Tipps, mit mehr als 35 Jahren eine Mutter zu werden

Wenn Sie sich im Alter von 35 Jahren entscheiden, schwanger zu werden, ist es auf jeden Fall sehr ratsam, einen Gynäkologen zu Rate zu ziehen. Ihr Frauenarzt wird dann sämtliche Kontrollen durchführen, um mögliche Risikofaktoren auszuschließen. Da im Alter von spätestens 37 ein markanter Rückgang bei der Anzahl und Qualität der Eizellen festzustellen ist, es empfehlenswert, die eigene Mutter nach dem Zeitpunkt ihrer Menopause zu fragen, da das frühe Aussetzen auch erblich bedingt sein kann.

Aber auch Chemotherapie, Strahlentherapie, Operationen an den Eierstöcken und Rauchen können die Fruchtbarkeit verfrüht einschränken. Der Vorteil eines Arztbesuches ist, dass Sie mögliche Risiken oder chronische Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck  identifizieren und viele davon mit verfügbaren Behandlungen ausschließen oder verbessern können.

Allgemeine Maßnahmen und Tipps für den Alltag

  • Steigern Sie Ihre Omega-3-Fettsäuren-Einnahme durch Lebensmittel wie geschrotete Leinsamen, Nüsse (vor allem Walnüsse), Chiasamen, hochwertigem Lein-, Walnuss-, und Hanföl, fettigem Fisch wie beispielsweise Hering, Lachs, Makrelen, Tunfisch, Sardinen, oder durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel, da diesen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, sowie eine Verringerung der Herz- und Kreislauferkrankungen und einem erhöhten Blutdruck entgegen wirken, was sehr wichtig für die Schwangerschaft ist.
  • Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum möglichst gegen null ein, da es sowohl für den Fötus extrem gefährlich ist, zu Geburtsfehlern und Störungen führen kann und auch bei übermäßigem Konsum auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.
  • Vermeiden Sie den Konsum von Zigaretten und Tabakprodukten, da auch diese äußerst schädlich für den Fötus sind, zu Frühgeburten oder Fehlbildungen führen kann und darüber hinaus die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann und das bei Frauen und natürlich auch bei Männern.
  • Meiden Sie Koffein-Konsum, wenn das gar nicht möglich ist, beschränken Sie ihn auf maximal 200 mg am Tag.
  • Starten Sie mindestens einen Monat vor der geplanten Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäure, da die meisten Menschen einen Mangel haben und dieser das Risiko von angeborenen Fehlbildungen erhöht.
  • Treiben Sie Sport je nach Ihren Gewohnheiten. Gut eignen sich spezielles Yoga und Pilates oder auch ausgedehnte Spaziergänge, da besonders Übergewicht und Stress negative Auswirkungen auf Ihre Zeugungsfähigkeit haben.

Werden Sie nicht ungeduldig

Die Mehrzahl der Frauen zwischen 35-39 Jahren wird innerhalb der ersten 12 Monatszyklen schwanger. Prozentuell höhere Erfolgschancen haben Paare, wo der Partner auch nicht älter als 35 Jahre ist.  Jedoch ist es empfehlenswert, einen spezialisierten Arzt oder eine Klinik wie  IVI (https://ivi-fruchtbarkeit.de/) aufzusuchen, wenn Sie nach 6 Monaten noch nicht schwanger geworden sind. Fertilitätsspezialisten können die nötigen Tests machen und bestehende Hindernisse durch geeignete Behandlungen beseitigen. Des Weiteren können Sie sich dort über die Möglichkeiten einer künstlichen Insemination, einer In Vitro Fertilisation oder Eizellenspende erkundigen und zu den Risiken beraten lassen.


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Tomke Stiasny: Flensburg an einem Tag. Foto: Ralf Julke

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Rechtsextremismus Studie: Ein fadenscheiniger „Welt“-Artikel und das Gepolter der Unfehlbaren
Sogar Graffiti können korrigiert werden. Foto: Marko Hofmann

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Für alle LeserMan darf sich in der Berichterstattung irren. Journalisten sind auch nur Menschen. Man darf sich auch korrigieren und erklären, was man falsch gemacht hat. Und was man dabei gelernt hat. Eigentlich ist das nicht schlimm. Aber wir leben in einer Gesellschaft, in der lauter Leute Karriere machen, die unfähig sind, Fehler zuzugeben. In der Politik, aber auch in der Presse. Ein fatales Beispiel dafür lieferte dieser Tage „Die Welt“.