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„No Rollback! #Hollaback! Fight Back – Feministische Kämpfe in die Offensive“

Demo zum Frauenkampftag am 11. März

Anlässlich des Frauen*kampftages am vergangenen Mittwoch, wird es am Samstag den 11. März eine Demonstration unter dem Motto „No Rollback! #Hollaback! Fight Back - Feministische Kämpfe in die Offensive“ geben. Diese startet am Clara Zetkin Denkmal, an der Ecke Karl-Tauchnitz Straße - Edvard Grieg Allee. Nach einer Auftaktkundgebung wird die Demonstration dann Richtung Innenstadt, zum Wilhelm Leuschner Platz gehen. Die Route geht von da aus weiter Richtung Süden, die „Karli“ entlang bis zum Connewitzer Kreuz. Die Veranstalter*innen rechnen mit mehr als 600 Demonstrant*innen.

Das Bündnis „Feministische Kämpfe in die Offensive“ sieht sich selbst als Widerstand zu den antifeministischen Kräften in der Gesellschaft. Luca Weber vom Bündnis dazu: „Gerade nach dem rechten Rollback und rassistischer und antifeministischer Forderungen von Parteien wie der AfD, der sächsischen CDU oder außerparlamentarischen Gruppen wie der Identitären Bewegung, ist es wichtig, ein Gegenpol in der Gesellschaft zu sein. Nun gilt es, Rechte für FLTI (Frauen, Lesben, Transgender und Inter) Menschen zu bewahren und weitere erkämpfen zu können.“

Den Aktivist*innen ist es wichtig nicht nur bereits Erreichtes zu verteidigen, sondern sie stellen auch konkrete Forderungen an gesellschaftliche Akteur*innen: „Wir fordern auch weiterhin die Abschaffung des Schwangerschaftsabbruchgesetzes §218 (StGB)! Wir wollen Tätigkeiten, wie Haus- und Pflegearbeiten, die bisher nicht honoriert wurden, sichtbar machen. In Solidarität mit den Streikenden des Uniklinikums fordern wir bessere Arbeitsbedingungen und einen fairen Lohn für die Beschäftigten in Pflegeberufen. Wir fordern gleiche Rechte für alle Menschen unabhängig von Gender und Geschlecht!“

Die Organisator*innen erwarten eine große, bunte Demonstration. Pressesprecherin Weber dazu: „Es ist uns wichtig, dass in den vorderen Reihen vor allem FLTI-Menschen mitlaufen. Auf der Route werden wir verschiedene Orte anlaufen, an denen feministische Kämpfe sichtbar werden oder sich antifeministische Projekte widerspiegeln. Wir wünschen uns auch, dass alle nach der Demo noch ein bisschen zusammenbleiben und bei Musik ins Gespräch kommen. Mal sehen, wie das Wetter da mitspielt.“

Für die Demonstration am Samstag richtet Weber einen letzten Appell an alle Menschen in Leipzig: „Die Selbstbestimmung der Frau, das Recht über ihren Körper und die Unterstützung der Betroffenen von (sexualisierter) Gewalt sind noch immer zu erkämpfen. Genau deswegen gehen wir auf die Straße! – Also kommt und unterstützt unsere Forderungen am Samstag! Wir sehen uns 13 Uhr  am Clara Denkmal!“

Folgende Route ist zwischen 13 und 19 Uhr geplant: Karl-Tauchnitz-Straße 17/Johannapark/am Clara-Zetkin-Denkmal -> Martin-Luther-Ring -> Wilhelm-Leuschner-Platz → Peterssteinweg → Karl-Liebknecht-Straße -> Schenkendorfstraße -> Bernhard-Göring-Straße -> Kurt-Eisner-Straße -> Karl-Liebknecht-Straße -> Selnecker Straße. Auf der benannten Route ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

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2016 gestand Leipzigs Verwaltung ein, dass die Kaufverhandlungen für das einstige Bahngelände an der Schulze-Delitzsch-Straße in Volkmarsdorf ergebnislos eingestellt worden waren. Was im Leipziger Osten ziemliches Unverständnis auslöste. Denn eigentlich plant die Stadt hier schon seit Jahren, einen richtigen Volkspark anzulegen. Nun droht ihr auch dieses Grundstück durch die Lappen zu gehen, mahnt der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Ost.
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Foto: Alena Endres, ISB, Universität Leipzig

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Flieger beim Abkürzen über Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas der Petitionsausschuss des Bundestages am Mittwoch, 21. Juni, beschloss, ist nach zehn Jahren Warten, Klagen, Kritisieren die Bestätigung, dass die Bürgerinitiativen am Flughafen Leipzig/Halle die ganze Zeit Recht hatten. Auch Flugsicherungen können sich Planfeststellungsbeschlüsse nicht einfach auslegen, wie sie lustig sind. Bürger haben ein Recht darauf, dass solche Beschlüsse eingehalten werden.
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Sabine Friedel, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Foto: Götz Schleser

Für alle LeserWie sieht eigentlich das Sitzenbleiber-Zeugnis einer Ministerin aus? So, wie es Sabine Friedel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, am Donnerstag, 22 Juni, in der Landtagsdebatte demonstrierte. Die SPD darf zwar seit 2014 ein bisschen mitregieren. Aber dafür sorgen, dass genug Lehrerinnen und Lehrer eingestellt sind, muss Brunhild Kurth, die Kultusministerin der CDU.