Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 15. Mai: Zechpreller, Handtasche entrissen, Kollision mit Straßenbahn

Ohne zu bezahlen machte sich Sonntagabend ein Restaurantgast am Georgiring aus dem Staub +++ In der Senefelderstraße wurde Samstagabend eine 64-Jährige von hinten plötzlich umgestoßen und die Handtasche aus der Hand gerissen +++ An der Angerbrücke kollidierte Freitagabend ein VW Golf mit einer Straßenbahn weil er zwei Fahrradfahrern ausweichen musste – In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

Ohne zu bezahlen …

… machte sich Sonntagabend ein Restaurantgast aus dem Staub. Der Mann hatte bereits nachmittags gegen 15:00 Uhr das Restaurant am Georgiring betreten, setzte sich in den Raucherbereich und spielte dort an einem Automaten. Er bestellte Speisen und Getränke. Einige Male verließ er die Gaststätte, um zu rauchen. Ab etwa 20:00 Uhr saß er dann an der Bar und bestellte erneut zu essen und zu trinken. Als der Angestellte (54) gegen 21:30 Uhr in den Raucherbereich ging und nach wenigen Minuten zurückkehrte, war der Gast verschwunden. Er hatte die gastliche Stätte verlassen, ohne seine Rechnung im Wert von ca. 72 Euro (vier Speisen und 14 Bier) zu begleichen. Der 54-Jährige verständigte die Polizei und gab an, dass der Gast geäußert hätte, gegen 23:00 Uhr mit einem Flixbus nach München fahren zu wollen.

Folgende Personenbeschreibung liegt vor:

– 25 bis 30 Jahre alt, 1,80 m bis 1,85 m groß, kräftige Gestalt
– blasse Hautfarbe, blonder Vollbart
– glatte mittellange blonde Haare – zum Pferdeschwanz gebunden
– ungepflegtes Äußeres, schwarzes Nasenpiercing
– trug hellblaue Jeans mit schwarzem Gürtel, schwarzes T-Shirt
– hatte dunkelblauen Rucksack mit Reißverschluss und kleiner Tasche vorn bei sich.

Polizeibeamte prüften die abfahrenden Busse nach dem Mann, hatten jedoch keinen Erfolg. Sie ermitteln wegen Zechbetrug. Wer kann Hinweise zu dem Gesuchten geben, wer kennt dessen Aufenthaltsort? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 21, Tel. 0341/7105-0.

Handtasche entwendet

Eine 64-jährige Frau stieg am Samstag an der Haltestelle „Barbarastraße“ in die Straßenbahnline „7“ in stadteinwärtige Richtung ein. An der Haltestelle „Dresdner Straße/Ludwig-Erhard-Straße“ stieg sie aus und lief in die Senefelderstraße. Hier wurde die 64-Jährige um 22:45 Uhr von hinten plötzlich umgestoßen und ihre Handtasche aus der Hand gerissen. Eine unbekannte männliche Person rannte davon. Die 64-jährige Frau wurde verletzt an Armen und Beinen. Polizei und Rettungskräfte wurden informiert. In der Handtasche befanden sich persönliche Gegenstände sowie ein mittlerer zweistelliger Bargeldbetrag. Die Frau wurde zu weiteren Untersuchungen und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zur Personenbeschreibung konnte sie Folgendes sagen:

– männlich
– dunkler Hauttyp
– ca. 175 bis 180 cm groß
– schlanke Gestalt
– dunkelblaues Basecap
– Rucksack

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Golf kollidierte mit Straßenbahn

Der Fahrer (73) eines VW Golf befuhr am Freitag, 21:35 Uhr, die Luppenstraße und bog dann nach rechts auf die Jahnallee (stadteinwärts, Höhe Haltestellenbereich) ab. Zum Zeitpunkt hatte gerade eine Straßenbahn der Linie 3 gehalten und der Fahrgastwechsel fand statt. Der Autofahrer fuhr danach langsam weiter, um dann nach rechts von der Jahnallee auf die Lützner Straße abzubiegen. Als sich der 73-Jährige der Ampel näherte, fuhr die Straßenbahn gerade aus dem Haltestellenbereich in stadteinwärtige Richtung und zwei Fahrradfahrer ohne Licht(!), so die Angaben des Zeugen, fuhren vom rechten Fußweg auf die Jahnallee. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er nach links aus und kollidierte seitlich mit der Straßenbahn. In der Linie 3 verletzte sich ein Mann (52) leicht und musste ambulant behandelt werden. An Auto und Bahn entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Zu diesem Unfall suchen die Beamten des Verkehrsunfalldienstes Zeugen, die Beobachtungen zum genauen Unfallhergang machen können. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich an der Haltestelle Angerbrücke etliche Wartende und passierten Fußgänger den Bereich, so dass die Polizei davon ausgeht, dass es Zeugen gegeben haben muss. Diese werden gebeten, sich umgehend bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon 0341/255-2850 zu melden.

Erst geredet, dann zugeschlagen

Offenbar aus (falschen) Schamgefühlen meldete sich erst gestern Nachmittag eine junge Frau bei der Polizei. Sie war Dienstagnacht in der Ludwig-Beck-Straße überfallen und beraubt worden. Zwei unbekannte Männer hatten die Frau zunächst angesprochen, sie jedoch gleich darauf zu Boden gestoßen, getreten und ihr mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen. Dieser Schlag verursachte sowohl eine Platzwunde als auch ein Hämatom und raubte ihr kurzzeitig das Bewusstsein. Als das Opfer wieder zu sich kam, musste es das Fehlen einer höheren zweistelligen Summe feststellen. Anstatt gleich Anzeige zu erstatten, ging die Geschädigte nach Hause und meldete sich erst fünf Tage später bei der Polizei. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Während ihres Spiels bestohlen, …

… wurden Samstagabend drei junge Männer (17, 2 x 18). Sie spielten im Stallbaum-Park Frisbee und hatten dazu ihre persönlichen Sachen auf eine Bank gelegt. Zu dieser Zeit liefen auch 10 bis 15 Unbekannte durch den Park, von denen drei bis vier zur Bank gingen und sich einer Musikbox des Trios bemächtigten. Als die Geschädigten dies bemerkten, sprachen sie die Unbekannten an und forderten die Rückgabe ihrer Box. Doch diese dachten nicht daran. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, die in mehrere Faustschläge gegen einen 18-Jährigen gipfelte. Nach den Schlägen gaben sie den jungen Männern die Musikbox zurück und verschwanden in Richtung Rosental. Erst wenig später mussten die Drei das Fehlen eines Mobiltelefons und einer Geldbörse samt einer zweistelligen Summe sowie einiger Dokumente feststellen. Die Geschädigten verständigten die Polizei. Handy und Personalausweis wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Vorsicht beim Überfahren der Richard-Lehmann-Straße

Vorsicht beim Überfahren der Richard-Lehmann-Straße: Durch die Baustelle an der Karl-Liebknecht-Straße hat sich an den umliegenden Kreuzungen teilweise die Verkehrsführung geändert. Am Sonntagmittag fuhr ein VW Golf aus der Bernhard-Göring-Straße über die Richard-Lehmann-Straße. Dabei war ihm die Sicht durch einen Linienbus versperrt. Als er an dem Bus vorbei die Straße kreuzte, übersah der 81-jährige Fahrer einen kreuzenden Opel Astra und stieß mit ihm zusammen. Dabei änderte sich die Fahrtrichtung des Opels, und er fuhr gegen einen Baum. Der 74-jährige Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Er musste im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Fahrradfahrer verunglückt

Ein Teilnehmer (39) des LVZ-Fahrradfestes war gestern Vormittag mit seinem Rennrad auf der Strecke der Tour 110 km und 78 km unterwegs. Vor einer Einmündung überholte er rechts einen verkehrsbedingt haltenden Audi (Fahrerin: 55) und bog unmittelbar vor diesem nach links ab. Dabei schnitt er die Einmündung linksseitig, prallte mit einem entgegenkommenden Skoda (Fahrer: 53) frontal zusammen und schleuderte noch gegen den stehenden Audi. Der Radfahrer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Sowohl der Polizeiführer des Einsatzes Fahrradfest als auch der Veranstalter des Fahrradfestes wurden in Kenntnis gesetzt. Die Radstrecke musste aufgrund der Sperrung im Unfallbereich örtlich umgeleitet werden.

Busfahrgäste verletzt

Fünf Busfahrgäste (3 x w.: 34, 50, 50; 2 x m.: 60, 73) stürzten aufgrund einer Gefahrenbremsung und verletzten sich. Alle wurden wegen leichter Verletzungen ärztlich behandelt. Passiert war Folgendes: Der Fahrer (44) eines Mercedes wollte gestern Nachmittag von der Oelsnitzer Straße nach rechts auf die Sosaer Straße abbiegen, fuhr jedoch so weit in den Kreuzungsbereich ein, dass die von rechts kommende Busfahrerin (57), um einen Zusammenstoß zu vermeiden, eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Ein Zeuge verständigte Rettungswesen und Polizei. An Bus und Pkw entstand kein Sachschaden. Gegen den Mercedesfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Neuhaus-Wartenberg (Linke): Meister-Bafög verpufft nahezu wirkungslos
Vortrag am 27. Juli: Die Leipziger Messe 1945-1976
Polizeibericht, 21. Juli: Fahrzeuge in Brand geraten, Einbruch in eine Weinhandlung, Wagenplatz geräumt
Stadtbüro: Führung durch die Ausstellung zur Gestaltung des Herzliyaplatzes
Sarah Buddeberg (Linke): Botschafterin gegen Hasskriminalität im Netz
Leipziger Volksbank ergänzt Serviceangebot in Geschäftsstellen
Fahrradtag ist Auftakt für Stadtradeln in Markkleeberg
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Fecht-WM 2017: Erste Weltmeister gekrönt
Das ungarische Team lässt seinen Säbel-Weltmeister Andras Szatmari gemeinsam hochleben. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach der WM-Eröffnungsfeier mit Gewandhausorchester und -chor standen am Freitagabend die ersten Entscheidungen im Damen-Florett und Herren-Säbel an. Die Titel gingen an Inna Deriglazova aus Russland und den Ungarn Andras Szatmari. Beste Deutsche wurde die Florettfechterin Anne Sauer nach einer atemberaubenden Aufholjagd und Sieg nach Verlängerung im Achtelfinale. Dann unterlag sie der späteren Bronzemedaillen-Gewinnerin Ysaora Thibus.
Eine Lese-Rechtschreibstörung kann bald frühzeitig erkannt werden
Anhand von EEG (Bild) und Speichelprobe wird sich bald sehr genau erkennen lassen, ob ein Kind von der Leserechtschreibschwäche betroffen sein wird oder nicht. Foto: MPI CBS

Foto: MPI CBS

Für alle LeserViele Menschen müssen ihr Leben mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bewältigen, haben dort Schwierigkeiten, wo andere Menschen überhaupt kein Problem sehen. Dabei lässt sich das Problem mittlerweile gut therapieren – wenn man es nur frühzeitig genug erkennt. Denn es hat mit Strukturen in unserem Gehirn zu tun, mit denen sich Leipziger Forscher jetzt sehr intensiv beschäftigt haben.
Grüne werben für ein modernes Transparenzgesetz für den Freistaat Sachsen
Verschlusssache. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Es gibt zwei völlig unterschiedliche Arten, Politik zu machen. Die vormundschaftliche, die den Bürger völlig entmündigt und ihn regelrecht im Dunkeln stehen lässt. Und die offene, ehrliche und transparente. Da kann man aber nicht so gut munkeln und allerlei Geheimverträge ausbaldowern. Wie ist das aber in Sachsen? Warum sperrt sich die sächsische Regierung so sehr, ein echtes Transparenzgesetz aufzulegen?
Zoodirektor Jörg Junhold wird Mitglied im Hochschulrat der Universität Leipzig
Zoodirektor Junhold gehört ab 1. September dem Uni-Hochschulrat an. Foto: Zoo Leipzig

Foto: Zoo Leipzig

Für alle LeserDer Hochschulrat der Universität Leipzig ist offenbar bald vollzählig. Nachdem im Juni bekannt wurde, dass mehrere Mitglieder das Gremium verlassen, hat das sächsische Wissenschaftsministerium nun drei Nachfolger benannt, darunter Zoodirektor Jörg Junhold. Der Senat der Universität muss noch eine weitere Stelle neu besetzen.
Abhörskandal in linker Szene/Fußballszene betrifft jetzt mindestens fünf Journalisten und auch vor Ärzten machten die Lauscher nicht Halt
Wann darf die Polizei eigentlich mithören? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Der Abhörskandal rund um die (linke) Leipziger Fußballszene nimmt immer größere Ausmaße an. Wurde anfangs bekannt, dass ein Rechtsanwalt und zwei Journalisten von sächsischen Ermittlern abgehört wurden, weil sie irgendwie auf der Suche nach einer kriminellen Vereinigung waren, die sich einfach nicht finden ließ, war bald auch von einem dritten Journalisten und einem Sozialarbeiter die Rede. Nun tauchen auch Ärzte in den Abhörprotokollen auf.
Die Sorgen der Leipziger nehmen zu, aber über die Ursachen der Kriminalitätsentwicklung in Leipzig weiß man nicht die Bohne
Ergebnisbericht: Umfrage zur Sicherheit in Leipzig 2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wird Leipzig immer unsicherer? Stimmt das, was einige Medien nun aus dem Bericht zur Sicherheitsumfrage 2016 herausfiltern werden? Tatsache ist: Anhand der Zahlen lässt sich das überhaupt nicht beantworten. Auch wenn am liebsten getitelt wurde: „Sorge um Zunahme der Kriminalität wächst“. Denn dahinter steckt – die Zahlen belegen es – auch ein zunehmendes Gefühl, von der verantwortlichen Politik im Stich gelassen zu werden.
Denkmalgeschützte Freianlage an der KarLi kann wieder wie 1963 erlebt werden
Banddurchschnitt mit Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, LWB-Geschäftsführerin Iris Wolke-Haupt und Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManchmal geht es ganz fix. Eine Meldung, eine kurze, heftige Diskussion über alte Bäume, fünf Monate Bauzeit, und ein denkmalgeschütztes Stück Leipzig kann wieder feierlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Symbolisch zumindest, wie am Donnerstag, 20. Juli, an der auffälligen Freianlage an der Karl-Liebknecht-Straße 27-33. Denkmalgeschützt? Tatsächlich.
Als der Norden Afrikas noch die Kornkammer Roms war und der Tummelplatz von Pferden und Elefanten
Der Sidi Ali-See im Mittleren Atlas Marokkos liegt auf einer Höhe von 2.080 Metern über dem Meeresspiegel und befindet sich unmittelbar am Nordrand der Sahara. Foto: Institut für Geographie/Universität Leipzig

Foto: Institut für Geographie/Universität Leipzig

Die Sahara, mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt, war einmal grün, eine Gegend, in der Reiche blühten, riesige Tierherden durch die Savanne zogen, Getreide wogte und Seen und Flüsse die Tierwelt anzogen. Und das sogar noch in historisch junger Zeit: Die Griechen, Römer und Phönizier kannten noch ein grünes Nordafrika. Dem sind jetzt Forscher der Universität Leipzig auf der Spur.
Fecht-WM 2017: Deutsche Fechter mit Erfolgsquote von 87,5 Prozent
Beate Christmann (Tauberbischofsheim) zog mit einem Sieg gegen Bernardette Jing Fei Lee (Singapore) in die 64er-Runde ein. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserAm zweiten Qualifikationstag der Fecht-Weltmeisterschaft in der Arena Leipzig griffen am Donnerstag die Frauen mit Degen und Säbel sowie die Männer mit dem Florett ins Geschehen ein. Dem deutschen Team gelang dabei nahezu ein kompletter Durchmarsch. So werden bei den am Freitag beginnenden K.O.-Runden der jeweils 64 Besten jeder Waffengattung gleich 21 der insgesamt 24 beteiligten Deutschen noch dabei sein - eine Erfolgsquote von 87,5 Prozent.
„Kirchentag auf dem Weg“ in Leipzig und Torgau wurde mit 3,2 Millionen Euro Steuergeldern subventioniert
Kirchentag tagsüber auf der Bühne - davor Leere. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSo richtig doll geklappt hat das mit dem „Kirchentag auf dem Weg“ im Mai wohl nicht. Weniger Publikum als versprochen verirrte sich nach Leipzig. Und nicht nur André Schollbach, Landtagsabgeordneter der Linken im Sächsischen Landtag, hatte das dumme Gefühl, dass sich hier ein Organisationskomitee selbst gefeiert hat, ohne wirklich Publikum hinterm Ofen hervorlocken zu können.
Die Diesel-Politik der Konzerne und Autokäufer hat auch Leipzigs Umweltzone zum löchrigen Käse gemacht
Leipziger Umweltzone. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWas hilft eigentlich eine Umweltzone, wenn Dieselfahrzeuge mit Grüner Plakette die Schadstoffwerte trotzdem überschreiten? Und wenn sich die Leipziger – obwohl der Dieselskandal seit zwei Jahren gärt – immer weiter Dieselautos kaufen? Die Antwort lautet wohl: gar nichts. Nur bewegt das Leipzigs Stadtverwaltung augenscheinlich nicht. Deshalb fragen die Grünen mal ernsthafter nach.
Selbst Diebstähle werden oft nicht angezeigt und die ängstlichsten Leipziger rüsten auf
Straßenbahn abends in der Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Pöbeleien und sexuelle Belästigungen zeigen die Leipziger selten an. Selbst bei Vorfällen, bei denen es tatsächlich um viel Geld und körperliche Unversehrtheit geht, verzichten sie oft auf eine Anzeige bei der Polizei. 27 Prozent der Wohnungseinbrüche werden gar nicht erst zur Anzeige gebracht. Bei Raub verzichten 31 Prozent der Betroffenen auf eine Anzeige.
Gesunkenes Anzeigeverhalten und fehlende Polizisten in Leipzig
Immer weniger Straftaten werden bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Es ist nicht nur die wachsende Stadt, die die Aggressionen in Leipzig schürt. Es ist ein gesellschaftliches Klima, das immer mehr Menschen sichtlich an die Grenze ihrer Selbstbeherrschung bringt. Denn wenn jeder dritte Leipziger 2016 sagte, er sei in der Öffentlichkeit angepöbelt worden, dann ist das ein bedenklicher Wert. 2011 sagte das nur jeder fünfte.
Mit der Kleinen Inselteichterrasse ist das Sanierungsprojekt Inselteich im Clara-Zetkin-Park abgeschlossen
Gespendetes Mobiliar auf der Kleinen Inselteichterrasse. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWarum geht man an einem heißen Sommertag in den Park, um sich die Freigabe einer frisch sanierten Terrasse anzuschauen? Na gut: Wegen der Zahlen. Denn am Ende zahlt immer der Bürger für alles, auch wenn sein Geld große Umwege geht und dann als Hochwasserreparaturgeld wieder zurückkommt, um ein etwas desolates Plätzchen im Park wieder schön zu machen.
Peter Henkels „Schluss mit Luther“
Peter Henkel: Schluss mit Luther. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Noch rollt der große Luther-Express, feiert die evangelische Kirche sich auf den Höhepunkt des 500-jährigen Jubiläums der Reformation zu. Hunderte Luther-Bücher sind erschienen, die den Theologen aus Wittenberg in der Regel glorifizieren, gar zum Vorkämpfer der Moderne und der Aufklärung machen. Nur: Augenscheinlich war Luther das gar nicht, stellt Peter Henkel fest.