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Internetplattform zur alternativen Streitbeilegung in Sachsen geht online

Das Bündnis zur Verbreitung alternativer Streitbeilegungsverfahren in Wirtschaft und Gesellschaft im Freistaat Sachsen hat heute seine gemeinsame Internetplattform gelauncht. Unter www.konfliktloesung-in-sachsen.de gibt es jetzt erstmalig kompakt auf einer Seite Informationen aller Bündnispartner zu alternativen Konfliktlösungsmöglichkeiten, die nicht auf eine gerichtliche Entscheidung hinauslaufen.

Auf der Internetplattform können sich Besucher über die verschiedenen Konfliktlösungsangebote der Bündnispartner informieren. Zugleich erhalten sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Formen alternativer Konfliktlösung wie der Mediation, Schlichtung, Schiedsgericht, Schiedsgutachten, gemeindliche Schiedsstellen und Ombudsstellen sowie deren Vorteile und konkrete Vorgehensweisen. Somit können Interessenten die am besten geeignete Stelle für ihren ganz konkreten Streitfall finden. Zudem informiert die Internetpräsenz über Neuigkeiten und Veranstaltungen rund um Streitbeilegungsverfahren.

Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow, Schirmherr des Bündnisses, zur neuen Internetplattform: „Alternative Konfliktlösungswege wie Mediation oder Schlichtung ermöglichen den Streitparteien, selbstbestimmt und gemeinsam zu einer Lösung zu gelangen. Auf den gemeinsamen Internetseiten des Bündnisses wollen wir Bürger und Unternehmen auf einen Blick über die in Sachsen bestehenden alternativen Streitbeilegungsangebote informieren. Als Schirmherr des Sächsischen Bündnisses zur Verbreitung alternativer Konfliktlösungsverfahren hoffe ich, dass unser Angebot zur konstruktiven Konfliktlösung in möglichst vielen Fällen beiträgt.“

„Ziel der neuen Homepage ist es echte und praxiserprobte Alternativen zu einem Rechtsstreit vor Gericht vorzustellen, um sie in Wirtschaft und Gesellschaft zu etablieren. Konflikte können auf diesen Wegen effektiv und zugleich nachhaltig gelöst werden. So können alle Konfliktparteien von einer Konfliktlösung profitieren“, fasst Kristian Kirpal, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig zusammen.

Bündnis zur Verbreitung alternativer Streitbeilegungsverfahren in Wirtschaft und Gesellschaft im Freistaat Sachsen:

Ziel des Bündnisses ist es, die Mediation, Schlichtung oder auch private Schiedsgerichte als Alternative zu einem Rechtsstreit vor Gericht zu etablieren.

Bündnispartner sind das Sächsische Staatsministerium der Justiz, die sächsischen IHKs und HWKs, die Verbraucherzentrale Sachsen e.V. sowie der Landesverband der öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen e. V.

Die Geschäftsführung des Bündnisses rotiert jährlich zwischen den Bündnispartnern. Bis zum 31. Dezember 2017 führt die IHK zu Leipzig die Geschäfte. Ansprechpartnerin ist Frau Margitta Poppe, Justiziarin der IHK zu Leipzig.

www.konfliktloesung-in-sachsen.de

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Foto: Olaf Konopik

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Aus der Serie „Sone“. Foto: Verena Winckelmann

Foto: Verena Winckelmann

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Steffen Wehmann (Die Linke) in der Ratsversammlung. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

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Verhandlungen der Stadt mit den Krankenkassen stecken fest und Sachsens Staatsregierung mauert
Die Gesundheitskarte würde auch in Sachsen eine Menge Bürokratie abbauen helfen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich könnte die Einführung der Gesundheitskarte für Asylbewerber in Leipzig ganz einfach sein. Acht Krankenkassen hatten in Verhandlungen mit der Stadt Leipzig ihr klares Interesse bekundet. Und dann scheiterten die Verhandlungen trotzdem, weil der Bund augenscheinlich mit dem Asylbewerberleistungsgesetz unüberwindliche bürokratische Hürden gebaut hat. Linke-Stadträtin Juliane Nagel zeigt sich gründlich verwundert.