Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 3. Mai: Einrichtung ausgeräumt, Rucksack gestohlen, Erfolgloser Überfall

Übers Wochenende sind Einbrecher in die soziale Einrichtung in der Kohlgartenstraße eingedrungen und allerlei abtransportiert +++ Auf der Auslieferungstour einer Bäckereifirma verschwand ein Rucksack spurlos aus dem Transporter +++ In Schönefeld versuchte ein junger Mann, einen Tabakladen auszurauben – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Einrichtung ausgeräumt

Mit Bargeld im hohen dreistelligen Bereich, einem Laptop, einem Drucker, einem Faxgerät, einem Papierschredder, einem Werkzeugkoffer, zwei Gitarren und einer Waschmaschine suchten unbekannte Täter das Weite. Sie waren übers Wochenende in die soziale Einrichtung in der Kohlgartenstraße eingedrungen.

Da die Einbrecher das Diebesgut mit einem Fahrzeug abtransportiert haben dürften, bittet die Polizei Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Diese wenden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66.

Gelegenheit macht Diebe?

Eine 31-jährige Mitarbeiterin einer Bäckereifirma befand sich gestern früh auf einer Auslieferungstour. In einer Passage parkte sie ihren Transporter direkt vor dem Nebeneingang in der Walter-Heinze-Straße und stieg aus. Sie öffnete die Seitentür, um an die Ware zu gelangen. Auf einem Transportwagen fuhr sie die Auslieferungsware in das Geschäft, was sich ca. 15 Meter weit entfernt befand. Das Fahrzeug hatte sie nach eigenen Angaben verriegelt. Als sie um 6:00 Uhr zurückkam, bemerkte sie, dass ihr Rucksack aus dem Fahrgastraum fehlte. In diesem befand sich ein unterer vierstelliger Bargeldbetrag, der aus den Filialen stammt. Pflichtbewusst fuhr sie noch die letzte Station an, anschließend in die Firma und informierte ihre Vorgesetzten. Erst dann wurde die Polizei informiert. Dies trug dazu bei, dass eine eventuelle Spurensuche und Sicherung ins Leere lief. Das Fahrzeug wurde trotzdem augenscheinlich unter die Lupe genommen. Die Beamten konnten am Fahrzeug aber keinerlei Einbruch- oder Hebelspuren feststellen. In diesem Fall gibt es noch einiges aufzuarbeiten und zu klären und wertvolle Zeit ging den Beamten verloren. Die Polizei weist konkret zu diesem Fall noch einmal daraufhin, dass bitte zuerst die Polizei zu informieren ist und dann die Vorgesetzten. Mit Hilfe dieser könnten auch logistische Umsetzungen erfolgen, so dass es bei der Auslieferung zu keinerlei größeren Zeitverschiebungen kommt.

Die Polizei ersucht daher auch um die Mithilfe der Bevölkerung zu diesem Sachverhalt. Wer hat am frühen Dienstagmorgen den weißen Sprinter am Nebeneingang der Elsterpassage stehen sehen und kann Hinweise zu Personen geben, die sich unmittelbar in der Nähe des Transports aufgehalten haben? Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Erfolgloser Überfall

Am Dienstagmittag betrat ein unbekannter Mann einen Tabakladen in Schönefeld. Er verlangte eine Schachtel Zigaretten, die die Verkäuferin ihm auf den Tresen legte. Unvermittelt hielt er ihr einen pistolenähnlichen Gegenstand vor und forderte Geld. Die Verkäuferin tat jedoch nichts dergleichen, sondern schrie um Hilfe, worauf der Räuber fluchtartig das Geschäft verließ. Draußen wollte er auf sein Fahrrad steigen, was aber ein Passant, der die Schreie gehört hatte, verhinderte. Als der Räuber zu Fuß flüchtete, rannte ein weiterer Passant ihm nach, brach die Verfolgung aber ab, als der Flüchtende sich umdrehte und ihm auch drohend die Pistole vorhielt. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, blieb unklar. Eine Bereichsfahndung der Polizei blieb ohne Ergebnis. Es wurde niemand verletzt.

Den Täter beschrieben die Zeugen wie folgt:

– männlich, deutsch, 25-30 Jahre alt, helle aschblonde Haare

– ca. 170 – 175 cm groß, schlanke Statur, schmales Gesicht

– bekleidet mit dunkler Jacke und Kapuze, blau-gelbem Lok-Schal um den Hals

– Sprache: sehr leise, kein erkennbarer Dialekt

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Kradfahrer leicht und Sozia schwer verletzt

Der Fahrer (35) eines VW Passat fuhr am Sonntag auf der B 107 in Richtung Nimbschen. Etwa 100 Meter nach dem Ortsausgang Grimma bog er gegen 10:45 Uhr in Höhe einer Radwegquerung nach links auf eine unbefestigte Stellfläche ab, um dort zu wenden. Während des Linksabbiegens beachtete er einen entgegenkommenden Motorradfahrer (27) samt Sozia (27) nicht. Das Auto und die Suzuki kollidierten, wobei die Kradbesatzung vom Motorrad über den Pkw geschleudert wurde. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht – der junge Mann konnte ambulant behandelt werden, die junge Frau musste mit schweren Verletzungen stationär aufgenommen werden. Es gab mehrere Zeugen, die Rettungswesen und Polizei riefen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der Autofahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend Zeugen, die Hinweise zum genauen Unfallhergang machen können. Insbesondere wird der Motorradfahrer, der hinter der Kradbesatzung fuhr, gebeten, sich zu melden. Zeugen wenden sich bitte an die Verkehrspolizei Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255- 2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Falscher „Fuffziger“

Mit einem falschen 50-Euro-Schein bezahlte ein Unbekannter bei einer Firma in der Petersstraße. Dort merkte es allerdings niemand. Doch als Mitarbeiter gestern Geld bei einer Postbank-Filiale im Brühl einzahlen wollten, stutzte dort eine Mitarbeiterin (57) und stellte sogleich den unechten „Fuffziger“ fest. Sie informierte daraufhin die Polizei. Beamte ermitteln nun wegen Inverkehrbringens von Falschgeld.

Radfahrer im Krankenhaus

Ort: Leipzig, OT Anger-Crottendorf, Zweinaundorfer Straße/Herrnhuter Straße

Zeit: 02.05.2017, gegen 16:30 Uhr

Der Fahrer (40) eines Opel Corsa befuhr gestern Nachmittag die Zweinaundorfer Straße stadtauswärts und bog nach links auf die Herrnhuter Straße. Dabei beachtete er den auf dem Radfahrstreifen entgegenkommenden Fahrradfahrer (82) nicht. Beide stießen zusammen. Der 82-Jährige stürzte, verletzte sich schwer und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Zwei Zeugen hatten das Rettungswesen und die Polizei gerufen. An Auto und Rad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.600 Euro. Der Autofahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

BMW krachte gegen Lichtmast – Lichtmast fiel aufs Auto

Ort: Leipzig-Zentrum, Ferndinand-Lasalle-/Sebastian-Bach-Straße

Zeit: 02.05.2017, gegen 20:45 Uhr

Der Fahrer (31) eines BMW war gestern Abend auf der Ferdinand-Lasalle-Straße in Richtung Käthe-Kollwitz-Straße unterwegs. Offenbar aus Unachtsamkeit kam er in Höhe Sebastian-Bach-Straße nach rechts von der Straße ab und stieß gegen einen Lichtmast. Dieser fiel auf das Auto. Der 31-Jährige erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen, wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. An Fahrzeug und Mast entstand ein Schaden in Höhe von ca. 17.000 Euro.

Autofahrer beachtete Straßenbahn nicht

Eine Verwarnung erhielt gestern Vormittag der Fahrer (82) eines Mazda. Der Autofahrer befuhr die Goethestraße in Richtung Hauptbahnhof und bog nach links auf die Ritterstraße ab. Allerdings übersah er beim Linksabbiegen eine in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn. Beide Fahrzeuge kollidierten; verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch ein Schaden in Höhe von ca. 9.000 Euro.

Ohne Licht, dafür mit reichlich Stoff

Mit Fahrrad ohne Licht war ein 25-Jähriger am Dienstagabend in Grünau unterwegs. Eigentlich nur deshalb hielt ihn eine Polizeistreife an. Unvermittelt überreichte er den Beamten ein Tütchen mit Crystal: „Hier, können Sie gleich haben, macht ja keinen Sinn, das zu verstecken“, waren seine Worte. Es machte auch wirklich keinen Sinn, tatsächlich lagen gegen ihn gleich zwei offene Haftbefehle vor. So wurde er, bevor er in die JVA eingeliefert wurde, nochmals gründlich durchsucht. Dabei fanden die Beamten noch einen Joint mit Marihuana und ein weiteres Tütchen mit einer rosa Pille. „Dies sei Ecstasy“, meinte der Angehaltene, „aber so genau wüsste man das nie“, äußerte er am Kontrollort. Die Betäubungsmittel wurden einkassiert. Er wurde in die JVA gebracht und muss nun dort seine Haft absitzen.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Sächsischer Verdienstorden für zwei Forscherinnen der Universität Leipzig
Bildungsreport Leipzig 2016 veröffentlicht
Vorsicht! Zecken – Gefahren nicht nur für Kinder
Planungsbeschluss zur Erweiterung von drei Kitas auf dem Weg
Polizeibericht, 24. Mai: Räuber ging leer aus, Waffe gefunden, Graffiti am Lkw, Keine Beute
Grüne Fassaden mit Kletterfix: Ökolöwen-Projekt startet wieder
Ferientickets im MDV machen mobil
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sachsen profitiert vor allem von der Rückwanderung hochqualifizierter Auswanderer
Rückwanderung nach Qualifizierung. Karte: IfL / Nationalatlas

Karte: IfL / Nationalatlas

Über Wanderungsbewegungen in Deutschland wird viel diskutiert. Meistens unter falschen Vorzeichen. Auch von Landesregierungen, die lieber Ängste schüren und Menetekel an die Wand malen, als wirklich verstehen zu wollen, warum Menschen ihre Heimat verlassen – oder zurückkehren. Denn nicht nur Ausländer sind Wanderer. Das in Leipzig heimische Institut für Länderkunde (IfL) hat jetzt Wanderbewegungen mal unter die Lupe genommen.
Giordano-Bruno-Stiftung kommt mit nacktem Luther nach Leipzig
Der nackte Luther in Berlin. Foto: gbs, Maximilian Steinhaus

Foto: gbs, Maximilian Steinhaus

Nicht nur die Schriftstellerin Thea Dorn hadert mit diesem Luther, der dieser Tage wieder im Mittelpunkt des Kirchentages steht und die Scharen der Protestanten auch nach Leipzig lockt. Auch die Giordano-Bruno-Stiftung tut sich schwer – nicht nur mit Kirchentagen an sich (und ihre Finanzierung aus öffentlichen Kassen), sondern auch mit Martin Luther. Den bringt sie heute sogar mit nach Leipzig: nackt. Eine anstößige Sache.
Cammerspiele bereichern den Kirchentag mit der Premiere von Genets „Sie“
„Sie“ in der Inszenierung der Cammerspiele Leipzig. Foto: Ruslan Hrushchak

Foto: Ruslan Hrushchak

Für alle LeserJean Genet gehört ja zu jenen Dramatikern, die einfach Pech gehabt haben. Er wird meist nur auf ein Stück reduziert, das auf Kammerbühnen immer wieder gern von spielfreudigen Herren dargeboten wird: „Die Zofen“. Da vergisst man fast, dass er auch andere, gesellschaftlich durchaus brisante Stücke schrieb. „Sie“ zum Beispiel. Am Freitag, 26. Mai, feiert das Spektakel im Rahmen des Leipziger Kirchentags auf dem Weg Premiere in den Cammerspielen.
Historische Wegeverbindung zwischen Gaschwitz und Markkleeberger See kann wieder genutzt werden
Blick auf die neue Pylonbrücke. Foto: LMBV / Martin Klindtworth

Foto: LMBV / Martin Klindtworth

Am Dienstag, 23. Mai, wurde sie endlich eröffnet: die Pylonbrücke über die B2, die jetzt wieder – wie in alten Zeiten – eine Verbindung schafft zwischen Gaschwitz und dem östlich der B 2 gelegenen Gebiet, wo sich heute der Markkleeberger See erstreckt. Für Radfahrer ist es die attraktivste neue Verbindung, die derzeit im Neuseenland entstanden ist.
Kommentar: Bemerkenswerte Prioritäten beim Verfassungsschutz Sachsen
Chef einer zahnlosen Behörde - Gordian Meyer-Plath, Präsident des sächsischen Verfassungsschutzes. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 43, seit 19. Mai im HandelUnd wieder knapp vorbei: Auch im dritten Jahr des Bestehens ist es Pegida nicht gelungen, als „extremistische Organisation“ in den Verfassungsschutzbericht des Freistaates Sachsen von 2016 aufgenommen zu werden. Aber für eine Erwähnung reichte es schon mal. Die Volksbewegung des Intensivstraftäters Lutz Bachmann sei kein „Beobachtungsobjekt“, da „in der Gesamtschau keine hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung vorliegen“, heißt es im aktuellen Bericht.
Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst
Lesen sorgt für richtig Bewegung im Gehirn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft.
Halbzeitzeugnis der IHK für die sächsische Regierung
Halbzeitbilanz der sächsischen IHK. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Die sächsische Staatsregierung und der Landtag haben schon etwas früher Halbzeit in ihrer aktuellen Regierungsperiode gefeiert und waren zu durchwachsenen Ergebnissen zur Halbzeitbilanz gekommen. Nun haben auch die sächsischen IHKs ihre Halbzeitbilanz erstellt. Die ist ebenso durchwachsen. Eigentlich sogar noch sehr zurückhaltend.
Jetzt braucht es tapfere Lehrer, die wieder Sächsisch unterrichten
Alle TeilnehmerInnen, die Lehrerinnen und Klaus Petermann beim Gaggaudebbchen 2017. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinmal im Jahr wird in Leipzig sächsisch gesprochen. Na gut, zwei Mal. Vielleicht auch ein bisschen öfter. Aber tatsächlich viel zu selten. Die Leipziger haben es verlernt. Ein Idiom geht so langsam verloren. Und das in einem Land, in dem die Regierenden immerfort von Heimat schwadronieren. Aber Heimat fängt mit Sprache an. Das wusste schon Luther. Also auch diesmal Mäuschen spielen beim „Gaggaudebbchen“ in der Sanftwut.
„Flensburg an einem Tag“ – In Flensburg weht einem der Wind Westindiens um die Nase
Tomke Stiasny: Flensburg an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ojemine, Flensburg! Wenn man den Namen hört, stellt man sich eine langweilige Stadt in Niedersachsen vor, irgendwo bei Wolfsburg, damit es die Autofahrer nicht so weit haben, um sich ihre Punkte abzuholen. Dabei liegt Flensburg ganz oben und ganz friedlich am Wasser der Flensburger Förde und dicht an der dänischen Grenze. Eigentlich ganz ruhig, wenn nicht gerade Werner durch die Straßen knattert.
1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:2 – Trauer dorheeme, Chemnitz ist Sachsenpokalsieger
Regionalligist Lok bot dem Drittligisten aus Chemnitz ein leidenschaftlich geführtes Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNichts als warme Worte gab es für den 1. FC Lok nach dem Sachsenpokal-Finale gegen den Chemnitzer FC. Mit 2:1-gewann der Drittligist das Endspiel, das erstmals im Bruno-Plache-Stadion ausgetragen wurde und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Vor 6.800 Zuschauern (ausverkauft) traf Frahn doppelt. Schinke besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Hausherren, die klarer Außenseiter waren.
Rechtsextremismus Studie: Ein fadenscheiniger „Welt“-Artikel und das Gepolter der Unfehlbaren
Sogar Graffiti können korrigiert werden. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMan darf sich in der Berichterstattung irren. Journalisten sind auch nur Menschen. Man darf sich auch korrigieren und erklären, was man falsch gemacht hat. Und was man dabei gelernt hat. Eigentlich ist das nicht schlimm. Aber wir leben in einer Gesellschaft, in der lauter Leute Karriere machen, die unfähig sind, Fehler zuzugeben. In der Politik, aber auch in der Presse. Ein fatales Beispiel dafür lieferte dieser Tage „Die Welt“.
Eine Stippvisite auf der Galopprennbahn Scheibenholz + Bildergalerie
Während eines Rennens im Leipziger Scheibenholz. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 43Auch im Jubiläums-Jahr 2017 lädt die Scheibenholz GmbH Leipziger und Gäste wieder zum Pferderennen auf die Galopprennbahn ein. Es ist der 1. Mai 2017. Ich mache mich auf den Weg Richtung Leipziger Pferderennbahn zum Aufgalopp. Bescheiden lockt die Sonne mit wohltuender Wärme und in meiner Erinnerung krame ich nach Eindrücken eines Rennbahnbesuchs in den 90iger Jahren: jede Menge huttragende Frauen mit ihren in Schale geworfenen Männern, wuseliges Treiben an den Wettkassen, das tiefe Grollen der galoppierenden Pferde, ekstatisches Jubeln beim Einlaufen. Währenddessen steigt eine innere Anspannung in mir, dem jeder Vorfreude innewohnende Zauber auf das, was mich heute erwarten würde. Aber es sollte ganz anders kommen.
26 Premieren, 19 Wiederaufnahmen: Schauspiel Leipzig stellt Spielzeit 2017/18 vor
Vorstellung der neuen Spielzeit des Schauspiel Leipzig. Foto: Rolf Arnold

Foto: Rolf Arnold

Für alle LeserMit weit über 40 Produktionen im Programm geht das Schauspiel Leipzig in die Spielzeit 2017/18. Unter dem Motto „Angst oder Liebe“ erwarten das Publikum neben zahllosen Uraufführungen Neuinszenierung von Klassikern wie Ödön von Horvaths „Kasimir und Karoline“, Ibsens „Gespenster“ sowie eine Bühnenadaption des Fassbinder-Films „Angst essen Seele auf“.
Am 29. Mai in der Buchhandlung SeitenBlick: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
Peter Wensierski: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende waren es Zehntausende, gar Hunderttausende, die im Herbst 1989 über den Leipziger Ring zogen, um für Veränderungen in der DDR zu demonstrieren. In seinem Buch erzählt Peter Wensierski nun die Geschichte derer, die knapp 2 Jahre zuvor den politischen Kampf gegen erstarrte und unterdrückende Verhältnisse aufgenommen hatten. Anhand vieler eingearbeiteter Dokumente und Zeugnisse wird sehr konkret und lebensnah geschildert, wie die überwiegend jungen Menschen von ihren Basis-, Arbeits- und Initiativgruppen aus immer selbstbewusster, erfinderischer und entschiedener operierten.
Das Fahrradland Sachsen kommt über eine lustlose 4 nicht hinaus
Radfahrer und Fahrräder am Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 19. Mai hatte der ADFC die Ergebnisse des jüngsten Fahrradklimatests für die Städte in der Bundesrepublik vorgestellt. Sächsische Städte landeten dort bestenfalls mal im besseren Mittelfeld. Und das hat direkt mit der sächsischen Verkehrspolitik zu tun. Am Dienstag, 23. Mai, gab es nun auch die Ergebnisse für den Freistaat Sachsen. Echte Sitzenbleiber-Ergebnisse.