Amtsgericht

Kinderporno-Prozess endet mit Haftstrafe

Viele Indizien, belastende Aussagen, einschlägige Vorstrafen. Amtsrichterin Gabriele Schulz verurteilte am Donnerstag Marko O. (32) zu 18 Monaten Haft. Das hohe Rückfallrisiko ließ der Vorsitzenden keine Wahl für eine Haftverschonung. Der minderintelligente Pädophile hinterließ eine Unmenge an Kinderpornos auf mehreren Laptops und Handys, selbst wenn er die Geräte nur für einen kurzen Zeitraum besaß.

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Für Sachsens Linkspartei wären über 20 Euro fürs Bürgerticket zu teuer
Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV, erläutert die untersuchten Finanzierungsmodelle. Foto: Christian Modla/ Westend Communication

Foto: Christian Modla/ Westend Communication

Seit Montag, 5. Dezember, sind die Gutachten zu den sechs möglichen Finanzierungsmodellen des ÖPNV in Mitteldeutschland öffentlich. Die Ratsfraktionen haben sie bekommen. Aber auch im Landtag rufen die Gutachten eine erste Reaktion hervor. Denn ohne wichtige Gesetzesänderungen im Land lassen sich die Vorschläge nicht umsetzen.
Was Patentanmeldungen über das West-Ostgefälle bei deutschen Unternehmen sagen und was nicht
Patentanmeldungen 2015 nach Bundesländern. Grafik: Nationalatlas, IfL

Grafik: Nationalatlas, IfL

Die Mitarbeiter des Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig waren wieder fleißig und haben neue Karten für den digitalen Nationalatlas angefertigt. Karten sind sehr aussagekräftig, wenn man zum Beispiel die Verteilung bestimmter Dinge zeigen will – von finanzieller Wirtschaftskraft zum Beispiel. Patentanmeldungen zeigen zum Beispiel, wie schwach der Osten auf der Brust ist.
Mit Band VI wird die ambitionierte Leipziger Brücken-Reihe von Bettina Weil abgeschlossen
Bettina Weil: Leipziger Brücken VI. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für 8 Euro bekommt man jetzt im Amt für Statistik und Wahlen ein Druckwerk, auf das Freunde der Leipziger Gewässerlandschaft schon lange gewartet haben: Teil VI und damit Abschluss der ambitionierten Reihe „Leipziger Brücken“, die vor rund 10 Jahren startete. Damals wusste auch Bettina Weil noch nicht, was für ein Berg Arbeit auf sie zukommen würde.
Im Dezember knackt Leipzig die 580.000er Marke
Über den Dächern von Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Meistens sind es die Kleinigkeiten, die die Leipziger Quartalsberichte interessant machen, die kleinen Blicke ins Detail einer wachsenden Stadt. Aber: Wächst sie denn noch? Das ist die Frage, seit die Landeshauptstadt Dresden ihre Bevölkerungsprognose deutlich unter die Landesprognose abgesenkt hat. Hört Dresden nun auf zu wachsen und Leipzig wächst allein weiter? Oder träumt Leipzig nur?
Über die sechs Vorschläge zur Finanzierung des MDV muss jetzt die Politik entscheiden
Straßenbahnen am Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die gute Nachricht lautet: Es wird diskutiert. Es wird auch weiter diskutiert. Vor über zwei Jahren bekam der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) von seinen Mitgliedskommunen den Auftrag, nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für den ÖPNV zu suchen. Denn wenn es keine gibt, drohen die Kostensteigerungen das Angebot von Bus und Straßenbahn zu zerfressen.
Was fängt man eigentlich mit dem ganzen Bildermüll des digitalen Zeitalters an?
Marian Luft. Marion Ermer Preis 2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was stellt Marian Luft da eigentlich an? Selbst Kristin Bartels, Kuratorin der sehenswerten Preisträgeraustellung im Museum der bildenden Künste, tut sich schwer, den 1983 in Kassel geborenen Künstler einzuordnen, der 2013 sein Diplom an der HGB Leipzig erworben hat, auch hier lebt und arbeitet. Und der augenscheinlich eine hohe Affinität zu den Zeichen, Botschaften und Abgründen des World Wide Web hat.
Ermittlungen gegen kriminelle Vereinigung: Mutmaßliche Mitglieder sollten für Gewalttaten bei Impericon Festival und Werk 2 verantwortlich sein
Bildung einer kriminellen Vereinigung. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Zu den Ermittlungen gegen 14 Beschuldigte wegen des Verdachts, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, um Angriffe gegen Neonazis zu verüben, sind neue Details bekannt geworden. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Übergriff auf zwei Besucher des Impericon Festivals am 20. April 2013. Weiterhin spielte in dem Verfahren ein Vorfall am Werk 2 eine Rolle.
Big Data: Abwiegeln, wegreden und negieren
Big Data – Das Ende des Zufalls? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

KommentarFür alle LeserIch habe den derzeit heiß debattierten Artikel des Schweizer Magazins „Das Magazin“ nun drei bis viermal gelesen, mir das empfohlene Verkaufs-Video von „Cambridge Analytica“-Chef Alexander Nix angesehen. Und finde die sofort einsetzende Entwarnung durch Parteien und Medien ungerechtfertigt. Es geht bei den im Artikel dargestellten Manipulationsversuchen vor allem darum, unglaubliche Datenmengen verschiedenster Herkunft zu analysieren und einzusetzen. Und nicht darum, ob der Vorgang nachweislich ausschlaggebend für eine Wahl ist oder war.
Am 8. Dezember: Benefiz-Lesung zum Krimitag
Uwe Schimunek. Foto: Schirmer

Foto: Schirmer

Spannende Literatur für einen guten Zweck: Zum diesjährigen Krimitag am 8. Dezember 2016 präsentieren sechs Kriminalschriftsteller aus Leipzig ihre aktuellen Texte. Doch die Autoren geben nicht nur einen aktuellen Überblick über die hiesige Krimiszene. Sie sammeln auch Spenden für einen guten Zweck.
Der auslesbare Wähler und die fehlende Power des Journalismus im neuen Traumreich der Manipulateure
Nur ein paar ungeordnete Buchstaben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

KommentarFür alle LeserWas heißt das eigentlich, was das in der Schweiz produzierte „Das Magazin“ am 3. Dezember aufgedeckt hat für den Journalismus von heute? Welche Rolle kann Journalismus noch spielen, wenn Politiker und Wahl-Optimierer ganze Wahlen manipulieren können, weil sie die riesigen Datenmengen aus Big Data filtern und für ihre Wahlstrategien nutzen können? Eins ist sicher: Ohne echte Unterstützung werden Journalisten nicht gegenhalten können.
Seit 2010 liegen die Einbruchsschäden in Sachsen auf hohem Niveau
Noch ist polizeiliche Vorhersagesoftware in Sachsen nicht im Einsatz. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts in Hannover sorgt schon dieser Tage für Schlagzeilen, auch wenn sie erst im Frühjahr 2017 veröffentlicht wird. Sie macht deutlich, wie ohnmächtig die Polizei vor allem den Wohnungseinbrüchen reisender Banden aus Osteuropa gegenübersteht. Eigentlich nicht nur denen. Aber bei Verurteilungsraten von 3 Prozent scheint Wohnungseinbruch aus Einbrechersicht reineweg lukrativ zu sein.
Wie deutsche Talkshows zur Frame-Schleuder werden und selbst die Stimmungsumschwünge herbeisenden
Die ARD als Frame-Schleuder: Flüchtlingswelle als Suchbegriff. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

KommentarWas ist da aber im Spätsommer 2015 tatsächlich passiert? Geschah da ein ganz unabhängiger „Vertrauensverlust“ der Bürger in die Medien? Oder waren es „die Medien“ selbst, die für ein Kippen der Stimmung im Land sorgten, weil auf einmal auch Politiker meinten, jetzt wieder tüchtige Politik mit Worten machen zu müssen? Es deutet Vieles auf Letzteres hin.
Wie falsche Thesen zur Diskussionsgrundlage inhaltsloser Talkshows werden
Der Maischbeger-Talk mit dem Frame Lügenpresse. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

KommentarAls die jüngste „Maischberger“-Talkshow am 30. November über die Bildschirme flimmerte, wurde auch wieder eine Studie zitiert, die noch gar nicht in der Welt ist: eine von der Hamburg Media School für die Otto-Brenner-Stiftung erstellte Studie zur Medienberichterstattung über die „Flüchtlingswelle im Sommer 2015“. Hoppla. Autsch. Ja, das war jetzt ein direktes Zitat vom NDR. Hoch lebe das deutsche Fernsehen.
Wie macht man sichtbar, dass auch Filme eine verführerische Konstruktion der Wirklichkeit sind?
Thomas Taube. Marion Ermer Preis 2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wie stellt man eigentlich einen Film vor, den es noch gar nicht gibt? Denn das tut Thomas Taube ja in seiner Koje in der Preisträgerausstellung zum Marion Ermer Preis 2016 im Leipziger Bildermuseum. Und den Preis hat der Videokünstler ja für sein filmisches Arbeiten bekommen. Für Filme, die versuchen, diese komische Sache mit dem Erzählen zu hinterfragen.
1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK 1:4 – (Die) Latte steht im Mittelpunkt
Lok-Keeper Julien Latendresse-Levesque hier im Pokalderby in Aktion. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Im letzten Heimspiel des Jahres 2016 hat der 1. FC Lok Leipzig eine unnötige und zu hohe Niederlage kassiert. Gegen den Tabellen-Dritten Berliner AK verlor Lok mit 1:4 (1:2). Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erwärmten beide Teams die 2.615 Zuschauer mit schnellem Offensivfußball. Berlin war vor dem Tor allerdings noch kälter als der Rasen, während Lok zweimal an der Latte scheiterte und auch Torhüter Latendresse-Levesque, genannt „Latte“, mindestens einmal nicht gut aussah.