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Polizeibericht, 6. Juni: Angefahrener Radfahrer gesucht, Einbruch in einen Einkaufsmarkt, Gewagter Badeausflug

An der Kreuzung Hans-Weigel-Straße/Hugo-Aurig-Straße kollidierte ein Skoda mit einem Fahrradfahrer, der sich rasch von dannen machten +++ In Delitzsch wurden zwei Männer bei einem Einbruch in einen Einkaufsmarkt beobachtet, konnten aber trotz Fahndungssofortmaßnahmen entkommen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Der Badeausflug zweier Mädchen ging am Cospudener See noch einmal gut aus.

Angefahrener Radfahrer gesucht

Am 31.05.2017 kam es 18:15 Uhr an der Kreuzung Hans-Weigel-Straße/Hugo-Aurig-Straße zu einem Unfall mit Unfallflucht. Als der Fahrer eines Skoda Octavia über die Engelsdorfer Brücke fuhr und nach links in die Hugo-Aurig-Straße einbiegen wollte, kollidierte er mit einem Fahrradfahrer. Woher der gekommen war, hatte er nicht gesehen. Der Radler hatte sich sehr schnell aufgerappelt, über die Beschädigung am Fahrrad geschimpft, sich dann aber von dannen gemacht. Nun sucht ihn die Polizei.

Hinweisgeber wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Einbruch in einen Einkaufsmarkt

Der Rettungswache in Delitzsch wurde Montagnacht durch zwei Zeuginnen mitgeteilt, dass sie beobachtet hatten, dass sich um 02:00 Uhr eine unbekannte männliche Person in einen Einkaufmarkt in der Eisenbahnstraße im Kassenbereich gerade aufgehalten hatte. Anschließend flüchtete er nach draußen, wo eine zweite unbekannte männliche Person stand. Beide flüchteten mit einem Beutel in der Hand in Richtung Berufsschulzentrum.

Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass die unbekannten Täter gewaltsam eingedrungen waren, indem sie die Fenstervergitterung und ein Fenster aufhebelten. Danach drangen sie ein und entwendeten eine größere Menge an Zigaretten. Trotz eingeleiteter Fahndungssofortmaßnahmen konnten die beiden entkommen. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens wird noch nachgereicht. Ein Fährtenhund wurde eingesetzt. Dieser lief bis zum Bereich des Nordplatzes.

Eine Person konnte wie folgt beschrieben werden:

  1. Person:
    – männlich
    – ca. 175 – 180 cm groß
    – schlanke Gestalt
    – dunkelblaues Kapuzenshirt
    – schwarze Jacke.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Schwimmen unter Obhut eines Schutzengels

In Ermangelung eines Schutzherren für Schwimmer (jedenfalls ist der Pressestelle keiner namentlich bekannt), muss es wohl Nikolaus, der Schutzpatron der Kinder gewesen sein, der am Sonntag behütend seine Hand über ein 10-jähriges Mädchen hielt. Die 10-Jährige war mit ihrer 11-jährigen Cousine am Cospudener See baden gewesen und beide mussten sich wohl gedacht haben, dass man auch mal bis zur Mitte des Sees schwimmen könnte. Ganz allein schafften sie es tatsächlich bis zu einer Boje im See, als eine Frau (31) am Strand die beiden Mädchen weit draußen bemerkte.

Besorgt und verängstigt um das Wohl der Kinder informierte sie den Rettungsdienst und die Polizei. Ein Mann (36) schwamm den Cousinen sogleich entgegen, um ihnen zur Hilfe zu kommen, sofern sie welche benötigten. Beide schafften es allerdings aus eigener Kraft an Land. Da erschien auch schon ein Rettungswagen und besah sich die beiden Kinder genauer. Der Notarzt musste dann erschreckend feststellen, dass die 10-Jährige stark unterkühlt war. Und nicht nur das: Bei 32 Grad Körpertemperatur bestand für das Mädchen im Wasser Lebensgefahr! Beide Mädchen (der 11-jährigen Cousine hingegen ging es gut) wurden mit dem Rettungswagen zur Kontrolle in eine Klinik gebracht.

Die Polizei versuchte mehrfach, die Eltern der Kinder zu erreichen und erfuhr am Ende, dass der Großvater der beiden am Sonntag für deren Aufsicht zuständig gewesen war. Er war mit den Mädchen und einem ihrer Brüder beim Hafenfest gewesen. Ob er nun wusste, dass die Kinder vorgehabt hatten, baden zu gehen oder nicht, muss nun im Nachgang herausgefunden werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wird einhergehend geprüft, ob hier eine Verletzung der Fürsorgepflicht vorlag. Im Übrigen wurden beide Mädchen noch am Abend aus der Klinik entlassen und ihren Eltern übergeben. So ging der Badeausflug zweier Mädchen noch einmal gut aus.

Die Polizei mahnt jedoch: Geht niemals allein, ohne eure Eltern oder Großeltern ins Wasser! Dasselbe gilt für die Erwachsenen: Lassen Sie Ihre Kinder niemals unbeaufsichtigt baden gehen!

Nächtliches Einlassbegehren

In der Nacht zu Montag begehrte ein unbekannter Täter auf unorthodoxe Weise Eintritt in ein Lokal auf der Wurzener Straße: Er schlug die Scheibe zum Gastraum auf und gelangte somit ins Innere. Dort hebelte er den Dartautomaten auf und entnahm die Geldkassette. Zusätzlich hatten etwa 30 Flaschen hochprozentigen Alkohols den Weg in des Diebes Taschen gefunden und waren ebenfalls verschwunden. Trotz des mürrischen Eigentümers der Bar, der offenbar nicht erbaut darüber war, dass bei ihm eingebrochen wurde und noch weniger erfreut darüber, dass er auf die Spurensicherung der Polizei warten müsse, ermittelt die Kriminalpolizei wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls.

An dieser Stelle sei kurz erwähnt: Die Aussicht auf Erfolg der Ermittlungen ist nicht per se als negativ zu bewerten! Wenn allerdings von Beginn an mit der Polizei um die Sinnhaftigkeit der Anzeige und der Spurensuche diskutiert wird, kann natürlich auch nichts erwartet werden. Nichts desto trotz wurde die Anzeige erfasst und es wurden auch Spuren gesichert. Für den Erfolg der Ermittlungen müssen jedoch alle Beteiligten Hand und Hand gemeinsam arbeiten. Das bezieht sich auf die Polizei, die Eigentümer von Geschäften und auch deren Mitarbeiter, denn diese sind meistens wichtige Zeugen!

Haft-Hopping wird nach Raub weitergeführt

Eigentlich sollte ein Besuch im Gefängnis in jungen Lebensjahren nicht Usus sein. Dieser 27-Jährige befand sich in den vergangenen zwei Jahren allerdings schon drei Mal in einer Justizvollzugsanstalt und erlebt zur aktuellen Stunde erneut die „Annehmlichkeiten der geschlossenen vier Wände“. Doch was ist eigentlich genau passiert? Begeben wir uns chronologisch gesehen rückwärts und betrachten kurz den Samstag des 27. Mais.

Kurz nach 18 Uhr betrat ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Mann einen Spätverkauf in der Bernhardstraße und forderte von einem Angestellten (49) unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Das Messer hielt der Täter dem 49-Jährigen direkt an den Hals, sodass dieser dem Räuber aus Angst einen dreistelligen Bargeldbetrag übergab. Der Täter flüchtete, während der Angestellte zum Glück unverletzt blieb! Ein findiger Kollege der Kriminalpolizei, der den Fall auf den Tisch bekam, machte sich an die Ermittlungen und konnte den Täter bereits am Mittwoch identifizieren, woraufhin binnen kürzester Zeit – am Freitag – ein Haftbefehl gegen den 27-jährigen Täter vorlag.

Nichts desto trotz erschien der Täter bereits am Sonntag, den 4. Juni, erneut in eben jenem Spätverkauf und raubte ihn mit einem Messer aus. Diesmal war die Polizei jedoch schneller und nahm den Mann in unmittelbarer Tatortnähe in der Wohnung eines Bekannten fest. Bei ihm befanden sich darüber hinaus das Tatmesser und das Diebesgut in Form von Bargeld und Zigaretten. Seit Montagmittag befindet sich der 27-Jährige nach einer Haftrichtervorführung nun auch erneut in der JVA zu Leipzig.

Spontandemonstration

Der Polizei wurde telefonisch mitgeteilt, dass ca. 40 schwarz bekleidete Personen die Karl-Liebknecht-Straße vom Südplatz aus in stadtauswärtige Richtung auf der Straße liefen und Feuerwerkskörper zündeten. Außerdem verteilten sie an Passanten Flyer. Bei Eintreffen der Polizeibeamten löste sich der Aufzug in Höhe Kurt-Eisner-Straße schnell wieder auf. Es wurden keine Verletzten oder Sachschäden in diesem Zusammenhang bekannt. Das Thema dieser Spontandemo findet sich im Inhalt des Flyers wieder. Dieser befasst sich mit dem Andenken an den am 05.06.2013 in Paris ermordeten Clement Merici sowie die nach Auffassung der Autoren zunehmende Bewaffnung der politischen Rechten und die Tyrannisierung der Antifaschisten durch staatliche Behörden in Deutschland.

Mountainbiker gegen Ford Mondeo

Mit 1,74 Promille intus hatte sich gestern früh ein 17-Jähriger auf seinen Drahtesel geschwungen und war losgefahren. Doch weit kam er nicht: In der Platnerstraße „übersah“ er einen abgestellten Pkw und krachte dagegen. Der Alkoholisierte stürzte, blieb jedoch unverletzt. Er ließ sein Rad zurück, machte sich zu Fuß aus dem Staub. Doch er konnte gestellt und vorläufig festgenommen werden. Er hat sich wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten. Am Auto hinterließ er einen Schaden in Höhe von 1.500 Euro.

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