Vorsorgen: Auf diese Art ist die Familie für alle Fälle abgesichert

Wer eine Familie gründet, hat vieles zu bedenken und zu organisieren. Die finanzielle Absicherung der Familie ist dabei nur eines von vielen Themen, die einem durch den Kopf gehen – allerdings eines der wichtigsten. Unabhängig davon, ob man Alleinverdiener ist oder gemeinsam zum Einkommen der Familie beiträgt: In jedem Fall trägt man eine große Verantwortung für das finanzielle Wohlergehen des Nachwuchses.

Das Alleinverdiener-Modell ist in Deutschland zwar nicht unüblich, war Mitte der Neunziger Jahre jedoch noch deutlich häufiger: In 40 Prozent der Familien stammte das Einkommen ausschließlich vom Vater. 2014 waren es laut einer Studie von Allensbach bereits nur noch rund 17 Prozent. In vielen Familien tragen inzwischen beide Ehepartner zum Haushaltseinkommen bei. Doch was, wenn ein erheblicher Teil des Einkommens wegfällt, weil einem der Elternteile etwas zustößt?

Die Witwen- und Halbwaisenrente

Für diesen Fall gibt es die sogenannte Witwen- bzw. Witwerrente. Drei Monate lang wird die volle Versichertenrente der verstorbenen Person als Witwen bzw. Witwerrente gezahlt, danach unterscheidet man in große und kleine Witwenrente. Die große Witwenrente erhält, wer als hinterbliebene Person mindestens 47 Jahre alt ist beziehungsweise minderjährige oder behinderte Kinder zu versorgen hat. Sie beträgt 55 Prozent der Versichertenrente. Die kleine Witwenrente beträgt 25 Prozent der Rente des Verstorbenen und wird für eine Dauer von höchstens zwei Jahren gezahlt. Zusätzlich gibt es Zuschläge für Kinder. Einkünfte der verwitweten Person werden bis auf einen Freibetrag darauf angerechnet.

Die Halbwaisenrente für Kinder wird in der Regel bis zur Volljährigkeit gezahlt. Das Kind erhält dabei monatlich 10 bis 20 Prozent der Versichertenrente. Es fehlt also immer noch ein Teil des Einkommens, welches der Familie bis dato zur Verfügung stand. Diese Versorgungslücke kann zum Beispiel durch eine Risikolebensversicherung geschlossen werden.

Die Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung schließt man ab, um sicherzugehen, dass die Hinterbliebenen im Notfall gut versorgt sind. Es wird empfohlen, bei einer Familie mit kleinen Kindern das Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens abzusichern. Bei Familien mit älteren Kindern reicht im Normalfall das dreifache Brutto-Jahreseinkommen aus. Zusätzlich sollte man Kredite und Darlehen absichern: Hat man beispielsweise ein gemeinsames Haus gekauft und ein Partner verstirbt, bevor der Kredit zurückgezahlt wurde, kann man durch eine Risikolebensversicherung im Vorfeld dafür sorgen, dass der Kredit auch ohne das Einkommen des Partners abbezahlt werden kann. Durch eine Risikolebensversicherung können die Ehepartner sich auch gegenseitig absichern.

Ausgezeichneter Schutz

Eine Risikolebensversicherung kann man bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften abschließen. Schließt man sie bei einem Direktversicherer ab, hat man den Vorteil, dass die Kosten oft geringer sind, da dem Unternehmen keine Ausgaben durch den Betrieb von Filialen entstehen und die daraus resultierenden Ersparnisse direkt an die Kunden weitergegeben werden können. Dabei erhält man bei Versicherern wie CosmosDirekt zugleich einen 24-Stunden-Service und Betreuung via E-Mail und Telefon. Die Risikolebensversicherung des Direktversicherers wurde bei der Stiftung Warentest ganze 16 Mal in Folge mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

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CO2-Aufkommen und Stromerzeugung in Deutschland. Grafik: NABU

Grafik: NABU

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