Onlinegames – Gefahren oder Vorteile?!

Onlinegames liegen absolut im Trend. 100.000 Deutsche nutzen Tag für Tag das breite Angebot, was in diesem Sektor zu finden ist. Ein Punkt, der für die steigende Nachfrage spricht, ist sicher, dass die meisten Spiele im Netz heute kostenfrei angeboten werden. Doch bringt es wirklich nur Vorteile oder birgt es auch Nachteile vielleicht sogar Gefahren, die auf die Spieler eindringen?

Free2 Play Games

Hinter der Bezeichnung Free2 Play Games verbergen sich Spiele, die online erst einmal kostenlos gespielt werden können. Gerade diese Sparte ist bei den meisten, die ihre Freizeit am PC verbringen, sehr gefragt. Onlinespiele sind trendig, was der Vergleich zu anderen Spielarten, etwa den Kaufversionen oder auch den Konsolenspielen, zeigt. Dass für die Software kein Geld bezahlt werden muss, hat oberste Priorität.

Es bedeutet aber noch lange nicht, dass das Onlinegame auch kostenlos bleiben wird. Bei immer mehr Spielen kann im Spielverlauf ein Extra gegen Bargeld gekauft werden. Die sogenannten kostenlosen Spiele können also doch Geld kosten. Die Gefahr besteht hier genau darin, dass der Spieler der Meinung ist, das Geld investieren zu müssen. Der Grundgedanke ist aber grundlegend verkehrt. Auch ohne das Extra, was mit dem Geld gekauft wird, kann das Spiel gespielt werden. Die Waffen, die so zusätzlich erhalten werden, Extra-Leben oder die Freischaltung neuer Level ist nicht notwendig für das Spiel und den Spaß am Spiel. Echtgeld-Einsatz ist daher in den meisten Fällen absolut nicht notwendig.

Die Suchtgefahr

Dass ein Computerspiel zur Sucht werden kann, eine Kritik, die schon lange in aller Munde ist. In vielen Beispielen und Studien wird davon gesprochen, dass jeder, der mehr als X Stunden am Tag in der Online Gaming Szene verbringt, tatsächlich schon süchtig ist. Jeder sollte bei sich selbst aber ansetzen, kann ohne das Spiel „gelebt“ werden? Was ist, wenn das Spiel einen oder zwei Tage nicht gespielt wird? Sind die Fragen, die sich jeder selbst beantworten sollte, bevor von einer PC-Sucht gesprochen wird. Verständlich ist es, dass im Spielgeschehen jeder gut abschneiden möchte und daher alles erdenklich mögliche dafür aufnimmt, aber nachts aufzustehen, weil ansonsten die Möhren verdorren, ist ein Thema, das auf ein Suchtverhalten hindeuten lässt.
Die Hersteller machen es den Spielern da auch nicht sehr einfach. Wechselnde Missionen, die alle erfüllt werden wollen, weil nur so der eigene Charakter verbessert wird, sind etwas, was eingesetzt wird, um die Spieler an das Spiel zu binden. Dass dieses aber der Punkt ist, der für den einen oder anderen auch gefährlich werden kann, wird dabei erst einmal unterschätzt.

Kinder und Onlinespiele

Die Kinder in der heutigen Zeit wachsen mit dem Medium PC auf. Schon im Kindergartenalter, spätestens aber in der Grundschule, wird jedes Kind mit einem Computer umgehen können. Nur selten wird das Internet da aber zu Informationszwecken zum Einsatz kommen, obwohl auch in der Grundschule immer wieder Themen auch aus dem Internet recherchiert werden sollen. Das Spielen am PC ist es, was die Kinder vorwiegend machen. Ein weiterer Kritikpunkt, der immer wieder aufgegriffen wird. Was einst die Teletubbies waren, sind heute die Onlinespiele.
Dabei kann dieser Kritikpunkt doch ganz einfach widerlegt werden: Eine Vielzahl der Spiele, die für das Kindesalter angeboten werden, helfen den Kindern. Wenn es da Spiele sind, bei denen das Kind logisch denken muss, wie bei Strategiespielen, so ist das Onlinegame sicher keine Gefahr für das Kind.

Um die eigenen Kinder zu schützen, ist es die Aufgabe der Eltern, auf die Kinder am PC achtzugeben. Zum einen sollte es eine zeitliche Begrenzung für die Onlinespiele geben und zum anderen sollte auf die Nutzung geachtet werden. Eltern, die ihren Kindern nur die Spiele „erlauben“, die das Kind fördern und fordern, werden die vielfältig angesprochene Kritik vermeiden.


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