Der Stadtrat tagt: Mehr Übersicht bei KiTa-Bedarfsplanung 2013 und andere Methode ab 2014

"Es ist ein Zahlenwirrwarr, das uns vorliegt. Angesichts hoher Bedarfszahlen und dem Rechtsanspruch auf Plätze ab August 2013 steuern wir auf einen noch gravierenderen Mangel zu", so begann Juliane Nagel (Die Linke) ihre Rede vor der heutigen Ratsversammlung. Andere Redner schlugen in die gleiche Kerbe und in der Tat ist die Bedarfsplanung eine wichtige Grundlage für die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen.

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Inklusion: Lindencafé in Lindenau eröffnet
Das neue Lindencafé in Lindenau. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Ab Montag gibt es ein neues Café in Leipzig. In gemütlicher Atmosphäre kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Für das Wohl der Gäste werden nicht nur kalte und warme Getränke angeboten. Auch ein kleines Angebot frisch zubereiteter und gesunder Speisen lockt. Erste - wirklich leckere - Kostproben gab es heute schon. Das Café wird ab 1. Juni von Montag bis Freitag von 11:00 bis 17:30 Uhr geöffnet sein.
Falk Gundel baut das Leipziger Alte Rathaus aus Ankersteinen nach
Falk Gundel mit dem Nachbau des Alten Rathauses. Foto: Ankerstein

Foto: Ankerstein

Wenn am Samstag, 30. Mai, die Löwen in ihren bunten Zügen durch die Stadt toben, dann beginnen auch die Stadtfesttage. Ein Feiermaraton, der am 30. Mai mit dem Frauenfest beginnt und auch ein Kinderfest einschließt: Am Montag, 1, Juni, findet es auf dem Markt statt. Und aus Dresden kommt ein Baumeister der besonderen Art: der passionierte Anker-Baumeister Falk Gundel (62) will das Alte Rathaus aus Anker-Steinen zeigen.
RB Leipzig: Rangnick wird Cheftrainer, Orban kommt aus Kaiserslautern
Ralf Rangnick wird Cheftrainer. Foto: RBL

Foto: RBL

Überraschende Entwicklung in der Trainerfrage. Sportdirektor Ralf Rangnick (56) wird die Rasenballer in der kommenden Spielzeit selbst coachen. Dies bestätigte der Verein am Freitag bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz. Weiterhin gaben die Messestädter die Verpflichtung des Innenverteidigers Willi Orban (22) bekannt.
Der Klimawandel birgt auch die Gefahr vermehrter Hungersnöte
Prof. Dr. Ulrich Brose. Foto: Anne Günther/FSU

Foto: Anne Günther/FSU

Das Problem des frühen 21. Jahrhunderts ist nicht, dass die Menschen nicht wissen können, was sie tun. Auch die Informationsfluten sind keine Ausrede, denn wer wirklich wissenschaftliche Fragen stellt, weiß, was Fakten sind. Und in Mitteldeutschland ist mit dem iDiV ein Forschungsschwerpunkt entstanden, an dem für ein wichtiges Themenfeld die richtigen Antworten gesucht werden. Auch mit Computermodellen, wie Ulrich Brose es vormacht.
Heimatverein lädt am heutigen 29. Mai um 17 Uhr zur Demo ein
In den Wirren der Wendejahre 1989/90 haben sich "Investoren" großflächige Kiesabbaurechte zwischen Zitzschen und Großdalzig am Westufef des Zwenkauer Sees gesichert. Die Bewilligungsurkunden haben Laufzeiten von bis zu 30 Jahren für die auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch das Bergrecht des Unrechtsstaats DDR gilt. Am heutuigen 29. Mai demonstrieren die Zitzschener gegen die Pläne.
Sachsens Regierung hat gar keine eigenen Zahlen zu Arbeitsplatzeffekten in der Lausitz
Kann noch etwas länger im Betrieb bleiben: Der 2006 erbaute Block R im Kraftwerk Boxberg (vorn). Foto: Bernd Schnabel / Vattenfall

Foto: Bernd Schnabel / Vattenfall

Dass Sachsens Regierung in Sachen Braunkohle auf einem ganz seltsamen Weg ist, darüber hat die L-IZ ja schon mehrfach berichtet. Dass man dabei direkt im Fahrwasser von Vattenfall tuckert, war schon mehrfach zu hören, auch dass man gern die PR-Zahlen des Konzerns benutzte. Aber hat denn Sachsens Regierung keine eigenen Zahlen, wollte nun Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, mal wissen.
In eigener Sache (2): Die Rückseite der „Macht“
Eine Ente zeiht Kreise. Weil sie es kann. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Alle „Macht“ hilft nichts. Die Umsätze der ernstzunehmenden Medien stiegen branchenweit seit 2013 nicht mehr, den wachsenden Aufwand, die wachsenden Artikelmengen und die Kommentarspalten juristisch im Griff zu behalten, wurden zum Spagat. Auch bei uns. Ein branchenweites Problem deshalb, wie diverse Aktionen auch großer Zeitungen zeigten, dass etwas an der Mechanik nicht stimmte. So wurden seit Anfang 2014 Kommentarfunktionen auf Zeitungsseiten aus ökonomischen (oder teils ideologischen) Gründen eingeschränkt. Die Agenturmeldungen hingegen waren schon vorher bei allen gleich. Ein rarer Eigenerklärungstext (Teil 2).
MDR-Rundfunkstaatsvertrag: Sachsens Medienminister weicht konkreten Antworten aus
Das Hochhaus der MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Wir brauchen ein anderes Verständnis von Politik. Eines, das auf Fakten, Kenntnis und Transparenz beruht. Es kann nicht sein, dass verantwortliche Politiker in entscheidenden Positionen so tun, als könne man öffentliche Belange immer noch wie zu Zeiten des Alten Fritz in Geheimkabinetten verhandeln. Das betrifft auch den MDR-Staatsvertrag. Nach welchen Prämissen verhandelt eigentlich Sachsens Staatsregierung?
Leo Leu liest den Zuckerschock der “Bild”-Zeitung zum Stadtjubiläum
Geschafft: "Bild"-Jubiläumsausgabe 1.000 Jahre. Foto: Leo Leu

Foto: Leo Leu

"Nu gomm schon, Leo, das griegste auch noch hin." - "Och nee, ich bin noch ganz geschafft vom letzten Mal." - "Gomm schon. Is doch Jubilejum!" - Das dachten sich ja auch die Kollegen der "Bild" am Floßplatz. Wahrscheinlich haben sie im Januar beisammen gesessen und diskutiert: "Was machen wir denn nun zum 1.000-Jährigen? Eine Sonderausgabe?" - "Ich schlage eine Sonderausgabe vor." - Also mein Vorschlag wäre: eine Sonderausgabe."
Mit Seufz und Stöhn am Warnowstrom
Steffi Böttger: Rostock an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wer seine Hanse-Tour noch nicht geplant hat, kann nun langsam anfangen damit. Der Reigen vervollständigt sich. Auch in Rostock war Steffi Böttger, hat Kirchen bewundert und sich mit Architekturgeschichte beschäftigt. Sie liebt Kirchen. Bei St. Marien ist sie sieben Seiten lang aus dem Schwärmen nicht herausgekommen.
In eigener Sache (1): Die Leipziger Internet Zeitung am Scheideweg
Meist gehts stromaufwärts. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Seit Ende Januar 2015, also nun im vierten Monat haben wir unsere Leipziger Internet Zeitung umgestellt. Von Beginn an wussten wir um die immer wieder auftretende Erklärungsbedürftigkeit unseres „L-IZ Leserclubs“. Ein Angebot, welches auch und vor allem eine Bitte um Unterstützung und Miteinander ist. Angesichts der Erfahrungen der letzten Jahre eine nachdrückliche. Gejammert haben wir in dieser Zeit und die Jahre davor nie und werden es auch jetzt nicht beginnen. Aber wir werden schon allein aus ökonomischen Gründen weiterhin nicht anders handeln, als unsere Leser nunmehr verstärkt um finanzielle Unterstützung für eine seit über 10 Jahren klar definierte Leistung zu bitten. Ein rarer Eigenerklärungstext - Teil 1.
L-IZ-Ticketverlosung zu Klüpfel & Kobrs „my Klufti“ in der Theaterfabrik
Klüpfel & Kobr wollen auch in Leipzig Kluftinger ermitteln lassen (Foto: Klüpfel & Kobr / Presse)

Foto: Klüpfel & Kobr / Presse

VerlosungNach „Kluftinger – Die Show“ gehen die Bestsellerautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr mit „my Klufti“ auf Tournee in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Zuschauer dürfen sich auf eine einzigartige Mischung aus Texten, Comedy und extra für die Show gedrehte Filmclips freuen. Kurz gesagt: Litcomedy vom Feinsten.
Teure Tritte gegen Polizeibeamte: Lok-Fan muss tief ins Portemonnaie greifen
Landgericht. Foto: Alexander Böhm

Landgericht. Foto: Alexander Böhm

Am 3. August 2014 fuhr Daniel K. (22) zum Lok-Auswärtsspiel beim SV Babelsberg. Vor, während und nach dem Spiel lieferten sich einzelne Blau-Gelbe Scharmützel mit der Polizei. Dem angehenden Gebäudereiniger kam das "Vergnügen" teuer zu stehen.
Tanners Interview mit der baldigen Betreiberin des interkulturellen Familiencafés “homeLE” Maike Steuer
Möchte einen Ort schaffen, wo sich Menschen aus aller Welt auf ein Käffchen treffen können: Maike Steuer. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Tanner genießt gern. Er mag Licht, Lust und Leibspeisen - und heiße Waffeln. Und so nahm er einen Flyer mit, auf dem solch eine Waffel abgebildet war. Bei näherem Hinschauen ging es jedoch um ein interkulturelles Familiencafé, welches in der Nähe vom Anker auf der Georg-Schumann-Straße geboren werden möchte. Initiatorin ist Maike Steuer. Was, wieso und wie dies alles ins Laufen kommen soll erzählte sie ihm natürlich gerne.
Leipziger Kirchen feiern Stadtjubiläum mit
Vielfältiges Programm der Kirchen zum Stadtfest. Von links: Pfarrer Ulrich Dombrowsky, Superintendent Martin Henker, Bürgermeister Torsten Bonew und Pfarrer i.R. Christian Wolff. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

"Ohne Gott kein Bischof. Ohne Bischof keine 1000 Jahre Leipzig. Ohne 1000 Jahre Leipzig keine Feier. Also ohne Gott keine Feier." So der Gedankengang von Bürgermeister Torsten Bonew bei der Vorstellung des Programms der Kirchen zum Jubiläum. Darüber könnte man jetzt streiten. Sicher ist jedenfalls, dass die Geschichte der Stadt von Religion mitbestimmt ist. Die Kirchen feiern aktiv das Stadtjubiläum mit und auch die anderen Religionen sind dabei.