Free2Play Trend setzt sich bei Spielern weiter durch

Die Vertriebswege die für Computergames genutzt werden befinden sich in einem Wandel: Immer seltener kommt es vor, dass der ambitionierte Spieler tatsächlich ein lokales Geschäft aufsucht und sich dort den Datenträger kauft. Viel häufiger wird inzwischen auf den Direktdownload von Spielen zurückgegriffen.

Ein solcher direkter Download bietet sowohl für den Spieler aus auch den Publisher eine ganze Palette an Vorteilen. Dazu zählen zum Beispiel folgende Aspekte:
– direkte Verfügbarkeit des Spieles, fast ohne Wartezeiten.
– Denkbar unkomplizierte Abwicklung des Kaufes.
– Download kann immer wieder erneut vorgenommen werden.
– Im Schnitt niedrigerer Preis, da Verpackung und Datenträger nicht hergestellt werden müssen.

Man sieht also schnell die Gründe dafür, weshalb der klassische Datenträgerverkauf im Bereich der Spiele immer weiter zurück geht und mehr Spieler Plattformen wie beispielsweise Steam oder Gamesload nutzen.

Ganz ohne Installation spielen

Neben den reinen Downloadgames liegen auch die so genannten Browsergames im Trend. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie weder heruntergeladen, noch auf den lokalen Rechner installiert werden müssen. Stattdessen braucht der Gamer lediglich eine bestimmte Seite im Web aufzurufen und sich einzuloggen – schon geht der Spielspaß los!

Zu den favorisierten Browsergames gehören zum Beispiel solche, bei denen es um den Aufbau einer eigenen Stadt geht oder darum, ein Handelsimperium zu führen. Ebenso gibt es auch Browserspiele, bei denen ein Rollenspiel-Gedanke im Vordergrund steht und man die Geschicke eines ganz bestimmten Charakters lenkt. Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt und die Themenvielfalt ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Darüber hinaus hat es unter anderem auch die immer weiter fortschreitende Technik ermöglichst, dass Browsergames grafisch komplexer werden und darüber hinaus auch in Echtzeit lauffähig sind.

Im Schatten des Free2Play-Gedankens

Sowohl im Bezug auf Downloadspiele als auch auf Browsergames wird immer häufiger das Free2Play-Vertriebsmodell angeboten. Hierbei kann ein Spieler das gewünschte Spiel völlig kostenlos in Besitz nehmen, was in den meisten Fällen aber natürlich mit gewissen Einschränkungen verbunden ist. So gibt es beispielsweise im Spiel gewisse Features, die erst dann freigeschaltet werden, wenn man eine Zahlung durchführt oder ein monatliches Abo abschließt.

Dieses „Manko“ gleicht jedoch die Tatsache aus, dass man vollkommen kostenlos und ohne irgendwelche Hürden in die Basisversion des Spieles hereinschnuppern kann. Oftmals werden den Spielern sogar die Funktionen, die eigentlich Geld kosten, eine gewisse Zeit lang kostenlos (quasi zum „an-fixen“) zur Verfügung gestellt. Das Kalkül der Publisher liegt hier sicherlich darin, dass man ein gutes Produkt an den Spieler bringt und dieser nicht davor zurückschreckt, es einfach mal anzutesten und auszuprobieren. Gerade Browsergames enthalten schnell ein gewisses Suchtpotenzial und binden die entsprechenden Spieler somit langfristig.


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