Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Er wollte genau da rein: zu den Helden – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten „Chateau Marmont“ in Hollywood. Was als Rückzug geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre.

Der in Brinkum geborene Journalist und Autor zählt zur neueren deutschen Popliteratur. Seit 1993 ist er schriftstellerisch tätig, er brach sein Germanistik-Studium ab und zog als Praktikant und freier Mitarbeiter von Redaktion zu Redaktion.

Wer: Benjamin von Stuckrad-Barre
Wann: 17. März um 20 Uhr
Wo: Schaubühne Lindenfels
Eintritt: AK 12/erm. 10 EUR zzgl. Baufuffziger

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