Topf & Quirl: Feines für Allergiker, Laktovegetarier und Veganer – Bananenkuchen ohne Ei

Zugegeben, besonders regional ist ein Bananenkuchen nicht. Er strotzt auch nicht so vor winterlichem Gemüse in bunter Vielfalt oder wenigstens vor heimischen Obstsorten - ein gelungener Beitrag zum Leipziger Veggieday am 13. Februar sieht demnach eigentlich anders aus. Und dennoch tut dieser Kuchen Gutes, nämlich, indem er ganz auf tierische Produkte verzichtet.

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Gastmanns Kolumne: Operation mit offenem Herzen
Ganz gleich ob online oder offline: Lest! Leute, lest! Montage: L-IZ.de

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Als schick und tiefgründig gilt heutzutage schnell, wer sagt, dass er quasi nie fernsehe. Die Leute tun oft so, als sei das bloße Ablehnen dieses verpönten Mediums schon ein Qualitätskriterium an sich. Leider wird dabei wenig in Betracht gezogen, dass man auch in der Zeit, in der man NICHT in die Röhre guckt, viel Frevelhaftes zu leisten vermag. Jack the Ripper z. B. hat doch gewiss nicht allzu viel ferngesehen und bekanntlich wenig Löbliches zustande gebracht.
Philippus: Beherbergung, Bewirtung und Botschaft
Wandmalerei im Dialog. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
Eine Mauer nahe dem Karl-Heine-Kanal: Philippus Leipzig – die Kirche mit dem Pfarrhaus – umrahmt von zwei Schriftrollen. Diese waren ursprünglich leer. Nun steht links „kein Gott“ und rechts „kein Staat“. Daneben hängt ein Blatt mit einer Einladung an die Sprayer zum Dialog: „Über Glauben kann man reden oder sprayen. Reden wir lieber. Ich koch den Kaffee, bringen Sie den Kuchen mit?“ Hier ist ein Ort des Dialogs, der Inklusion und der gelebten Begegnung.
Martin Dulig schlägt Daniela Kolbe als neue Generalsekretärin vor
Daniela Kolbe. Foto: SPD Sachsen

Foto: SPD Sachsen

Es tut sich was in der sächsischen SPD. Auch wenn man derzeit das Gefühl hat, der neue Juniorpartner in der Regierung tut sich schwer mit eigenen Schwerpunktsetzungen. Das Umsteuern ist zaghaft. Aber ohne eigenes Profil wird Sachsens SPD auch bei der nächsten Wahl nicht aus dem 10-Prozent-Keller kommen. Und eine zentrale Rolle dabei spielt nun mal der Generalsekretär. Ab Herbst also die Generalsekretärin.
Wieviel Geld hat Leipzig eigentlich schon für den Gewässerverbund ausgegeben?
Das ausgebaute Kanalstück Richtung Lindenauer Hafen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es ist schon erstaunlich, wie im Neuseenland manchmal mit Geld jongliert wird. Die Grünen hatten mit ihrer Anfrage zum Wassertouristischen Nutzungskonzept (WTNK) ja nicht nur nach Umweltverträglichkeitsprüfungen gefragt. Sie wollten auch gern mal eine Übersicht über das, was da alles gebaut wurde - und was noch gebaut werden soll. Denn wie teuer das Ganze wird, das steht ja nirgendwo zu lesen.
Arne Lindemann über Inszenierung der “Urgesellschaft” am Museum für Deutsche Geschichte (Berlin-Ost)
Im Juli 1952 eröffnete in Berlin (Ost) das Museum für Deutsche Geschichte (MfDG). Der Auftrag des Museums war rein politisch. Um den Herrschaftsanspruch der SED zu legitimieren, sollte das MfDG ein Bild der deutschen Geschichte im Sinne des Marxismus-Leninismus entwerfen und publikumswirksam propagieren. Diese Vorgabe galt auch für den Abschnitt zur Geschichte der Urgesellschaft. Der Vortrag zeichnet die Entstehungsgeschichte der Ausstellung nach und zeigt, wie die Kuratoren mit Exponaten, Lebensbildern und Texten versuchten, eine Gesamtschau zur deutschen Ur- und Frühgeschichte auf Grundlage des historischen Materialismus zu entwerfen.
Gab es überhaupt je eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das WTNK in Leipzig?
Der Eisvogel paart sich im April und beginnt mit der Eiablage. Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Als die Grünen ihr Fragenpaket zum Wassertouristischen Nutzungskonzept (WTNK) formulierten, war gerade die Störstellenbeseitigung auf der Pleiße gestoppt worden. Ein artenschutzrechtliches Gutachten nach aktuellen Naturschutzstandards fehlte. Da stand durchaus die Frage: Ist denn das WTNK überhaupt noch auf dem neuesten Stand?
Wer ist im Leipziger Neuseenland eigentlich für was verantwortlich?
Einer der Bausteine des touristischen Gewässerverbundes: die Schleuse Cospuden. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Ab und zu findet auch das Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK) die Aufmerksamkeit der einen oder anderen Stadtratsfraktion. Diesmal war es die Grünen-Fraktion, die ihre Bauchschmerzen deutlich machte, dass der Gewässerverbund auf Grundlage eines nirgendwo demokratisch legitimierten Papiers vorangetrieben wird. Also hat sie der Stadtverwaltung ein kleines Fragenpaket serviert. Der Umweltbürgermeister hat geantwortet.
Stadt Leipzig lässt vom Abbau der ganzen Augustusplatz-Möbel lieber die Finger
Milchtopf, Kiosk, Pergola: Der Blick auf Augusteum und Paulinum ist verstellt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Lange war es jetzt still um die Möblierung des Augustusplatzes. Als hätten sich die Leipziger abgefunden mit diesem zugestellten Platz, der einmal der größte Stadtplatz in Deutschland war. Mit repräsentativen Gebäuden, die auch zeigen sollten, was Leipzig für wichtig hielt. Doch im März fragte die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat mal nach, warum das ganze Zeug da immer noch herumsteht.
Eine Lesung über Eine, die auszog, um bei sich anzukommen
Hier kommt Mimi Balu! Diesen Namen sollten Sie sich merken, denn Mimi steht kurz vor dem internationalen Durchbruch als Sängerin. Sie ist hochtalentiert, äußerst fotogen und hat es aus ihrem sächsischen Geburtsort Limbach-Oberfrohna bis nach London geschafft. Nichts liegt Mimi ferner als der Gedanke an ihre Heimat, doch genau dorthin muss sie wegen eines familiären Notfalls zurück.
Eine neue Jurij-Koch-Geschichte über den richtigen Moment, in den Süden zu fliegen
Thomas Leibe, Jurij Koch: Helene, hau ab! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Geschichtenwelt des sorbischen Autors Jurij Koch ist wie ein großer Steinbruch. Da kann man sich eine kleine Geschichte nach der anderen nehmen und eine Bildergeschichte draus machen. Das tut der Zeichner Thomas Leibe nun für den Lychatz Verlag schon seit geraumer Weile. Mit "Bauer Sauer und der Maulwurf Ulf" ging das los. Mit der Gans Helene wird's wohl nicht aufhören.
Nachspielzeit am Donnerstag: Tomislav Piplica und Kvichta Shubitidze zu Gast in der Champions-Sportsbar
Die neue Nachspielzeit im Marriott-Hotel: Donnerstag, 23. April um 19:00 Uhr. Screenshot: Heimspiel-Fanmagazin

Screenshot: Heimspiel-Fanmagazin

Es ist wieder Nachspielzeit. Am kommenden Donnerstag, dem 23. April, hat Moderator Norman Landgraf die Torwart-Legende Tomislav Piplica zu Gast, den aktuellen Trainer des FC Eilenburg. Außerdem steht Kvicha Shubitidtze Rede und Antwort, der als Spieler unter anderem bei Erzgebirge Aue, FSV Zwickau, St.Pauli und zuletzt bei der SG LVB Leipzig aktiv war. Der Eintritt ist wie immer kostenlos und die Getränke kosten nur die Hälfte.
Die nächsten sieben Grundschulen in Sachsen stehen auf der Kippe
Für sieben sächsische Grundschulen könnte das Jahr 2015 das Aus bedeuten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Da staunt der Zeitgenosse: Es ist tatsächlich drei Jahre her, dass der damalige sächsische Kultusminister Roland Wöller zurücktrat, weil er mit dem Wunsch, nur ein klein bisschen an der rigiden Sparpolitik bei der Lehrereinstellung zu ändern, gegen Betonmauern rannte. Drei verlorene Jahre, auch wenn die Meldungen aus dem Kultusministerium seither geradezu heldenhaft klingen.
Sachsen wächst weiter und Leipzig kommt offiziell auf über 540.000
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Jetzt sind Sachsens Statistiker in Kamenz mal wieder zum Rechnen gekommen. In recht kurzer Folge haben sie die Einwohnerzahlen für August, September und nun auch Oktober 2014 vorgelegt. Die Nachricht sollte dann wohl doch noch irgendwie die Verhandlungen um den sächsischen Doppelhaushalt 2015/2016 erreichen. So eine kleine Mahnung aus statistischer Sicht: Sachsen ist ein wachsendes Land.
Leipziger Ägyptologe stößt bei Grabungen im alten Heliopolis auf Jahrtausende alte Fundstücke
Grabungsgelände von Heliopolis - zwischen Müllbergen und Wohnhäusern in der Millionenmetropole Kairo. Foto: Dr. Dietrich Raue

Foto: Dr. Dietrich Raue

Da denkt man nun, über das Alte Ägypten wüssten die Archäologen schon alles. Da könne es gar keine großen Überraschungen mehr geben. Doch in den letzten Monaten meldeten verschiedenste Ausgrabungs-Teams immer neue Überraschungsfunde. Jetzt ist auch einem Leipziger Grabungsteam ein Fund geglückt, nach dem man gar nicht so direkt gesucht hatte.
Topf & Quirl: Haselnusskuchen mit Waffelsahne
Haselnusskuchen mit Waffelsahne. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Und jedes Jahr das gleiche Debakel: Die Feiertage sind verstrichen und trotzdem lauern überall süße Versuchungen in Form von goldverpackten Schokoladenhasen, bunten Zuckereiern und anderen süßen Ferkeleien. Während der eine die prall gefüllten Osterkörbe nach und nach leert, neigt der andere dazu, alles in einem Zug zu vernichten und sich hinterher reichlich schlecht zu fühlen. Eine weitere Möglichkeit, sich der vielen zuckrigen Versuchungen zu entledigen, ist dieser Kuchen hier, der nicht nur durch saftige Haselnussböden überzeugt, sondern geradezu überquillt vor Sahne, die mit österlichen Süßigkeiten gespickt ist.