Drucken für den privaten Gebrauch – Tintenstrahldrucker vs. Laserdrucker

Ob man sich einen Tintenstrahldrucker oder einen Laserdrucker anschafft, hängt zumeist vom Verwendungszweck ab. Beide Arten haben sowohl ihre Vorteile, als auch einige Nachteile.

Anschaffungskosten und Patronen

In den letzten Jahren wurden Laserdrucker kontinuierlich günstiger. Qualitativ hochwertige Geräte kosten jedoch noch immer um ein Vielfaches mehr als Tintenstrahldrucker. Auch in den günstigen Preisklassen sind Laserdrucker in der Regel mindestens doppelt so kostspielig.
Neben den hohen Anschaffungskosten sind auch die Preise für die Patronen bei den Laserdruckern deutlich höher. Oft können nur die Original-Tonerkartuschen verwendet werden, während es für Tintenpatronen günstige Alternativen gibt. Ein weiterer Vorteil der Tintenstrahldrucker ist dabei der einfache Einbau der Patronen. Möchte man das Tonerpulver wechseln, gehört dagegen Fachkenntnis dazu, um den Laserdrucker nicht zu beschädigen und kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Dass Laserdrucker wahre Stromfresser sind, zeigt sich speziell bei den teuren Modellen. Diese fressen bis zu zwanzig mal mehr Strom als Tintenstrahldrucker.

Druckqualität und Geschwindigkeit

Im Bereich der Druckgeschwindigkeit können Laserdrucker punkten. Anstatt jede Zeile einzeln zu drucken, werden hier komplette Seiten auf einmal erstellt. Dieser Vorteil macht sich insbesondere im Farbdruck bemerkbar. Moderne Tintenstrahldrucker haben allerdings eine relativ hohe Druckgeschwindigkeit und drucken rund zehn Seiten in einer Minute. Die neuesten Modelle der Laserdrucker sind nichtsdestotrotz etwa dreimal schneller.

Laserdrucker haben daneben vor allem in der Druckqualität ihre Stärken. Während beim Tintenstrahldrucker qualitativ hochwertiges A4 Papier benötigt wird, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, genügt beim Laserdrucker einfaches Papier. Beim Fotodruck gleicht sich dies wieder aus, da vielen Laserdruckern Farbbrillanz fehlt, die hochwertige Druckertinte in Verbindung mit Fotopapier erzielt. Zudem ist die höchstmögliche Auflösung bei Tintenstrahldruckern etwas höher, was sich bei hochwertigen Fotos bemerkbar macht.

Was die Zuverlässigkeit betrifft, liegt der Vorteil bei den Laserdruckern. Tintenstrahldrucker müssen regelmäßig in Benutzung sein, um zu verhindern, dass die Tinten verklumpt oder gar komplett eintrocknet. Diese Problematik ist bei Laserdruckern nicht vorhanden. Selbst nach Monaten der Nichtbenutzung funktionieren sie problemlos und drucken in der gewohnten Qualität.

Tintenstahldrucker vs. Laserdrucker: Fazit

Sowohl Laserdrucker, als auch Tintenstrahldrucker haben Vor- und Nachteile. Laserdrucker liefern die bessere Qualität und sind langlebiger, Tintenstrahldrucker dafür günstiger und einfacher zu bedienen. Für welchen Drucker man sich entscheidet, sollte also letztendlich von den eigenen Bedürfnissen abhängen. Menschen, die viel drucken müssen und die Anschaffungskosten für Drucker und Patronen gegebenenfalls von der Steuer absetzen können, sollten zum Laserdrucker greifen. Menschen, die hingegen lediglich ab und zu ein Dokument ausdrucken möchten, sind mit einem Tintenstrahldrucker gut bedient.


Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Das VorLeseFest für Kinder „LeseLust im August“ lockt ab 3. August wieder auf die Lesewiese
Preisanpassung im Nahverkehr tritt ab 1. August in Kraft
LOK verpflichtet neuen Torhüter
Sachsen setzt bundesweit geltende Änderungen des Waffengesetzes zügig um
Polizeibericht, 25. Juli: Zigarettenautomat aufgesprengt, Heftiger Zusammenstoß, Tödlicher Verkehrsunfall
Landesdirektion Sachsen hebt Chemnitzer Stadtratsbeschluss über Wildtierverbot in Zirkussen auf
Lernvideos und Übungsaufgaben vom Nachhilfeinstitut Studienkreis in Leipzig
Verbraucherzentrale Sachsen: Kunden können bezahlte Gebühren von ihrer Bank zurückfordern
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Das Bilderbuch „Hier kommt keiner durch!“ erhält den Gustav-Heinemann-Preis 2017
Isabel Minhós Martins, Bernardo P. Carvalho: Hier kommt keiner durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Problem mit "den Flüchtlingen" fängt nicht erst an, wenn sie nach ihrer Reise unter Lebensgefahr bei uns ankommen. Das Problem fängt mit den Grenzen an, mit denen Mächtige versuchen, die Welt zu teilen - und die Menschen. Auf einmal gibt es Menschen die drin sind und noch viel mehr, die draußen sind. Und ein wütender Präsident oder ein General bestimmen, wer über die Grenze darf und wer nicht.
Sachsens Regierung hat noch nicht mal einen Plan, wie sie ihre Klimaschutzziele von 2012 umsetzen will
Entwicklung der sächsischen Emissionen 1991 bis 2014. Grafik: Freistaat Sachsen, LfULG

Grafik: Freistaat Sachsen, LfULG

Für alle LeserKünftige Generationen werden mit ziemlichem Zorn auf unsere Zeit schauen. Wenn sie überhaupt noch die Möglichkeit haben, sich mit Geschichte zu beschäftigen und nicht mit dem Kampf ums nackte Überleben vollauf zu tun haben. Denn es sind die jetzt lebenden Generationen, die die Lebensbedingungen für die Menschheit zerstören. Und das aus reiner Feigheit, Faulheit und Unwillen zum Handeln. Beispiel Sachsen.
Dresden zauberte 2015 ein BIP-Wachstum von 10 Prozent aus dem Hut
Das BIP-Wachstum der sächsischen Landkreise und Großstädte. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Was war da eigentlich 2014 in Leipzig los? Mit einem Riesensatz sprang Leipzig an die Spitze der sächsischen Wirtschaftsentwicklung, überholte Dresden einfach mal so mit links. Ein Jahr später konnte Leipzig zwar weiter zulegen, aber jetzt war es Dresden, das sich mit einem Riesensatz wieder an die Spitze setzte. Die sächsische Förderpolitik für die Landeshauptstadt macht sich immer wieder bemerkbar.
Treibende Kraft bei innovativen Gründungen sind die sächsischen Universitätsstädte
Startkapital. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist sein Spezialgebiet als Politiker. Da wird auch Holger Mann als hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag etwas euphorisch, wenn Sachsen in einem bundesweiten Vergleich der Gründer auf einmal fünf Plätze besser abschneidet und sogar Länder wie Baden-Württemberg überholt. Das habe wohl etwas mit Sachsens Hochschullandschaft zu tun, vermutet er.
Fecht-WM 2017: Tränen um verpasste Medaille – Dreimal Endstation Frankreich
Das Team-Finale im Männersäbel verwöhnte die Zuschauer mit spektakulären Szenen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserFür die deutschen Fechter hielten die ersten vier Teamwettbewerbe der Heim-WM in Leipzig vor allem Enttäuschung bereit. Am Montag durften die Florett-Frauen noch einer knapp verpassten Medaille nachtrauern, während die Säbel-Männer vom spektakulären Ausscheiden im Achtelfinale geschockt waren und am Ende Neunter wurden. Am Dienstag war jeweils im Achtelfinale gegen Frankreich Schluss. Die Säbel-Frauen warfen dann vorzeitig das Handtuch (16. Platz), die Degen-Männer landeten auf Rang 15.
Umbau des südlichen Parks Am Wasserschloss in Leutzsch soll noch 2017 beginnen
Die große Rittertafel im Park am Wasserschloss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür einen Apfel und ein Ei gibt es in Leipzig nichts mehr gebaut. Die Baufirmen haben alle Hände voll zu tun und können sich die Projekte aussuchen, für die sie sich bewerben. Das betrifft auch den Landschaftsbau. Eine etwas unangenehme Erfahrung für Leipzigs Baudezernat, denn jetzt wird die Gestaltung des Parks am Wasserschloss in Leutzsch eine Ecke teurer.
Erst gegen fünf beteiligte Rechtsradikale wird mittlerweile wegen Landfriedensbruch verhandelt
Randalierer werden in Connewitz am 11. Januar abgeführt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserÜber ein Jahr ist es her seit dem Neonazi-Überfall auf Connewitz. Von vielen der daran Beteiligten kennt die Justiz mittlerweile die Namen. Aber die meisten Ermittlungsverfahren laufen noch immer und sind nicht bis zur Anklage gediehen. Ist die Staatsanwaltschaft mit diesem organisierten Überfall überlastet?
Über das Leaken und die Produktion von guten Nachrichten
Was helfen Leaks, wenn Medien keine Macht haben? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist schon erstaunlich, wie viele Dilettanten sich heutzutage in die Politik verirren. Es scheint tatsächlich ein ziemlich verachtetes Gewerbe zu sein, wenn es Menschen wie Donald Trump an die Spitze des mächtigsten Staates der Erde spült. Na gut, das amerikanische Wahlsystem spielt dabei eine Rolle. Aber auch der Blick nach Europa zeigt, wie schnell es Dilettanten zu Präsidenten bringen. Und die haben alle ein Problem mit der Wahrheit.
Wildschweine sind grunzfidel, den Feldbewohnern wird der Garaus gemacht
Wildschweine im Leipziger Wildpark. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Montag, 24. Juli, hat Sachsens Umweltminister einen Satz gesagt, der anzweifeln lässt, ob er die Komplexität seines Arbeitsgebietes überhaupt versteht. „Ich sehe darin einen Beleg dafür, dass das Wild im Freistaat Sachsen beste Lebensbedingungen vorfindet und die Wildbestände ansteigen, insbesondere das Schalenwild“, sagte er in Bezug auf die hohen Abschusszahlen sächsischer Jäger.
Kirchentag auf dem Weg in Sachsen hat einen neuen Subventionsgipfel erreicht
Der alte Luther auf dem Kirchentag in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Zahlen liegen jetzt vor. Mit 3,2 Millionen Euro haben der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig den „Kirchentag auf dem Weg“ finanziert. Das ist ein neuer Rekord in der staatlichen Subvention eines Kirchenfestes, stellt jetzt die Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ fest. Und die geliebte Umwegrendite? Ein Märchen fürs Volk.
Open-Air Konzert und Filmvorführung: Zhou Family Band und „The Silk Road of Pop“
Zhou Family Band. Foto: PR

Foto: PR

Wer die Zhou Family Band einmal live gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass sie ihre Musik auch auf Beerdigungen spielen. Seit mehr als 600 Jahren und über sieben Generationen spielen Angehörige der Familie Zhou Festmusik zu religiösen und weltlichen Anlässen: bei Geburten und Hochzeiten, Tempelfeierlichkeiten und Begräbnissen. Die Ekstase und Ausgelassenheit mit der sie musizieren, fasziniert die Anwesenden. Die Band erlangte internationale Bekanntheit durch ihren Soundtrack für den Filmklassiker „Die rote Laterne“.
Premiere am 27. Juli: „Triton“ – Eine Groteske mit Masken
Triton. Foto: Tim Pfautsch

Foto: Tim Pfautsch

Triton, der Herrscher über alle Ozeane, wirft seinen ungehorsamen Diener Protelino aus seinem nassen Reich. Protelino hatte den Menschen versehentlich beigebracht, wie man über das Wasser fahren kann. Jetzt dröhnen von überall her die Schiffshörner und verkünden das Anthropozän, das Zeitalter der Menschen, in aller Welt. Triton tobt und sinnt auf Rache. Doch der listige Protelino hat das Tamatebako gestohlen, das Kästchen, mit dem die Flut entfesselt wird und flieht damit an Land.
Legida-Demo: Polizeibeamte wegen Gewalt gegen Sitzblockierer angeklagt
Ein Polizist tritt in eine Personengruppe. Screenshot: MDR

Screenshot: MDR

Für alle LeserNach den Krawallen rund um den G20-Gipfel ist unter anderem das Thema Polizeigewalt wieder in den öffentlichen Fokus geraten. Dabei geht es auch um die Frage, inwiefern sich die Täter dafür verantworten müssen. In Leipzig stehen demnächst zwei Mitglieder der Bereitschaftspolizei vor Gericht: Sie sollen vor einer Legida-Demonstration im April 2015 rechtswidrig mit Tritten und Pfefferspray gegen Sitzblockierer vorgegangen sein.
„Hals über Kopf“: Theater im Innenhof der Moritzbastei
„Hals über Kopf“. Foto: René Schaeffer

Foto: René Schaeffer

Ein Zeitenfenster öffnet sich – zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler stürzen sich Hals über Kopf hindurch und finden sich als zwei Nonnen und zwei Mönche wieder. Das Verhältnis zu Gott wird neu gedacht, alte Autoritäten werden infrage gestellt und die Klöster werden aufgelöst. Und – sie heiraten! Ottilie von Gersen heiratet Thomas Müntzer, Katharina von Bora heiratet Martin Luther. Das war neu, das hatte die Welt noch nicht gesehen!
Sachsens Innenminister hat das Sächsische Parlament bis zuletzt vor der Tür stehen lassen
Wer kontrolliert die gesammelten Daten aus der Telekommunikation? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wie eine transparente Politik eigentlich nicht aussehen darf, das demonstrierte die sächsische Regierung am Beispiel des geplanten Gemeinsamen Kompetenz- und Dienstleistungszentrum (GKDZ) der ostdeutschen Bundesländer, in dem sie ihre Telekommunikationsüberwachung bündeln wollen. Während in Thüringen und Sachsen-Anhalt die Landtage eingebunden waren, blieben Sachsens Landtagsabgeordnete bis zuletzt ausgesperrt. Logisch, dass Enrico Stange sauer ist.