Schweinevogel von Schwarwel (157): Patchouli IV

Sind es wirklich schon drei Jahre??? 171 Schweinevogel-Geschichten auf der L-IZ? Gestartet einst zum Wave-Gotik-Treffen - und nichts, aber auch wirklich garnichts hat sich da geändert. Irgendwie auch wieder schön. Das schont das Gehirn und man kann sich fast schon als Konservativer fühlen.

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Sachsens Kommunen bekommen deutlich mehr Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen
Wird als Interim-Erstaufnahmeeinrichtung vorbereitet: Friederikenstraße 37. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eine frohe Botschaft hatten die beiden Landtagsabgeordneten der SPD, Dirk Panter und Holger Mann, am Montag zum Lokaltermin in Leipzig mit im Gepäck: Sachsens Kommunen werden bei der Asylproblematik nicht allein gelassen. Auch wenn das in einigen Diskussionen der letzten Monate so klang.
Ein bisschen mehr Geld für alternative Verkehrspolitik
XXL-Straßenbahnzug der LVB. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wie steuert man eigentlich wirtschaftlich um, nachdem auch viele Infrastrukturmaßnahmen in Sachsen Opfer der Kürzungspolitik geworden waren? Mal von den gigantischen Summen für direkte und indirekte Wirtschaftsförderung abgesehen, von denen die kleinen Krauter im Land eher wenig bis nichts haben. Aber helfen kann das den Kleinen schon, findet Dirk Panter, Fraktionsvorsitzender der SPD.
Schülerwettbewerb Clips4Change: Wie sich das alltägliche Handeln auf das Klima auswirkt
Wie sich das alltägliche Handeln aufs Klima auswirkt, können Schüler jetzt mit der Teilnahme am Wettbewerb Clips4Change erfahren und reflektieren. Bis zum 31. Juli sind alle Leipziger Schüler im Alter zwischen 10 und 16 Jahren dazu aufgerufen, sich mit einem eigenen Video-Clip zu beteiligen.
Leipziger Übergewichts-Forschung für die nächsten fünf Jahre gesichert
IFB-Studienleiter Prof. Michael Stumvoll. Foto: IFB Leipzig

Foto: IFB Leipzig

Es ist wohl nicht nur die auffälligste, sondern auch die teuerste Zivilisationskrankheit: Adipositas - krankhaftes Übergewicht. Nahrungsmittel sind billig. Und ihre grenzenlose Verfügbarkeit für den modernen Wohlstandsbürger befördert ein Übermaß, das nicht nur der Gesellschaft, sondern auch den Betroffenen zu schaffen macht. In Leipzig wird nun seit 2010 intensiv zu diesem Thema geforscht. Und es geht weiter.
Etwas mehr Geld für Forschung in Sachsen
Am Ende wird der Umbau des Uni-Campus 256 Millionen Euro gekostet haben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ein Land, das keine eigene Forschungsbasis entwickelt und den wissenschaftlichen Nachwuchs nicht bindet, hat keine Zukunftschancen. Das müsste man in Sachsen eigentlich nicht erzählen, wenn nicht auch das Hochschulpersonal Ziel der jahrelangen Kürzungswellen gewesen wäre. Rückt Wissenschaft wieder verstärkt ins Zentrum der sächsischen Politik?
Für das SPD-Schwerpunkt-Thema Bildung gibt’s im Doppelhaushalt 2015/2016 deutlich mehr Geld
Über Schulqualität entscheiden nicht die geputzten Schilder, sondern die verfügbaren Lehrer. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Da war die L-IZ ein wenig vorlaut am Wochenende, als sie der sächsischen SPD sehr kleine Spielräume bei der Gestaltung der Politik in der neuen Regierungskoalition attestierte. Das stimmt so nicht, konterte am Montag, 20. April, Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag. Ein Vierteljahr Ringen um den neuen Doppelhaushalt des Freistaats liegt hinter ihm. "Wir haben ganz schön viel erreicht", sagt er.
Leipziger Turmbesteigungen: Philippus am Karl-Heine Kanal
Turmbesteigung Philippus am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Leipzig hat zwar keine Berge, aber dafür viele Türme. Manche sind offen zugänglich, manche mit Führung und bei manchen kommt man ausnahmsweise mal rein. Am Karl-Heine-Kanal steht die Philippuskirche. Hier entsteht bis 2017 ein Integrationshotel. Den Turm erreicht man zunächst über breite Stufen, dann über eine enge Wendeltreppe. Im Turm hängen vier Glocken. Oben öffnet sich der Blick über Leipzig durch vier Fenster.
Nach der Befreiung: Zwischenstationen von Displaced Persons in Mitteldeutschland
Die Geschichte der Displaced Persons (DPs) - wie all jene Menschen genannt wurden, die bis Kriegsende von den Alliierten aus Zwangsarbeit und Konzentrationslagern, von Todesmärschen sowie aus Verstecken befreit worden waren - ist auch nach 70 Jahren noch wenig bekannt. Was aber wurde eigentlich aus den Menschen nach der Befreiung? Vor welchen Herausforderungen standen sie und ihre Helfer? Wohin gingen die Befreiten? Nach einer Einführung ins Thema wird René Bienert diesen Fragen auch am Beispiel von DPs und DP-Camps in Mitteldeutschland nachgehen.
Für eine Kräuterhexe gibt es eigentlich kein Unkraut mehr im Garten
Grit Nitzsche: Aus meiner Gartenküche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es fing mal ganz klein an. In Leipzig. Im Auenwald. Da nahm Grit Nitzsche die Leipziger mit auf Kräutertour ins Grüne. Hingucken. Kennenlernen. Rausfinden, was da wächst. Denn der normale Großstädter weiß ja von nichts. Der begegnet Kräutern, die man essen kann, für gewöhnlich nur im Bio-Markt oder in Zellophan verpackt im Supermarkt. Dabei wächst der Reichtum gleich nebenan. Vor zehn Jahren ging Leipzigs "Kräuterhexe" dann den großen Schritt.
Polizeigewalt: Einfach mal reintreten
Screens des MDR-Videos

Screens des MDR-Videos

Vielleicht ist es eben jener Beamter mit der Sonnenbrille und der Kamera in der Hand, weshalb Legida und Pegida die Polizei so ausgiebig loben. Denn er tritt, ganz locker Anlauf nehmend und frei von Bedrängnis, auf einen Gegendemonstranten ein, der wehrlos am Boden liegt. Gefilmt durch den MDR in Leipzig, welcher die 19 Sekunden mit der Aussage versehen hat, es seien wohl um die 30 Gegendemonstranten in Auseinandersetzungen am 20. April mit der Polizei verletzt worden. Einer hat mindestens erlebt, wenn sich ein Beamter entschließt einfach mal reinzutreten.
Legida am 20. April: Ein Fazit, eine Bildergalerie & die Pressemitteilung der Polizei am Schluss
Was auch immer die Polizei geplant hatte - In der Dimitroffstraße stand schweres Gerät bereit. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Allmählich ist das Drumherum bei Legida interessanter als die Ziele des islamfeindlichen Leipziger Ablegers der Dresdner Pegida-Bewegung. Im Vorfeld der heutigen Demonstration, welche um 19 Uhr auf dem Simsonplatz beginnen wird, gab es mal wieder Streit mit dem Ordnungsamt um den Versammlungsort. Und anonyme Drohungen auf dem Portal Indymedia gegen die Demonstranten und gehörig Aufregung darüber bei Legida. Gegen den Auflagenbescheid für den heutigen 20. April hat das Bündnis erfolgreich geklagt und den Gegnern wurde der Protest in Sichtweite untersagt.
Angeklagte gestehen Missbrauch von 10- und 15-jährigen Mädchen
Rechtsanwältin Nadine Lippold, Rechtanwalt Thomas Domanski, Heinz-Dieter D. und Thomas W. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Thomas W. (38) und Heinz-Dieter D. (66) sollen sich Anfang 2011 im sachsen-anhaltinischen Quedlinburg zwei Mädchen im Alter von 10 und 15 Jahren zum Sex gekauft haben. Am Montag legten die mutmaßlichen Täter vor dem Leipziger Landgericht vollumfängliche Geständnisse ab.
1. FC Kaiserslautern vs. RB Leipzig 1:1 (1:1)
Yussuf Poulsen erzielt seinen 11. Treffer in der 16. Minute. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

RB Leipzig verabschiedet sich aus dem Aufstiegsrennen. Auf dem Betzenberg kamen die Rasenballer gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Die Tore schossen Yussuf Poulsen (16.) und Simon Zoller (20.).
Neuer Landesbischof: Vier Kandidaten
Die Peterskirche mit dem Evangelische Schulzentrum in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Kandidaten für die Bischofswahl der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen stehen fest. Am 30. und 31. Mai 2015 wird auf der Sondersitzung der 27. Landessynode der neue Landesbischof oder die neue Landesbischöfin gewählt werden. In drei öffentlichen Veranstaltungen sollen sich im Mai die Kandidaten persönlich vorstellen: am 4. Mai in der Peterskirche Leipzig, am 11. Mai in der Kreuzkirche Dresden und am 18. Mai in der Markuskirche Chemnitz.
Schaubühne Lindenfels soll für 423.000 Euro saniert werden
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Mit Kultur kann man zwar im Leipziger Westen nicht reich werden, aber Kultur macht den Leipziger Westen reich. Und zu einem Brennpunkt der aktuellen Entwicklung Leipzigs. Auch wenn das 1993, als ein paar ganz Mutige das alte Ballhaus Lindenfels wieder zum Leben erweckten, so nicht absehbar war. Damals flüchteten die Leipziger noch zu Zehntausenden aus der Stadt. Das hat sich geändert. Auch in Lindenau.