Mobbing: Wenn die Arbeit zum täglichen Horror wird

In der Schule, im Internet oder am Arbeitsplatz - jeder kann überall Opfer von Mobbing werden. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Deutschland jährlich etwa 1.000.000 Berufstätige davon betroffen. Mobbing stellt eine massive Stressbelastung für die Betroffenen dar und kann negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit haben.

Dies betrifft aber nicht nur den Arbeitnehmer selbst: „Auch die wirtschaftlichen Folgen von Mobbing für ein Unternehmen sind nicht zu unterschätzen“, betont Frances Lentz, Geschäftsführerin der bundesweit operierenden Detektei Lentz®. So können durch eine verringerte Leistungsfähigkeit oder vermehrte Krankheitsausfälle auch konkrete Schäden für den Arbeitgeber entstehen. Die Ermittlungsexpertin erklärt, wie Unternehmer richtig auf Mobbingvorwürfe reagieren und ihren Mitarbeitern helfen können.

Laut Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat Mobbing in den letzten Jahren deutlich zugenommen: So werden aktuellen Schätzungen zufolge durchschnittlich 1.000.000 Arbeitnehmer in Deutschland jährlich Opfer von Anfeindungen am Arbeitsplatz. Eine Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz ergab, dass mehr als jeder Zehnte schon einmal davon betroffen war. Frauen und junge Arbeitnehmer unter 25 Jahren sind besonders gefährdet. Diese Zahlen belegen, dass Mobbing nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Unternehmen gravierende Folgen haben kann: Geringere Arbeitsleistung, ein schlechtes Betriebsklima und Mehrkosten durch Krankheitsausfälle. Es gehört also nicht nur zu den Pflichten des Arbeitgebers, ein Mobbingopfer zu schützen, sondern liegt auch in seinem eigenen wirtschaftlichen Interesse.

Was ist Mobbing?

Der Begriff „Mobbing“ stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet: jemanden bedrängen, fertig machen oder über jemanden herfallen. Mobbing ist aber viel mehr als ein vorübergehender Konflikt. Der Definition zufolge müssen Mobbingopfer über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr durchschnittlich einmal pro Woche angegriffen, angefeindet, diskriminiert oder schikaniert werden. „Dabei quälen die Täter ihre Opfer auf ganz unterschiedliche Arten“, weiß die Ermittlungsexpertin der Detektei Lentz®. „Das Spektrum reicht von übler Nachrede über gezielte Fehlinformation bis hin zu schweren Beleidigungen, offenen Drohungen oder sogar sexueller Belästigung und tätlichen Angriffen.“ Das Opfer wird gezielt ausgegrenzt, eingeschüchtert, denunziert und lächerlich gemacht. Der Arbeitsalltag wird so zum reinsten Horror für Betroffene.

Monatelang Feindseligkeiten, Intrigen und Schikanen ausgesetzt zu sein, kann dramatische Folgen für die psychische und physische Gesundheit der Opfer haben. Nicht nur das Selbstbewusstsein leidet. Die dauerhafte Stressbelastung vermindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, verschlechtert die Belastbarkeit der Betroffenen und kann sogar Depressionen und Angstzustände auslösen. Darüber hinaus kann Mobbing auch physische Erkrankungen wie Ess- und Schlafstörungen sowie Rücken-, Magen- und Kopfschmerzen verursachen. Am Ende eines solchen Leidensweges steht häufig die Kündigung oder sogar eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit.

Handlungsmöglichkeiten und -grenzen für Opfer und Arbeitgeber

Fügen sich von Mobbing Betroffene in die Opferrolle, verschlimmert sich die Situation meistens noch. Deshalb rät die Ermittlungsexpertin Frances Lentz: „Mobbingopfer müssen in die Offensive gehen. Zunächst sollten sie die Situation direkt ansprechen und den oder die Täter offen auffordern, das negative Verhalten einzustellen. Manchmal reicht das schon, damit die Attacken aufhören.“ Außerdem sollten sich Betroffene Hilfe bei Kollegen oder beim Betriebsrat des Unternehmens suchen und die Geschäftsführung informieren. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz kann sich jeder beim Arbeitgeber über ungerechte Behandlung beschweren ( 84 I BetrVG). Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht muss der Arbeitgeber den Schutz von Leben und Gesundheit seiner Arbeitnehmer gewährleisten. Hierzu zählen besondere Arbeitsschutzmaßnahmen in gefährlichen Berufen genauso wie die Pflicht zum Schutz des Persönlichkeitsrechts und die Gleichbehandlungspflicht (nach Art. 1-3 GG).

Wenn ein Arbeitgeber von einem Mobbingfall erfährt, ist er also verpflichtet, sofort geeignete Maßnahmen zum Schutz seines Mitarbeiters zu ergreifen. Dazu kann – und muss – er den Mobber entweder abmahnen, versetzen oder sogar (fristlos) kündigen, wenn dieser sein schädliches Verhalten nicht unterlässt. Allerdings ist es für den Arbeitgeber oft schwierig einen Mobbingfall richtig einzuschätzen, da hier meistens Aussage gegen Aussage steht. Die Opfer sollten deshalb z.B. ein Mobbing-Tagebuch führen, indem sie die Angriffe dokumentieren, oder Aufnahmen von den Schikanen mit dem Handy machen, um ihre Beschwerde auch belegen zu können. „Aber genau das ist oft gar nicht so leicht“, weiß die Ermittlerin. „Mobber sind meistens sehr vorsichtig, wenn nicht sogar feige. Sie attackieren ihre Opfer nicht öffentlich und halten sich zurück, wenn sie den Verdacht haben, beobachtet zu werden.“

Wirksame Beweise können den Horror am schnellsten beenden

In einer solchen Situation sind Arbeitgeber also häufig damit überfordert, konkrete Beweise für das Mobbing zu finden und die verantwortlichen Mitarbeiter zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir empfehlen dann oft die Einschleusung eines Detektivs. Dieser kann durch eine professionelle Observation die Mobber überführen und gerichtsfeste Beweise sichern und vor allen Dingen die Frage klären: Liegt wirklich Mobbing vor, oder ist das vermeintliche Mobbingopfer der eigentliche Unruhestifter“, erklärt Frances Lentz. „Wir führen einen unserer Detektive z.B. als Aushilfe von einer Zeitarbeitsfirma bei den Mitarbeitern ein. Um innerhalb kürzester Zeit ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können, sind unsere Detektive psychologisch geschult und besitzen branchenspezifische Kenntnisse.“ Auf diese Weise können Arbeitgeber nicht nur Beweise für das Mobbing erhalten, sondern auch Informationen über die Ursachen. Häufig kann Mobbing auch ein Indiz dafür sein, dass Arbeitsorganisation und Aufgabenverteilung unklar sind, was zu Frustration und schwelenden Konflikten unter den Angestellten führt. Als Ventil dient dann ein Einzelner, der gemobbt wird. „Aus unserem ausführlichen Bericht können Unternehmer eventuell sogar präventive Maßnahmen ableiten und klare Arbeitsstrukturen sowie eindeutige Zuständigkeiten festlegen“, wie die Chefermittlerin der Detektei Lentz® betont. “ Außerdem kann ein gezieltes Einschreiten mit Hilfe von Ermittlungsprofis potenzielle Nachahmer wirkungsvoll abschrecken.“

Weitere Informationen unter www.lentz-detektei.de


Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Ökotalk im April: Das Rennrad ist der neue Sportwagen
Ökolöwe ist stadtweit für den Schutz der Leipziger Bäume unterwegs
Gemeindepfarrer von Dr. Frauke Petry enttäuscht über Ihre Kirchenkritik zum Start des AFD-Parteitags
Am 24. April: Marsch des Lebens und Gedenkveranstaltung zu Jom HaShoa
In der Reihe „Eine neue Heimat“: Warten auf Deutschland – Ausblick und Rückblick auf die aktuelle Asylsituation
Ab 24. April: Doppel-Ausstellung „Warschauer Punk Pakt“ & „Wutanfall“
26. bis 29. April: Theatermarathon mit Cora Chilcott im Schillerhaus
Tag der Pflege am 12. Mai am UKL: Von Pflegenden für Pflegende – Informationen rund um die moderne Pflege
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Grüne Abgeordnete kritisierte praxisferne Zusammensetzung der Stabsstelle Justizvollzug im sächsischen Justizministerium
Katja Meier (Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Foto: Juliane Mostertz

Regieren ist eigentlich eine rationale Angelegenheit. Aber 2009 erlebten die Sachsen, wie Irrationalität unterm Deckmäntelchen betriebswirtschaftlichen Effizienzdenkens in die sächsische Regierungspolitik einzog. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) verkündete ein radikales Personalabbauprogramm. Und acht Jahre später sind die fatalen Folgen in allen Landesbereichen sichtbar. Kommissionen sollen es reparieren.
Morning has broken und ein einziges Kuddelmuddel
Morning has broken. Grafik: L-IZ

Morning has broken. Grafik: L-IZ

LeserclubWar das jetzt tatsächlich Lektion Nummer 4 für Herrn L.: Die Erziehung zum Schaf? Hatte ihm Don Leone tatsächlich seine Buddys hinterhergeschickt, um ihm ein wenig zu drohen? Machte es der beliebteste Restaurantbesitzer der Stadt tatsächlich so plump? So filmreif? Wenn man diese Art Film überhaupt irgendwie mochte? „Was will dieser Operettenkavalier von mir?“
Vom berauschenden Schlafmohn, dem Klatschmohn im Felde und dem leckersten Kuchen aus Omas Küche
Grit Nitzsche: Kleines Buch vom Mohn. Foto: Ralf Jul

Foto: Ralf Julke

Es lohnt sich immer wieder, sich auch mit all den scheinbar so selbstverständlichen Pflanzen in unserer Umgebung zu beschäftigen. Die so selbstverständlich nicht mehr sind. Aus vielen Feldern ist der Mohn verschwunden, seit mit gewaltigen Herbizideinsätzen gegen alles vorgegangen wird, was die moderne Landwirtschaft nicht mehr auf Feld und Rain sehen will. Dabei erzählt Mohn von gesunden Feldern.
Nach dem Brandanschlag im Mariannenpark: False Flag, Zufall oder eine weitere Wendung?
Unbekannte hinterließen Schriftzüge, die durchgängig auf die BSG Chemie verweisen sollen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer sich bereits vor dem Brand auf dem Gelände des FC Inter Leipzig und danach vor Ort umschaute, konnte nicht nur einen neuen Sozialcontainer vor dem Brand sehen. Auf dem Containerbau und an den Banden der Sponsoren rings ums Spielfeld fanden sich Graffiti, welche auf einen weiteren Sportverein in Leipzig hinweisen. Dies zeigen Bilder, die der L-IZ seit Samstag vorliegen. Bereits zu Ostern, also etwa eine Woche vor dem Brandanschlag vom 21. April 2017 gegen 2:45 Uhr, hatten sich Unbekannte offenbar längere Zeit auf dem Gelände zu schaffen gemacht. Und Schriftzüge hinterlassen, die durchgängig auf die BSG Chemie verweisen sollen.
HC Leipzig vs. Bad Wildungen 41:27 – Es regnete Tore
Anne Hubinger zieht durch. Insgesamt 41 mal trafen die Blau-Gelben gegen Bad Wildungen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Zu einer überraschend klaren Angelegenheit geriet die Partie des HC Leipzig am Samstag gegen die HSG Bad Wildungen. Von Beginn an hatten die Gäste aus Nordhessen wenig entgegenzusetzen. Nach dem bereits komfortablen 20:14-Halbzeitstand, bauten die Blau-Gelben ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte kontinuierlich aus und sicherten am Ende mit einem 14-Tore-Plus den 5. Tabellenplatz.
FC Schalke 04 vs. RB Leipzig 1:1 – Frühes Werner-Tor war nicht genug
Frühes Werner-Tor war nicht genug. Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Für alle LeserDer FC Schalke 04 und RB Leipzig haben sich im Sonntagabendspiel der Fußball-Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden voneinander getrennt. Werner hatte die Gäste in der Anfangsviertelstunde in Führung gebracht, Huntelaar glich gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus. Am Ende scheiterten zwei engagierte Teams daran, noch weitere Torchancen herauszuspielen.
1. FC Lok Leipzig vs. FC Carl Zeiss Jena 1:2 – Erst geschockt und dann (fast) gerockt
Lok-Torschütze Djamal Ziane (li.) im Gleichschritt mit dem Jenaer Justin Gerlach. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Nächste Pleite für den 1. FC Lok Leipzig. Gegen den souveränen Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena verlor die Scholz-Elf vor 4.107 Zuschauern mit 1:2 (0:2). Buval brachte die Jungs von den Kernbergen schon nach vier Minuten mit einem kuriosen, aber auch irregulären Tor in Führung, die Jena noch vor der Pause ausbaute. Lok erholte sich erst in der Pause von dem Schock, kam schnell durch Ziane zum Anschluss. Der Ausgleich sollte nicht fallen, auch weil Trojandt nach 79 Minuten wegen groben Foulspiels das Feld verlassen musste.
Gastmanns Kolumne: Ein Jubiläums-Grußwort
Erichs Lampenladen, z. T. auch bekannt als Palast der Republik. © Deutscher Bundestag

© Deutscher Bundestag

Für alle Leser„Komm erst einmal runter!“, dachte ich so bei mir, als ich gestern Abend verabschiedet von einem traumhaften Sonnenuntergangslicht in Rom ins Flugzeug nach Berlin stieg: „Komm erst mal runter und ärgere dich dann über das Wetter!“ Und so geschah es. Ich und der, mit dem ich vor einigen Jahren nicht runter, aber niedergekommen war, begannen umgehend erbärmlich zu frieren und zu schlottern. Und verschoben die für heute noch vorgesehene Tour der Hauptstadt um ein paar Wochen.
Gastkommentar von Christian Wolff: Die drei Säulen der AfD
„Deutschland am Abgrund – nur noch vereinzelt Deutsche zu sehen“. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEr gilt als „Liberal-Konservativer“ in der AfD, als jemand, der die AfD im sogenannten bürgerlichen Lager salonfähig machen kann: Jörg Meuthen, der zweite Sprecher der Bundes-AfD und der Fraktionsvorsitzende der AfD im baden-württembergischen Landtag. Doch Meuthen ist nur Teil der Fassade, mit der sich die AfD seit ihrer Gründung gerne umgibt. Dahinter spielt sich etwas ganz anderes ab: die schleichende Manifestierung der AfD als nationalistische, rechtsradikale Partei.
Fakten, Fakten, Fakten: 1.000 Menschen beteiligen sich am „March for Science“
Teilnehmer einer Demonstration für Fakten und Wissenschaft. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Seit Anfang des Jahres haben Organisationen weltweit zum „March for Science“ aufgerufen. Ausgangspunkt war zunächst die Wahl des Klimawandel-Skeptikers Donald Trump zum US-Präsidenten, doch auch der generelle Vertrauensverlust in Wissenschaft und Fakten spielte eine zunehmende Rolle. In Leipzig beteiligten sich am Samstag etwa 1.000 Menschen an der Demonstration. Redner thematisierten unter anderem den Masernausbruch und die Hetze gegen Geflüchtete.
Was nutzt uns alle Wissenschaft, wenn die Mehrheit nicht wissenschaftlich denken kann?
Ein unzeitgemäßer Zeitgenosse, wie er in der Grimmaischen Straße steht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch der StuRa der Uni Leipzig hat den gestrigen „March for Science“ unterstützt. „Meinungsfreiheit, rationale Fakten und freie Forschungen werden in einer Zeit, in der zunehmend mehr Menschen ‚alternativen Fakten‘ und gefühlten Wahrheiten vertrauen, immer wichtiger und sind für ein harmonisches Miteinander essentiell“, meinte Matthias Albers, Referent für Hochschulpolitik.
Deutsches Buch- und Schriftmuseum lädt ein in die virtuelle Ausstellung „Bahnriss?! Papier | Kultur“
Der natürliche Papiermacher, Regensburg 1765. Foto: Deutsche Nationalbibliothek

Foto: Deutsche Nationalbibliothek

Der 23. April ist offizieller Welttag des Buches. Und zu der Gelegenheit hat das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek eine virtuelle Ausstellung ins Netz gestellt: „Bahnriss?! Papier | Kultur“. Bahnriss? Das klingt nach einer Katastrophe. Ist es gewissermaßen auch. Nicht nur in der Zeitungsdruckerei.
Mitwirkung von Umweltverbänden an der Gestattung von Bootsnutzungen im Auenwald ist noch immer nicht geklärt
Motorboot auf der Pleiße im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Anfang April beschwerte sich der Leipziger Ökolöwe lautstark, dass die Leipziger Umweltverbände nicht einbezogen werden, wenn es um die wasserrechtliche Erlaubnis für die Leipziger Bootsverleiher geht, ihre Boote auch durch den Auenwald und den Floßgraben fahren zu lassen. Denn gewerbliche Boote dürfen dort nicht ohne Sondernutzungsgenehmigung fahren.
Der Versuch, 500 Jahre Reformationsgeschichte als sächsische Landesgeschichte zu skizzieren
Ralf Thomas: Reformation und Landesgeschichte Sachsens. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Warum macht man das? Warum setzt man sich als Pfarrer im Ruhestand hin und schreibt ein Lehrbuch über 500 Jahre Reformation? Eines, das sich mit wirklich hochkarätigen Veröffentlichungen zu 500 Jahre Reformation messen muss im Jahr 2017? Pfarrer i. R. Ralf Thomas steckt seit über 50 Jahren im Thema. Fast 60 sogar. Vielleicht musste es einfach mal raus.
Uni-Riesen: Knapper Sieg reicht nicht zum Klassenerhalt
Die Uni-Riesen verabschieden sich aus der ProB - und Kapitän Sascha Leutloff (re.) wird nach dem Spiel ebenfalls feierlich verabschiedet. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Mit einem 74:73-Sieg haben sich die Uni-Riesen aus der zweiten Basketball-Bundesliga verabschiedet. Schon vor der Partie war klar, die Leipziger konnten die Klasse nur bei einer gleichzeitigen Niederlage der Dragons Rhöndorf halten. Doch das Parallel-Spiel lief deutlich in die falsche Richtung. So nützte es den Hausherren in der kleinen Halle der Arena nichts, dass sie noch einmal alles gaben um einen Rückstand von vier Punkten in der letzten Minute zu drehen.