Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Rico Gebhardt (Linke): 27. Januar mahnt, Grundwerte der Demokratie zu verteidigen

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 71. Mal. Aus Anlass dieses Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der Linken in Sachsen: "Auschwitz. Das ist auch heute für keinen ein Ortsname wie jeder andere. Er ist untrennbar in die Köpfe eingebrannt als Symbol für millionenfaches Leid, für einzigartige entsetzliche und grausame Verbrechen und die massenhafte Vernichtung jüdischen Lebens in Europa."

„Auschwitz ist mahnendes Zeichen dafür, wohin Ausgrenzung, Hass, Antisemitismus und faschistischer Vernichtungswille führen. Das Gedenken an die Opfer von Auschwitz, stellvertretend für die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Regimes, muss uns stets gegenwärtig bleiben. Es kann keinen Schlussstrich geben, wenn es darum geht, uns zu vergegenwärtigen, dass all das in der Mitte des vermeintlich aufgeklärten Europas passieren konnte.

Der italienische Chemiker und Schriftsteller Primo Levi, selbst Überlebender der Hölle von Auschwitz, mahnte uns mit den Worten: ‚Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen‘. Wir leben in Zeiten, in der wieder unverblümt Hass und Ausgrenzung, Feindlichkeit gegen vermeintlich Fremde und Andersdenkende auf die Straße getragen wird. Die Biedermänner, die ihre Parolen von den Bühnen dieses Landes brüllen, stacheln so diejenigen an, die meinen, ihr vermeintliches Recht selbst in die Hand zu nehmen. Es brennen wieder Unterkünfte im Land, werden Menschen Opfer von Gewalt, gibt es Übergriffe auf Engagierte, Helferinnen und Helfer, ehrenamtliche Organisationen und Parteien. Wir erleben ein vergiftetes Klima in unserer Demokratie. Auschwitz lehrt uns, wohin unverblümter, ungezügelter Hass auf eine Menschengruppe führen kann.

Genau deshalb mahnt uns der 27. Januar auch, die Grundwerte unserer Demokratie mit den Mitteln unserer Demokratie gegen jeden Angriff zu verteidigen. Die Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten ist es nicht, angesichts der Verschiebung der gesellschaftlichen Debatte nach rechts, dieser hinterherzueilen. Wo Grundrechte in Frage gestellt werden im Kampf um kurzfristige Zustimmung, da wird Axt an die langfristige Basis unserer Demokratie gelegt. Aus tiefster Überzeugung: Wir werden da nicht mitmachen. Wir bleiben standhaft.“

MelderDemokratie
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Polizeibericht, 23. August: Wahlplakate zerstört, Radlader verschwunden, Niedergestochen
Cammerspiele Leipzig: Wiederaufnahme SIE
Das 11. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg
Junge Union Leipzig: Leipzig = Großstadt = KEINE Sperrstunde
Briefwahllokal im Rathaus Markkleeberg geöffnet
Erster Sieg für Leipziger Galoppclub „Rennstall Scheibenholz e.V.“
Überfall auf Tankstelle: Polizei fahndet nach zwei Räubern
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Es gibt praktisch kein Bier ohne Glyhosat
Jetzt noch ein Bier? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferAls das Umweltinstitut München im vergangenen Jahr erstmals darauf hinwies, dass in den ach so schön nach Reinheitsgebot gebrauten Bieren der Republik teilweise heftige Beimischungen des Pestizids Glyphosat enthalten waren, hat das auch die Brauer im Land alarmiert. Denn dass dieses heftig diskutierte Pestizid im Bier auftauchen könnte, damit haben sie alle nicht gerechnet. Aber sie haben augenscheinlich reagiert, wie neue Untersuchungen zeigen.
Am 24. August dürfen auch die Leipziger mal kurz ins Paulinum schnuppern
Die Gebäude der Universität am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür genügend Eklat hat ja das gesorgt, was am Mittwoch, 23. August, im neuen Paulinum der Universität Leipzig über die Bühne ging. „Baufeier zur Vollendung des Paulinums“ hatte die sächsische Staatsregierung den ziemlich CDU-lastigen Festakt genannt, bei dem sich Sachsens Regierung für das Prachtstück feierte, das satte acht Jahre zu spät fertig wurde.
Mit Peanuts trägt man keinen Investitionsstau in Milliardengröße ab
Peanuts. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass Politiker mit der Mathematik so ihre Schwierigkeiten haben, wird immer dann spürbar, wenn sie sich in Weihnachtsmänner verwandeln. So wie Lothar Bienst und Jens Michel am Dienstag, 22. August. Da hatte Finanzminister Georg Unland (CDU) vermeldet, Sachsens Kommunen könnten mit Hilfen des Bundes in Höhe von rund 177,9 Millionen Euro für Investitionen für die Sanierung und den Ausbau von Schulgebäuden rechnen.
Der Stadtrat tagt: Leipzig voll auf Elefanten?
Bürgermeister Ulrich Hörning erklärt, wie die Verwaltung fit bleibt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVerwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning hatte die undankbare Aufgabe, zwei Dinge zum Thema „Wildtiere im Zirkus“ in Leipzig zu verkünden. Zum einen, dass die Landesdirektion Sachsen den Ratsbeschluss, keine Wildtier-Zirkusse mehr auf kommunalen Flächen zuzulassen, rechtlich beanstandete. Und nun – als Folge daraus – nur die Möglichkeit bestehe, den eigenen Beschluss zurückzunehmen oder zu klagen. Gegen die Landesdirektion. Auch wenn die ganze Sache eher auf Bundesebene entschieden werden müsste.
Leipzig 2030: Wie plant man für eine Stadt mit 100.000 Einwohnern mehr?
Leipzig 2030 - wohin geht die Reise? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinmal musste die Pressekonferenz am heutigen Mittwoch, 23. August 2017, verschoben werden. Dann war das Protokollzimmer 259 im Neuen Rathaus doch fast zu klein für die Journalisten, die doch zu gern gewusst hätten, wie sich Oberbürgermeister Burkhard Jung das Leipzig des Jahres 2030 vorstellt. Das soll ja das neue Stadtentwicklungskonzept, an dem seine Verwaltung zwei Jahre lang gearbeitet hat, irgendwie abbilden.
Der Stadtrat tagt: Problem Kulturvandalismus in Leipzig?
Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserZerstörung und Beschmutzung von Denkmälern in Parks und Friedhöfen machen auch vor Leipzig nicht Halt. So wurde das Zöllner-Denkmal im Rosental 2016 zerstört und drei der darum postierten Statuen geklaut. Die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat fragte nun genauer nach der Problematik Vandalismusschäden, Gegenmaßnahmen und Kosten.
Die August-Stadtratssitzung im Livestream
Der Stadtrat im Livestream. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn der heutigen Ratsversammlung muss der Leipziger Stadtrat u. a. über die Aufhebung der Sperrstunde nach Sächsischem Gaststättengesetz entscheiden. Auch wie es mit der Jugendherberge am Auensee weitergehen soll, die Aufwertung des Stadtordnungsdienstes als Polizeibehörde und wie der ÖPNV in der Leipziger Innenstadt verbessert werden kann, beschäftigt die Stadträte am heutigen Tag. Dies und viele weitere Punkte überträgt die L-IZ wieder live aus dem Ratssaal, anschließend steht neben den Liveberichten auch der Videomitschnitt zur Verfügung.
Der Stadtrat tagt: Ladestationen für E-Autos in Leipzig
Michael Schmidt ( Grüne) Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserWer ein neues Auto kauft, weiß eigentlich immer, wo sich auch eine Tankstelle dafür findet. Deutlich komplizierter als bei Diesel oder Benziner ist genau dieser Standardvorgang des Tankens bei den elektrisch betriebenen Pkws. Wo, wie und wie lange soll man „tanken“, wie viele Stellen gibt es dafür bereits in Leipzig und reichen diese aus? Bei wenigen E-Autos genügt eine eher zentrale Struktur vielleicht, doch wer mehr Elektromobilität möchte, muss wohl oder übel eben diese Frage lösen.
Der Stadtrat tagt: Die Innenstadt erhält Trinkbrunnen
Abstimmung im Stadtrat. Am Ende ging die Mehrheit gegen die Linie 9 Richtung Markkleeberg. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEin klares Votum für gesundes Wasser in der Innenstadt: Der Stadtrat votierte einstimmig für einen Vorschlag des Jugendparlaments, neue Trinkbrunnen zu errichten. Sollte eine Testphase positiv verlaufen, sollen womöglich im gesamten Stadtgebiet solche Einrichtungen aufgestellt werden.
Der Stadtrat tagt: Wärmestrahler werden gebührenpflichtig
Abstimmung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGastronomen müssen künftig für Wärmestrahler zahlen. Dies hat der Stadtrat auf Antrag der CDU beschlossen. Ausgangspunkt war ein Antrag von Linken und Grünen, die ein vollständiges Verbot gefordert hatten. Dieses Vorhaben fand jedoch keine Mehrheit, die Verwaltung bezeichnete eine solche Regelung gar als rechtswidrig.
SPD-Fraktion beantragt Ertüchtigung für den Radweg von der Industriestraße zur Rennbahnbrücke
Rennbahnbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich wundern sich Leipzigs Verkehrsplaner immer wieder, wo Leipzigs Radfahrer überall langfahren, um irgendwie schnell, sicher und heil ans Ziel zu kommen. Und dass die Schnellwege-Vorstellungen etwa im Konzept zum Clara-Zetkin-Park so gar nicht zu dem passen, was Radfahrer eigentlich brauchen. Gar sozialdemokratische Radfahrer.
In Lindenthal ist lärmmäßig alles bestens und in der Fluglärmkommission bemüht man sich ja
Kurze Abkürzung übers Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferOb sich Leipzigs Verwaltung mit der Antwort auf die Einwohneranfrage von Lars Kirchhoff besonders beliebt macht, ist wohl zu bezweifeln. Der hatte sich mit der Frage an die Stadt gewandt, ob man dort um die extremen Lärmbelastungen im Leipziger Nordwesten überhaupt wüsste und was man zu tun gedenke, das zu ändern.
200 fehlende Polizisten können in Leipzig nicht durch den Stadtordnungsdienst kompensiert werden
Stadtordnungsdienst bei einem Termin auf dem Leipziger Markt. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserAlle Jahre wieder präsentiert auch Leipzigs Polizei die neue Straftatenstatistik. Meist gibt es dann ein lautes Geschrei und gerade konservative Parteien malen feurige Schreckensbilder von steigender Kriminalität. Meist folgen dann dicke Forderungen an OBM und Ordnungsdezernat, die Stadt solle bitte mehr tun. Zum Beispiel die Stadtordnungsbehörde zur Polizeibehörde aufwerten, wie jüngst die CDU beantragte.
Die Zschochersche bekommt erst einmal eine Behelfsampel an der Elsterpassage
Möglicher Ampelstandort an der Elsterpassage. Archivfoto: Marko Hofmann

Archivfoto: Marko Hofmann

Für alle LeserDer Stadtbezirksbeirat Leipzig-Südwest ist schon seit längerem bekannt dafür, dass er sich mit den Problemen im Stadtbezirk lange und ausgiebig beschäftigt. Und zwar so lange, bis man selbst einen Vorschlag machen kann, der ein Problem, mit dem sich die Bewohner von Großzschocher, Plagwitz oder Schleußig herumschlagen, lösen ließe. Einem solchen Vorschlag stimmt jetzt das Baudezernat für die Zschochersche Straße zu.
Drei Fraktionen beantragen den Ausschluss von diskriminierender Werbung auf Leipzigs Straßen
Werbe-Display mit Fersehwerbung. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserEin paar Außenwerberechte hat die Stadt Leipzig noch zu vergeben. Die entsprechende Vorlage ist jetzt im Stadtrat. Aber wenn der öffentliche Raum schon so umfassend mit Werbung zugepflastert wird, dann sollte diese Werbung wenigstens ein paar Regeln einhalten. Das finden gleich drei Fraktionen im Leipziger Stadtrat.