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Kolbe & Mann (SPD): Leipzig profitiert von rot-schwarzem Koalitionsvertrag

Die Leipziger Abgeordneten Daniela Kolbe, MdB und Holger Mann, MdL begrüßen den gestern veröffentlichten Koalitionsvertrag: "Wir haben für Sachsen und für Leipzig gut verhandelt. Der am Donnerstag vorgelegte Koalitionsvertrag bietet jede Menge Chancen für die Entwicklung unserer Stadt. Zur Unterstützung unserer wachsenden Kommune wird die Jugendpauschale ab 2015 auf 12,40 Euro pro Kind aufgestockt. Zudem werden wir die überörtliche Jugendarbeit deutlich besser ausstatten.

Es ist ein wichtiges Signal, dass wir – auch angesichts der erfreulich steigenden Geburtenzahlen in Leipzig – die Betreuung der Kleinsten verbessern. Wir senken den Betreuungsschlüssel sowohl in den Krippen (von 1:6 auf 1:5) als auch in den Kindergärten (von 1:13 auf 1:12). Für die Hochschulen steht eine verlässliche Finanzierung bis 2025 in Aussicht. Der Stellenabbau kann ab 2017 gestoppt und 754 Stellenstreichungen zurückgenommen werden. Davon wird Leipzig substantiell profitieren. Zudem werden die Studierendenwerke finanziell deutlich besser gefördert.

Durch aktive Arbeitsmarktpolitik unterstützen wir Qualifizierung und wollen besonders Jugendliche ohne Abschluss und Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt integrieren. Im Bereich der Wirtschaftsförderung liegt ein Schwerpunkt auf Wachstum von klein- und mittelständischen Unternehmen. Durch Öffnung des Innovationsbegriffes wird endlich auch die branchenoffene Förderung, nicht zuletzt der Kreativwirtschaft und sozialer Dienstleistungen möglich.

Mit dem Ausbau des Programms „Weltoffenes Sachsen“ bekommen auch Leipziger Vereine und Initiativen wieder mehr Unterstützung im Kampf gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.“ „Aus Leipziger Perspektive kann sich der Koalitionsvertrag sehen lassen. Er bildet eine gute Grundlage Leipzig weiter gemeinsam nachhaltig zu entwickeln“, so Kolbe und Mann abschließend.


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53 Millionen Euro für Sozialwohnungen in Sachsen pro Jahr reichen wieder nicht für eine echte Lösung
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Die einen jubelten am Dienstag, 23. August, gleich nach der Haushaltsklausur. Die anderen reagierten sofort: Etikettenschwindel! - Gejubelt hatte die SPD. Und man versteht ja auch den Jubel: Nachdem in Sachen sozialer Wohnungsbau in Sachsen seit Jahren gar nichts ging, konnte Albrecht Pallas am Dienstag verkünden: Jetzt gibt es endlich wieder Geld dafür.
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Biomare-Geschäftsführer Malte Reupert. Foto: Alexander Böhm

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LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34Nach Jahren der Kritik und durchaus auch Angst vor Übergriffen auf Mitarbeiter oder die Läden der Debatte leid, hatte sich Ladeninhaber Malte Reupert entschlossen, mal auf die Frage der Machbarkeiten von Alternativen in Zeiten des real existierenden Konzernkapitalismus aufmerksam zu machen. Die Antwort waren in der Nacht zum 9. August Steine und eine regelrechte Debattenschlacht im Netz – welche mit Unverständnis auf beiden Seiten endete. Ein Nachschlag seitens der Kristallkrieger ist demnach nicht ausgeschlossen, auch wenn in den Debatten letztlich nur ein realer Vorwurf gegenüber Biomare übrigblieb.
Am Sonntag bekommt die Thomaskirche ihren neogotischen Altar von 1889 wieder
Puzzle-Teile für den Jesus-Altar der Thomaskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Noch vier Tage, dann wird gefeiert. Dann bekommt die Thomaskirchgemeinde ihren neuen alten Altar wieder. Seit 2014 wird daran gearbeitet, das Kunstwerk aus dem 19. Jahrhundert zu restaurieren. Seit 2014 fehlt ja auch sichtlich was im Altarraum der Thomaskirche: Damals ging der lange Zeit dort stehende Pauliner-Altar wieder zurück an die Uni Leipzig. Die hatte ihn ja nur ausgeliehen.