Das ist manchmal keine leichte Aufgabe: Ein Interview zu Verhaltensänderungen bei der Ernährung

Die guten Vorsätze zum Neuen Jahr handeln oft von bewusster Ernährung und einem gesünderen Lebensstil. "Es ist leicht, sich Wissen über eine gesundheitsbewusste Lebensweise anzueignen, aber schwer, diese in der täglichen Praxis umzusetzen", sagt dazu der Leipziger Ernährungsmediziner Dr. Jens Putziger im L-IZ-Interview.

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Tanners Interview mit dem Fotomodel Nela
Foto: NELA Archiv

Foto: NELA Archiv

Irgendwann muss Tanner mal ein männliches Fotomodel interviewen. Aber da er da gern eins hätte, welches auch mal Gesicht statt Megabart und keine Tattoos und Gigantomanietunnels in den Ohren hat, wird das wohl noch dauern. Also fragt sich Tanner durch die Frauen hindurch. Diesmal die Leipzigerin Nela.
„Die Sprache ist der Schlüssel“
Ehrenamtlichen Lehrer Ole Hammersland und Alma Kisic unterrichten Deutsch. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Seit Mai bietet eine Kooperation zwischen dem Pandecheion Herberge e.V., dem Diakonissenkrankenhaus Leipzig, der Ökumenische Flüchtlingshilfe von Diakonie und Caritas und der Kindertagesstätte Arche Noah Sprachkurse für Flüchtlinge an. Das Programm ist besonders an Familien mit Kindern gerichtet, denen ein Einstieg in die deutsche Sprache durch eine zusätzliche Kinderbetreuung erleichtert werden soll. Am Dienstag gewährte das ambitionierte Projekt einen Einblick in seine Arbeit.
Wer sind die Millionäre? Die Leipziger Zeitreise geht weiter (1)
Übersichtskarte über die Dörfer westlich von Leipzig 1880. Quelle: Stadtarchiv

Quelle: Stadtarchiv

Wer sind Sachsens Großverdiener im Jahr 1886? Fünf Personen verdienen jährlich über eine Million Mark. Damals eine noch unglaublichere Summe als heute, denn über eine Million Sachsen verdienen weniger als 1.000 Mark – pro Jahr. Wofür sie das Geld ausgeben? Vielleicht für die Fleisch- und Wurstwaren von August Künzel? Oder für einen Blumengruß für den verstorbenen Oberlehrer Kockel, dessen Abschied in Lindenau groß begangen werden soll. Für Chausseegeld jedenfalls nicht. Reisende dürfen jetzt ohne durch Plagwitz reisen.
Gastkommentar von Christian Wolff: Im Bermudadreieck nicht untergehen
Angekommen im Bermudadreieck. Kein Heim in Freital. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Griechenland, IS, Freital/Meißen. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht im Bermudadreieck internationaler und gesellschaftlicher Entwicklungen untergehen, um uns im braunen Sumpf eines ramponierten Europas wiederzufinden. Denn die derzeitige Gemengelage – für kaum einen Bürger durchschaubar – leistet Verschwörungstheorien, Demokratieverachtung und dem Ruf nach einfachen, nationalen Lösungen mit den dazu gehörenden Abschottungsforderungen Vorschub.
Molières „Tartuffe“: Einer für alle. Einer nimmt alle aus.
Der Schein trügt: Er liegt zwar am Boden, doch er hat alles im Griff: Tartuffe nimmt alle aus. Foto: Karsten Pietsch

Foto: Karsten Pietsch

Belacht und zeitweise verboten war diese Komödie Molières. Heiter erzählen lässt sie sich heute, und amüsiert konsumieren am lauen Sommerabend beim Theater fact. Schon der Titel „Tartuffe“ liest und spricht sich wie ein Markenname, Molières Komödie taucht immer mal wieder auf Theaterspielplänen auf. So zeigt sich diese „Tartuffe“-Komödie als ein Stück aus grauer Vorzeit, als Figuren auf der Bühne über Dinge verhandelten, um Unrecht oder Recht kämpften ...
Beginn einer neuen Diktatur: Ausstellung und Veranstaltung im Museum in der “Runden Ecke”
Die Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" eröffnet aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes am 2. Juli 2015, 18:30 Uhr, im Eingangsbereich des Museums den zweiten Teil der kleinen Sonderausstellung "Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945". Dieser thematisiert denn Besatzungswechsel sowie den beginnenden Aufbau einer Diktatur nach sowjetischem Vorbild.
Gohlis feiert den 300. Geburtstag von Christian Fürchegott Gellert gleich doppelt
Gellert-Sulzer-Denkmal im Garten des Gohliser Schlösschens. Foto: Helga Schulze-Brinkop

Foto: Helga Schulze-Brinkop

Jetzt bekommt Christian Fürchtegott doch noch eine Geburtstagstorte. Nicht gerade auf dem Uni-Campus oder am Nikolaikirchhof, wo er gewohnt hat, sondern in Gohlis. Mit dem kleinen Dörfchen im Norden der alten Stadt hat er zwar nicht so viel zu tun gehabt. Aber da sind ein paar Leute, die können mit Gellert was anfangen. Und ein Denkmal steht da auch rum, heimlich, im Garten des Schlösschens.
Welche Branchen stellen jetzt überhaupt Personal ein – oder geht’s doch nur über Zeitarbeit?
Die im Juni gemeldeten Arbeitsstellen. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Da freuen sich die Arbeitsagenturen, dass in Sachsen die Arbeitslosenzahlen sinken und die Beschäftigung zunimmt. Aber weil sie sich fast nur auf die reinen Zahlen konzentrieren, bekommt kaum einer mit, wo denn nun in Sachsen der Laden brummt. Denn das werden ja nicht alles Gabelstaplerfahrer sein, die da gesucht werden. Zumindest für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (drei Viertel aller in Sachsen Erwerbstätigen) hat die sächsische Arbeitsagentur auch Zahlen - zumindest schon mal bis April.
Industrie, Handel und Energie haben Sachsen die größten Umsätze gebracht
Stimmungsbild zur Wirtschaftslage 2015. Grafik: SSK, Freistaat Sachsen/ TMS

Grafik: SSK, Freistaat Sachsen/ TMS

Am Ende zählen nur Zahlen. Auch wenn selbst Regierungen gern nach Bauchgefühlen fragen wie etwa in der jährlichen Bevölkerungsumfrage der sächsischen Regierung, die am Dienstag, 30. Juni, vorgestellt wurde. Auch wenn das Thema Wirtschaft denkbar knapp ausgewertet wurde: "Auch die persönliche wirtschaftliche Situation und die Wirtschaftslage in Sachsen werden von sieben von zehn Befragten als gut eingeschätzt."
Sachsen muss sein Geld auf Sanierung und Instandhaltung des Straßennetzes konzentrieren
Der Sanierungsbedarf im sächsischen Bundesstraßennetz ist riesengroß. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Es verblüfft schon, dass nach der glasklaren Nachricht, dass es keinen autobahnmäßigen Ausbau der B87n von Leipzig nach Torgau geben wird, es immer noch einen Verein wie die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) gibt, die den Bau dieses Projektes fordert, als wäre Wirtschaft einfach ein ständiges Weihnachtsfest mit Wunschmusik und es ginge nicht um das knappe Geld der Bürger.
Arbeitslosenzahl in Leipzig sinkt kräftig – doch Berg der Bedarfsgemeinschaften schmilzt kaum
Hier geht's zur Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Jedes Jahr im Juni passiert dasselbe: Der Saisonarbeitsmarkt kommt in Gang und nimmt gleich mal ein paar hundert Arbeitskräfte auf. Die Arbeitslosenzahlen sinken und die Republik bricht in Jubel aus. So lange eine Region wie die Leipziger funktioniert, ist sie in der Sommersaison auch für Arbeitskräfte aufnahmefähig.
Tanners Interview mit dem Kanackenblues-Schriftsteller David Gray (3)
David Gray. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Amazon, Seattle, Sherlock Holmes, Nepal, Literaturbertrieb, Knasterfahrung und noch viel mehr kommt zur Frage im ellenlangen, epischen Interview mit David Gray. Viel Lesestoff. Aber extrem unterhaltsam. Wie ein gutes Leben: lang und unterhaltsam. Und kaum zu bremsen. Ein Meilenstein der Journalistikgeschichte, kein Kiesel, nein, ein Berg. Apropos Berg - im dritten Teil geht es auch um Bergsteigen in Leipzig und überhaupt …
Tanners Interview mit dem Kanackenblues-Schriftsteller David Gray (2)
David Gray. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Amazon, Seattle, Sherlock Holmes, Nepal, Literaturbertrieb, Knasterfahrung und noch viel mehr kommt zur Frage im ellenlangen, epischen Interview mit David Gray. Viel Lesestoff. Aber extrem unterhaltsam. Wie ein gutes Leben: lang und unterhaltsam. Und kaum zu bremsen. Ein Meilenstein der Journalistikgeschichte, kein Kiesel, nein, ein Berg. Noch etwas Mecker über die "Amazonier" und warum Sherlock Holmes ein Anarchist und Freak ist, lüftet der zweite Teil des Interviews.
Fokus Nepal: Benefizveranstaltung mit Kurzvorträgen und Diskussionen
Das verheerende Erdbeben in Nepal ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Dabei ist die Lage in Nepal immer noch sehr angespannt und der Wiederaufbau hat gerade jetzt erst richtig begonnen. Tausende Familien haben Angehörige verloren, Trümmer müssen beseitigt und eine halbe Million Wohnhäuser wieder aufgebaut werden. Der Beginn des Monsuns erschwert die Lage zusätzlich und lässt den Wiederaufbau zu einer besonderen Herausforderung werden.
Premiere am 4. Juli: 150 / Denkmale – Eines Tages ist alles vergessen
Seit gut vier Wochen arbeiten der bildende Künstler Renan Ran Harari und der Choreograf Nir de Volff in einer Residenz zusammen. Am 4. Juli nun präsentieren sie in einem spektakulären Showing die Ergebnisse ihrer Kollaboration, die im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig stattfindet.