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Polizeibericht, 12. Juni: 34-Jähriger ausgeraubt, Pool aufgeschlitzt, Kinder im Auto zurückgelassen

Auf dem Weg von der Wasserskianlage am Kulkwitzer See zurück zur Bungalowanlage wurde ein 34-Jähriger von mehreren Personen angegriffen und ausgeraubt +++ In Markkleeberg warf ein Unbekannter mehrere Brennholzstücke in einen Pool und schlitzte diesen anschließend auf – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Heiß und gefährlich war die Situation für einen 3-jährigen Jungen und seine 2-jährige Schwester, die von ihren Eltern im Auto zurückgelassen worden waren.

Ausgeraubt

Auf dem Weg von der Wasserskianlage am Kulkwitzer See zurück zur Bungalowanlage, wo er sich den Tag über aufgehalten hatte, machte gestern ein 34-Jähriger die Bekanntschaft mit mehreren nordafrikanischen Männern. Er radelte um 17:00 Uhr den asphaltierten Radweg entlang, als ihn die Sieben auf Höhe des Bootsverleihes „Wittig“ in der Seestraße begegneten. Einer von ihnen rief ihm etwas in einer fremdländischen Sprache hinterher.

Kurz drehte er sich um und sah, dass ihm mehrere Personen nachliefen. Sofort trat er kräftiger in die Pedale, um der Situation zu entkommen. Plötzlich kamen ihm drei weitere Männer entgegen, die ebenfalls die Verfolgung aufnahmen und ihn vom Fahrrad stießen. Dabei verlor er seinen Rucksack, so der 34-Jährige. Außerdem traktierten ihn die Unbekannten mit etlichen Fußtritten, ließen erst ab, als Passanten und Badegäste dazwischen gingen.

Durch die Tritte erlitt der Mann Schürfwunden und Beulen. Mit dem Rucksack erbeuteten die Räuber einen Stoffbeutel samt Arbeitskleidung und einer Badehose. Die Täter beschrieb der 34-Jährige als 19-24 jährige, arabisch aussehende Männer. Nähere Angaben konnte er nicht machen.

Nun sucht die Leipziger Kriminalpolizei aufgrund des Sachverhaltes und der Ermittlungen wegen Raub dringend Zeugen, die Angaben zum Tathergang und/oder den Tätern machen können. Hinweise werden an die Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 erbeten.

Pool aufgeschlitzt

Ein 42-jähriger Pächter eines Gartengrundstückes in dem Kleingartenverein „Schöne Aussicht“ begab sich gestern Morgen in Markkleeberg in seine Parzelle. Hier musste er feststellen, dass ein unbekannter Täter das Grundstück in der Rilkestraße betreten hatte und danach mehrere Brennholzstücke in den selbstaufrichtenden Pool geworfen und anschließend diesen an der Seite aufschlitzte. Eine 54-jährige Nachbarin gab gegenüber den Beamten an, dass sie gegen 03:30 Uhr Personenbewegungen auf dem Gang vor den Gartenparzellen wahrnahm. Der Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

Im Auto zurückgelassen

Heiß und gefährlich war die Situation für einen dreijährigen Jungen und seine zweijährige Schwester, die von ihren Eltern Samstagnachmittag in der Liebigstraße im Auto zurückgelassen worden waren. Schweißgebadet und schreiend befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehr die beiden Kinder aus dem durch die Sonne unerträglich aufgeheizten Opel und retteten sie so aus ihrer misslichen Lage.

Dazu öffneten die Feuerwehrleute die Beifahrerscheibe des Autos. Eine Passantin (34) hatte das Dilemma der Kinder erkannt und die Rettungsleitstelle informiert. Ca. zehn Minuten, nachdem die Kinder aus dem Auto gehoben worden waren, erschien der Vater (29) am Opel. Nachdem er das Treiben an dem Auto erblickte, rief er sofort die Mutter (23) herbei. Auf Nachfrage erklärten die Eltern, dass sie den Opel gegen 16:50 Uhr an der Stelle geparkt und die Kinder nur zehn Minuten im Auto allein gelassen hätten.

Beide Kinder, die der Witterung nicht entsprechend gekleidet waren – sie trugen Winterkleidung – wurden später einer Ärztin vorgestellt. Bald hatten sie sich vom Schreck erholt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung wurde von Amts wegen eröffnet. In Rahmen dessen werden nun die genauen Umstände des Geschehens geprüft.

Lauter Schrei vertrieb Fahrraddiebe

Zwei unbekannte Männer betraten heute Nacht in der Paul-Gruner-Straße den Hinterhof eines Mehrfamilienhauses. Unlautere Absichten trieben sie dorthin: Sie wollten Fahrräder stehlen. Doch sie hatten ihre „Rechnung“ ohne eine Anwohnerin (39) gemacht. Die Frau war wach geworden, bemerkte das Treiben auf dem Hof und auch, dass sich die Unbekannten an ihrem Rad zu schaffen machten. Daraufhin schrie sie, so laut sie konnte, aus dem Fenster.

Daraufhin ließen die Diebe von ihrem Vorhaben ab und flohen über den Zaun zu einem Parkplatz der Paul-Gruner-Straße. Von dort flüchteten sie mit einem silberfarbenen Peugeot in Richtung Zentrum. Dies hatten Anwohner der Paul-Gruner-Straße beobachtet, die aufgrund des lauten Schreiens aufmerksam geworden waren. Ebenso wie die 39-Jährige verständigten sie die Polizei.

Aufmerksame Zeugen stellten Dieb

Auf bisher unbekannte Art und Weise verschaffte sich heute Nacht ein 31-Jähriger Zutritt zu einem in der Mariannenstraße ordnungsgemäß gesichert abgestellten Kleintransporter Mercedes Sprinter. Von der Ladefläche des Firmenwagens entwendete er eine Werkzeugkiste, stellte diese auf den Gehweg. Er öffnete dann die Kiste und wollte ein Lasergerät im Wert von 1.300 Euro stehlen.

Als sich Passanten näherten, verließ er fluchtartig und ohne Diebesgut auf einem Fahrrad den Tatort. Doch die Zeugen verfolgten den Täter und konnten ihn bis zum Eintreffen von Polizeibeamten festhalten. Der 31-Jährige, der unter Einfluss von Betäubungsmitteln (Amphetamine und Opiate) stand, hat sich strafrechtlich zu verantworten.

Brand in der Tischlerei

Aufgrund des Brandes in einer Tischlerei in Plagwitz mussten gestern Abend zehn Anwohner evakuiert werden. Die Werkstatt der Tischlerei, die im vorderen Bereich eines kleinen Hinterhofhauses beherbergt ist, war bereits vom Mieter verschlossen worden. Wenige Stunden zuvor hatte er noch Werkstoffteile und Holzwände mit Leinölfirnis behandelt und anschließend die dazu genutzten Lappen und sonstigen Abfälle in einem Beutel hinter der Hauptzugangstür gelagert. Dann war er seinem Freund und späteren Brandentdecker (32) in den Garten gefolgt.

Der 32-Jährige, der am Abend sein Auto holen wollte, sah dabei aus der Tischlerei Rauch aufsteigen und informierte sofort den Tischlereiinhaber und anschließend die Feuerwehr. Die Kameraden der Feuerwachen Süd und Südwest waren schnell am Brandort und begannen unverzüglich zu löschen. So konnten sie das Ausbreiten des Feuers unterbinden und noch größere Schäden abwenden. Die Anwohner des Hinterhauses, die evakuiert worden waren, konnten so nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Fahrradfahrer schwer verletzt

Der Fahrer (30) eines Toyota befuhr gestern Nachtmittag die Straße Am Osthang stadtauswärts. Beim Rechtsabbiegen auf die Miltitzer Straße übersah er offenbar einen auf dem Radweg fahrenden Fahrradfahrer (83). Er erfasste den Mann, dieser stürzte. Mit schweren Kopfverletzungen musste er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Der Autofahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

Radfahrer mit Kind erfasst

Der Fahrer (55) eines Skoda fuhr gestern Abend auf der Rückmarsdorfer Straße stadtauswärts. Beim Rechtsabbiegen auf die Franz-Flemming-Straße erfasste er einen Fahrradfahrer (32), der mit einem zweijährigen Mädchen unterwegs war. Der Mann stürzte. Sowohl er als auch das Kind verletzten sich leicht. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro. Gegen den 55-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Auffahrunfall mit verletzten Personen

Die 31-jährige Fahrerin eines VW fuhr gestern Nachmittag die B 2 entlang. Kurz vor dem Abzweig Podelwitz fuhr sie aus Unachtsamkeit auf den vor ihr verkehrsbedingt haltenden Toyota auf. Die Fahrerin des VW sowie die Insassen des Toyota (36 w; 15 w; 15 m; 13 m) erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen bewegt sich in einem unteren vierstelligen Bereich.

Mädchen rannte ins Auto

Samstagnachmittag wurde ein kleines Mädchen (5) bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Es stand am Fahrbahnrand der Kuckhoffstraße vor dem Haus Nummer 41. Plötzlich rannte es zum gegenüberliegenden Grundstück 42 und damit geradewegs seitlich in einen Nissan Micra hinein. Die Fahrerin (25) konnte nicht ausweichen. So kam es zum Zusammenstoß, wobei sich das Mädchen leicht verletzte. Mit einem Rettungswagen wurde es in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt.

Steine von Brücke geworfen

Als die Pkw-Fahrerin gestern Nachmittag auf der Adenauerallee unter der Brücke Kohlweg durchfuhr, hörte sie es auf dem Dach poltern. Offenbar hatten Personen, die auf der Brücke standen, Steine hinunter geworfen. Kleine Einschläge fand sie auf dem Dach und der Motorhaube. Sie rief die Polizei. Vor dem Durchfahren hatte sie auf der Brücke eine Gruppe von fünf Jugendlichen wahrgenommen. Diese waren kurz nach der Tat nicht mehr am Ort.

Offenbar hatten die Unbekannten kleine Steinchen von der Brücke auf das nahende Fahrzeug fallen gelassen. Auch die kleinen Steine hatten dann aber ihre Spuren hinterlassen. Der Schaden liegt im vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr.

Schlechte Entscheidung

„Welchen Weg nehme ich denn nun?“, fragte sich wohl heute Nacht der Fahrer eines VW Passat auf der BAB 14 an der Ausfahrt zur B 2 im Leipziger Norden. Er entschied sich für den Mittelweg. Eine schlechte Entscheidung, wie sich herausstellte, denn dort verlief eine Leitplanke. Auf diese fuhr er hoch und kam auf der Planke zum Stehen. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, Teile gerieten auf die Fahrbahn. Ein anderer VW Passat fuhr über ein Teil und wurde dadurch beschädigt.

Schlecht war zuvor auch die Entscheidung des Unfallfahrers, sich überhaupt ans Steuer zu setzen, ergab doch ein Atemalkoholtest bei ihm 2,4 Promille. Seinen Führerschein musste der 25–Jährige sofort abgeben, anschließend zur Blutentnahme. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

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