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Spitze, Samt und Lackkorsett

Kuratorenführung in der Ausstellung „Leipzig in Schwarz“

Viktorianische Romantik, retro-futuristische Mechanik, punkige Düsternis – das sind nur ein paar modische Spielarten der Gothic-Szene. Zu diesem Thema findet am Donnerstag, dem 31.03., um 17 Uhr die Kuratorenführung Spitze, Samt und Lackkorsett mit Dr. Johanna Sänger statt.

Die Mode der Gothics ist so vielfältig wie die Musik, die sie hören. Viele reisen mit mehreren Outfits im Gepäck zum Wave-Gotik-Treffen an und investieren eine Menge Zeit in ihr Styling. Einige bleiben dabei nicht zwangsläufig bei einem Stil, sondern experimentieren mit den verschiedenen Richtungen, die ihnen das modische Repertoire der Szene zu bieten hat. Dabei geht es nicht ums bloße Kostümieren. Vielmehr ist die Art und Weise, wie sich Gothics kleiden, ein Ausdruck der Auseinandersetzung mit sich selbst und ein Spiel mit Ästhetik.

Die Führung gibt einen Einblick in die verschiedenen Stile und erklärt, welche Bedeutung der Mode in der Schwarzen Szene beigemessen wir.

Leipzig in Schwarz. 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen
Kuratorenführung Spitze, Samt und Lackkorsett
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig
Eintritt 5 €, ermäßigt 3,50 €

MelderWave Gotik Treffen
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Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 5): Weil das heute noch so ist, weil das immer schon so war
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Modell des Schulcampus Ihmelsstraße mit der Doppelsporthalle ganz rechts. Foto: Ralf Julke

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Der zuständige Sozialbürgermeister würde wahrscheinlich Kasatschok tanzen, wenn Leipzig auch nur ansatzweise genug Geld hätte, um alle notwendigen Schulbauten jetzt zu starten. Denn der Stau ist riesig. Und selbst dringende Projekte müssen gestreckt werden. Der Schulcampus an der Ihmelsstraße wird sowieso nicht in einem Rutsch gebaut. Aber ein Bauteil muss jetzt deutlich um drei Jahre vorgezogen werden.
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Foto: Josef Filipp Galerie

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Zum ersten Mal gibt es die Hälfte der Sächsischen Verdienstorden für Frauen
Der sächsische Verdienstorden ist eher eine Würdigung für ausdauernde Senioren. Montage: L-IZ

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Foto: Ralf Julke

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JVA Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Aus Italien und Frankreich kennt man das Phänomen und ist berechtigterweise alarmiert: Viele der Attentäter in den letzten Jahren haben sich erst während ihrer ersten Haftstrafe im Gefängnis radikalisiert. Das scheint in Deutschland zwar noch nicht so zu sein. Aber wie geht zum Beispiel Sachsen mit den Gefährdern um, die hier zu einer Haftstrafe verdonnert werden?