Schweinevogel von Schwarwel (187): Inbusschlüssel

Ös hoißt "Stadtrat" unt nüscht "Stattrad". Glar sowaid? Genau Alder - denn sonst hieße ja auch Gehirn Denken und nicht Gehirn! Hä? Wortwitz kontra Sinnwitz vielleicht? Sog mol host Du würglüsch Dsaid zu so wos. Es heißt für! Wie für? Für so etwas! Soso. Schau mal da! Wo? Na Da! (unisono fortissimo) Ey - Scheiß Hackfressenplakate!!! (Anweisung an die Regie: Abgang nacht rechts, beide humpelnd unter Absingen des unbekannten Volksliedes Die Partei, die Partei, der ist immer schlecht.).

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In eigener Sache (3): Hurra, wir verkaufen uns?
Entscheidungen muss jeder treffen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Es gibt echte Zeitfressermaschinen? Ja, es sind die Orte, an denen im Netz das Geld mit Daten verdient wird. Allen voran Google und Facebook, welche erst die Netzgewohnheiten der User durch Kommunikationsplattformen veränderten und somit Zeit und Aufmerksamkeit banden. Hinter den Kulissen hat das blaue Netzwerk gemeinsam mit Google den Werbemarkt in den vergangenen Jahren ohne eigene Inhalte, also dem Teuersten produzierender Journalisten, im Netz kannibalisiert. Während sich noch so manche Regionalzeitung im Preisdumping versuchte, lagen Facebook und Google längst konkurrenzlos drunter. Nun folgt Stufe 3, die Übernahme der Inhalte.
L-IZ-Ticketverlosung für den Auftritt HG. Butzko im academixer
HG. Butzko legt sich mit der Kanzlerin an (Foto: HG. Butzko / Presse)

Foto: HG. Butzko / Presse

VerlosungEr kommt zum fünften Mal in die Pleißemetropole. HG. Butzko, der Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts, ist im Juni mit seinem neuen Programm „Super Vision“ im „academixer“. Die L-IZ winkt wieder mit Freikarten.
Überfall auf Supermarkt: Mutmaßlicher Täter freigesprochen
Landgericht Leipzig. Foto: L-IZ.de

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Oliver G. (42) soll einen ALDI-Supermarkt im Dezember 2013 überfallen haben. Am Mittwoch wurde ihm deshalb am Landgericht Leipzig der Prozess gemacht. Für das Gericht war er kein Unbekannter. 2014 wurde er bereits wegen ähnlicher Taten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Die 5. Strafkammer sprach ihn wegen unzureichender Beweise frei.
Gastkommentar von Christian Wolff: Der 30. Mai – und 1.000 Jahre Leipzig
Blick in den künftigen Aula-Bereich des Paulinums während der Bauphase. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das wird ein besonderer 30. Mai: Zum einen gedenken wir in Leipzig um 10:00 Uhr der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli vor 47 Jahren. Was am 30. Mai 1968 geschah, die Zerstörung eines völlig intakten Gotteshauses, eines Ortes des freien Wortes innerhalb einer damals ideologisch und politisch gleichgeschalteten Gesellschaft und Universität, darf nicht der Vergessenheit anheimfallen. Nach den Peinlichkeiten in den vergangenen Jahren kann man nur hoffen, dass es in diesem Jahr endlich zu einem würdigen, gemeinsamen Gedenken in unserer Stadt kommt.
Grimmaer Neonazi muss fast drei Jahre hinter Gitter
Michael P. mit seinem Verteidiger Thomas Kuhne. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

LeserclubSchneller als erwartet hat am Donnerstag der Prozess gegen Michael P. (33) ein Ende gefunden. Am zweiten von drei geplanten Sitzungstagen verurteilte das Landgericht den Grimmaer Rechtsextremisten wegen einer vielzahl kleinerer Vergehen zu knapp drei Jahren Haft. Einen Teil der Strafe muss der Erwerbslose in einer Entzugsklinik verbüßen.
Inklusion: Lindencafé in Lindenau eröffnet
Das neue Lindencafé in Lindenau. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Ab Montag gibt es ein neues Café in Leipzig. In gemütlicher Atmosphäre kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Für das Wohl der Gäste werden nicht nur kalte und warme Getränke angeboten. Auch ein kleines Angebot frisch zubereiteter und gesunder Speisen lockt. Erste - wirklich leckere - Kostproben gab es heute schon. Das Café wird ab 1. Juni von Montag bis Freitag von 11:00 bis 17:30 Uhr geöffnet sein.
Falk Gundel baut das Leipziger Alte Rathaus aus Ankersteinen nach
Falk Gundel mit dem Nachbau des Alten Rathauses. Foto: Ankerstein

Foto: Ankerstein

Wenn am Samstag, 30. Mai, die Löwen in ihren bunten Zügen durch die Stadt toben, dann beginnen auch die Stadtfesttage. Ein Feiermaraton, der am 30. Mai mit dem Frauenfest beginnt und auch ein Kinderfest einschließt: Am Montag, 1, Juni, findet es auf dem Markt statt. Und aus Dresden kommt ein Baumeister der besonderen Art: der passionierte Anker-Baumeister Falk Gundel (62) will das Alte Rathaus aus Anker-Steinen zeigen.
RB Leipzig: Rangnick wird Cheftrainer, Orban kommt aus Kaiserslautern
Ralf Rangnick wird Cheftrainer. Foto: RBL

Foto: RBL

Überraschende Entwicklung in der Trainerfrage. Sportdirektor Ralf Rangnick (56) wird die Rasenballer in der kommenden Spielzeit selbst coachen. Dies bestätigte der Verein am Freitag bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz. Weiterhin gaben die Messestädter die Verpflichtung des Innenverteidigers Willi Orban (22) bekannt.
Der Klimawandel birgt auch die Gefahr vermehrter Hungersnöte
Prof. Dr. Ulrich Brose. Foto: Anne Günther/FSU

Foto: Anne Günther/FSU

Das Problem des frühen 21. Jahrhunderts ist nicht, dass die Menschen nicht wissen können, was sie tun. Auch die Informationsfluten sind keine Ausrede, denn wer wirklich wissenschaftliche Fragen stellt, weiß, was Fakten sind. Und in Mitteldeutschland ist mit dem iDiV ein Forschungsschwerpunkt entstanden, an dem für ein wichtiges Themenfeld die richtigen Antworten gesucht werden. Auch mit Computermodellen, wie Ulrich Brose es vormacht.
Heimatverein lädt am heutigen 29. Mai um 17 Uhr zur Demo ein
In den Wirren der Wendejahre 1989/90 haben sich "Investoren" großflächige Kiesabbaurechte zwischen Zitzschen und Großdalzig am Westufef des Zwenkauer Sees gesichert. Die Bewilligungsurkunden haben Laufzeiten von bis zu 30 Jahren für die auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch das Bergrecht des Unrechtsstaats DDR gilt. Am heutuigen 29. Mai demonstrieren die Zitzschener gegen die Pläne.
Sachsens Regierung hat gar keine eigenen Zahlen zu Arbeitsplatzeffekten in der Lausitz
Kann noch etwas länger im Betrieb bleiben: Der 2006 erbaute Block R im Kraftwerk Boxberg (vorn). Foto: Bernd Schnabel / Vattenfall

Foto: Bernd Schnabel / Vattenfall

Dass Sachsens Regierung in Sachen Braunkohle auf einem ganz seltsamen Weg ist, darüber hat die L-IZ ja schon mehrfach berichtet. Dass man dabei direkt im Fahrwasser von Vattenfall tuckert, war schon mehrfach zu hören, auch dass man gern die PR-Zahlen des Konzerns benutzte. Aber hat denn Sachsens Regierung keine eigenen Zahlen, wollte nun Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, mal wissen.
In eigener Sache (2): Die Rückseite der „Macht“
Eine Ente zeiht Kreise. Weil sie es kann. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Alle „Macht“ hilft nichts. Die Umsätze der ernstzunehmenden Medien stiegen branchenweit seit 2013 nicht mehr, den wachsenden Aufwand, die wachsenden Artikelmengen und die Kommentarspalten juristisch im Griff zu behalten, wurden zum Spagat. Auch bei uns. Ein branchenweites Problem deshalb, wie diverse Aktionen auch großer Zeitungen zeigten, dass etwas an der Mechanik nicht stimmte. So wurden seit Anfang 2014 Kommentarfunktionen auf Zeitungsseiten aus ökonomischen (oder teils ideologischen) Gründen eingeschränkt. Die Agenturmeldungen hingegen waren schon vorher bei allen gleich. Ein rarer Eigenerklärungstext (Teil 2).
MDR-Rundfunkstaatsvertrag: Sachsens Medienminister weicht konkreten Antworten aus
Das Hochhaus der MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Wir brauchen ein anderes Verständnis von Politik. Eines, das auf Fakten, Kenntnis und Transparenz beruht. Es kann nicht sein, dass verantwortliche Politiker in entscheidenden Positionen so tun, als könne man öffentliche Belange immer noch wie zu Zeiten des Alten Fritz in Geheimkabinetten verhandeln. Das betrifft auch den MDR-Staatsvertrag. Nach welchen Prämissen verhandelt eigentlich Sachsens Staatsregierung?
Leo Leu liest den Zuckerschock der “Bild”-Zeitung zum Stadtjubiläum
Geschafft: "Bild"-Jubiläumsausgabe 1.000 Jahre. Foto: Leo Leu

Foto: Leo Leu

"Nu gomm schon, Leo, das griegste auch noch hin." - "Och nee, ich bin noch ganz geschafft vom letzten Mal." - "Gomm schon. Is doch Jubilejum!" - Das dachten sich ja auch die Kollegen der "Bild" am Floßplatz. Wahrscheinlich haben sie im Januar beisammen gesessen und diskutiert: "Was machen wir denn nun zum 1.000-Jährigen? Eine Sonderausgabe?" - "Ich schlage eine Sonderausgabe vor." - Also mein Vorschlag wäre: eine Sonderausgabe."
Mit Seufz und Stöhn am Warnowstrom
Steffi Böttger: Rostock an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wer seine Hanse-Tour noch nicht geplant hat, kann nun langsam anfangen damit. Der Reigen vervollständigt sich. Auch in Rostock war Steffi Böttger, hat Kirchen bewundert und sich mit Architekturgeschichte beschäftigt. Sie liebt Kirchen. Bei St. Marien ist sie sieben Seiten lang aus dem Schwärmen nicht herausgekommen.