Cloud Services – Made in Germany

Die Informations- und Kommunikationstechnik verändert sich so rasant wie kaum eine andere Branche. So werden die bestehenden Strukturen regelmäßig durch Soft- oder Hardware- Neuentwicklungen in Frage gestellt. Derzeit genießt unter anderem das Thema "Cloud Computing", welches eine Speicherung von Daten in externen Rechenzentren ermöglicht, eine hohe Aufmerksamkeit.

Schließlich bieten Cloud-Lösungen für Privatanwender und Unternehmen diverse Vorteile. In dem unübersichtlichen Markt fällt es den potentiellen Nutzern von Cloud-Diensten jedoch schwer, den richtigen Dienst zu finden. Eine Marke, welche bei der Auswahl des richtigen Cloud-Dienstes behilflich sein kann, ist „Cloud Services – Made in Germany“. Wie es zu der Marke kam und was hinter der Marke steckt erläutert der nachfolgende Beitrag.

Die Entwicklung und Zielsetzung der Initiative

Bei der Nutzung von Cloud-Diensten profitieren Unternehmen und Privatanwender in der Praxis unter anderem von einer hohen Datensicherheit und einer schnellen, örtlich unabhängigen Datenverfügbarkeit. Dies ermöglicht Unternehmen, ihre Prozesse zu optimieren und somit effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Damit ein Unternehmen sich für einen Cloud Anbieter entscheidet, muss jedoch vorausgesetzt sein, dass dieser Dienst sicher ist und den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Da es insbesondere beim Datenschutz und dort bei der Frage der Anwendung der rechtlichen Grundlage in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten (Abhörskandale, Industriespionage, steigende Cyberkriminalität) kam, reagierten viele Unternehmen bisher zurückhaltend bei der Anschaffung von Cloud-Diensten. Strittig war häufig auch, welche Datenschutzbestimmungen anzuwenden seien. In Frage kommen hier die Datenschutzbestimmungen des Unternehmenslandes oder die des Cloud-Anbieters. Bekanntlich weichen beispielsweise die deutschen und die amerikanischen Bestimmungen deutlich voneinander ab.

Im Rahmen dieser Diskussion haben sich deutsche Unternehmen im Jahr 2010 zur Initiative „Cloud Services – Made in Germany“ zusammengeschlossen, um den Anwendern eine Marke zu bieten, welche für sichere Dienste und eine rechtlich unbedenkliche Anwendung steht.

Kriterien der Initiative

Ein deutscher Cloud Anbieter, welcher sich an der Initiative beteiligen will und somit auch mit dem Logo werben darf, muss bestimmte Kriterien zur Aufnahme erfüllen. Cloud-Service-Betreiber müssen ihr Unternehmen demnach in Deutschland gegründet haben und dort auch ihren Hauptsitz haben. Zudem sind die Verträge mit Anwendern nach deutschem Recht abzuschließen. Bei juristischen Angelegenheiten ist demzufolge auch der deutsche Gerichtsstand maßgeblich. Letztlich muss gewährleistet sein, dass der Cloud-Betreiber einen deutschsprachigen, lokalen Support anbietet, der einem Anwender zur Verfügung steht. Ein Unternehmen, welches diese Anforderungen erfüllt und sich somit mit der Marke auszeichnen darf, ist die Eurodata AG (hinter dem Rechenzentrum in Saarbrücken steht eurodata). Sie bietet unter anderem cloudbasierte Lösungen im Rechnungswesen oder in der Lohnbuchhaltung an und genießt auf dem Markt eine führende Stellung. Auch wenn der Erfolg sicher nicht allein auf die Marke zurückzuführen ist, so ist doch festzustellen, dass die deutschen Anwenderunternehmen die Marke, die Sicherheit in der Cloud bietet, schätzen.

Fazit und Ausblick

Die Bedeutung der Sicherheit von Daten sowie die des Datenschutzes wächst in deutschen Unternehmen. So stellte die Computerwoche beispielsweise fest, dass Unternehmen sich aufgrund von Sicherheitsbedenken gegen eine Cloud-Lösung entschieden haben. An dieser Stelle können deutsche Cloud Services helfen, einheitliche und hohe Standards bei Cloud-Betreibern zu gewährleisten. Dies wiederum bietet die gewünschte Sicherheit und fördert somit ein Wachstum des vorteilhaften Cloud Computing.


Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Streiks im Einzelhandel: ver.di zieht erfolgreiche Zwischenbilanz
Streiks im Einzelhandel werden auch am Sonnabend fortgesetzt
Neuhaus-Wartenberg (Linke): Meister-Bafög verpufft nahezu wirkungslos
Vortrag am 27. Juli: Die Leipziger Messe 1945-1976
Polizeibericht, 21. Juli: Fahrzeuge in Brand geraten, Einbruch in eine Weinhandlung, Wagenplatz geräumt
Stadtbüro: Führung durch die Ausstellung zur Gestaltung des Herzliyaplatzes
Sarah Buddeberg (Linke): Botschafterin gegen Hasskriminalität im Netz
Leipziger Volksbank ergänzt Serviceangebot in Geschäftsstellen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die Kommunen in Deutschland sitzen noch immer auf einem milliardenschweren Investitionsstau
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es ist mal wieder Bundestagswahlkampf und die üblichen Akteure fordern landauf, landab Steuersenkungen. Die beiden großen Parteien haben milliardenschwere Steuergeschenke in ihren Wahlprogrammen. Aber nicht nur Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank, warnt vor diesem Wählerkauf. Denn tatsächlich hat die Bundesrepublik riesige Finanzierungslöcher. Jeder erlebt sie in seiner eigenen Heimatkommune.
Wie viel Anfangsverdacht braucht es in Sachsen, um ein Phantom zu jagen?
Bei Ermittlungen gegen Fans des Leipziger Fußballvereines BSG Chemie Leipzig geraten auch Journalisten ins Visier der Ermittler. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWie kam es eigentlich zu den sogenannten „Strukturermittlungen wegen des offenbar unbegründeten Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung gegen Personen der linken Szene und der Fußballszene in Leipzig“ in den Jahren 2013 und 2014? Die Grünen haben ja auf ihren Beschlussantrag zu diesem dubiosen Vorgang eine recht ausführliche Auskunft der Staatsregierung bekommen. Aber: Was erklärt die eigentlich?
Festhalten, festhalten!
Mit der Vespa durch L. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

LeserclubAls hätte es Don Leone darauf angelegt, seine Trophäe noch einmal für die ganze Stadt sichtbar herumzufahren, an all den netten kleinen Cafés vorbei, die fast alle ihm gehörten, hieß es hier „Ciaou, Bella!“ und „Buon giorno!“ dort. Und immer wieder „Festhalten, caro mio!“, wenn er seiner Vespa die Sporen gab. Ein tollkühner Reiter. Grund genug für ein Halleluja?
Fecht-WM 2017: Richard Schmidt gewinnt Bronze im Degen
Das schönste Weltmeister-Geschenk für Paolo Pizzo: Ein Kuss seiner Frau Lavinia. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserErwartet hatten eher die Säbel-Herren eine Medaille, erfochten hat sie am Samstag jedoch Richard Schmidt im Degenwettbewerb. Zwar verlor er sein Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Paolo Pizzo, dies bedeutete aber den geteilten Bronzerang mit Andras Redli aus Ungarn. Knapp an einer Medaille vorbei schrammte Geburtstagskind Anna Limbach im Säbel der Damen. Für sie war die Italienerin Irene Vecchi im Viertelfinale eine Nummer zu groß. Die Titel gingen nach Italien und in die Ukraine.
Höchste Zeit, dem Menschsein auch im Netz wieder Respekt zu verschaffen
Menschen in der Petersstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es war die Büchse der Pandora, die die Schöpfer der großen Social-media-Netzwerke da öffneten, als sie ihre Seiten für die Wortmeldungen von Allen und Jedem öffneten – unkontrolliert, unmoderiert. Das Ergebnis: Eine Welt, in der scheinbar keine Regeln der Zivilisation mehr gelten. Mit dem Erfolg dieser gigantischen Publikations-Maschinen rollte eine Welle der entfesselten Vorurteile durchs Netz.
Leipzigs Sportmuseum feiert 40. Geburtstag und träumt von einem neuen Domizil
Sportmuseum auf der Dammkrone Zentralstadion. Foto: Stadtgeschichtliches Museum / W. Zeyen

Foto: Stadtgeschichtliches Museum / W. Zeyen

Für alle Leser1977 war das alles ganz einfach. Da war Sport das Aushängeschild eines Staates, der mit olympischen Medaillen beweisen wollte, dass er die bessere Gesellschaftsordnung hatte. Da eröffnete man kurzerhand ein Sportmuseum in der Sportstadt Leipzig und brachte es in der obersten Etage des Hauptgebäudes am Zentralstadion unter. Mittlerweile erinnert sich auch das Muttermuseum nur noch mit Trauer an die Zeit. Am Sonntag würde das Sportmuseum eigentlich 40 Jahre alt werden.
Leipzigs SPD-Fraktion macht Lobbyarbeit für Werbefirmen
Jean-Francois Decaux und OBM Burkhard Jung im November 2016 bei der Einweihung der Leuchtreklame in der Grimmaischen Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich haben wir seit November nur darauf gewartet: Wann kommt der erste Vorstoß irgendeiner Partei im Leipziger Stadtrat, der das Geschäft des Werbevermarkters JC Decaux auf die Tagesordnung hebt und im Stadtrat dafür wirbt, die Innenstadt mit Leuchtreklamesäulen zuzupflastern. Der Vorstoß kommt jetzt aus der SPD-Fraktion.
Meinungsfreiheit im Zeitalter der kompletten Datenauslese
Facebook, der Gigant unter den Publishern. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Stellungnahme der Sächsischen Verbraucherzentrale hat noch einmal sehr schön auf den Punkt gebracht, wie falsch mittlerweile fast alle Mediendiskussionen in Deutschland laufen. Während klassische Medienhäuser ihre ausgebildeten Redakteure zu Tausenden entlassen haben und weiter entlassen, entfalten Lobbyvereinigungen, die mit eben dieser professionellen Medienarbeit so gut wie nichts zu tun haben, einen Ringelreihen um das schöne Wort Meinungsfreiheit.
Topf & Quirl: Beeriger Blondie mit Minze und Limettenguss
Beeriger Blondie mit Limette und Minze. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Beeren wo immer man hinsieht – ob in leuchtendem Rot, knalligem Pink oder samtigem Violett, wir wollen sie alle! Am liebsten pur oder in einem eiskalten Frühstücksshake, als fruchtige Begleitung zu knackigem Salat oder als Star in der Kuchenform. Zum Beispiel eingebettet in süßem Blondieteig sind Him-, Johannis- und Brombeeren eine wahre Wucht und entfalten gebacken ihr wunderbares Aroma.
Wenn sich die Zerstörung gesellschaftlichen Respekts als Meinungsfreiheit tarnt
Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKaum ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet, steht es wieder unter Beschuss, stellt die Verbraucherzentrale Sachsen fest und meint: Das Gesetz ist ein „Schnellschuss auf Kosten der Meinungsfreiheit“. Die größten Probleme seien nicht geklärt. Was Gründe hat. Aus Sicht der Verbraucherzentrale liegen die in der Privatisierung von staatlichen Aufgaben. Was schon verblüfft.
Fecht-WM 2017: Erste Weltmeister gekrönt
Das ungarische Team lässt seinen Säbel-Weltmeister Andras Szatmari gemeinsam hochleben. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach der WM-Eröffnungsfeier mit Gewandhausorchester und -chor standen am Freitagabend die ersten Entscheidungen im Damen-Florett und Herren-Säbel an. Die Titel gingen an Inna Deriglazova aus Russland und den Ungarn Andras Szatmari. Beste Deutsche wurde die Florettfechterin Anne Sauer nach einer atemberaubenden Aufholjagd und Sieg nach Verlängerung im Achtelfinale. Dann unterlag sie der späteren Bronzemedaillen-Gewinnerin Ysaora Thibus.
Eine Lese-Rechtschreibstörung kann bald frühzeitig erkannt werden
Anhand von EEG (Bild) und Speichelprobe wird sich bald sehr genau erkennen lassen, ob ein Kind von der Leserechtschreibschwäche betroffen sein wird oder nicht. Foto: MPI CBS

Foto: MPI CBS

Für alle LeserViele Menschen müssen ihr Leben mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bewältigen, haben dort Schwierigkeiten, wo andere Menschen überhaupt kein Problem sehen. Dabei lässt sich das Problem mittlerweile gut therapieren – wenn man es nur frühzeitig genug erkennt. Denn es hat mit Strukturen in unserem Gehirn zu tun, mit denen sich Leipziger Forscher jetzt sehr intensiv beschäftigt haben.
Grüne werben für ein modernes Transparenzgesetz für den Freistaat Sachsen
Verschlusssache. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Arten, Politik zu machen. Die vormundschaftliche, die den Bürger völlig entmündigt und ihn regelrecht im Dunkeln stehen lässt. Und die offene, ehrliche und transparente. Da kann man aber nicht so gut munkeln und allerlei Geheimverträge ausbaldowern. Wie ist das aber in Sachsen? Warum sperrt sich die sächsische Regierung so sehr, ein echtes Transparenzgesetz aufzulegen?
Zoodirektor Jörg Junhold wird Mitglied im Hochschulrat der Universität Leipzig
Zoodirektor Junhold gehört ab 1. September dem Uni-Hochschulrat an. Foto: Zoo Leipzig

Foto: Zoo Leipzig

Für alle LeserDer Hochschulrat der Universität Leipzig ist offenbar bald vollzählig. Nachdem im Juni bekannt wurde, dass mehrere Mitglieder das Gremium verlassen, hat das sächsische Wissenschaftsministerium nun drei Nachfolger benannt, darunter Zoodirektor Jörg Junhold. Der Senat der Universität muss noch eine weitere Stelle neu besetzen.
Abhörskandal in linker Szene/Fußballszene betrifft jetzt mindestens fünf Journalisten und auch vor Ärzten machten die Lauscher nicht Halt
Wann darf die Polizei eigentlich mithören? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Der Abhörskandal rund um die (linke) Leipziger Fußballszene nimmt immer größere Ausmaße an. Wurde anfangs bekannt, dass ein Rechtsanwalt und zwei Journalisten von sächsischen Ermittlern abgehört wurden, weil sie irgendwie auf der Suche nach einer kriminellen Vereinigung waren, die sich einfach nicht finden ließ, war bald auch von einem dritten Journalisten und einem Sozialarbeiter die Rede. Nun tauchen auch Ärzte in den Abhörprotokollen auf.