Mehr Energie bei der Arbeit

Frühe Arbeitszeiten sind nicht für jedermann das Richtige. Die Lösung gegen den Energiemangel am Morgen heißt meist Kaffee – das heiße Brühgetränk ist nicht umsonst eines der beliebtesten Genussmittel in Deutschland. Für viele ist ein kräftiger Kaffee fester Bestandteil des allmorgendlichen Wachwerdens: Die belebende Wirkung macht fit für den Tag und sorgt dafür, dass wir aufmerksam und konzentriert sind.

Doch beim Kaffeegenuss kann man einiges beachten, um das Meiste aus dem Muntermacher herauszuholen und möglichst viel von dem konzentrationssteigernden Effekt des Kaffees mitzunehmen.

Auf den Zeitpunkt kommt es an

Was viele nicht wissen: Der Zeitpunkt der ersten Kaffeepause des Tages ist wichtig, um bis zum Ende des Arbeitstages besser konzentriert und wacher bleiben zu können. Studien belegen diese Reaktion auf eine Pause mit gutem Timing. Demnach sollen Pausen, die relativ früh nach Beginn der Arbeitszeit stattfinden, langfristig für eine bessere Erhaltung der Produktivität sorgen. Ein heißer Kaffee – mit oder ohne Milch – unterstützt dies zusätzlich. Doch wer seine erste Pause bei der Arbeit zu spät einlegt, der erfährt eine rapide Abnahme der Konzentration im Laufe des Tages und ermüdet schneller.

Der richtige Zeitpunkt für eine Kaffeepause am Morgen ist etwa bei zwei Stunden nach Beginn anzusiedeln. Während dieser Zeit ist man noch produktiv, geht jedoch schon an seine Energiereserven. Durch eine frühe Unterbrechung der Arbeit gelingt es, diese Reserven aufzuladen, bevor diese bereits erschöpft sind.

Wie viel Kaffee?

Dass Kaffee bei der Konzentration hilft und wachhält, ist allseits bekannt. Aber auch die richtige Dosis ist entscheidend, um vom Kaffee in Sachen Energie und Produktivität zu profitieren. Für gesunde Menschen wird empfohlen nicht mehr als fünf Tassen Kaffee am Tag zu genießen, denn nur so lässt sich bei regelmäßigem Konsum von einem Vorteil durch Kaffee sprechen. Maßvoller Genuss ist bei Kaffee das A und O, besonders auch für die Gesundheit.

Neben mehr Energie bringt die aufgebrühte Kaffeebohne außerdem auch Vorteile für die Gesundheit mit sich: Anders als dies lange vermutet wurde, kann eine gesunde Menge an Kaffee pro Tag sogar Krankheiten vorbeugen, statt diese zu begünstigen. So stand Kaffee lange in dem Verdacht Bluthochdruck zu verursachen; diese Auswirkung konnte jedoch nicht bestätigt werden, da der Blutdruck durch Kaffeegenuss zwar erhöht wird, dies aber nur für eine kurze Zeit direkt nach dem Trinken der Fall ist. Weiter kann Kaffee vorbeugend gegen die Erkrankung an Diabetes Typ 2 wirken, denn das Risiko verringert sich durch mehrere Tassen Kaffee täglich.

Auffrischung durch Bewegung

Die Kaffeepause ist nicht nur wegen des Kaffees ein wichtiger Aspekt für mehr Energie im Büro. Der Gang zur Kaffeemaschine oder zum Kaffeevollautomaten bringt den Kreislauf in Schwung und regt die Durchblutung an, sodass auch diese leichte körperliche Betätigung sich auf die Konzentrationsfähigkeit und das Produktivitätslevel bei der Arbeit auswirkt. Häufig sind zudem Kollegen beim Besuch des Kaffeeautomaten anzutreffen. Eine kurze Unterhaltung ist hier für viele eine willkommene Abwechslung zur Arbeit und bringt ebenfalls frischen Wind mit. Wie Kaffee sich noch positiv auswirken kann und alles, was es rund um Kaffee zu wissen gibt, kann man außerdem bei Kaffee Partner entdecken.


Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
OvulaRing startet durch: VivoSensMedical und Exeltis unterzeichnen Vertriebskooperation
SPD Sachsen stellt Expertenkommission „Innere Sicherheit“ vor
Vier neue E-Autos fürs Carsharing in Leipzig
Polizeibericht, 30. März: Zusammenstoß mit Pkw, Fahrradfahrer übersehen, Kofferdieb ertappt
Bauarbeiten in Karl-Liebknecht-Straße und Berliner Straße
Sozialer Wohnungsbau: Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau begrüßt Änderungsrichtlinie des Freistaates
Ärzte ohne Grenzen: Informationsveranstaltung am 11. April
Siegfried Schlegel (Linke): Busterminal und Parkhaus am Hauptbahnhof kompakt unter einem Dach
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am Hauptbahnhof fehlt noch immer ein ordentliches Fahrrad-Parkhaus
So stellte sich der Ökolöwe 2014 eine Fahrradstation im Hauptbahnhof vor. Grafik: Ökolöwe

Grafik: Ökolöwe

Am Donnerstag, 30. März, wurde auf der Ostseite des Hauptbahnhofs der Grundstein gelegt für den Leipziger Fernbushof – samt Hotels und großem Parkhaus. Einerseits wird es das Problem der Fernbusse lösen, die heute noch etwas chaotisch in der Goethestraße anlanden. Aber es fiel auch das beeindruckende Wort „multimodaler Mobilitäts-Hub“. DHL lässt grüßen.
Grüne fordern eine wissenschaftliche Grundlage für das geplante Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Ob die gut sind für unseren Zusammenhalt? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ausweichen, rausreden, abwiegeln. Zumindest liest es sich so, wenn das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMF) versucht, den 37 Millionen Euro teuren Beschluss des Bundestages aus dem Herbst 2016 irgendwie zu erklären. Es geht um das „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, das in Sachsen entstehen soll. Und das auf Anregung sächsischer Politiker ins Bundesbudget kam. Ein bekannter Professor taucht dabei auf.
Grüne haben noch zwei Änderungsanträge zu den Eigentümerzielen der LWB formuliert
Sanierungsmaßnahme der LWB in der Brandvorwerkstraße / Hardenbergstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dass der stadteigenen Wohnungsgesellschaft LWB bei der Sicherung und Schaffung günstigen Wohnraums eine Schlüsselrolle zufallen würde, wenn die Bevölkerung wächst und der Leerstand weggeschmolzen ist, war auch schon in der Diskussion um das Wohnungspolitische Konzept klar. Und es gehört auch in die Eigentümerziele der LWB, finden die Grünen. Noch viel stärker als geplant.
Leipzig nimmt Platz startet Spendenaufruf für 11 Stolpersteine im Andenken an die Familie Rosenzweig
Stolpersteinverlegung - hier vorm Haus der Demokratie. Foto: Ralf Julke

Stolpersteinverlegung - hier vorm Haus der Demokratie. Foto: Ralf Julke

So nicht, dachte sich das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“, als im Oktober 2015 auf der Bühne des damaligen Leipziger *Gida-Ablegers LEGIDA erstmals eine „Künstlerin“ als „Geist von Frau Rosenzweig aus der Funkenburgstraße“ auftrat, um dort unverhohlen Stimmung gegen Muslime und Geflüchtete zu machen. Eine schräge Aufführung, die jetzt eine zivilisierte Antwort bekommt: Die Familie Rosenzweig bekommt Stolpersteine zur Erinnerung. Und alle können helfen.
Was fehlende Polizisten und falsche Drogenpolitik mit Leipzigs Einbruchszahlen zu tun haben
Wohnungseinbrüche in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, SMI

Grafik: Freistaat Sachsen, SMI

Wenn der Innenminister in Dresden die neuen Zahlen zur Kriminalitätsstatistik in Sachsen vorstellt, dann kommt auch Leipzig jedes Mal drin vor. Eine Gelegenheit, die der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Hartmann, auch dazu nutzte, wieder eine falsche Behauptung in die Welt zu setzen. Leipzig liegt beim Wohnungseinbruch mit mehr als 250 Einbruchsdiebstählen pro 100.000 Einwohner an der Spitze.
Charlie erschüttert das Schweinevogel-Universum und Iron Doof gerät unter die „besorgten Bürger“
Schwarwel: Schweinevogel. Short Novels. Piccolo Nr. 2. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur einen, sondern gleich zwei Piccolos mit Schweinevogel-Geschichten hat Schwarwel jetzt vorgelegt für alle Freunde dieses leicht übergewichtigen Zeitgenossen, der so gern seine Tage mit Erdnussflips auf dem Sofa verbringt. Aber wer dachte, in den nächsten 50 Geschichten geht es einfach so weiter wie in den anderen, der sieht sich überrascht und überrumpelt.
18. Festival „a cappella“ Leipzig: Ticketverlosung für das Eröffnungskonzert mit amarcord
Das Vokalensemble amarcord. Foto: Martin Jehnichen

Foto: Martin Jehnichen

VerlosungWie kaum etwas Anderes stehen das Ensemble amarcord und ihr Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella“ für die Vielfalt des A-cappella-Gesangs in Leipzig. Zum Auftakt des Festivals am 21. April 2017 bietet das nunmehr 25 Jahre aktive Gastgeberensemble amarcord ein gleichermaßen aufregendes wie kontemplatives Programm: In „Tenebrae“ wandelt das Leipziger Quintett zwischen Licht und Finsternis erhaben durch die Weiten seines Repertoires. Vom 21. bis 30. April 2017 sind dann Gruppen aus ganz Europa sowie aus Australien mit den verschiedensten Klangfarben und Repertoires zu erleben.
Sachsens Innenminister macht mit Polizeistatistik Stimmung gegen Zuwanderer
Zuwanderer und tatverdächtige Zuwanderer. Grafik: Freistaat Sachsen, SMI

Grafik: Freistaat Sachsen, SMI

Für alle LeserEs geschehen Zeichen und Wunder. Und ein solches Zeichen ist tatsächlich die Äußerung des innenpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Christian Hartmann, zu einem Aspekt der Polizeilichen Kriminalstatistik, die Innenminister Markus Ulbig am Mittwoch, 29. März, vorgestellt hat. Die Aussage: „Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik bestätigen: Sachsen hat ein Problem mit Rechtsextremismus.“
Eine „Denkzettel“-Wahl an der Uni Leipzig: Wie zufrieden sind die Senatsmitglieder mit Beate Schücking?
Unirektorin Beate Schücking während einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Meinungsfreiheit – Wo beginnt sie, wo endet sie?“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

LEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 41Im dritten Wahlgang des zweiten Anlaufs und mit vier Stimmen mehr als benötigt hat sie es geschafft: Beate Schücking, Rek­torin der Universität Leipzig, ist am 31. Januar für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wor­den. Von den 78 anwesenden Mitgliedern des Erweiterten Senats stimmten im entscheiden­den Wahlgang 44 für Schücking. Der Heraus­forderer Jan Palmowski erhielt lediglich 23 Stimmen. Acht Personen enthielten sich, drei wählten ungültig. Denkbar knapp also wurde die Rektorin im Amt bestätigt.
Pro Bahn korrigiert kleinen Lapsus und freut sich über Diskussion
Ausschnitt aus der Tarifzonen-Karte des MDV. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Die Leipziger Tarifzone, die Nr. 110., umfasst nun einmal das ganze Stadtgebiet. Da kann man nicht auch gleichzeitig Zonengrenzen überfahren, wenn man im Stadtbezirk bleibt. Ein Lapsus, der Carsten Schulze-Griesbach passiert ist, als er die Tarifvorschläge des Fahrgastverbandes Pro Bahn veröffentlichte. Das korrigiert er postwendend.
Leipzigs Nahverkehr mausert sich in aller Stille zum großen Problemthema
LVB-Haltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAugenscheinlich haben doch wieder fast alle Kollegen auf den großen Aufreger geschaut: Kriminalität und Sicherheit in Leipzig. 48 Prozent der befragten Leipziger nannten es in der „Bürgerumfrage 2016“ als „größtes Problem“. Das schien wie eine Bestätigung für die wilde Kriminalitätsberichterstattung in der Stadt. Oder ist es vielleicht andersherum?
LWB startet die ersten zwei Modellvorhaben durch Konzeptvergabe im Leipziger Westen
Lageplan für das Angebot in der Endersstraße. Karte: LWB

Karte: LWB

Da war dann auch die Stadtverwaltung einsichtig und zog im Herbst die ersten Grundstücksangebote, die durch Konzeptvergabe neue Nutzer finden sollten, wieder zurück, nachdem es heftigste Kritik all Jener gegeben hatte, die so lange um das neue Vergabeinstrument gekämpft hatten. Die Stadt suchte Kontakt zur eigenen Tochter LWB. Und jetzt gibt es zwei neue Angebote. Beide im schönen Leipziger Westen.
Auch im Schuljahr 2016/2017 nahm der Unterrichtsausfall in sächsischen Schulen zu
10 Prozent Unterrichtsausfall: die Apollonia-von-Wiedebach-Schule. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Gründlich vergeigt, so kann man wohl das beschreiben, was im sächsischen Bildungssystem passiert ist. Nicht erst seit 2012, als die aktuelle Kultusministerin Brunhild Kurth den Job übernahm. Schon vorher wurde ja das Bildungssystem behandelt wie eine Fabrik, in der man mit weniger Lehrpersonal preissparender produziert. Nur ist es Kurth erst recht nicht gelungen, den Betrieb wieder in Ordnung zu bringen.
Die Sorgen der Einen sind meistens nicht die Sorgen der Anderen
Geparkte Autos in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was ist eigentlich das Problem an der jährlichen Frage nach den „größten Problemen“ der Leipziger? Es gibt nicht nur eins. Es gibt gleich mehrere. Was Leipzigs Statistikern sehr wohl bewusst ist. Deswegen sind sie seit geraumer Zeit auch dazu übergegangen, die Problemsichten nach unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu filtern. Denn was die Alten ärgert, muss die Jungen nicht mal aufregen.
Wissenschaft ist keine Glaubenssache und Fausts Dilemma ist der Horror unserer Zeit
Poesiealbum neu: Resonanzen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Thema liegt so rum in der Weltgeschichte. Man stolpert drüber. Manchmal steckt es die Reinemachefrau hinter den Vorhang, damit es keiner sieht. Denn die Herren im Nobelkabinett sind ja wieder damit beschäftigt, die Religion als Glücksbringer für eine heilsame Zukunft anzupreisen. Glaube siegt, oder so ähnlich. Aber selbst Dichter wissen es besser.