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+++Wieder da!+++ Die Polizei bittet um Hilfe bei der Suche nach 30-Jährigem

+++Der seit 17. Januar 2016 vermisste Ralf Mitzscherling (30) ist wohlbehalten wieder aufgetaucht. Bereits am Wochenende wurde er durch Hinweisgeber gesehen, woraufhin er am heutigen Tag das nächste Polizeirevier aufsuchte, um mit der Polizei über sein Verschwinden zu sprechen. Über seine persönlichen Beweggründe erteilt die Polizei keine Auskunft.+++Am vergangenen Wochenende ging bei der Polizei in Borna die Vermisstenanzeige zu dem 30-jährigen Ralf Mitzscherling aus Böhlen ein. Herr Mitzscherling wurde zuletzt am Samstag, den 16. Januar, gegen 19:00 Uhr, gesehen als er durch einen Freund zu Hause abgesetzt wurde. Am Sonntag begann sich der Freund (27) Sorgen zu machen, da er Herrn Mitzscherling telefonisch nicht erreichte. In seiner Wohnung fand er dann das Mobiltelefon, den Wohnungsschlüssel und das Portemonnaie inklusive Ausweis und Bargeld des 30-Jährigen.

Der 27-Jährige informierte die Polizei und startete eine Suchaktion, die er auch in einem sozialen Netzwerk publizierte.

Nach den bisherigen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der 30-Jährige etwas antun könnte. Es muss daher eine Gefahr für Leib und Leben angenommen werden, weswegen sich nun auch die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung wendet.

Herr Mitzscherling kann folgendermaßen beschrieben werden:
– etwa 1,90 – 1,95 m groß
– sportlich-schlanke Gestalt
– trägt einen Vollbart
– hat glattes, mittellanges, blondes Haar
– spricht mit sächsischer Mundart.

Wer hat Herrn Mitzscherling seit Samstagabend, den 16. Januar 2016, gesehen? Wer weiß, wo sich der 30-Jährige aufhält oder aufgehalten hat? Zeugen und Hinweisgeber werden dringend gebeten, sich bei der Polizei, entweder in Borna, Grimmaische Straße 1a, Tel. (03433) 244 – 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Grafik: Stadt Leipzig, Sozialdezernat

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Foto: L-IZ

Jetzt reden alle über Großbritannien, dabei gibt es die Probleme der falschen Mittelverteilung in ganz Europa. Jahrzehntelang glaubten Regierungen in der EU, sie könnten mit Steuererleichterungen und Aufgabenumverteilungen die Probleme ihrer Länder lösen. In Deutschland hat das dazu geführt, dass die Hauptlasten den Kommunen aufgebürdet wurden. Und auch in Sachsen werden die großen Städte zu sozialen Packeseln.
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Foto: L-IZ.de

Am Samstag sind Mitglieder der rivalisierenden "Hells Angels" und "United Tribuns" auf der Eisenbahnstraße aneinander geraten. Bei der Schießerei kam ein Anwärter ("Prospect") der "United Tribuns" ums Leben, zwei weitere Mitglieder der Straßengang wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Die Polizei nahm nach Aussage eines Pressesprechers gegenüber L-IZ.de 14 Hells-Angels-Mitglieder fest, darunter den mutmaßlichen Haupttäter. Der 30-Jährige soll noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.
Bahnkundenverband bemängelt die fehlenden Bemühungen um einen zukunftsfähigen Schienenverkehr in Deutschland
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Das Schlimmste verhindert, Problem trotzdem nicht gelöst. So ungefähr kann man zusammenfassen, was jetzt als vorübergehende Lösung für die Regionalisierungsmittel gefunden wurde. Die ostdeutschen Bundesländer sind froh, dass sie nicht einbüßen - immerhin ging es um 4 Milliarden Euro weniger. Aber weder Bund noch Länder haben geklärt, wie sie den regionalen Schienenverkehr zukunftsfest machen wollen, kritisiert der Deutsche Bahnkundenverband (DBV).
Es ist falsch, das aktuelle Landwirtschaftssystem in Sachsen mit noch mehr Geld zu füttern
Bauernprotest im März 2016 in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Völlig auseinander liefen am Donnerstag, 23. Juni, im Sächsischen Landtag die Vorschläge, wie man die tief in der Krise steckende Landwirtschaft retten könnte. Nicht nur bei Milch haben ja Sachsens Bauern ein Problem mit dem wachsenden Überangebot und den gefallenen Preisen. Doch wo die Grünen nur den Umstieg in eine andere, nachhaltige Landwirtschaft als Ausweg sehen, wollen CDU und SPD das Problem weiter mit den alten Methoden lösen.
Broschüre mit Schönheitsfehlern: Kulturbüro Sachsen veröffentlicht Überblick über rechte Strömungen im Freistaat
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Sachsen hat ein Problem mit Rechtsextremismus. Rassistisches Denken ist tief in der Gesellschaft verankert. Die NPD wurde 2014 im Sächsischen Landtag nach zehn Jahren von einer kaum weniger fremdenfeindlichen AfD abgelöst. Hinzu kommen eine militante Neonazi-Szene, PEGIDA und zahllose Anschläge auf Asylunterkünfte. Das Kulturbüro Sachsen versucht sich in der Broschüre „Sachsen rechts unten“ an einer Bestandsaufnahme.
Warum PEGIDA ausgerechnet im Osten spazierte und sich immer weiter radikalisiert hat
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Wenn die „Mitte“-Studien aus Leipzig die Einstellungen der Befragten nach Ost und West vergleichen, dann wird schnell deutlich, dass da im Osten etwas am Kochen ist. Nicht erst seit 2012, als viele rechtsradikale Einstellungen auf Gipfelwerte schossen. Natürlich hat das auch mit der Frage zu tun, warum PEGIDA in Dresden so viele Anhänger gefunden hat.
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Großbritannien ist überall. Die Zentrifugalkräfte, die die europäische Staatengemeinschaft zu zerlegen drohen, sind überall spürbar. Und es sind nicht die Nationalisten, die es so weit haben kommen lassen - auch wenn sie jetzt die gewaltige Chance sehen, die Geschichte wieder um 60 Jahre zurückzudrehen. Wo die Glaubwürdigkeit bröckelt, das hat jetzt der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Detlef Müller (SPD) ganz beiläufig festgestellt.
Wie sich die Milieus der Bundesrepublik seit 2006 massiv verschoben haben
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Natürlich steht in der neuesten Veröffentlichung der Leipziger Arbeitsgruppe um Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Brähler mehr, als dass sich die sogenannte „Mitte“ enthemmt. Eigentlich steht sogar drin, dass es gar keine „Mitte“ mehr gibt und dass die Leute, die sich dafür halten, alles Mögliche sind, nur nicht die Mitte der Gesellschaft.
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Es ist soweit, Brüder und Schwestern des Ostens. Leipzig stimmt ab, die Vorbereitungen laufen, die sozialen Netzwerke formieren sich. In oder Out ist die Frage. Wir wollen raus aus der EU! Natürlich nur, um endlich mal die Regeln für unsere schöne Stadt allein verhandeln zu können. „Mehr Basis, alle Macht den Kommunen, Rassisten raus!“ unser Schlachtruf – die stolze Bürgerstadt bricht auf. Denn wir haben eine Menge zu bieten und werden uns gleichzeitig mit London zur neuen Regional-EU zusammenschließen. Der gemeinsame Hashtag #Lexit verbreitet sich rasant, weitere Städte folgen. Ein paar saftige Abwertungen und Schuldzuweisungen gegen andere haben wir auch schon!
Open-Air-Konzert im Rosental: Tausende Besucher beklatschen Simone Kermes und Alexander Shelley
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Der Wettergott hatte es gut gemeint. Bei hohen Temperaturen gab das Gewandhausorchester am Freitag das erste von zwei Open-Air-Konzerten im Leipziger Rosental. Das „Klassik Airleben“ lockte tausende Besucher an. Unter den Zuhörern befand sich auch der designierte Kapellmeister Andris Nelsons.
Im Sommer 2015 haben L-IZ und ADFC diverse Gefahrenstellen im Leipziger Radwegenetz erkundet
Augustusplatz/Goethestraße: An sichere Radwegeführungen wurde hier nicht gedacht. Foto: Ralf Julke

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Den Sommer 2015 nutzten der ADFC Leipzig und die Leipziger Internet Zeitung, um einmal - mit kräftiger Hilfe der Leser - die gefährlichsten Stellen im Leipziger Radwegenetz zu erkunden und Lösungsvorschläge dafür zu machen. 32 Gefahrenpunkte konnten gefunden und beschrieben werden. Und das Thema ist nach wie vor aktuell.
Der BUND Leipzig sammelt jetzt die miesesten Radwege in Leipzig
Ziemlich schmal und an dieser Stelle schlecht geflickt: Radweg an der Arno-Nitzsche-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ooops, jetzt ist auch der BUND munter geworden und setzt das Thema miese Radwege auf die Agenda. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Leipzig ruft die Einwohner*innen der Stadt auf, „miese Radwege“ zu melden. Holprige, unsichere, zu schmale oder schlecht ausgewiesene Radwege können in eine Online-Karte eingetragen werden.
Die Neue Harth wird feuchter und die Kleine Pleiße ist noch nicht die Lösung
Auslassbauwerk zur Kleinen Pleiße am Markkleeberger See. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ein gewisses düsteres Bild aus dem Leipziger Neuseenland zeichneten am Donnerstag, 23. Juni, die Grünen aus Markkleeberg. Der Zustand der Neuen Harth machte Tommy Penk, den Grünen-Vorsitzenden, und Joachim Schruth, den Grünen-Fraktionsvorsitzenden, besorgt. Geht da jetzt alles kaputt? Oder nimmt die LMBV ihre Aufgabe nicht wahr?