Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 15. Februar: Handtaschenraub, Mülltonnen angezündet, Einbrecher gestört

In Eilenburg wurde gestern Mittag einer 89-Jährigen von zwei Frauen die Handtasche entrissen - Zeugen gesucht +++ Mehrere Mülltonnen wurden Sonntagnacht in Schkeuditz angezündet +++ Ein 72-Jähriger überraschte vor seiner Gartenlaube einen Einbrecher, der ihm anschließend mit einer Luftruckpistole in den Bauch schoss.

Handtaschenraub

Eilenburg: Eine 89-jährige Frau kam gestern, kurz nach 12:00 Uhr, aus der Kirche und wollte nach Hause gehen. Auf ihrem Weg sah sie zwei Frauen an einer Spielothek stehen, gegenüber der Engel-Apotheke in der Torgauer Straße. Die 89-Jährige überquerte dann die Straße Dr.-Külz-Ring und bemerkte dabei, dass die beiden Frauen ihr folgten. Die Frauen holten sie ein und bedrängten diese, indem sie ihr eine Liste zum Eintragen vor ihr Gesicht hielten. Eine der beiden Frauen zog an der Handtasche, die die 89-Jährige festhielt. In der anderen hatte sie ihren Gehstock. Die 89-Jährige versuchte vergeblich, die Handtasche in der Hand festzuhalten. Sie verließen die Kräfte und einer der beiden Frauen entriss ihr die Tasche.

Die Rentnerin rief laut um Hilfe. Daraufhin rannten die beiden Frauen in Richtung Muldenbrücke stadtauswärts davon. Ein Nachbar hörte die Hilferufe und informierte umgehend die Polizei. Die Rentnerin erlitt Verletzungen an der Hand und am Finger. In der Tasche befanden sich persönliche Gegenstände. Der Schaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.

Zur Personenbeschreibung ist nur bekannt, dass eine der Frauen bräunliche Haare hatte und gebrochen Deutsch sprach. Die zweite Frau trug einen übergroßen Anorak.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664 -100 zu melden.

Mehrere Mülltonnen Sonntagnacht in Schkeuditz angezündet

1. Fall
Durch einen unbekannten Täter wurden in der Oststraße zwei Mülltonnen (je 240 l) in Brand gesetzt. Die Mülltonnen brannten vollkommen ab. Der Schaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.

2. Fall
Durch einen unbekannten Täter wurden in der Berliner Straße vier Mülltonnen (je 240 l), die am Müllsammelort an einem Mehrfamilienhaus standen, in Brand gesetzt. Durch den Brand wurde ein angrenzender Jägerzaun in Mitleidenschaft gezogen Die Mülltonnen brannten vollkommen ab. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

3. Fall
Durch einen unbekannten Täter wurden Am Wasserwerk zwei Abfallbehälter (120 l und 1000 l) in Brand gesetzt. Die Abfallbehälter brannten vollkommen ab. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt (FKM)

4. Fall
Durch einen unbekannten Täter wurden in der Hallischen Straße zwei Abfallbehälter (120 l und 240 l) in Brand gesetzt. Die eintreffenden Polizeibeamten versuchten, mittels Pulverlöscher den Brand zu löschen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schkeuditz waren nach einigen Minuten vor Ort und löschten den Brand vollständig. Auch hier ist die Schadenshöhe gegenwärtig unbekannt.

Die Polizei geht von ein und demselben Täter aus und prüft alle Zusammenhänge.

Einbrecher gestört

Ein 72-jähriger Geschädigter übernachtete gestern in seiner Gartenlaube im Heuweg. Gegen Mitternacht hörte er Geräusche in seinem Garten. Er begab sich nach draußen und sah sich einer männlichen Person gegenüber. Diese Person sagte sinngemäß, er solle abhauen, sonst schieße er auf ihn. Er hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Luftruckpistole in der Hand, denn er schoss in Richtung des 72-Jährgien, der durch zwei Projektile am Bauch getroffen wurde. Der 72-Jährige begab sich schnell wieder in seine Laube und sah eine zweite männliche unbekannte Person durch den Garten laufen. Die Beiden entfernten sich.

Nach dem Eintreffen der Polizei und des Rettungswesen wurde festgestellt, dass der 72-Jährige ein Hämatom am Bauch davontrug. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war nicht nötig. Der Abdruck des Projektils auf dem Körper des 72-Jährigen deutete auf eine Luftruckpistole hin. Der Hintergrund, das Motiv, warum auf den ihn geschossen wurde, bleibt unklar. Zu vermuten ist, dass die beiden Männer einbrechen wollten und durch die Anwesenheit des 72-Jährigen überrascht wurden. Eine Personenbeschreibung konnte nicht abgegeben werden.

Fahrzeugbrand

Der Rettungsleitstelle und der Polizei wurde heute Nacht mitgeteilt, dass ein abgestelltes Fahrzeug in der Limburger Straße brennt. Die Kameraden der Feuerwehr Westwache waren schnell vor Ort und konnten den Brand bekämpfen und löschen. Nach den ersten geführten Ermittlungen vor Ort ist zu vermuten, dass ein unbekannter Täter durch ein nicht ganz geschlossenes Beifahrerfenster Zugang zum Innenraum des Fahrzeuges erlangte. Der Pkw Renault Clio des 56-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 9.000 Euro wurde im Bereich des Polsters mittels unbekannter Substanz entzündet. Dadurch kam es zur Entwicklung eines Brandherdes im Innenraum. Infolge der Hitzeeinwirkung wurde der Fahrerairbag ausgelöst. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Im Laufe des heutigen Tages nehmen die Brandursachenermittler ihre Arbeit auf, um die Brandursache zu klären und Spuren zu finden.

Einbrecher kam am frühen Morgen

Durch Geräusche wurde gestern früh eine 66-Jährige aus dem Schlaf in ihrer Einraumwohnung in der Georg-Schwarz-Straße gerissen. Sie stand auf, schaute nach und musste feststellen, dass die Tür zum Hausflur offen stand. Kurz darauf stellte sie das Fehlen ihrer Handtasche mit Portemonnaie samt einer mittleren dreistelligen Summe, Reisepass, EC-Karten und anderen persönlichen Gegenständen fest. Sie bemerkte weiterhin, dass aus dem Flur ein Karton mit Zigaretten verschiedenster Marken sowie ein Karton mit Tabakdosen entwendet wurden. Beide Kartons waren für ihr Geschäft vorgesehen. Die Geschädigte rief die Polizei. Beamte stellten dann aufgrund von Hebelspuren an der Eingangstür des Ladens fest, dass der Einbrecher zuvor versucht hatte einzudringen, was jedoch misslang. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Täter verfolgt und gestellt

Der Fahrer (24) eines Mercedes (A-Klasse) sollte Samstagnacht zwischen Klinga und Großsteinberg kontrolliert werden. Um dieser Polizeikontrolle zu entgehen, flüchtete er zunächst über die BAB 14. Polizeibeamte nahmen die Verfolgung auf. Die Verfolgungsfahrt führte über die BAB 14 bis ins Stadtgebiet von Leipzig. Dabei kam es zweimal zum Zusammenstoß mit einem Funkstreifenwagen des Autobahnpolizeireviers sowie mit zwei geparkten Pkw (VW Touran, Volvo). Den Tatverdächtigen konnten Polizeibeamte schließlich stellen und vorläufig festnehmen. Dessen Auto war aufgrund der Unfälle nicht mehr fahrbereit. Bei der Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und während der Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Aus diesem Grund wurde die Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Am Polizeifahrzeug entstand Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro; die Höhe des Sachschadens an VW und Volvo ist derzeit noch unklar. Das Tatfahrzeug wurde sichergestellt. Die Halter der beschädigten Autos wurden informiert. Die Ermittlungen dauern an.

Smart überschlug sich

Der 32-jährige Fahrer eines Smart befuhr gestern Abend die Dieskaustraße. In einer Linkskurve in Höhe Neue Straße überholte er links einen Pkw Audi A 4 des 20-jährigen Fahrers. Dieser hatte sich links eingeordnet und wollte in die Neue Straße einbiegen. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit dem überholenden Smart. Der Smart überschlug sich, landete auf dem Fahrzeugdach, rutschte gegen ein Verkehrszeichen und gegen eine Hauswand. Der 32-jährige Fahrer verletzte sich leicht. Sein 39-jähriger Beifahrer kam mit dem Schrecken davon. Der 20-jährige Audi – Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Smartfahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,70 Promille. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung im Straßenverkehr, Trunkenheit und wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einen Verkehrsunfall eingeleitet. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der vorläufige Schaden liegt bei ca. 2.000 Euro.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Veranstaltung am 1. März 2017: Sexismus & Rassismus – Täter sind doch immer die anderen
Pulse of Europe Leipzig – Für Europa demonstrieren
Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Köln, Wien…: Am Dienstag rollen in zehn Städten Autokorsos
BSG Chemie Leipzig besiegt Bischofswerdaer FV 08 mit 2:0
Guntram Vesper mit dem ersten Erich-Loest-Preis ausgezeichnet
Connewitzer Stadtteilinitiative unterstützt Bewerbung des Roten Stern als Pächter für die Sportanlage in der Teichstraße
Polizeibericht, 24. Februar: Handtaschenräuber, Bürgerbüro beschmiert, Telefondiebin gefasst
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wer die Sprache der Quantenphysik verstehen will, braucht eine gehörige Portion mathematisches Denkvermögen
Armin Uhlmann: Die Grammatik der Quantenwelt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dieses Buch ist einmal keine Starthilfe, um ein spannendes Forschungsgebiet zu erkunden. Eher eine Vorlesung, wie Armin Uhlmann im Vorwort andeutet. Uhlmann ist Physiker, theoretischer Physiker. Er hat am Institut für Kernforschung in Dubna geforscht, war Professor für Theoretische Physik an der Leipziger Universität. Und Tübke hat ihn gemalt auf einem seiner umstrittensten Bilder.
Gastmanns Kolumne: Rüdiger goes Yoga
Sanftes Minimieren. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Mein Nachbar Rüdiger ist Lehrer, eine im Grunde sympathische, psychisch jedoch eine leicht labile Kreatur. Bei uns im Hause erfreut er sich großer Beliebtheit, weil er mittags meistens schon daheim ist und so von allen Nachbarn die Zalando-Lieferungen anzunehmen vermag. Wenn man dann allerdings bei ihm klingelt, kriegt man die Schuhe oft nur in Allianz mit Rüdigers Neuanfangs-Visionen. So der Deal.
Ist es der Fremdenhass, der Fachkräfte aus Sachsen wegbleiben läst, oder das piefige Bild einer freudlosen Landespolitik?
Sachse auf Tauchstation ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Man kann sich durchaus streiten. Auch über die Thesen, die „hej/AFP“ im Artikel „Wirtschaft in Ostdeutschland spürt Folgen von Fremdenhass“ am 23. Februar auf „Spiegel Online“ aufgestellt hat – oder besser: zitiert. Der Text ist ja nur ein Sammelsurium diverser Zitate, die alle irgendwo schon mal veröffentlicht waren. Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin der Linksfraktion für Mittelstand, Handwerk und Tourismus, dient der Artikel trotzdem als Mahnung.
Neuer Busabstellplatz an der Brandenburger Brücke soll noch 2017 gebaut werden
Jetziger Busabstellplatz auf der Ostseite des Hauptbahnhofs. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit 2015 ist zumindest klar, wo künftig die Fernbusse einmal halten sollen. Wenn das Projekt für das große Busterminal auf der Ostseite des Hauptbahnhofs auch so umgesetzt wird. Denn eigentlich sollte ja schon längst gebaut werden. 2016 sollte Baubeginn für Busterminal und zwei Hotels sein. Nun stehen dort noch brav die Reisebusse. Zumindest bis März.
Wenn ein Land sich auf Kosten der ärmeren 40 Prozent reich und zufrieden reformiert
Wer den Cent nicht ehrt ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir haben ja an dieser Stelle mehrfach zu beschreiben versucht, was in unserer Gesellschaft so rumort, warum immer mehr Menschen das Gefühl haben, nach Strich und Faden belogen zu werden. Kollegen wohl wissender Medien haben immer wieder mit großer Geste behauptet, dass sei nur ein Gefühl. Die Leute täuschten sich. Aber seit dem 25. Januar gibt es ziemlich eindeutige Zahlen, dass all diese Frustrierten dummerweise wohl Recht haben.
Alexander Königs Ausstellung „Stundenbuch“ wird am Samstag in der Josef Filipp Galerie eröffnet
Alexander König: Bouquet. (2016, Ausschnitt). Copyright: Josef Filipp Galerie GmbH & Co KG

Copyright: Josef Filipp Galerie GmbH & Co KG

Auf einmal ist wieder große Malerei angesagt. Zumindest in Galerien wie der Josef Filipp Galerie in der Spinnerei. Am Samstag, 4. März, lädt sie ein zur Ausstellungseröffnung mit Bildern von Alexander König. „Stundenbuch“ hat der in Trier geborene Künstler seine Ausstellung betitelt, der seit 1996 in Leipzig lebt, studiert und malt. Aber warum „Stundenbuch“?
Wie trübselig wird ein Land, wenn die intellektuellen Debatten verschwinden?
Hermann Kant, Gerhard Zwerenz: Unendliche Wende. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Dieses Büchlein ist schon 19 Jahre alt, das Streitgespräch, dem es sich widmet, jährt sich zur diesjährigen Buchmesse zum 20. Mal. Doch das Thema, um das es kreist, ist so aktuell wie an jenem 23. März 1997, als der Verleger Joachim Jahns im academixer-Keller die beiden Schriftsteller Gerhard Zwerenz und Hermann Kant zum Zwiegespräch bringen konnte. Man wagt kaum noch Streitgespräch zu schreiben, weil selbst die deutsche Streitkultur sich in Luft aufgelöst hat.
Volkstheater kontra Realität: Das lange LZ-Interview mit Jürgen Zielinski
Einer muss sagen, wo es lang geht. Seit 14 Jahren TdjW-Intendant, Jürgen Zielinski. Foto: Anja Franke

Foto: Anja Franke

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40Für alle LeserWenn man mit dem seit 14 Jahren am Theater der Jungen Welt (TdJW) amtierenden Intendanten Jürgen Zielinski beim Kaffee sitzt, können sich Minuten zu Stunden dehnen. Was bei Langweilern ein Indiz für zähe Konversation ist, hat dabei mit den unzähligen Informationen zu tun, die in eine Minute passen können, wenn jemand auf den Punkt Bescheid weiß. An der Kompetenz des erfolgreichsten Theatermachers Leipzigs und für manchen Fachjournalisten längst deutschlandweit zweifelt keiner mehr. Gutachter bescheinigen dem Haus am Lindenauer Markt eine ungewöhnliche Effizienz bei der Mittelverwendung, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr und es regnet Theaterpreise.
3:1 gegen Köln: RB Leipzig lässt „Geißböcke“ für HSV-Pleite büßen
Frühe Führung für die Rasenballer durch Emil Forsberg. Foto: GEPA pictures/Kerstin Kummer

Foto: GEPA pictures/Kerstin Kummer

Nach Frankfurt und Hoffenheim hat RB Leipzig mit dem 1. FC Köln nun binnen eines Monats dem dritten Topteam vor heimischem Publikum eine Lehrstunde erteilt. Der Gastgeber erspielte sich zahlreiche Chancen; die ersten beiden Tore resultierten jedoch aus individuellen Fehlern des Gegners. Die Wiedergutmachung für die 0:3-Heimpleite gegen den HSV ist gelungen.
Leipzigs Schulen brauchen noch viel mehr Schulsozialarbeiter
Die 57. Schule in Leutzsch. Foto: Gernot Borriss

Foto: L-IZ.de

Eine konkrete Zahl hat die SPD-Fraktion noch nicht genannt. Aber mit der Entscheidung des Sächsischen Landtags, die Finanzierung von Schulsozialarbeiterstellen künftig vom Land finanzieren zu lassen, ergeben sich auch für Leipzig neue Freiräume. Leipzig kann also deutlich mehr Schulsozialarbeiter beschäftigen, findet die SPD-Fraktion – und beantragt es auch.
Wie viele Denkmäler zum Herbst ’89 braucht Leipzig eigentlich?
Einweihung der Demokratieglocke auf dem Augustusplatz. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserWer unbedingt ein großes, prestigeträchtiges Denkmal will, der muss sich auch ein paar kritische Fragen gefallen lassen. So wie Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), von dem die Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann jetzt gern wissen möchte, wie er sich das mit dem zweiten Anlauf für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig so denkt. Das mit dem Matthäikirchhof kommt ja nicht wirklich gut an.
37 Millionen Euro für ein Wunsch-Institut mit parteipolitischer Marschrichtung?
Zusammenhalt und Schulterschluss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es sieht ganz so aus, als würden wieder ein paar Millionen Euro für eine politische Schnapsidee in den sächsischen Sand gebaut. Im November beschlossen CDU, CSU und SPD in Berlin – „in einer Nacht- und Nebelaktion“, wie Claudia Maicher sagt – 37 Millionen Euro für die Gründung eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ in Sachsen auszugeben. Eine Polit-Posse nennt es Claudia Maicher, Landtagsabgeordnete der Grünen.
110 Millionen Euro für den SAB-Neubau in Leipzig sind durch nichts gerechtfertigt
Das Baufeld für die SAB-Niederlassung. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Die Bagger rollen endlich. Der Baugrund wird vorbereitet. Aber mit dem Neubau für die Sächsische Aufbaubank (SAB) in Leipzig legt der Freistaat Sachsen mal wieder ein Investitionsprojekt vor, das alle Versprechen auf Kostenersparnis im sogenannten Standorte-Konzept ad absurdum führt. Die ursprünglichen Kosten haben sich von 50 Millionen Euro mittlerweile auf 110 Millionen Euro mehr als verdoppelt.
Wie der religiöse Extremismus in die Bibel und in die Welt kam
Heinz-Werner Kubitza: Der Glaubenswahn. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Bücher zum Luther-Jahr, die passen natürlich nicht ins Konzept. Weil sie den religiösen Kitsch hinterfragen, wie Heinz-Werner Kubitza es nennt, der mit diesem Buch sein drittes vorlegt, das die Abwege der Weltreligionen(en) analysiert. Denn alles hat einen Anfang, auch der religiöse Extremismus. Was heute die Bildschirme mit Grauen erfüllt, begann vor 2.600 Jahren in einem kleinen Land im Nahen Osten.
1. FC Lok Leipzig vs. Babelsberg 2:0 – Scholz findet die richtige Misch-ung
Maik Georgi sorgte mit seinem 2:0 für die Entscheidung. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Unerwarteter Heimsieg für den 1. FC Lok: Ersatzgeschwächt haben die Blau-Gelben am Freitagabend den SV Babelsberg vor 3.237 Zuschauern mit 2:0 (1:0) besiegt. Daniel Becker traf für furios startende Gastgeber nach 19 Minuten vom Punkt, Georgi schlitzohrte sich zum zweiten Tor. Babelsberg blieb vieles schuldig und konnte auch eine dreißigminütige Überzahl nach Platzverweis für Djamal Ziane nicht nutzen – beim Debütanten-Ball des 19-jährigen Peter Misch in der Lok-Innenverteidigung.