In der Seenallee kam es am 26.11.2016 beim Abbiegen zum Zusammenstoß zweier Fahrzeuge +++ In Rackwitz passte gestern Abend ein Mann bei Ladenschluss zwei Supermarkt-Mitarbeiterinnen ab, bedrohte sie mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und erzwang so die Öffnung des Tresors – In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ In der Karl-Liebknecht-Straße wurde eine 23-jährige Fahrradfahrerin durch eine sich öffnende Autotür abrupt ausgebremst und verletzt.

Crash beim Abbiegen

Eine 23-jährige Fahrerin eines Pkw Seat Ibiza nahm am 26.11.2016, 23:30 Uhr, von der Bundesstraße 2 die Abfahrt und bog nach links auf die Seenallee in Richtung Markkleeberg ein. Auf der Seenallee befand sich zu diesem Zeitpunkt ein VW Touran eines 68-jährigen Fahrers. Plötzlich erkannte er den von der Anfahrt der B 2 kommenden Seat, der nach links abbiegen wollte. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Ampel war in Betrieb. Die 23-jährige Frau wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt. Der 68-Jährige blieb unverletzt.

Es werden insbesondere solche Zeugen gesucht, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Räuberischer Diebstahl

Ein Unbekannter passte in Rackwitz gestern Abend, 20:15 Uhr, zwei Mitarbeiterinnen (33, 32) beim Verlassen des Supermarktes am Personaleingang in der Hauptstraße ab und drängte diese unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstandes zurück in das Gebäude. Er trug eine Kapuze und war nicht komplett vermummt. Er zwang sie, sich in den Büroraum zu begeben und veranlasste die Öffnung des Tresors. Aus dem Tresor erbeutete er einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend forderte er die Frauen auf, sich nicht vom „Fleck“ zu rühren und verschwand sofort aus dem Objekt. Die Geschädigten überzeugten sich nach wenigen Minuten davon, dass der unbekannte Täter nicht mehr da ist, lösten gleichzeitig den stillen Alarm aus und informierten die Polizei. Verletzt wurden die beiden Frauen nicht.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

– ca. 170 – 175 cm groß
– schlank, normale Statur
– ca. 20 – 25 Jahre
– dunkle Jogginghose
– dunkle Jacke mit Kapuze
– an den Wangen charakteristische Akne-Narben
– mit hoher Wahrscheinlichkeit Deutscher

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-100 zu melden.

Offene Autotür bremste Radfahrerin

Verletzungen am Kopf und am Sprunggelenk zog sich eine Fahrradfahrerin (23) zu, als sie gestern Vormittag in der Karl-Liebknecht-Straße gegen die geöffnete Fahrertür eines Ford Modeo krachte und stürzte. Die Autofahrerin (56) hatte am rechten Fahrbahnrand geparkt und ohne auf den Fahrverkehr zu achten, die Tür geöffnet, was der jungen Frau zum Verhängnis wurde. Sie musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An Rad und Auto entstand geringer Schaden in Höhe von ca. 50 Euro. Die 56-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

„Kinderüberraschung“ endete mit Küchenbrand

Ganz zeitig schlich sich heute Morgen in Grünau ein vierjähriger Junge einer fünfköpfigen Familie in der Wohnung im 10. Obergeschoss aus seinem Zimmer. Er wollte seine Eltern überraschen und Kaffee servieren, wenn sie aufgestanden waren. Doch leider klappte seine „Kinderüberraschung“ so gar nicht: Der Steppke hatte die Kaffeemaschine mit dem Toaster verwechselt. Dort hinein schüttete er Kaffeepulver und schaltete das Gerät ein. Doch das ging schief. Als erste bemerkte seine Mama den Brandgeruch, Qualm und das Feuer, schaute nach, weckte die beiden anderen älteren Kinder und ihren Mann. Alle verließen die Wohnung. Sofort rief sie die Feuerwehr. Auch Polizeibeamte waren im Einsatz. Die Mutter und ihre drei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in eine Klinik gebracht. Die Kameraden der Westwache und der Freiwilligen Feuerwehr Grünau löschten die Flammen. Weitere Hausbewohner waren nicht in Gefahr; sie konnten in ihren Wohnungen bleiben. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Überfallen

Ein 43-jähriger Geschädigter wurde heute Nacht durch zwei männliche Personen verfolgt und nach einem Feuerzeug gefragt. Plötzlich wurde er von einem am Hals gepackt, während der zweite dem Geschädigten dessen Mobiltelefon aus der Hosentasche entwendete. Der Geschädigte versuchte noch, sich zu wehren. Die beiden unbekannten Täter flüchteten allerdings mit dem Diebesgut in unbekannte Richtung. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Der 43-Jährige wurde nicht verletzt.

Jedes Jahr wieder …

… gibt es Menschen, die eben Weihnachtsbäume stehlen. Ein Polizeibeamter bemerkte heute Nacht auf dem Nachhauseweg in der Schreberstraße fünf Personen, welche gemeinschaftlich „schwer“ an zwei Tannenbäumen (eine Nordmanntanne, eine Blaufichte) trugen. Er sprach sie daraufhin an. Drei nahmen zunächst Reißaus. Zwei konnte er festhalten. Er informierte seine Kollegen, die auch schnell eintrafen. Die drei „Ausreißer“ konnten ebenfalls in der Nähe gestellt werden. Zunächst wollten sie mit der Sprache nicht rausrücken, woher die Tannenbäume sind. Diese trugen aber ein schönes großes Schild. Es war dann einfach und Routine der handelnden Polizeibeamten und sie fanden in der Nähe an der Käthe-Kollwitz-Straße/Schreberstraße einen umzäunten Platz, auf dem Christbäume verkauft werden. Ein Bauzaun stand offen. Die Weihnachtsbäume trugen das gleiche Schild. Leugnen nützte nichts mehr. Die fünf jungen Männer wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen (25, 24, 24, 20, 19) und anschließend ohne Weihnachtsbäume nach Hause entlassen.

Von der Straße abgekommen …

… war gestern Nachmittag der Fahrer (29) eines BMW. Der Autofahrer überquerte die Georg-Schumann-Straße in Richtung Pittlerstraße. In Höhe Grundstück Nr. 10 kam er nach links von der Straße ab, beschädigte Grünanlagen sowie drei Mülltonnen von Mehrfamilienhäusern und ein Verkehrszeichen. Der Fahrer blieb unverletzt. Zeugen riefen die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der junge Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er gab an, dass er aufgrund eines technischen Defekts nicht mehr bremsen konnte. Dies wird jetzt geprüft. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 7.000 Euro. Gegen den 29-Jährigen wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Vorfahrt missachtet

Ein Zeuge rief gestern Nachtmittag die Polizei, da er einen Unfall zwischen einer Autofahrerin und einer Fahrradfahrerin beobachtet hatte. Die Radlerin (52) fuhr auf dem Radweg der Paunsdorfer Allee, während die Fahrerin (55) eines VW Caddy die Goldene Hufe befuhr und dann nach rechts auf die Paunsdorfer Allee abbog. Sie beachtete die Vorfahrt der Radfahrerin nicht und erfasste die Frau. Diese stürzte und verletzte sich schwer. Sie wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. An Pkw und Rad entstand Schaden in Höhe von ca. 1.550 Euro. Gegen die 55-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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“Getürt”
Nach dem schweren Fahrradunfall in der Goethestraße ein neues Wort bei der Polizei?
Bitte unbedingt in die Vorschlagsliste zum Unwort des Jahres aufnehmen. Danke

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