Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Leserbrief

Stadt Leipzig verbietet Kinderfest in Burghausen am Bienitz – Lutz Weickert stellt Anfrage ans Umweltdezernat

Sehr geehrte Freifrau von Fritsch, am Samstag den 18.06. wollte ich gegen 15:00 mit meinen Enkel das traditionelle Kinderfest am Bienitz besuchen. Statt Bastelstraße, Hüpfburg und Ponyreiten war am Eingang zur Freifläche „Alte und Neue Wache“ nur ein Aushang zu lesen. Das 20. Bienitzfest wurde kurzfristig von der Stadt Leipzig verboten. Die „Freude“ bei mir, vor allem bei meinen Ekeln war natürlich groß. Wie jetzt aus der LVZ vom 24.06. zu erfahren war, wurde von Ihnen das Kinderfest verboten, weil der Bienitz im Europäischen Vogelschutzgebiet „Leipziger Auenwald“ liegt.

Nun finde Ich Umweltschutz im Allgemeinen und den des Leipziger Auenwaldes im Besonderen sehr wichtig und die Stadt sollte Verstöße, insbesondere von an den Auenwald angrenzenden Unternehmen (z.B. DHL, Porsche, Flughafen u.a.),  konsequent ahnen.

In diesem Falle fehlt mir aber das Verständnis. Auf „Betreiben“ der Stadt Leipzig wurde im Jahre 2009 der direkte Überflug des Bienitz, die sogenannte „Alternative kurze Südabkurvung“ in die Fluglärmkommission (FLK) eingebracht und beschlossen. Als Mitglied der FLK haben Sie daran einen ganz persönlichen Anteil. Seitdem wird der Bienitz, teilweise im Minutentakt und teilweise in Höhen von unter 900 m  mit einem Lärmpegel von über 80 Dezibel überflogen. Dieses (Flugspuren und Lärmpegel) können Sie über die 500 m vom Bienitz entfernte DFLD- Fluglärmmessstation „Leipzig- Böhlitz- Ehrenberg“ im Internet überprüfen. Siehe http://www.dfld.de/DFLD/index.htm

Meine Frage an Sie: Durch welche(s) Ereignis(se) wird das Vogelschutzgebiet mehr gefährdet: das jährlich einmalige 4-stündige Kinderfest oder die täglichen Überflüge der „Alternativen kurzen Südabkurvung“?

Für eine zeitnahe Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
L. Weickert

Antwort der Stadt Leipzig vom 10.11.2015 auf die Anfrage Nr. VI-F-01884 der AfD- Fraktion

Weniger Fluglärm-Abschaffung der kurzen Südabkurvung bei Ostwind-Wetterlage“

„…Die derzeit genutzte alternative kurze Südabkurvung ist eine von der Deutschen Flugsicherung GmbH auf Betreiben der Stadt Leipzig mit Zustimmung der Fluglärmkommission für den Flughafen Leipzig/Halle geänderte Flugroute…“.

* Leserbrief *Melder
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Obstbestimmungstour: Was wächst Essbares bei Johanna und Clara?
Herzzentrum Leipzig: Professor Thiele neuer Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie
Der verbesserte Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kommt – jetzt die neue Leistung beantragen
Park-Klinikum Leipzig – Start der neuen Mittwochsvorlesungen am 23. August
Jetzt noch schnell Schlummermünzen spenden
Polizeibericht, 21. August: Mit Falschgeld bezahlt, Zusammenstoß, Geldautomatensprengung
Bunt wie der Regenbogen und doch streng sortiert: Südafrika 25 Jahre nach seiner Befreiung
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

SPD-Fraktion beantragt Busverbindung fürs künftige Naturkundemuseum
Bahnhof Plagwitz. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle Leser2020 soll das neue Naturkundemuseum in der Halle 7 der Baumwollspinnerei in Lindenau eröffnen. Und einige hunderttausend Besucher hält Dr. Ronny Maik Leder, der Direktor des Naturkundemuseums, für durchaus erreichbar. Eigentlich könnte es sogar das besucherstärkste Museum in Leipzig werden. Die Frage ist nur: Wie kommen die Besucher eigentlich dort hin?
Der Ersatz für bad news heißt nicht Optimismus, sondern Handwerk
Die Mischung macht's. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Teaser, das sind die kurzen Zeilen auf einer Website, mit denen die Leser in den Text eingeladen werden, um dann in der Regel auf „Weiterlesen“ zu klicken. Sie sollen neugierig machen. Aber auch nicht zu viel verraten. Manchmal steht auch Quatsch da. Quatsch, der verrät, dass das Medium irgendwie gewaltig auf dem Holzweg ist. So wie jüngst auf „Spiegel Online“ zu lesen.
Mit den Kindern lernt man das Leben und Treiben im Hause Luther erst richtig kennen
Elke Strauchenbruch: Luthers Kinder. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferErstmals erschienen ist dieses Buch der Wittenberger Historikerin Elke Strauchenbruch 2010. Dass es im Jubiläumsjahr des Thesenanschlags noch einmal überarbeitet wurde, freut bestimmt alle Lutherfreunde oder Lutherinteressierten. Denn selten war die Neugier auf das eigentliche Leben des Wittenberger Theologieprofessors größer. Aber in „Luthers Kinder“ geht es nicht nur um Luthers Kinder.
Gastkommentar von Christian Wolff: Drei Gründe, die SPD zur stärksten politischen Kraft zu machen
Ein laues Lüftchen oder echter Wind? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWahlentscheidungen sind eine Sache der persönlichen politischen Überzeugung, aber auch eine sehr pragmatische Angelegenheit. Denn keine demokratische Partei ist in der Lage, den weltanschaulichen Vorstellungen des Wählers/der Wählerin 100-prozentig zu entsprechen oder seine politischen Wünsche 1 zu 1 umzusetzen. Wahlentscheidungen sind in der Demokratie darum in ihrer Bedeutung zeitlich begrenzt. Am 24. September 2017 stimmen diejenigen, die sich an der Wahl beteiligen, aktiv und diejenigen, die sich nicht beteiligen, passiv darüber ab, wie Deutschland auf Bundesebene und im europäischen Kontext in den nächsten vier Jahren regiert wird.
Es ist das Elitedenken, das die europäischen Bildungssysteme zerfrisst
Sachsens Schulen sind Auslese-Anstalten. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für FreikäuferIm Grunde ist im jüngsten INSM-Bildungsmonitor die gesamte Bundesrepublik abgeschmiert, die ganze heillos zerstrittene Bundesländer-Bildungsgemeinschaft, die sich seit 2001, seit dem großen „PISA-Schock“, regelrecht verbissen hat in Symptom-Doktorei. Dass die INSM ihre „Bildungs-Monitore“ produziert, gehört zu dieser Flickschusterei. Man diskutiert über Belanglosigkeiten, hat aber das, was Bildung eigentlich sein sollte, völlig outgesourct.
SPD-Stadträtin: Die Kulturstadt Leipzig braucht ein eigenes Label
Grassi-Museumskomplex. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch hat Leipzigs Verwaltung ein bisschen Zeit. Ein echtes Konzept eCulture soll sie nach dem Wunsch der SPD-Fraktion im Stadtrat erst im nächsten Jahr vorlegen. eCulture bedeutet im Grunde etwas ganz Einfaches: Leipzigs Kulturlandschaft online leicht finden zu können – informativ, mit Datenbänken, in denen man stöbern kann, und möglicherweise unter einem gemeinsamen Label. Im April signalisierte das Kulturdezernat schon: Gute Idee.
Wenn ein sächsischer Ministerpräsident zum Kohle-Lobbyisten wird und den absehbaren Kohleausstieg einfach ignoriert
Im Südraum fast überall zu sehen: das Kraftwerk Lippendorf. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserDen eigentlich zuständigen Wirtschaftsminister hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) schon gleich mit Beginn der Regierungszeit kaltgestellt. Das Thema Braunkohle hat er auf seinen Tisch gezogen, was eine Kohlepolitik ergibt, die nur noch aus Bremsen besteht. Deutlich geworden mit einem Brief, den Tillich an die Bundesregierung schrieb, mit dem er diese aufforderte, die von der EU beabsichtigten Schadstoffgrenzen zu verhindern.
Alte Propsteikirche am Rosental kann jetzt abgerissen werden
Die alte Propsteikirche an der Emil-Fuchs-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferEs hat ein Weilchen gedauert. Aber zwei Jahre nach dem Umzug aus dem Gebäude nahe am Rosental meldet die Leipziger Probsteigemeinde St. Trinitatis nun, dass der Verkauf des alten Gebäudes an der Emil-Fuchs-Straße abgeschlossen ist. Der Käufer wird das Gebäude auf schwankendem Grund nun wohl abreißen.
Im September treffen sich die Wikipedianer zum WikiCon in Leipzig
Wikipedia. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist kein Zufall, dass sich vom 8. bis 10. September in Leipzig eine ganz besondere Spezies zum Kongress trifft. Den man nicht Kongress nennt, sondern Con: WikiCon 2017. Es sind die Wikipedianer, die sich hier nicht nur zum Erfahrungsaustausch treffen. Das sind die Leute, die die größte Online-Enzyklopädie der Welt Monat für Monat mit neuen Texten füllen, vorhandene aktualisieren, andere auch schon mal löschen. Denn mitschreiben darf eigentlich jeder.
Pokalauslosung: RB Leipzig empfängt Bayern München
Yussuf Poulsen erzielt seinen 11. Treffer in der 16. Minute. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserRB Leipzig droht erneut ein frühes Aus im DFB-Pokal. Der deutsche Vizemeister bekommt es in der 2. Runde des DFB-Pokals mit Meister Bayern München zu tun. Die Partie wird Ende Oktober in der Red-Bull-Arena stattfinden – wenige Tage vor dem Ligaspiel in der Allianz-Arena.
1.FC Lok Leipzig vs. Luckenwalde 4:2 – Eine Halbzeit Spektakel und Spitzenreiter für eine Nacht
Lok-Neuzugang Matus Lorincak sorgte mit seinem Treffer zum 4:2 für den Endstand. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle Leser Regionalliga-Fußball aus dem obersten Unterhaltungsregal gab es am Samstag für 2.796 Zuschauer in Leipzig–Probstheida. Der 1.FC Lok bezwang im zweiten Heimspiel den aktuellen Tabellen-Letzten FSV Luckenwalde mit 4:2 (2:2). In der ersten Halbzeit fielen vier Tore in 23 Minuten, gab es einen Platzverweis und verschoss Christian Hanne für Leipzig einen Elfmeter. Dezimierte Gäste rührten Beton an, der mit fortwährender Spieldauer immer mehr bröckelte.
Gastmanns Kolumne: Las Ramblas ODER In welchen Zeiten leben wir eigentlich?
Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBarcelona. Jetzt auch noch Barcelona. Und je nachdem, wie weit der Ort des jeweiligen Anschlages entfernt oder man selber mit diesem durch Besuch, Beziehungen, Verwandte und Erinnerungen verbunden ist, entwickelt man dann so seine Gefühle. Mitleid, Erschrecken, Wut, Hilflosigkeit. Je nach Veranlagung und Luftdruck.
CDU will auch Leipzigs Stadtordnungsdienst zur Polizeibehörde machen
City-Team des Leipziger Stadtordnungsdienstes.Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserDass der Leipziger Stadtordnungsdienst aufgestockt werden soll, darüber sind sich im Stadtrat fast alle Fraktionen einig. Nur so kann er die Aufgaben in einer wachsenden Stadt noch erfüllen. Aber diese Einigkeit nutzt die CDU-Fraktion jetzt, um ihr eigenes Anliegen zum Antrag zu machen. Denn sie will den Ordnungsdienst zur Polizeibehörde machen und auch mit polizeilichen Eingriffsrechten ausstatten.
Linksfraktion beantragt für 2018 eine Würdigung für das Geburtstagskind Karl Marx
Gedenktafel am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferDas ist mal ein Antrag, der zum Parteinehmen zwingt: Wie hält es Leipzig mit Karl Marx? Der Mann feiert im nächsten Jahr seinen 200. Geburtstag. Und seit Thomas Pikettys Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ wird auch noch das Standardwerk des Dr. Marx, „Das Kapital“, wieder eifrig studiert. Und das wurde seinerzeit zuerst in Leipzig gedruckt. Wie hält es Leipzig also mit Marx?
Kann die Nikolaisäule nicht zum Freiheitsdenkmal werden und die nervende Ansage in der Straßenbahn ein Ende finden?
Der Nikolaikirchhof mit der Erinnerungssäule an den Herbst '89. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManchmal muss man auch nicht verstehen, was der Stadtrat beschließt. Manchmal ist es auch nicht zu verstehen, weil der Beschluss nur ein Flickbeschluss ist. Wie der zum „Platz der Friedlichen Revolution“, der der Wilhelm-Leuschner-Platz bis heute ist, obwohl dort gar kein Freiheits- und Einheitsdenkmal hingebaut wird. Aber wie geht die Verwaltung mit einer Petition zu diesem Thema um?