Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 9. Januar: 60-Jähriger ausgeraubt, Radfahrer tot aufgefunden, Sexuelle Nötigung

Am Sonntagabend kam es in Grünau zu einem brutalen Überfall auf einen 60-jährigen Mann +++ In Delitzsch wurde ein Radfahrer mit Gesichtsverletzungen leblos auf dem Fußweg der Paupitzscher Straße aufgefunden – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Am Wochenende kam es zu Übergriffen auf zwei jungen Frauen – der Täter konnte jedoch anhand seiner auffälligen Turnschuhe gestellt werden.

60-Jähriger ausgeraubt

Am Sonntagabend kam es in Grünau zu einem brutalen Überfall auf einen 60-jährigen Mann. Er hatte einen Dönerladen besucht, war dort mit vier Jugendlichen in Streit geraten. Er ging weiter zu einem Spätverkauf, um sich zu versorgen. Danach setzte er sich um 19:40 Uhr in der Stuttgarter Allee in Höhe der Hausnummer 18 an den Straßenrand, um sein Bierchen zu genießen. Plötzlich kamen die vier Jugendlichen auf ihn zu. Unvermittelt schlugen sie auf ihn ein, so dass er zu Boden ging. Als er wieder zu sich kam, waren die Angreifer verschwunden und sein Portemonnaie weg. In diesem soll ein unterer dreistelliger Bargeldbetrag gewesen sein. Der 60-Jährige musste mit einer Kopfverletzung und Prellungen am ganzen Körper ambulant behandelt werden.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer hat kurz vor 20:00 Uhr die vier Jugendlichen gesehen? Sie sollen südländischer Herkunft (evtl. türkisch), 15-19 Jahre alt und schwarz/weiß gekleidet gewesen sein. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Radfahrer tot aufgefunden

Mehrere Zeugen verständigten Mittwochnachmittag, 04.01.2017, gegen 14:15 Uhr, Polizei und Rettungswesen, da ein Mann in Delitzsch, OT Benndorf, mit Gesichtsverletzungen leblos auf dem Fußweg der Paupitzscher Straße lag. Sein Fahrrad, ein rotes 28-er-Damenrad, lag in unmittelbarer Nähe halb auf dem Fußweg, halb auf der Straße. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes (63) feststellen. Dessen Leiche wurde in die Rechtsmedizin gebracht.

Die Polizei sucht Zeugen, welche den Mann gesehen haben und detaillierte Angaben zum Unfallhergang machen können. Wer hat beobachtet, ob der 63- Jährige mit seinem Fahrrad gefahren war oder ob er es geschoben hatte? Der Radfahrer könnte aus Richtung Delitzsch gekommen sein und in Höhe Grundstück Nr. 7 die Straße (K 4741) von rechts nach links überquert haben, um seinen Garten aufzusuchen. Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100.

Sexuelle Nötigung – Täter gestellt

Eine 19-jährige junge Frau stieg Sonntagnacht am Hauptbahnhof in die Straßenbahnlinie 11 in Richtung Schkeuditz ein. Am S-Bahnhof Leipzig-Möckern stieg sie aus. Sie lief in die Seelenbinderstraße und wurde plötzlich von einer unbekannten männlichen Person, der eine schwarze Sturmhaube aufhatte, am Körper umfasst. Die 19-Jährige ließ sich instinktiv fallen und hatte ihr Pfefferspray schnell griffbereit. Sie sprühte in Richtung der unbekannten Person und rief gleichzeitig laut um Hilfe. Der unbekannte Täter ließ von der Frau ab, rannte in Richtung Kirchbergstraße und verschwand in einem Hauseingang. Die 19-Jährige begab sich in ihren Hauseingang und rief umgehend die Polizei. Beamte der Polizeidirektion Leipzig und der Bereitschaftspolizei trafen nach einigen Minuten ein. Die 19-Jährige zeigte den Beamten, wohin der unbekannte Täter gerannt ist. Im Hof dieses Grundstücks waren frische Schuheindruckspuren gut zu erkennen. Die Beamten liefen daher noch einmal die Strecke vom S-Bahnhof Möckern bis zur Seelenbinderstraße ab und fanden auch hier dieses seltene Muster im Schnee, das bis zum Hof führte. Die Beamten klingelten an einer Wohnung, wo noch Licht brannte. In dieser befanden sich drei Personen, die einer Identitätsfeststellung unterzogen wurden. Die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde in den Sachverhalt integriert um die erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen durchführen zu können. In der Wohnung wurden rote Turnschuhe gefunden, zu denen das Profil passte. An der Oberbekleidung des 20-Jährigen Wohnungsmieters wurde der Geruch von Pfefferspray wahrgenommen. Außerdem hatte er stark gerötete Augen. Schuhe und Oberbekleidung wurden beschlagnahmt. In diesem Zusammenhang erinnerten sich die Beamten der Bereitschaftspolizei daran, dass gegen 21:35 Uhr eine 19-jährige Frau vor dem Hauptbahnhof an der Straßenbahnhaltestelle, während sie gerade einsteigen wollte, ein junger Mann zwischen ihre Beine in den Schritt griff. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme beschrieb die 19-Jährige den Unbekannten sehr gut. Auffallend waren auch hier rote Turnschuhe. Die Beschreibung trifft auch auf den 20-Jährigen zu. Im Rahmen des nun eröffneten Ermittlungsverfahrens gegen den 20- Jährigen wegen Nötigung und sexueller Nötigung wird dieser Sachverhalt für weitere Überprüfungen hinzugezogen.

Schneeballschlacht am Connewitzer Kreuz

Der Polizeidirektion Leipzig ist bekannt geworden, dass sich gestern Abend eine größere Personengruppe von ca. 70 Personen am Connewitzer Kreuz versammelte, sich in zwei Lager aufteilte und eine Schneeballschlacht in Gang setzte. Der Individualverkehr und der Straßenbahnverkehr wurden davon überhaupt nicht beeinträchtigt. Einige pyrotechnische Erzeugnisse wurden gezündet. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es auch zu keinerlei Gebäude- bzw. Objektschäden. Als die Polizei am Kreuz eintraf, lösten sich die beiden Personengruppen langsam auf und das ganze verlagerte sich in die Nebenstraßen, wo es noch zu einzelnen Schneeballwürfen kam. Die Beamten mussten jedoch anschließend eine Anzeige aufnehmen. Ein Notarztfahrzeug des Malteser Hilfsdienstes befuhr die Kreuzung in Richtung Wolfgang- Heinze-Straße und wurde an der Ecke zur Selnecker Straße von einem bisher unbekannten Gegenstand getroffen, so dass die Heckscheibe zersprang. Das Fahrzeug fuhr noch einige Meter weiter. Der 41-jährige Fahrer sah sich den Schaden an und informierte die Rettungsleitstelle. Sie konnten ihren geplanten Einsatz nicht weiterführen. Es wurde ein anderes Fahrzeug daraufhin eingesetzt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Einbruch in Tierarztpraxis

Zum wiederholten Male wurde am Wochenende in eine Tierarztpraxis An der Schäferei eingebrochen. Unbekannte hatten die Eingangstür aufgehebelt und dann alle Räumlichkeiten durchsucht. Sie stahlen einen verschlossenen Waffenschrank, den sie zuvor aus der Wand und dem Fußboden gehebelt hatten. In diesem befanden sich ein zerlegtes Narkosegewehr in einer Tasche sowie Kartuschen und einige andere dazugehörige Gegenstände. Dem Inhaber (48) entstand ein Gesamtschaden in Höhe von über 5.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Fahrzeugeinbrecher erwischt

In den Sonntagvormittagsstunden wurden Gäste eines Hotels in Dölzig von Lärm geweckt, der sie nichts Gutes ahnen ließ. Als sie aus dem Fenster schauten, sahen sie, wie sich jemand an ihren Fahrzeugen zu schaffen machte. Sie gingen zu den Autos und stellten dort einen Mann, der Gegenstände aus ihren Fahrzeugen dabei hatte. Sie hielten ihn fest und riefen die Polizei. Von vier Fahrzeugen (Rover 200, Audi A 4, VW Passat und BMW X3) waren Scheiben eingeschlagen. Ein weiterer VW Sharan war auf unbekannte Weise geöffnet. Beim Warten auf die Polizei drohte der Festgehaltene mit Worten und Gesten den Anwesenden. Diese ließen sich davon nicht beirren. Ein Atemalkoholtest bei dem 35-Jährigen ergab 1,3 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls eröffnet.

In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Ökotalk im April: Das Rennrad ist der neue Sportwagen
Ökolöwe ist stadtweit für den Schutz der Leipziger Bäume unterwegs
Gemeindepfarrer von Dr. Frauke Petry enttäuscht über Ihre Kirchenkritik zum Start des AFD-Parteitags
Am 24. April: Marsch des Lebens und Gedenkveranstaltung zu Jom HaShoa
In der Reihe „Eine neue Heimat“: Warten auf Deutschland – Ausblick und Rückblick auf die aktuelle Asylsituation
Ab 24. April: Doppel-Ausstellung „Warschauer Punk Pakt“ & „Wutanfall“
26. bis 29. April: Theatermarathon mit Cora Chilcott im Schillerhaus
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Grüne Abgeordnete kritisierte praxisferne Zusammensetzung der Stabsstelle Justizvollzug im sächsischen Justizministerium
Katja Meier (Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Foto: Juliane Mostertz

Regieren ist eigentlich eine rationale Angelegenheit. Aber 2009 erlebten die Sachsen, wie Irrationalität unterm Deckmäntelchen betriebswirtschaftlichen Effizienzdenkens in die sächsische Regierungspolitik einzog. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) verkündete ein radikales Personalabbauprogramm. Und acht Jahre später sind die fatalen Folgen in allen Landesbereichen sichtbar. Kommissionen sollen es reparieren.
Morning has broken und ein einziges Kuddelmuddel
Morning has broken. Grafik: L-IZ

Morning has broken. Grafik: L-IZ

LeserclubWar das jetzt tatsächlich Lektion Nummer 4 für Herrn L.: Die Erziehung zum Schaf? Hatte ihm Don Leone tatsächlich seine Buddys hinterhergeschickt, um ihm ein wenig zu drohen? Machte es der beliebteste Restaurantbesitzer der Stadt tatsächlich so plump? So filmreif? Wenn man diese Art Film überhaupt irgendwie mochte? „Was will dieser Operettenkavalier von mir?“
Vom berauschenden Schlafmohn, dem Klatschmohn im Felde und dem leckersten Kuchen aus Omas Küche
Grit Nitzsche: Kleines Buch vom Mohn. Foto: Ralf Jul

Foto: Ralf Julke

Es lohnt sich immer wieder, sich auch mit all den scheinbar so selbstverständlichen Pflanzen in unserer Umgebung zu beschäftigen. Die so selbstverständlich nicht mehr sind. Aus vielen Feldern ist der Mohn verschwunden, seit mit gewaltigen Herbizideinsätzen gegen alles vorgegangen wird, was die moderne Landwirtschaft nicht mehr auf Feld und Rain sehen will. Dabei erzählt Mohn von gesunden Feldern.
Nach dem Brandanschlag im Mariannenpark: False Flag, Zufall oder eine weitere Wendung?
Unbekannte hinterließen Schriftzüge, die durchgängig auf die BSG Chemie verweisen sollen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer sich bereits vor dem Brand auf dem Gelände des FC Inter Leipzig und danach vor Ort umschaute, konnte nicht nur einen neuen Sozialcontainer vor dem Brand sehen. Auf dem Containerbau und an den Banden der Sponsoren rings ums Spielfeld fanden sich Graffiti, welche auf einen weiteren Sportverein in Leipzig hinweisen. Dies zeigen Bilder, die der L-IZ seit Samstag vorliegen. Bereits zu Ostern, also etwa eine Woche vor dem Brandanschlag vom 21. April 2017 gegen 2:45 Uhr, hatten sich Unbekannte offenbar längere Zeit auf dem Gelände zu schaffen gemacht. Und Schriftzüge hinterlassen, die durchgängig auf die BSG Chemie verweisen sollen.
HC Leipzig vs. Bad Wildungen 41:27 – Es regnete Tore
Anne Hubinger zieht durch. Insgesamt 41 mal trafen die Blau-Gelben gegen Bad Wildungen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Zu einer überraschend klaren Angelegenheit geriet die Partie des HC Leipzig am Samstag gegen die HSG Bad Wildungen. Von Beginn an hatten die Gäste aus Nordhessen wenig entgegenzusetzen. Nach dem bereits komfortablen 20:14-Halbzeitstand, bauten die Blau-Gelben ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte kontinuierlich aus und sicherten am Ende mit einem 14-Tore-Plus den 5. Tabellenplatz.
FC Schalke 04 vs. RB Leipzig 1:1 – Frühes Werner-Tor war nicht genug
Frühes Werner-Tor war nicht genug. Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Für alle LeserDer FC Schalke 04 und RB Leipzig haben sich im Sonntagabendspiel der Fußball-Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden voneinander getrennt. Werner hatte die Gäste in der Anfangsviertelstunde in Führung gebracht, Huntelaar glich gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus. Am Ende scheiterten zwei engagierte Teams daran, noch weitere Torchancen herauszuspielen.
1. FC Lok Leipzig vs. FC Carl Zeiss Jena 1:2 – Erst geschockt und dann (fast) gerockt
Lok-Torschütze Djamal Ziane (li.) im Gleichschritt mit dem Jenaer Justin Gerlach. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Nächste Pleite für den 1. FC Lok Leipzig. Gegen den souveränen Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena verlor die Scholz-Elf vor 4.107 Zuschauern mit 1:2 (0:2). Buval brachte die Jungs von den Kernbergen schon nach vier Minuten mit einem kuriosen, aber auch irregulären Tor in Führung, die Jena noch vor der Pause ausbaute. Lok erholte sich erst in der Pause von dem Schock, kam schnell durch Ziane zum Anschluss. Der Ausgleich sollte nicht fallen, auch weil Trojandt nach 79 Minuten wegen groben Foulspiels das Feld verlassen musste.
Gastmanns Kolumne: Ein Jubiläums-Grußwort
Erichs Lampenladen, z. T. auch bekannt als Palast der Republik. © Deutscher Bundestag

© Deutscher Bundestag

Für alle Leser„Komm erst einmal runter!“, dachte ich so bei mir, als ich gestern Abend verabschiedet von einem traumhaften Sonnenuntergangslicht in Rom ins Flugzeug nach Berlin stieg: „Komm erst mal runter und ärgere dich dann über das Wetter!“ Und so geschah es. Ich und der, mit dem ich vor einigen Jahren nicht runter, aber niedergekommen war, begannen umgehend erbärmlich zu frieren und zu schlottern. Und verschoben die für heute noch vorgesehene Tour der Hauptstadt um ein paar Wochen.
Gastkommentar von Christian Wolff: Die drei Säulen der AfD
„Deutschland am Abgrund – nur noch vereinzelt Deutsche zu sehen“. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEr gilt als „Liberal-Konservativer“ in der AfD, als jemand, der die AfD im sogenannten bürgerlichen Lager salonfähig machen kann: Jörg Meuthen, der zweite Sprecher der Bundes-AfD und der Fraktionsvorsitzende der AfD im baden-württembergischen Landtag. Doch Meuthen ist nur Teil der Fassade, mit der sich die AfD seit ihrer Gründung gerne umgibt. Dahinter spielt sich etwas ganz anderes ab: die schleichende Manifestierung der AfD als nationalistische, rechtsradikale Partei.
Fakten, Fakten, Fakten: 1.000 Menschen beteiligen sich am „March for Science“
Teilnehmer einer Demonstration für Fakten und Wissenschaft. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Seit Anfang des Jahres haben Organisationen weltweit zum „March for Science“ aufgerufen. Ausgangspunkt war zunächst die Wahl des Klimawandel-Skeptikers Donald Trump zum US-Präsidenten, doch auch der generelle Vertrauensverlust in Wissenschaft und Fakten spielte eine zunehmende Rolle. In Leipzig beteiligten sich am Samstag etwa 1.000 Menschen an der Demonstration. Redner thematisierten unter anderem den Masernausbruch und die Hetze gegen Geflüchtete.
Was nutzt uns alle Wissenschaft, wenn die Mehrheit nicht wissenschaftlich denken kann?
Ein unzeitgemäßer Zeitgenosse, wie er in der Grimmaischen Straße steht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch der StuRa der Uni Leipzig hat den gestrigen „March for Science“ unterstützt. „Meinungsfreiheit, rationale Fakten und freie Forschungen werden in einer Zeit, in der zunehmend mehr Menschen ‚alternativen Fakten‘ und gefühlten Wahrheiten vertrauen, immer wichtiger und sind für ein harmonisches Miteinander essentiell“, meinte Matthias Albers, Referent für Hochschulpolitik.
Deutsches Buch- und Schriftmuseum lädt ein in die virtuelle Ausstellung „Bahnriss?! Papier | Kultur“
Der natürliche Papiermacher, Regensburg 1765. Foto: Deutsche Nationalbibliothek

Foto: Deutsche Nationalbibliothek

Der 23. April ist offizieller Welttag des Buches. Und zu der Gelegenheit hat das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in Kooperation mit der Deutschen Digitalen Bibliothek eine virtuelle Ausstellung ins Netz gestellt: „Bahnriss?! Papier | Kultur“. Bahnriss? Das klingt nach einer Katastrophe. Ist es gewissermaßen auch. Nicht nur in der Zeitungsdruckerei.
Mitwirkung von Umweltverbänden an der Gestattung von Bootsnutzungen im Auenwald ist noch immer nicht geklärt
Motorboot auf der Pleiße im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Anfang April beschwerte sich der Leipziger Ökolöwe lautstark, dass die Leipziger Umweltverbände nicht einbezogen werden, wenn es um die wasserrechtliche Erlaubnis für die Leipziger Bootsverleiher geht, ihre Boote auch durch den Auenwald und den Floßgraben fahren zu lassen. Denn gewerbliche Boote dürfen dort nicht ohne Sondernutzungsgenehmigung fahren.
Der Versuch, 500 Jahre Reformationsgeschichte als sächsische Landesgeschichte zu skizzieren
Ralf Thomas: Reformation und Landesgeschichte Sachsens. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Warum macht man das? Warum setzt man sich als Pfarrer im Ruhestand hin und schreibt ein Lehrbuch über 500 Jahre Reformation? Eines, das sich mit wirklich hochkarätigen Veröffentlichungen zu 500 Jahre Reformation messen muss im Jahr 2017? Pfarrer i. R. Ralf Thomas steckt seit über 50 Jahren im Thema. Fast 60 sogar. Vielleicht musste es einfach mal raus.
Uni-Riesen: Knapper Sieg reicht nicht zum Klassenerhalt
Die Uni-Riesen verabschieden sich aus der ProB - und Kapitän Sascha Leutloff (re.) wird nach dem Spiel ebenfalls feierlich verabschiedet. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle Leser Mit einem 74:73-Sieg haben sich die Uni-Riesen aus der zweiten Basketball-Bundesliga verabschiedet. Schon vor der Partie war klar, die Leipziger konnten die Klasse nur bei einer gleichzeitigen Niederlage der Dragons Rhöndorf halten. Doch das Parallel-Spiel lief deutlich in die falsche Richtung. So nützte es den Hausherren in der kleinen Halle der Arena nichts, dass sie noch einmal alles gaben um einen Rückstand von vier Punkten in der letzten Minute zu drehen.