haufen. Da gibt es den einen, Konrad Riedel, der seit Jahren tapfer für Barrierefreiheit und die Belange der Fußgänger kämpft. Und da gibt es ein paar Fraktionskollegen, die nicht so recht sehen, dass das mit den Fußgängern so recht was Rechtes ist. Die dann offiziell mal fragen: Was soll denn das mit den teuren Gehwegnasen in Leipzig?
BUND Leipzig fordert mehr Raum für Pflanzen und Tiere in der Stadt
Kleine Grüninsel: Parkanlage an der Richard-Wagner-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das über Jahrzehnte sehr lückenhaft gewordene Leipzig hatte nicht nur negative Seiten. Denn wo Menschen verschwinden und Häuser abgebrochen werden, entstehen eben nicht nur Brachen, sondern auch neue Lebensräume für Stadtbewohner, die für gewöhnlich niemand zählt: Pflanzen und Tiere, die entstandene Leerräume gern als Lebensraum annehmen. Doch mit der wachsenden Einwohnerzahl werden natürlich auch die kleinen Biotope wieder zugebaut. Darüber sollte man schon mal nachdenken, findet der BUND Leipzig.
Leipzigs Grüne beantragen 500.000 Euro für die Nutzbarmachung des Wilhelm-Leuschner-Platzes
Der "Herbstsalon 2014" auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ob der Wettbewerb um ein Einheits- und Freiheitsdenkmal noch einmal in die Gänge kommt und ob der Wilhelm-Leuschner-Platz dabei noch eine Rolle spielen wird, ist völlig offen. Nach dem Scheitern des Wettbewerbs im Jahr 2014 hat sich OBM Burkhard Jung zumindest Bedenkzeit ausbedungen, um über eine eventuelle zweite Wettbewerbsrunde nachzudenken. Dabei rückt ein Thema wieder in den Vordergrund, das er mit der Denkmallösung eigentlich abhaken wollte: die Neugestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes. Da muss aber was passieren, finden die Grünen.
Leipziger Linksfraktion möchte gern eine Kindertagesstätte auf dem Matthäikirchhof
Der Linken geht es am Matthäikirchhof viel zu langsam voran. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was kann, was muss Leipzig in den nächsten zwei Jahren im Doppelhaushalt 2015/2016 alles finanzieren? Darüber werden sich die Vertreter der einzelnen Fraktionen in den Ausschüssen noch eifrig die Köpfe heißreden bis zum 18. März, wenn der Doppelhaushalt in der Ratsversammlung zur Entscheidung ansteht. Eine neue Kita sollte wenigstens drin sein, findet die Linksfraktion.
108 faszinierende Gedichte aus den Weiten der Mongolei
Es wandern die Zeiten unter dem ewigen Himmel. Eine Perlenkette mongolischer Dichtung. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Mongolische Dichtkunst ist auf dem deutschen Buchmarkt kaum präsent. Es geht dem 3-Millionen-Einwohnerland da nicht besser als so vielen anderen Nationen, deren Sprache es schwer hat, per Übersetzung in deutsche Buchhandlungen zu gelangen. Dabei ist es auch heute noch das stolze Volk der Nachfahren Tschingis Chaans: ein Volk der Reiter, Hirten, Nomaden. Zumindest in der Lyrik. Denn wie man vom Kirgisen Tschingis Aitmatow weiß: Der Tag zieht den Jahrhundertweg ...
König Tillich hat fertig
© Schwarwel

© Schwarwel

Erst Roland Kaiser und jetzt noch Herbert Grönemeyer uff lau. Mensch, die packen ja richtig aus da in Dresden – und alles für Umme fürs Volk. Warum nicht gleich so und wo bleibt Leipzig, wo bleiben die kostenlosen Stars zum Anfassen? Also nicht fürs ganze Volk natürlich, das DDR-Programm in der Scheinmetropole gibt’s nur für intellektuelle Silly-Fans mit der richtigen Haltung. Das bügeln jetzt die SPD-Wähler glatt, mit einer fetten Sause, die Fähnchen gibt’s kostenfrei am Einlass. Die 4.000 sächsischen Muslime hingegen gehen gefälligst in die Moschee, wenn es in Dresden heißt: Weltoffen sei der Karneval, hilfreich und edel.
MBC vs. Berlin 81:96 – Mitteldeutscher Basketball Club ist Alba Berlins Klasse nicht gewachsen
Hördur Vilhjalmsson (MBC) gut bewacht von den beiden Berlinern Vojdan Stojanovski (li.) und Jamel McLean. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Schon zur Halbzeit deutete sich an, dass die Wölfe aus Weißenfels trotz lautstarker Unterstützung in der Arena Leipzig dieses Spiel nicht würden gewinnen können. Zu viele offene Würfe kreierten die Berliner aufgrund größerer individueller Klasse und führten schon mit 40:60. Nun hat es im Basketball durchaus schon Partien gegeben, die wundersam gedreht wurden, doch Alba Berlin behielt die Kontrolle und siegte verdient 81:96 lautete der Endstand.
Uni-Riesen: Wichtiger Sieg im Rennen um die Playoff-Plätze
Mit 24 Punkten war Chris Flores der mit Abstand erfolgreichste Werfer der Partie. Foto: Jan Kaefer

Mit 24 Punkten war Chris Flores der mit Abstand erfolgreichste Werfer der Partie. Foto: Jan Kaefer

Gegen die Rostock Seawolves gingen die Uni-Riesen vor 950 Zuschauern als Sieger vom Parkett. Entscheidend war vor allem eine gute Verteidigungsleistung, die Behebung eines großen Fehlers der Vorwoche schadete auch nicht. Denn das Ausblocken der Gegenspieler beim Rebound gelang deutlich besser, auch wenn Neu-Trainer Ty Shaw weiter Potential in der Innenverteidigung sieht. Die zwei Punkte beim 66:53 waren auf jeden Fall verdient, da die Leipziger das Spiel gut kontrollierten.
Tillich: “Islam gehört nicht zu Sachsen”
Politik hat fertig - Immer wieder werden nicht arbeitende Politiker und Politikversagen angeprangert. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Die Organisatoren der Legida-Proteste haben ihre Differenzen mit den Veranstaltern ihres Dresdner Vorbilds beigelegt. Der Leipziger Versammlungsleiter Silvio Rösler trat am Sonntag bei der Pegida-Kundgebung auf dem Dresdner Theaterplatz auf. Während es also für Pegida offenbar kein Problem darstellte, was am Mittwoch in Leipzig passiert war, fischte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) indes mit islamfeindlichen Äußerungen am rechten Rand. Gleichzeitig brachte der heutige Sonntag eine weitere Schrumpfung Pegidas mit sich.
Ausstellung stellt Stolperstein-Projekt im Stadtbüro vor
Ab Dienstag, 27. Januar, ist im Stadtbüro, Katharinenstraße 2 / Ecke Markt, eine Ausstellung zu sehen, die das Projekt der Stolpersteine in Leipzig vorstellt. Auf insgesamt acht Tafeln werden Schicksale von Menschen und Familien aus Leipzig dokumentiert, die durch den nationalsozialistischen Terror ermordet wurden. Außerdem stellt sich die aus Vereinen und Gedenkstätten bestehende Arbeitsgruppe zur Koordinierung und Organisation des Projekts vor.
Von BüstenhalterInnen und anderen weiblichen Formen – „Fast jeder dritte STUDIERENDE bricht sein Studium ab“
„Beruhige dich!“, sagte der Odnungsamtmitarbeitende. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

So stand es mal wieder geschrieben, in irgendeiner Zeitung, schwarz auf weiß, mitten auf meinem Küchentisch. In meiner oft nicht ganz unimpulsiven Art wusste ich für den Bruchteil einer Sekunde mal wieder nicht, ob ich vor Empörung aus dem Fenster springen oder gar einen Leserbrief an diese Sprachvergewaltiger schreiben sollte. „Was bilden die sich ein?“, schoss es mir durch den Kopf und hieb bereits in die Tastatur: „Ich lasse mir „meine deutsche Sprache“ nicht verhunzen, nicht verschandeln, nicht dümmlich zurechtstutzen mit all diesem geschlechtsneutralen und gendergerechten Humbug!
Lok: Surma kommt zurück – Paszlinski geht
Surma kehrt zum FCL zurück. Foto: Bernd Scharfe

Foto: Bernd Scharfe

Die nächste Veränderung im Kader des 1. FC Lok steht an. Verteidiger Ronny Surma wird zum FCL zurückkehren, dafür wird Damian Paszlinski den Club verlassen. Surma spielte schon einmal für sechs Monate in Probstheida. Schon vergangene Woche hatte Lok zwei Japaner verpflichtet.