Artikel aus der Rubrik Theater

Oper Leipzig

Erfolgreiche Wiederentdeckung: Gounod-Oper „Cinq-Mars“ nach über 100 Jahren wieder auf der Bühne

Foto: Tom Schulze

Die Oper Leipzig beschreitet neue Wege. Am Samstag hob sich zum ersten Mal während der Intendanz Ulf Schirmers der Vorhang für eine Wiederentdeckung. Charles Gounods Oper „Cinq-Mars“ verschwand nach der Premiere 1877 schnell in der Versenkung. Die Leipziger Wiederentdeckung wurde vom Publikum frenetisch bejubelt. Anmelden und weiterlesen.

Musikalische Komödie

Bissige TV-Satire: Thomas Hermanns inszeniert in Leipzig den Musical-Hit „Kein Pardon“

Foto: Kirsten Nijhof

Für alle LeserErst Düsseldorf, jetzt Leipzig. Comedian Thomas Hermanns, bekannt aus dem „Quatsch Comedy Club“ hat seinen Musical-Hit „Kein Pardon“, frei nach der gleichnamigen Komödie mit Hape Kerkeling, erfolgreich auf der MuKo-Bühne inszeniert. Die bissige TV-Satire bietet den Zuschauern mit viel Wortwitz, präziser Situationskomik und eingängigen Songs erstklassige Abendunterhaltung. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Mozart-Klassiker neu interpretiert: Semperoper zeigt „Die Entführung aus dem Serail“ als romantisches Schauermärchen

Foto: Jochen Quast

Für alle LeserSeit Ostersamstag steht in der Landeshauptstadt wieder eine Inszenierung des Mozart-Klassikers „Die Entführung aus dem Serail“ auf dem Spielplan. Regisseur Michiel Dijkema hat das Werk in das Gewand eines romantischen Schauermärchens gepackt. Der Premierenapplaus fiel verhalten aus. Keine Buh-Rufe, aber auch keine überschwänglichen Jubelarien. Weiterlesen.

Das Schauspieler-Ensemble von Fact macht weiter

Am 5. Mai feiert das Ensemble Fact seine erste Premiere im Dachtheater

Titelbild: ensemble fact

Aufgeben ist nicht. Auch wenn die Zeit des Theater Fact im Keller von Barthels Hof mit dem Jahreswechsel zu Ende ging, weil die außergewöhnliche Spielstätte nicht mehr zu finanzieren war. Die Ensemble-Mitglieder aber wollten nicht einfach aufhören. Man hat sich ja nicht zusammengefunden, um eine Spielstätte am Leben zu erhalten, sondern um Theater zu spielen. Also geht's jetzt weiter. Anmelden und weiterlesen.

Die Ängste einer vom Machbarkeitswahn getriebenen Zeit

Der Westflügel Leipzig bringt am 4. Mai Mary Shelleys „Frankenstein“ auf die Bühne

Foto: Thilo Neubacher

Verglichen mit jener sonderbaren Schauspielära, die vor fünf Jahren Leipzig geradezu lähmte, ist das, was derzeit auf kleinen und großen Bühnen passiert, eine sehr intensive Beschäftigung mit den tatsächlichen Verwerfungen der Zeit. Dazu braucht man kein Schweineblut, sondern nur eine große Kenntnis der Weltliteratur. Denn alles, was uns ängstigt, wurde schon von genialen Autorinnen und Autoren erkundet. Zeit für Frankenstein und sein Monster. Anmelden und weiterlesen.

Theater der Jungen Welt

Fußballdrama „Juller“: Jürgen Zielinski inszeniert Biografie des deutsch-jüdischen Nationalspielers Julius Hirsch

Foto: Tom Schulze

Für alle LeserDas Theater der Jungen Welt widmet sich einem fast vergessenen Kapitel deutscher Fußballgeschichte. Das Auftragswerk „Juller“ aus der Feder von Jörg Menke-Peitzmeyer beleuchtet das Schicksal des deutsch-jüdischen Nationalspielers Julius Hirsch (1892 – 1945), der von den Nazis im KZ Auschwitz ermordet wurde. Weiterlesen.

Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe wagt die spektakuläre Verbindung zweier Theaterstücke, die nur auf dem Papier zusammenpassen

Die Maßname/ Die Perser: Mehr als die Summe zweier Stücke

Foto: Bettina Stöß

Nicht weniger als die Wiederbelebung von gleich zwei Klassikern der Theatergeschichte an einem Abend hat sich Regisseur Enrico Lübbe vorgenommen. Ein gewaltiges Projekt, dessen organisatorisches Ausmaß erst am Ende der ausverkauften Premiere ins Bewusstsein dringt, wenn das gesamte Ensemble die Bühne betritt und mit minutenlangem Applaus belohnt wird. Die große Frage: Warum verbindet man zwei so unterschiedliche Stücke wie Bertold Brechts Lehrstück „Die Maßname“ und die Tragödie „Die Perser“ von Aischylos, die immerhin durch 2400 Jahre Weltgeschichte getrennt sind? Anmelden und weiterlesen.

„Alice on the run“ – über eine Suche nach einer neuen Heimat

Theater Titanick lädt die Leipziger am 2. Mai zur Vor-Vorpremiere auf die Alte Messe ein

Foto: Martin Jehnichen

Sie kommen selten mit ihren Aufführungen nach Leipzig. Viel zu selten, das geben die Schauspieler des vor 26 Jahren in Leipzig gegründeten Theaters Titanick auch gern zu. Aber mit ihrer aktuellen Vorstellung kommen sie. Und sie ist in doppeltem Sinn aktuell: Es geht um das bewegende Thema Heimat und Heimatlosigkeit. Und mittendrin agiert ein Mädchen namens Alice. Anmelden und weiterlesen.

„Das Schlimmste ist, wenn es egal ist, wenn nichts mit einem geschieht“

Brechts „Maßnahme“ trifft auf Aischylos „Perser“ am Schauspiel: Ein Interview mit Regisseur Enrico Lübbe

Foto: Bettina Stöß

Für alle LeserAm Donnerstagabend, 31. März, war es soweit. Eine neue Inszenierung am Leipziger Schauspiel ging über die Bretter, die die Welt bedeuten. Während der Endproben zu „Die Maßnahme“ von Bertold Brecht und „Die Perser“ von Aischylos traf sich die L-IZ.de mit Enrico Lübbe, Intendant und Regisseur des Stückes am Schauspiel, zu einem Gespräch über das ungewöhnliche Unterfangen, das erste klassische Theaterstück der Welt überhaupt mit neuer deutscher Dialektik zu kombinieren. Und weil man so schön am Diskutieren war, ging es auch um DDR, Erich Honecker, Propaganda überhaupt und die Frage, wie viel ein Menschenleben wert ist. Angesichts Weiterlesen.

Oper Leipzig

Handzahme Geisterstunde: Christian von Götz inszeniert Webers „Freischütz“

Foto: Ida Zenna

Christian von Götz inszeniert Webers „Freischütz“ in der Messestadt weitgehend werkgetreu im Stile des Achtziger-Regietheaters. Die Gespensteroper (Uraufführung 1821) in der Ästhetik des frühen 19. Jahrhunderts. War das notwendig? Das Leipziger Publikum spendete der Neuproduktion nach drei Stunden lediglich verhaltenen Applaus. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Oper stellt Spielplan vor: Katharina Wagner inszeniert „Tannhäuser“, Mario Schröder lässt Bachs Johannes-Passion vertanzen

Foto: Alexander Böhm

Faustdicke Überraschung bei der Jahrespressekonferenz der Oper Leipzig. Niemand geringeres als Katharina Wagner wird in Leipzig bei der geplanten Neuinszenierung des „Tannhäuser“ Regie führen. Premiere ist im März 2018. Insgesamt stehen sechs Opern- und vier Ballettpremieren auf dem Spielplan. Hinzu kommen fünf Neuinszenierungen der Musikalischen Komödie. Anmelden und weiterlesen.

Der TdjW-Intendant zur Wahrnehmung in Leipzig „Unsere Erfolge werden national und teils international stärker wahrgenommen.“

Volkstheater kontra Realität: Das lange LZ-Interview mit Jürgen Zielinski

Foto: Anja Franke

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40Für alle LeserWenn man mit dem seit 14 Jahren am Theater der Jungen Welt (TdJW) amtierenden Intendanten Jürgen Zielinski beim Kaffee sitzt, können sich Minuten zu Stunden dehnen. Was bei Langweilern ein Indiz für zähe Konversation ist, hat dabei mit den unzähligen Informationen zu tun, die in eine Minute passen können, wenn jemand auf den Punkt Bescheid weiß. An der Kompetenz des erfolgreichsten Theatermachers Leipzigs und für manchen Fachjournalisten längst deutschlandweit zweifelt keiner mehr. Gutachter bescheinigen dem Haus am Lindenauer Markt eine ungewöhnliche Effizienz bei der Mittelverwendung, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Weiterlesen.

Familientickets zum interaktiven Segment der Show gewinnen

„Disney On Ice – 100 Jahre voller Zauber“

Foto: Feld Entertainment

+++Die Verlosung ist beendet+++Disney On Ice ist die derzeit beliebteste Familienunterhaltungsshow live auf dem Eis. Nach dem sensationellen Erfolg von Disney On Ice „Eine fantastische Reise“ mit insgesamt über 100.000 Besuchern im Frühjahr 2016 kommt die neue Show „Disney On Ice – 100 Jahre voller Zauber“ vom 24. bis 26. Februar 2017 auch nach Leipzig. Begeben Sie sich mit Disney On Ice auf eine magische Reise mit Ihren Lieblings-Disney Charakteren. Lassen Sie sich von den Reiseleitern Micky Maus, Minnie Maus, Goofy, Donald Duck und Daisy Duck auf ihrem Ausflug in die magischen Welten von Disney verzaubern. Weiterlesen.

Musiktheater

Oper Halle: Über 40 Jugendliche spielen Broadway-Musical „Spring Awakening“

Foto: Theater-, Oper und Orchester GmbH Halle/Anna Kolata

Ein Musical auf der großen Bühne zu inszenieren, in dem fast ausschließlich Kinder und Jugendliche mitwirken, ist ein Wagnis. In Halle geht die Rechnung auf. Die Neuinszenierung des Broadway-Hits „Spring Awakening“, frei nach Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“, zählt zweifelsfrei zu den bemerkenswertesten mitteldeutschen Musicalproduktionen des Frühjahrs. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig

Der Schaum, aus dem die Träume sind: Philipp Preuss inszeniert Ibsens „Peer Gynt“ als finsteren Alptraum

Foto: Rolf Arnold

Schaum ist eine weiße Masse. Eine flüchtige Materie, die sich durch Zerplatzen ihrer Bläschen in Flüssigkeit auflöst. In Philipp Preuss’ Inszenierung des Ibsen-Klassikers „Peer Gynt“ gibt es jede Menge davon. L-IZ.de hat die Premiere am Samstag besucht. Anmelden und weiterlesen.

Musikalische Komödie

Broadway-Musical im Haus Dreilinden: „LoveMusik“ thematisiert Beziehung zwischen Kurt Weill und Lotte Lenya

Foto: Kirsten Nijhof

Ein Musical vom Broadway in der Musikalischen Komödie? Klingt fast zu schön um wahr zu sein. Seit Samstag ist im Haus Dreilinden mit „LoveMusik“ eine Produktion zu sehen, die 2007 in dem berühmten New Yorker Theaterviertel ihre Premiere feierte – und nach drei Monaten wieder abgesetzt wurde. L-IZ.de hat sich die mit Spannung erwartete Neuproduktion angesehen. Anmelden und weiterlesen.

Wieder im Programm

Mozarts dunkle Seite: Oper Leipzig zeigt „Die Entführung aus dem Serail“ als atmosphärischen Psychothriller

Foto: Andreas Birkigt

„Die Entführung aus dem Serail“ gilt unter Mozartfans gemeinhin als heiteres Werk. Dietrich W. Hilsdorf inszenierte den Klassiker 2006 in Leipzig als knisternden Opernthriller. Nach mehrjähriger Pause steht die spannende Inszenierung seit Sonntag wieder auf dem Spielplan. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig

„Das Kotzen ist Ihnen gut bekommen“: Enrico Lübbe bringt Kult-Komödie „Der Gott des Gemetzels“ auf die Große Bühne

Foto: Rolf Arnold

Yasmina Rezas Salonstück „Der Gott des Gemetzels“ ist binnen einer Dekade zum Kultstück avanciert. Allein im deutschsprachigen Raum sind seit der Zürcher Uraufführung 2006 über 100 Produktionen verzeichnet. Der Leipziger Schauspielintendant Enrico Lübbe hat sich in dieser Spielzeit zum zweiten Mal in seiner Theaterkarriere des Stoffs angenommen. Das Resultat ist ganz großes Theater. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Jahre am Tresen und im Keller

Theatergruppe „Adolf Südknecht“ feiert fünf Jahre aufregend improvisierter Geschichte

Foto: Armin Zarbock

Am Anfang stand eine anheimelnde Idee. Im Jahr 2011 kam es im „Horns Erben“ zwischen Claudius Bruns und Armin Zarbock zu einem Gespräch, in dessen Verlauf die Idee geboren wurde, ein Theaterprojekt zu entwickeln, das mit improvisatorischen Mitteln die Geschichte der fast hundertjährigen Gaststätte „Horns Erben“ aufarbeitet. Und damit auch Leipziger Geschichte. „Adolf Südknecht“ ward geboren. Anmelden und weiterlesen.