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Polizeibericht, 19. April: Vermisster wohlauf, Diebesbande gestellt, Minibagger entwendet

Der gestern als vermisst gemeldete Daniel W. wurde mehrfach gesehen, scheint wohlauf zu sein und will aus persönlichen Gründen nicht nach Hause zurück. Dennoch möchte sich die Polizei mit einer Bitte an den 29-Jährigen wenden: „Herr W., wenn Sie das hier lesen sollten, möchten wir Sie dringend darum bitten, sich bei Ihrer Familie zu melden. Ihre Eltern machen sich ausgesprochen große Sorgen um Sie und wären bereits über ein Lebenszeichen erleichtert.“ +++ In Gohlis-Nord bekam es eine Verkäuferin mit einer höchst unangenehmen Diebesbande zu tun +++ Von einer Großbaustelle verschwand in Stötteritz über die Feiertage ein Minibagger im Wert von ca. 25.000 Euro.

Vermisster wurde mehrfach gesehen

Am gestrigen Tag veröffentlichte die Polizeidirektion Leipzig eine Vermisstenfahndung nach einem 29-jährigen Mann aus Leipzig-Stötteritz. Kurz nach der Veröffentlichung in den sozialen Medien und auch vermehrt am heutigen Tag erreichten die Polizei Meldungen darüber, dass der „Vermisste“ gesehen wurde. Es scheint ihm körperlich augenscheinlich gutzugehen. Durch den Kontakt zu einem Bekannten des 29-Jährigen konnte mittlerweile in Erfahrung gebracht werden, dass dieser aus persönlichen Gründen nicht nach Hause zurück will.

In Anbetracht der Tatsache, dass der vermeintlich Vermisste mehrfach gesehen wurde und sich im Stadtgebiet aufhält, ist es aus rechtlichen Gründen nicht statthaft, den Vermisstenstatus auf seine Person aufrechtzuerhalten. Dennoch möchte sich die Polizei mit einer Bitte an den 29-Jährigen wenden: „Herr W., wenn Sie das hier lesen sollten, möchten wir Sie dringend darum bitten, sich bei Ihrer Familie zu melden. Ihre Eltern machen sich ausgesprochen große Sorgen um Sie und wären bereits über ein Lebenszeichen erleichtert.“

Diebesbande nach Ladendiebstahl gestellt

Die Verkäuferin (40) eines Einkaufsmarktes war gestern Abend auf einen Mann aufmerksam geworden, der zwar einige Brötchen bezahlte, aber seltsamerweise einen Rucksack voll Waren bei sich zu tragen schien. Daher verlangte sie, einen Blick in diesen werfen zu können. Doch der Unbekannte stürzte schnell aus dem Laden. Daraufhin widmete die Verkäuferin ihre Aufmerksam drei weiteren zwielichtigen Männern, die noch im Einkaufsmarkt von einem Regal zu anderen schlenderten und später einige Flaschen Hochprozentiges in den Taschen verstauten. Einen der drei kannte sie bereits. Er hatte schon Anfang April in dem Geschäft lange Finger gemacht. Diesen nun sprach sie direkt an und forderte ihn auf, die Taschen zu öffnen. Er gab schließlich einige Flaschen Schnaps zurück. Doch als schließlich noch die Verkäuferin auf die Jackentasche zeigte und da tatsächlich Garnelen zum Vorschein kamen, war es um die Beherrschung des 19-Jährigen geschehen.

Er versuchte die Verkäuferin zu schlagen, die aber konnte rechtzeitig ausweichen. Dann verließ er den Markt, kehrte einige Augenblicke später zurück und entriss der Verkäuferin eine Wodka-Flasche, die sie einem der anderen Männer abgenommen hatte. Er holte mit der Flasche weit aus und ließ sie in Richtung des Kopfes der Verkäuferin niedersausen. Sie konnte abermals ausweichen. Während die 40-Jährige sich mit dem völlig „Ausgeflippten“ beschäftigte, steckten die anderen weiterhin fleißig Sachen in ihre Rucksäcke. Das dauerte solange fort, bis der 19-Jährige aus dem Einkaufsmarkt stürzte, gefolgt von seinen beiden Begleitern (30, 38).

Zwischenzeitlich allerdings hatte eine Kundin die Polizei gerufen und die drei Langfinger detailliert beschrieben, die wenig später auf der Max-Liebermann-Straße, Höhe der Bushaltestelle Olbrichtstraße in stadteinwärtiger Richtung gestellt und vorläufig festgenommen werden konnten. Zuvor aber warfen diese noch fünf Flaschen aus ihrer Beute über den Zaun des angrenzenden Objektes.

Bei der Festnahme wehrte sich der 19-Jährige so heftig, dass zwei Polizisten nicht unerhebliche Verletzungen davontrugen. Doch es half ihm nichts. Die Handschellen klickten und der Weg ins Zentrale Polizeigewahrsam war auf kürzestem Weg gefunden. Selbst dort wütete der 19-Jährige weiterhin sehr heftig. Nun wird gegen ihn und seine Komplizen wegen Bandendiebstahl und gefährliche Körperverletzung ermittelt. Der 19-Jährige indes wird am heutigen Nachmittag den Haftrichter vorgeführt.

Minibagger entwendet

Von einer Großbaustelle verschwand in Stötteritz über die Feiertage der Minibagger einer Leipziger Baufirma. Ein Mitarbeiter informierte Dienstagvormittag die Polizei über den Diebstahl und zeigte ihnen, an welcher Stelle er den Bagger neben zwei weiteren am Donnerstag abgestellt hatte. Nun fehlte eine der hochwertigen Arbeitsmaschinen mit Greifarm und Hydraulikhammer sowie Grabenräumer – Neupreis: ca. 25.000 Euro – die dringend für die weiteren Arbeiten an den Rohbauten benötigt wird. Die Polizei schrieb den Mini-Bagger zur Fahndung aus und hat die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen.

Schwangere, Handtaschen und zwei Diebe

Während werdende Mütter (und ein paar Väter) gestern Abend gerade in einen Kurs der Schwangerschaftsberatung vertieft waren, betraten unbemerkt zwei Männer die Räume der Hebammenpraxis und stahlen mehrere Handtaschen. Doch an ihrer Beute hatten die Diebe nicht sehr lange Freude, denn eine Geschädigte (30) hatte da so ein Bauchgefühl und vermochte es, ihnen auf die Spur zu kommen. So stellten die Beamten wenig später in der Stünzer Straße zwei Täter (24, 27). Neben einigem Diebesgut aus der Hebammenpraxis führten sie auch noch ein Fahrrad mit sich, welches sie ebenfalls gestohlen hatten. Dafür hatten sie auf ihrem Weg nach Anger-Crottendorf offenbar in der Seeburgstraße (OT Zentrum-Südost) einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, in einem dortigen Treppenhaus die Handtaschen durchwühlt, für sie wertlosen Dinge zurückgelassen und bei der Gelegenheit gleich noch das Seilschloss des Fahrrades geknackt.

Übrigens: Nur weil jenes registriert war, konnten der Diebstahl überhaupt so schnell belegt und der Tat- und zugleich Fundort ermittelt werden. Dass die Delikte durch zwei polizeibekannte Betäubungsmittelkonsumenten (hatten – laut Vortest – auch etwas Crystal bei sich) verübt wurden, überrascht nicht, sondern untermauert die Einschätzung der Polizeidirektion Leipzig, warum der Anteil der Eigentumsdelikte im Stadtgebiet Leipzig überproportional ausfällt. Leider wird die Totalzahl der Delikte aufgrund der hohen Anzahl anderer Betäubungsmittelkonsumenten und der durch sie verursachten Beschaffungskriminalität auch nicht merklich sinken, obwohl diese beiden Täter heute einen Termin beim Haftrichter haben.

Brauchst Du Gras?

Zwei zivil gekleidete Beamte streiften gestern Abend durch die Parkanlage gegenüber des Leipziger Hauptbahnhofs. Im sogenannten Bürgermeister-Müller-Park kamen auch prompt zwei Männer von südländischem Äußeren auf sie zu, wovon einer sogleich fragte, ob sie nicht Gras brauchen würden. Auf Nachfrage wurde der später Identifizierte (29) konkreter: „Willst Du Gras oder Haschisch kaufen?“ Die Beamten verneinten das Ansinnen, liefen weiter und riefen ihre uniformierten Kollegen zum Ort, welche den 29-Jährigen sowie seinen Landsmann (19) einer Kontrolle unterzogen. Wie sich herausstellte, war der Ältere bereits als Betäubungsmittelhändler und Intensivtäter polizeibekannt. Bei der Durchsuchung seiner Person wurden dann auch zwei in Alufolie verpackte Stangen einer gepressten Substanz aufgefunden und es kann davon ausgegangen werden, dass er irgendwo im Parkareal noch ein Depot sein eigen nennt. Offensichtlich dient er seinem Begleiter zudem leider als eine Art Vorbild, denn der junge Mann hält sich erst seit 25. März 2017 im Bundesgebiet auf, stellte am 31. März seinen Asylantrag, ist räumlich eigentlich für die Dauer von drei Monaten an den Zuständigkeitsbereich der Ausländerbehörde Gera gebunden und tritt dennoch seit wenigen Tagen in Leipzig als Tatverdächtiger (Diebstahl) in Erscheinung. Der Staatsanwalt verfügte hernach die nächtliche Aufrechterhaltung der vorläufigen Festnahme und setzte für heute eine Haftrichtervorführung an. Bereits 25 Tage nach der Einreise kurz vor den Toren der JVA zu stehen, ist bemerkenswert.

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Grafik: NABU

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