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Schweinevogel von Schwarwel (231): Schuld

Du bist schuld. Nö. Doch. Wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich bist DU schuld. Ach was? Ja, Du. Bist. Schuld. So. Und jetzt kommst Du! Wie ich eingangs schon sagte, Du bist schuld und ich kann das auch beweisen. Denn ich bin sicher, dass ich nicht schuld bin. Also musst Du schuld sein. Quod erat demonstrandum! Ha! Das wollte ich auch gerade sagen, da siehst Du, wie Du mir immer die Worte im Mund herumdrehst, um von Deiner Schuld abzulenken! Worum ging es eigentlich? Es war jedenfalls etwas, wo Du schuld bist. Aaaah ja. Aber gut, dass wir uns mal ausgesprochen haben.

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Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 4. September: Vorlesenachmittag für Kinder im Stadtgarten Connewitz
Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Am Sonntag, den 4. September um 16 Uhr veranstaltet der Ökolöwe gemeinsam mit dem LeseLust Leipzig e.V. einen spannenden Vorlesenachmittag im Stadtgarten Connewitz. Dieses Mal gibt es „Hände hoch und Ohren auf! – Geschichten von kleinen Schurken und Möchtegernganoven“ für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Kinder und Eltern sind eingeladen, es sich bei Sonnenschein und frischem Kräutertee gemütlich zu machen und sich auf eine literarische Reise zu begeben.
Leipzigs „Wassertourismus“-Politik widerspricht komplett den Wünschen der Leipziger zu ihrer Auenlandschaft
In der Burgaue. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, 24. August, hat ja der Leipziger Stadtrat – völlig sinnfrei – das „Tourismuswirtschaftliche Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im Mitteldeutschen Raum“ beschlossen. Nicht allein. Andere Gemeinderäte aus dem „Grünen Ring“ haben noch viel unkritischer einfach die Hand gehoben – gewählte Ahnungslosigkeit. Das Problem: Damit wird die Gewässerpolitik auf ein völlig falsches Gleis geschoben.
Auch im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen bisher nicht genügend Gelder, um junge Lehrer für Sachsen begeistern zu können
Protest gegen die sächsische Lehrerpolitik im Jahr 2012. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Eigentlich müsste die wichtigste Frage im Dresdner Kultusministerium jetzt lauten: „Wo kriegen wir jetzt Lehrer her?“ Denn eines hat der mittlerweile katastrophale Start ins Schuljahr 2016/2017 ja gezeigt: Sachsen ist nicht mehr in der Lage, seinen Lehrerbedarf zu decken. Aus vielerlei Gründen. Einer ist: Die Kultusministerin will es gar nicht.
Luftqualität und Lärmbelastung werden von den Leipzigern als zunehmend schlimmer wahrgenommen
Einfahrt in die Leipziger Umweltzone. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was passiert eigentlich mit einer Stadt, in der die Probleme immer nur ausgesessen und vertagt werden? Zum Beispiel, weil das Geld fehlt für Lösungen? Leipzig ist ja so ein Beispiel. Die seit 2011 existierende Leipziger Umweltzone erst recht. Die meisten Leipziger halten das Ding für völlig wirkungslos.
Leipzigs Umweltamt hat noch immer keine Anpassungsstrategie, stellt aber eine bunte Broschüre vor
Das Messfahrzeug des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Vielleicht haben wir irgendetwas verpasst, irgendeine der vielen Umwertungen von Worten, mit denen Dinge, die einmal klar bezeichnet waren, sich in Mulch verwandeln. Strategie ist so ein Wort. Wie will Leipzig eine „Strategie für die Anpassung an den Klimawandel“ umsetzen, wenn es keinen Feldherren hat? Griechisch: Strategos. Vom Heer („stratos“) müssen wir ja an dieser Stelle gar nicht reden.
Die Entmischung der Leipziger Innenstadtquartiere ist längst im Gang
Kein billiges Pflaster: Prager Straße im Grafischen Viertel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es lohnt sich, sich systematisch durch die Ergebnisse der „Bürgerumfrage 2015“ zu arbeiten. Leipzigs Verwaltung hat einige Themen aufgegriffen, die den Bürgern auf den Nägeln brennen. Zum Beispiel die Sache mit den Mieten. Ein Thema, bei dem es scheinbar zwei unvereinbare Fronten gibt: Die einen rufen Alarm, weil sie die steigenden Kosten nicht mehr tragen können. Die Stadt sagt gern: Gibt doch gar keinen Grund zur Besorgnis.
„Grüß Gott!“, sagt der Polizist zum Zuschauer: Nach sieben Jahren kam der „Holländer“ wieder zu den Kindern
Richard Wagner posiert zum Selfie vor der Bayreuther Tourist-Information. Foto: Karsten Pietsch

Foto: Karsten Pietsch

Häufigste neue Vokabeln im 2016-Bayreuther-Wagner-Festspiel-Deutsch waren die Worte Sicherheit, Zaun, Polizei und Sicherheitskonzept. Sonntagabend rollten zum letzten Mal für diese Saison die Besucher ab. Nur ein paar Wochen ist das fränkische Bayreuth Weltstadt. Am 25 Juli geht’s los, am 28. August geht’s schon wieder zu Ende.
Deutsche Erstaufführung bei der Eröffnungsgala in der Musikalischen Komödie
Gala in der Musikalischen Komödie. Foto: Ida Zenna

Foto: Ida Zenna

Den Auftakt der Spielzeit 2016/17 macht die Musikalische Komödie am Samstag, 3. September, 19 Uhr mit der traditionellen Eröffnungsgala. Unter dem Motto „Kein Pardon für Prinzessinnen und Piraten“ präsentieren Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie Highlights der kommenden Inszenierungen, darunter auch Ausschnitte aus dem Musical „LoveMusik“ von Kurt Weill und Alfred Uhry, das im Januar seine deutsche Erstaufführung an dem Operetten- und Musicalhaus feiert.
globaLE Filmfestival: Krater für den Frieden
Am Donnerstag ist Weltfriedenstag! Im Rahmen des globaLE Filmfestivals zeigen die Passage Kinos am Donnerstag, den 1. September, um 20:00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ den Dokumentarfilm Krater für den Frieden, der sich mit dem gescheiterten Abrüstungsgipfel in Paris 1960 beschäftigt. Die Regisseurin Gaby Weber wird als Gast zum anschließenden Gespräch anwesend sein. Die Moderation übernimmt Mike Nagler von globaLE. Der Eintritt ist frei!
Baggerbrand in Lindenau: Polizei schließt technischen Defekt aus und hält linksextremes Motiv für denkbar
Blick auf die Baustelle Siemeringstraße von der Josephstraße. Foto: M. Hofmann

Foto: M. Hofmann

Beim doppelten Baggerbrand auf einer Baustelle in der Siemeringstraße in Lindenau geht die Polizei von Brandstiftung aus. Dort wo ein neues Wohnquartier mit 24 Wohnungen entstehen soll, waren in der Nacht zum vergangenen Freitag gleich zwei Bagger in Flammen aufgegangen. Einen technischen Defekt schließt die Polizei aus, eine politische Motivation für die Brände hält sie für „fraglich“.
Das Tödlichste für die EU ist die organisierte Sprachlosigkeit
Europa braucht keinen Mythos, sondern Alternativen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

KommentarNatürlich schreiben wir hier nicht ohne Grund auch über Lärm, über die Vermüllung einer Welt mit lauter Dingen, die vor allem zu Einem gut sind: ruhiges Nachdenken zu unterbinden. Stanislaw Lem hat einst darüber geschrieben, wie man die Entwicklungsphasen von planetaren Gesellschaften auch aus Lichtjahren Entfernung messen kann: an ihrem Lärm.
Das Akkordeonspiel: Autorenlesung mit Gerald Netsch am 8. September
Der Autor Gerald Netsch ist am Donnerstag, den 8. September um 15:30 Uhr Gast im Stadtteilprojekt Dresdner 59 (Haltestelle: Reudnitz-Köhlerstraße) und liest dort im Nachbarschafts-Cafe aus seinem Buch „Das Akkordeonspiel“, einer bewegenden Erzählung über die Geschichte eines Mannes, der in seiner Kindheit vom Wesen seiner Mutter zutiefst geprägt wurde.
Poetry Slam am 2. September zum Abschluss von „Mehr Mut zum Ich“
Your Turn, übersetzt „Du bist dran!“, heißt das Schülerprogramm, das die gemeinnützige Gesellschaft Common Purpose seit 2009 in Leipzig durchgeführt. Mit einer Beteiligung am U 20 poetry slam in der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz 10 in Leipzig endet am 2. September um 17 Uhr das bereits im Winter 2015 gestartete Programm.
Leipziger sind nicht reich geworden, aber zufriedener
Der Mindestlohn hat für einige Leipziger die wirtschaftlichen Sorgen gemildert. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch das verblüffte den OBM, als er die Zahlen der neuen „Bürgerumfrage 2015“ las: Mit 79 Prozent erreichte die „Lebenszufriedenheit“ der Leipziger 2015 einen neuen Rekordwert. Als die Bürgerumfrage 1992 begann, lag der Wert noch bei 47 Prozent. Und irgendwie scheint das nicht zu passen zu einer Stadt, die bei den Einkommen immer am unteren Tabellenende liegt im Vergleich deutscher Großstädte. Das hat sich ja nicht geändert.
Leipzig ist nicht Hype, sondern Lärm
Hauptsache Kompressor. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

KommentarGlauben Sie wirklich, dass Sie diese Geschichte jetzt zu lesen bekommen? Dass hier überhaupt eine Geschichte steht? Haben Sie sich noch nie darüber gewundert, dass in Leipzig überhaupt noch Texte geschrieben werden? Leipzig ist eine laute Stadt. Eine Stadt, die von Leuten regiert wird, die nicht mal begreifen, warum man sich über Lärm überhaupt aufregt. Genau so sehen dann die Vorlagen der Stadtverwaltung auch aus.