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Auch kurdische Filme sind Teil des Sonderprogramms

Die Türkei im Länderfokus von DOK Leipzig 2016

Der Länderschwerpunkt der diesjährigen Ausgabe von DOK Leipzig liegt auf der Türkei. Das Filmfestival findet 2016 vom 31. Oktober bis 6. November statt. Die Filmbeiträge des Länderfokus Türkei setzen sich künstlerisch vielfältig mit den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes auseinander. Die Werke behandeln Themen wie Meinungsfreiheit, Urbanisierung und Protestbewegungen. Auch Filme kurdischer Regisseurinnen und Regisseure werden Bestandteil des Sonderprogramms sein.

Die Leiterin des Filmprogramms bei DOK Leipzig Grit Lemke sagt zu der Entscheidung über den diesjährigen Länderfokus: „Als wir während der letzten Festivalausgabe den in der Türkei verbotenen Dokfilm „Bakur/North“ von Çayan Demirel und Ertuğrul Mavioğlu erstmals in Europa aufgeführt haben, hat uns das enorme Publikumsinteresse überwältigt. Offensichtlich gibt es ein großes Bedürfnis nach Bildern und Geschichten, die genauer hinsehen und tiefer blicken als das, was uns täglich an Nachrichten aus der Region erreicht. Die türkischen und kurdischen Kolleginnen und Kollegen haben unter repressiven Bedingungen eine reiche Filmkultur geschaffen, die zu entdecken wir uns freuen.“

Das Programm des Länderschwerpunkts wird kuratiert von der türkischen Filmexpertin Özge Calafato.

Insgesamt zeigt DOK Leipzig vom 31. Oktober bis 6. November in seiner Offiziellen Auswahl und den Sonderprogrammen wieder über 300 Filme. Seit 2015 leitet die Finnin Leena Pasanen das Filmfestival. Die Zuschauerzahl stieg zuletzt auf 48.000 an.

Weitere Sonderprogramme, zu denen auch die Retrospektive und die Hommage gehören, werden im Frühjahr bekanntgegeben.

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