Online Gaming boomt – hervorragende Wachstumsaussichten für die Spiele-Branche

Vorbei sind die Zeiten, da noch Super Mario oder Donkey Kong auf dem Super Nintendo oder Gameboy gezockt wurden, heutzutage spielt man online zusammen mit zahlreichen anderen Gamern auf der ganzen Welt, interkontinental und unabhängig von Zeit und Ort. Manche Spiele gleichen mehr und mehr Kinofilmen, andere Games erfordern nicht einmal mehr eine Installation, sondern können direkt im Browser gestartet werden - und das teils sogar kostenlos. Das Geschäft mit den Online-Spielen boomt und soll der deutschen Videospiel-Branche bereits 2016 Milliarden-Umsätze ermöglichen.

Signifikante Umsatzsteigerung bis 2019

Gute Nachrichten für alle Anbieter von Paid Content im World Wide Web. Im Jahr 2016 soll sich der Umsatz um 16,7 Prozent steigern, was 4,9 Milliarden Euro in die Kasse der Unternehmen spülen soll, die in Deutschland im Online-Segment tätig sind. Bis 2019 soll die gesamte Industrie um zwölf Prozent anwachsen. Das durchschnittliche Umsatzplus wird auf 17,6 Prozent geschätzt. Dies ergab die Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015-2019„, die vom „Verband der Internetwirtschaft e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung „Arthur D. Little“ durchgeführt wurde.

Auch wenn Paid Content im Online-Segment derzeit noch zum großen Teil von Angeboten wie Musik und TV getragen wird, sind es vor allem die Bereiche Online Gaming und Gambling, die in den kommenden Jahren signifikante Wachstumssprünge erzielen sollen. Grundlage dieser Entwicklung bildet der rasante Fortschritt in der digitalen Vernetzung. Immer schnelleres Internet sowie verbesserte Latenzzeiten machen Gaming und Gambling jederzeit möglich, auch über Smartphone und Tablet.

Die beliebtesten kostenlosen Online-Spiele aus 3 Kategorien

Spiel Kategorie Plattform Beschreibung / Erklärung
Allods Online MMO – Installierbare Anwendung PC Im Fantasy-Reich „Sarnaut“ kämpft die „Liga“ gegen das „Imperium“. Jede Menge Rassen und innovative Gilden-Funktionen sowie Gameplay und Design erinnern stark an das kostenpflichtige World of Warcraft.
Roulette Online-Gambling über App oder installierte Software PC
Smartphone
Tablet
Noch vor Poker und Blackjack zählt das Spiel mit der Kugel und den schwarz-roten Zahlenfeldern zu den beliebtesten traditionellen Glücksspielen. Auf Roulette-Forum.com werden Regeln und Spielstrategien für Einsteiger erklärt. In Online-Casinos lässt sich Roulette kostenlos oder mit Spielgeld spielen.
Die Siedler Online Browsergame PC
Smartphone
Tablet
Bauen, siegen, herrschen – „Die Siedler“ ist eines der bekanntesten Strategiespiele überhaupt. Mittlerweile kann man den Spieleklassiker für lau im Internet spielen.

Mit knapp 1,6 Mrd. Euro Umsatz im Jahr stellt der Gambling-Sektor den finanzstärksten Bereich im Paid Content. Hier soll das jährliche Wachstum bei 15 Prozent liegen. Vor allem Online-Casinos generieren Jahr für Jahr Millionenumsätze – Tendenz steigend. Ähnlich wie beim klassischen Online Gaming beruht die wesentliche Marketingstrategie der Anbieter auf einem Free-2-Play-Konzept. Mit wenigen Klicks spielen Nutzer in der Mittagspause Roulette kostenlos auf Online-Casino.de oder tauchen nach Feierabend in Abenteuerwelten auf Herr der Ringe Online hinein. Auf diese Weise werden viele Spieler angelockt, bezahlt werden muss erst für Zusatzinhalte.

Online-Games lösen PC- und Konsolenspiele ab

Der Videospielemarkt hat sich seit den achtziger Jahren kontinuierlich und fast jährlich gewandelt. Möglich machte dies vor allem das rasante Tempo in der IT-Entwicklung, vor allem die Marktflutung durch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets und damit einhergehend der Zugang zu mobilem Internet. Klassisch werden Videospiele noch immer nach Plattformen klassifiziert, hierzu zählen neben PC und Konsole mittlerweile auch die vorab erwähnten mobilen Endgeräte, die fast mehr zum Surfen und Spielen als zur Kommunikation genutzt werden.

Aufgrund der in den letzten Jahren progressiven Entwicklung im Breitband-Internetausbau in Deutschland konnten vor allem Online-Spiele zu einem wesentlichen Bestandteil des Videospielmarkts in Deutschland werden. Schätzungen zufolge sollen bis Ende 2016 34 Millionen deutsche Haushalte Zugang zum Breitband-Internet besitzen, das eine wesentliche Voraussetzung für das Online Gaming darstellt.

Im Online-Gaming-Segment werden drei unterschiedliche Kategorien von Spielen unterschieden, hierunter fallen MMOGs (Massively Multiplayer Online Games) wie beispielsweise World of Warcraft, sogenannte Casual Games, zu denen auch Browsergames oder klassische Spiele wie Schach-Online zählen, und zu guter Letzt Social Games, die ausschließlich über soziale Netzwerke wie Facebook gespielt werden können.

Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft „pwc“ werden Ende 2016 sieben Millionen Deutsche regelmäßig Online-Spiele zocken. Und auch wenn die bevorzugte Plattform für Spiele im Internet noch immer der PC ist, so verzeichnen Spiele für mobile Endgeräte das derzeit größte Wachstum auf dem Markt, obgleich Games für Smartphones und Tablets 2011 lediglich 1,5 Prozent vom Gesamtumsatz der Videospielbranche in Deutschland ausmachten.

Die stetig anwachsende Verbreitung mobiler Geräte, die breite Akzeptanz sowie die permanente Weiterentwicklung des Leistungsvermögens von Smartphones werden als Hauptgründe genannt, weswegen es voraussichtlich nur eine Frage der Zeit ist, bis das Mobile Gaming verbreiteter sein wird als stationäres Spielen am PC oder der Konsole.

Das bringt die Zukunft im Online Gaming

Für die Big Player der Videospielbranche bedeutet das wachsende Geschäft mit online oder mobil spielbaren Games vor allem eines: Konkurrenz. Der Grund hierfür liegt ganz simpel betrachtet in der Verfügbarkeit und den Kosten. Spieleklassiker wie FIFA, Need for Speed oder auch GTA können mittlerweile über App-Stores heruntergeladen und unterwegs gespielt werden. Der Kostenpunkt liegt zumeist nur bei wenigen Euros. Um diese Spiele auf den Konsolen von Sony oder Microsoft spielen zu können, müssen teils bis zu 80 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Allerdings fallen Playstation, Xbox und Wii nicht derartig schnell im Beliebtheitsranking wie der PC. Die Studie „Kids and Gaming 2015“, die durch das Marktforschungsinstitut „National Purchase Diary“ veranlasst wurde, fand heraus, dass der PC, der noch vor einigen Jahren die beliebteste Spieleplattform bei Kindern und Jugendlichen darstellte, mittlerweile auf den zweiten Rang abgerutscht ist. Nur noch 45 Prozent der Befragten gaben den PC als favorisierte Spieleplattform an. Bei mobilen Endgeräten waren es 63 Prozent.

Auch für die großen Spieleentwickler wird es zukünftig darum gehen, ihre Titel nicht nur auf PC und Konsole, sondern auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung zu stellen. Bei sogenannten AAA-Games, das sind Spiele mit besonders umfangreichen Entwicklungszeiten und Kosten, ist dies aufgrund der Komplexität der Spiele jedoch nicht ganz so einfach. Nintendo hingegen zeigt, wie es möglicherweise funktionieren kann.

Das weltweit beliebte Spiel Pokémon soll nun auch als App auf das Smartphone kommen. Dabei soll es sich um ein sogenanntes Augmented-Reality-Game handeln, ein Spiel, das Virtualität und Realität verknüpft. Das Spiel mit dem Titel Pokémon Go ermöglicht das Fangen der kleinen kampffähigen Monster an realen Orten. Auf dem Smartphone werden Standort und Aussehen des Pokémons angezeigt. Um dieses jedoch fangen zu können, müssen sich die Spieler tatsächlich zu den jeweiligen Fangorten begeben. Mit derartig innovativen Techniken wollen Spielhersteller und -entwickler auch New Generation Games zukünftig massentauglich machen.


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Haben wir das? Haben wir nicht! Der lange Weg für den 1. FC Lok
Der Weg in Liga 3 geht nur mit aktiver Hilfe der Fans. Foto: Jan Kaefer

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LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40Als Jens Kesseler seinen fünf­zigminütigen Vortrag über die Zulassungsvoraussetzungen für die 3. Liga beendet, ist es still im VIP-Raum des 1. FC Lok. Die 70 Mitglieder, die am vergangenen Freitag zum neuerlichen Mitgliederabend gekommen waren, mussten offensichtlich nicht nur ihr Schnitzel auf Brot, sondern auch alle Informationen erstmal verdauen. So erging es auch Lok-Präsident Jens Kes­seler und dem Geschäftsführer der Spiel­betriebs-GmbH Martin Mieth bei einer Informationsveranstaltung des Deutschen Fußballbundes (DFB) Anfang Februar.
Wie klein war eigentlich das Leipzig vor 1217?
Karte des mittelalterlichen Leipzig aus der Ausstellung „Leipzig von Anfang an“ im Stadtgeschichtlichen Museum. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Es gibt Momente, da stolpert man über ein Wort. Und ein Rätsel, das auch Enno Bünz beschäftigt hat, als er über die frühe Stadtentstehung Leipzigs im Band 2 der großen Leipziger Stadtgeschichte schrieb: Wie sah eigentlich die Stadt im Jahr 1216 aus? Als Markgraf Dietrich die Leipziger zwang, ihre Stadtmauer niederzureißen?
Lernen, nur wie eigentlich? Ein Nachklapp zur LEIPZIGER ZEITUNG 39 „Bildunk. Vür alle!“
Viele Schüler sind von dem, was in der Schule tagtäglich auf sie einströmt, überfordert. Die Lehrer auch. Foto: Anne Garti, pixelio.de

Foto: Anne Garti, pixelio.de

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40In der zurückliegenden Ausgabe 39 der LZ stand das Thema „Bildunk. Vür alle!“ auf dem Cover und so manches Thema löste Debatten bei den Lesern aus. So auch die Beschreibung des heutigen Schulsystems von Jens-Uwe Jopp, einem Leipziger Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte. Und es fiel manchem auf, dass keine Lösung in Sicht schien. Mittlerweile ist eine erneute Novellierung des Schulgesetzes in Sachsen durch den Landtag, die Regie­rungskoalition aus CDU und SPD versuchte die Fortschritte herauszustellen. Doch gehen sie weit genug?