Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Am 9. Januar: Bürgerforum zum Bebauungsplan für Areal westlich des Hauptbahnhofs

Der Vorentwurf des Bebauungsplanes für die ehemaligen Bahnflächen zwischen Hauptbahnhof und Parthe steht im Mittelpunkt eines Bürgerforums am 9. Januar, um 18:00 Uhr im Neuen Rathaus, Zimmer 258. Alle interessierten Leipzigerinnen und Leipziger sind dazu herzlich eingeladen, teilt das Stadtplanungsamt mit.

Die Veranstaltung ist Teil der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Planverfahren, in deren Rahmen der Vorentwurf noch bis zum 18. Januar im Neuen Rathaus ausliegt (viertes Obergeschoss, vor Zimmer 499).

Grund für die Aufstellung des Bebauungsplanes sind die Bestrebungen zur Umnutzung und Umstrukturierung der ehemaligen Bahnflächen durch den Grundstückseigentümer. Angestrebt wird eine der bedeutenden Lage angemessene Entwicklung im Sinne der sozial- und wirtschaftspolitischen Strategie Leipzigs. Vorgesehen ist eine gemischte Nutzungsstruktur mit Büros, verschiedenen Dienstleistungseinrichtungen und Wohnen. Für einen perspektivischen Schulstandort soll die benötigte Fläche planungsrechtlich gesichert werden. Weiterhin sind öffentliche Grün- und Freiflächen sowie ein Rad- und Fußweg entlang der Parthe geplant.

Für das rund 11 Hektar große Gesamtareal soll in zwei aufeinanderfolgenden Stufen Baurecht geschaffen werden. Der nun vorliegende Vorentwurf eines koordinierenden Bebauungsplanes für den Gesamtbereich enthält unter anderem Festsetzungen über den Verlauf der öffentlichen Straßen, die Infrastruktur, die Lage der öffentlichen Grünflächen und Bauflächen sowie zur baulichen Ausnutzung. Weitergehende Festsetzungen, insbesondere auch zur Gestaltung der Gebäude, sollen dann in der zweiten Stufe des Prozesses in maßnahmenbezogenen Bebauungsplänen getroffen werden.


Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Ein Fußballmeister bekommt seinen Winkel, eine Psychoanalytikerin ihren Ring und indirekt gibt’s auch was für die Stifterin des Mendebrunnens
Alte Sternburg-Brauerei in Lützschena. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Manchmal teilt die Leipziger Verwaltung zwar bedauernd mit, dass man leider gerade keine neue Straße oder ein neues Plätzchen hätte, das man mit einem schicken neuen Namen versehen könnte. Aber so alle halben Jahre gibt es dann doch wieder eine Vorschlagsliste mit Neubenennungen für den Stadtrat. Diesmal ist sogar ein Fußballer dabei. Aber ein ganz alter.
Armin Kohnle porträtiert nicht nur die großen Köpfe der Reformation, sondern den Aufbruch eines ganzen Zeitalters
Armin Kohnle: Luther, Calvin und die anderen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dieses Büchlein von Armin Kohnle erscheint zwar in der EVA-Reihe „Theologie für die Gemeinde“, in der sonst eher Titel auftauchen wie „Warum Gott?“, „Wo der Glaube wohnt“ oder „Ein Buch mit sieben Siegeln?“. Aber das Büchlein dürfte auch Nichtgemeindemitglieder interessieren, die alles Wissenswerte zum großen Reformationsjahrhundert einmal kompakt in Händen halten wollen.
L-IZ-Ticketverlosung für ein Date mit Charlie Cunningham
Charlie Cunningham beehrt wieder Deutschlands Bühnen (Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR)

Foto: Schoneberg Konzertagentur / PR

VerlosungWer ist Charlie Cunningham? Der Mann scheint in den hiesigen Radioregionen ein nahezu Unbekannter zu sein. Doch gerade britische Kritiker handeln ihn bereits als talentiertesten Nachwuchs im Bereich „Liedermaching“.
Gebühren zu hoch, Runde zu klein, keine Schlüsselrückgabe im Neuen Rathaus
17. Rosensonntagsumzug im Neumarkt. Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Foto: S. Wendt/FKLK e.V.

Das war dann nach vielen Jahren doch mal ein Paukenschlag, ein ordentlicher, mit dem der Leipziger Karnevalsverein seinen Frust der Stadt gegenüber richtig deutlich machte: Er sagte kurzerhand die offizielle Rückgabe des Rathausschlüssels für Mittwoch, 10. Februar, ab. Es ist zwar nicht so, dass Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt nicht mehr zur Arbeit kommt. Aber beim Geld, so empfinden es Leipzigs Karnevalisten, hört die Freude auf.
Nikolaikirche: 10. Leipziger Narrenpredigt begeistert
Lange Schlange vor Narrenpredigt in Nikolai. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

„Eure Treue rührt mich, gleichzeitig wird sie mir auch langsam etwas unheimlich“, begann am 7. Februar Prof. i.R. Dr. Rüdiger Lux den Universitätsgottesdienst in der Nikolaikirche, der sonntags um 11:15 Uhr stattfindet. Grund für die Einleitung: die Kirche war voll. Zum zehnten Mal fand die Leipziger Narrenpredigt statt. 2012 gab es dafür den deutschen Predigtpreis. Thema war diesmal der Sachse Unglaub mit Trabant und einer teuflischen Geschichte.
Eine Serie zu den Extra-Kosten der Kohleverstromung in Sachsen zum Nachlesen
Mit dem Dampf überm Kraftwerk Lippendorf wird auch die MS Cospuden zum Steamboat. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Im März wird der schwedische Energiekonzern Vattenfall Farbe bekennen müssen. Dann geht es um die Summen, die die vier möglichen Bieter für die Braunkohlesparte in Mitteldeutschland noch bereit sind zu zahlen. 500, 400, 300 Millionen Euro? - Und dabei wird keine Energiesparte in Mitteldeutschland so vielfältig subventioniert wie die Braunkohleverbrennung.
2015 kamen 69.900 Asylbewerber nach Sachsen, 2016 könnten es 51.000 werden
Ankünfte von Asylbewerbern 2015 in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Grafik: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Man findet viele Zahlen zur Flüchtlingsthematik auf den Seiten der sächsischen Staatsregierung - ein paar auch extra bereitgestellt auf der Website www.asylinfo.sachsen.de. Nicht ganz detailgenau. Obwohl jeden Tag neue Wortmeldungen diverser Politiker durch die Medien schwirren. Muss man also mal nachfragen, fand der Linke-Abgeordnete André Schollbach. Und bekam Antwort.
Hat das BKA vielleicht den Lagefilm zum 4. November 2011 in Zwickau noch?
Parlamentarischer Geschäftsführer Valentin Lippmann (B90/Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Foto: Juliane Mostertz

Ein fehlender Lagefilm verunsicherte am 14. November 2015 den Grünen-Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann, der für seine Fraktion auch im zweiten NSU-Untersuchungsausschuss sitzt. Da wurde an diesem Tag der Zeuge Kay-Uwe M. gehört. Aber dem fehlte eine wichtige Erinnerungsstütze: der Lagefilm der Zwickauer Polizei vom 4. und 5. November 2011.
Das Versagen der deutschen Asylbürokratie vor der ersten richtigen Herausforderung seit 1992
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht die Flüchtlinge sind das Problem in Deutschland - auch wenn honorige Männer in grauen Anzügen jammern und stöhnen. Das Problem ist eine chaotische Bürokratie, ein perfekter Spätstart und eine mangelhafte Mittelausstattung. Nicht die Asylsuchenden verursachen das Chaos, sondern ein Staatsapparat, der in den vergangenen Jahren nur eines perfektioniert hat: Ablehnung und Abschiebung. Zahlen gefällig?
Wann bekommt Leipzig wieder eine ordentliche Baumschutzsatzung?
Ratzfatz, raus - Parkplatz draus: Baumfällung 2014. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit 2013 ist das umformulierte Sächsische Naturschutzgesetz in Kraft, das auf jeden Fall in einem Aspekt seinen Namen nicht mehr verdient - beim Schutz von Bäumen auf Privatgrundstücken. Anstelle einer geregelten Antragstellung beim Umweltamt der Kommunen ist eine gewisse Wildwest-Mentalität getreten. Warum erst beim Amt anfragen, ob man einen Baum fällen darf? - Der Probstheidaer Jörg Rocktäschel wünscht sich ein Ende des Chaos.
Warum Leipzig im Jahr 1815 beinahe preußisch geworden wäre
Der Wiener Kongress 1815 und die Folgen für Sachsen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Während das Jahr 2013 mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eine Menge Aufmerksamkeit fand, hielt man sich in Sachsen 2015 mit der Rückbesinnung auf das Jahr 1815 auffällig zurück. Denn das war ja nicht nur das Jahr von Waterloo, sondern auch das der sächsischen Teilung. Eines der heikelsten Themen auf dem Wiener Kongress. Aber im Staatsarchiv Leipzig fand zumindest eine Tagung statt.
Fed-Cup 2016: Team Schweiz siegt in Leipzig
Siegerfoto des Team Schweiz: Martina Hingis, Belinda Bencic, Viktorija Golubic, Timea Bacsinszky (v.l.). Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Die Tennis-Frauen aus der Schweiz stehen im Halbfinale des Fed-Cups. Sie besiegten das deutsche Team am Ende mit 3:2. Dabei hatten es die Spiele am Sonntag in der Messehalle 1 noch einmal in sich. Nach der Niederlage von Angelique Kerber und dem Überraschungserfolg von Annika Beck in den beiden letzten Einzeln, fiel die Entscheidung erst im Doppel. Dort machten Belinda Bencic und Martina Hingis für die Schweiz alles klar.
Zu Ende gedacht: AfD? Schlagt sie tot!
Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Aschfahl. Ein seltsames Wort. Und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf, seit mein Nachbar Gernot von oben drüber im Treppenhaus schon zweimal grußlos an mir vorbeigeschlichen ist. Er ist offenbar Journalist, keiner aus der großen Garde der Welterklärer, aber immerhin Journalist. Offenbar gewissenhaft, denn er sieht traurig aus. Was Lokales macht er, hat er mal erzählt unten bei Selim im Gemüseladen. Er findets gut, nah bei den Menschen zu sein, über die er was erzählen will, hat er gesagt. Trotz schlechter Bezahlung, es wäre irgendwie echter. Gabs von Selim drei Gurken dazu - waren eh abgelaufen durch die viele Sonne im Straßendreck im letzten August.
L-IZ-Ticketverlosung für René Sydow im Kabarett academixer
Politische Gedankenspiele: René Sydow gastiert im Februar im academixer. Foto: Agentur Neidig

Foto: Agentur Neidig

VerlosungEr gilt als Kabarett-Poet und als Polit-Kabarettist. „Gedanken!Los!“ heißt das Programm von René Sydow. Damit gastiert er auch in Leipzig. Das Kabarett academixer bereitet ihm die Bühne. Die L-IZ wedelt mit Freikarten.
Choreograf Mario Schröder vertanzt Mendelssohns „Lobgesang“
Am Samstag feierte in der Oper Mario Schröders Ballettchoreografie Premiere. Foto: Ida Zenna

Foto: Ida Zenna

Mendelssohns Sinfoniekantate „Lobgesang“ zählt zu den ganz großen Meilensteinen der Leipziger Musikgeschichte. Am Samstag feierte in der Oper Mario Schröders Ballettchoreografie zu den weltberühmten Klängen Premiere.