Artikel aus der Rubrik Brennpunkt

Ganz unromantisch über B2 und Pleiße

Goethebrücke und Oetzscher Brücke sollen ab Juni saniert werden

Foto: Ralf Julke

Na ja. Über die Benennung dieser Brücke hätte sich Goethe ganz bestimmt nicht gefreut. Und eine romantische Benennung wie Goethesteig hätte er wohl eher mit Stirnrunzeln quittiert. Denn romantisch ist gar nichts an diesem Straßenbauwerk im Leipziger Süden, das die B2 und die Pleiße überspannt. Die beiden Brücken sind noch gar nicht so alt, aber sanierungsbedürftig. Anmelden und weiterlesen.

Alle Jahre wieder!

Nur so kann aus Sicht von NuKLA eine komplette Schließung des Floßgrabens verhindert werden

Foto: Dr. Mathias Ladusch

Der Frühling ist eingezogen, das Wetter verlockt zu allerlei sportlichen Aktivitäten, auch zum Bootfahren. - Und wie jedes Jahr um diese Zeit geht die Stadt Leipzig in die Öffentlichkeit, um zu verkünden, dass alles auf den Leipziger Gewässern gut sei, erst recht im Floßgraben. Bezug genommen wird dabei auf das Eisvogelmonitoring 2016, das höchst erfolgreiche Bruten dokumentiert. Anmelden und weiterlesen.

Neue Motorbootvisionen für den Floßgraben?

NABU schlägt die Vergrößerung des Naturschutzgebietes Leipziger Auenwald vor

Foto: NABU Leipzig

Es ist dasselbe Spiel wie jedes Jahr. Erst gibt es die Allgemeinverfügung zum Floßgraben, die das Fahrverbot für alle motorgetriebenen Bootsarten bestimmt. Dann freut man sich über die erfolgreiche Brut der Eisvögel. Und dann lässt man durchblicken, dass es vielleicht doch Ausnahmen geben könnte für das eine oder andere Motorboot. Diesmal in der Variante: E-Boot. Der NABU ist alarmiert. Anmelden und weiterlesen.

Braucht der alte Westen mehr Parkhäuser und Tiefgaragen?

CDU beantragt mehr Abstellflächen für ruhenden Verkehr in den Stadtteilen Altlindenau und Leutzsch

Foto: Ralf Julke

Wohin mit dem Auto, wenn man abends endlich daheim ist? Bislang war es in den meisten Leipziger Ortsteilen noch einfach, das Gefährt irgendwo in der Straße abzustellen. Aber der Freiraum wird knapp. Und bei einigen Umbauten versucht die Stadt auch gezielt, die parkenden Autokolonnen aus der Straße zu bekommen. So wie in der schmalen Georg-Schwarz-Straße im Leipziger Westen. Anmelden und weiterlesen.

Zwei Straßen-Kunstobjekte und ihr Verbleib

Soll der Burgplatz wieder leuchten und wer sprudelt künftig in der Petersstraße?

Foto: Ralf Julke

Die 1990er Jahre waren schon sehr experimentell. Gerade in der Gestaltung von Plätzen und Straßen wurde so einiges ausprobiert, worüber die Leipziger selbst nur verwundert den Kopf schüttelten. Das berühmteste Beispiel sind ja die legendären Milchtöpfe auf dem Augustusplatz. Aber zwei dieser Experimente verschwinden jetzt aus dem Straßenbild. Der CDU-Stadtrat Ansbert Maciejewski hatte nachgefragt. Anmelden und weiterlesen.

Ein geduldiges altes Haus

Antragsdauerlauf zur Sanierung des Alten Rathauses endet wohl im Mai

Foto: Ralf Julke

Es geht noch nicht gleich los. Erst 2018/2019 soll das Alte Rathaus endlich für 2 Millionen Euro wieder äußerlich hergerichtet werden. Der Stadtrat hatte das mehrfach gefordert. Am Montag, 13. März, hatte die Verwaltung gemeldet, dass auch die Fördermittel dafür akquiriert sind. Im Mai soll der Sanierungsbeschluss in den Stadtrat. Anmelden und weiterlesen.

Zweite Runde für das Projekt „Die Straße“

Jetzt werden Geschichten und Wünsche für eine grüne Georg-Schumann-Straße gesammelt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSelbst Leipzigs Stadtverwaltung war jahrelang ratlos, was man mit den großen alten Magistralen anstellen sollte. Und wie man die Anwohner für so eine elend lange Straße begeistern könnte. Geht das überhaupt? Können Magistralen wie die Georg-Schumann-Straße eine eigene Identität entwickeln? Das ist ein Thema, mit dem sich die Gruppe Liminale Räume (LMN) beschäftigt. Liminal? Ist die Straße vielleicht krank? Weiterlesen.

Schule statt Denkmal

Linksfraktion kritisiert neue Äußerungen von Burkhard Jung zu Freiheitsdenkmal und Matthäikirchhof

Foto: Ralf Julke

Im Hause LVZ kann man irgendwie nicht anders: Wenn ein Thema nach Aufregung und Streit riecht, dann wird es gehypt, bis die Zähne knirschen. So war es beim jüngsten Vorstoß der Stiftung Friedliche Revolution zum Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal, in dessen Kuratorium der OBM sitzt. Der auch gleich eine hübsche Idee hatte, wo man den neuen Gedächtnisort platzieren könnte: auf dem Matthäikirchhof. Anmelden und weiterlesen.

Wasser für den Auenwald

Warum wartet Leipzig nicht, bis der Freistaat eine echte Potenzialanalyse für die Elsteraue vorlegt?

Foto: Ralf Julke

Es war vielleicht nicht der richtige Vorschlag, den die SPD-Fraktion in Bezug auf die Wasserzufuhr in der Nordwestaue gemacht hat. Aber die Frage traf augenscheinlich den richtigen Punkt. Denn wenn es in Sachsen kein Konzept zum Schutz der Auen gibt, kann man auch keine Mini-Projekte wie das Projekt „Lebendige Luppe“ initiieren. Es macht schlicht keinen Sinn. Auch wenn Leipzigs Umweltdezernat sich hütet, das so offen zu sagen. Es steckt ja zwischen Baum und Borke. Anmelden und weiterlesen.

CDU-Fraktion setzt noch eins drauf

Kann man den Kraftverkehr vorm Hauptbahnhof komplett unter die Erde verlegen?

Copyright: CDU Fraktion Leipzig

Nicht kleckern, klotzen. Mit ihrem Vorschlag, am Hauptbahnhof eine Troglösung für den Kfz-Verkehr zu bauen, hat die CDU-Fraktion im Stadtrat eine durchaus rege Diskussion darüber angeregt, wie man die Verkehrsprobleme auf dem Innenstadtring angehen könnte. Die Bandbreite der Vorschläge ist durchaus spannend für die Stadtpolitik. Die CDU setzt jetzt noch eins drauf: Warum nicht den ganzen Kfz-Verkehr vorm Hauptbahnhof unter die Erde stecken? Anmelden und weiterlesen.

Debatte um den Elsterstausee

Historienpfad, Trimm-dich-Angebote, Bürgerbeteiligung und die Frage nach dem Radweg

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Abschied fällt schwer. Die einen erwarteten nach acht Jahren Hangen und Bangen nichts anderes, als was Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal am Montag, 6. März verkündete: Der Elsterstausee wird nicht mehr mit Wasser befüllt und entwidmet. Andere hatten noch so eine Hoffnung. Die Linke zum Beispiel. Sie hatte auf eine technische Lösung für den lecken See gehofft. Weiterlesen.

LVB-Baustellen 2017, Teil 3

Die Linie 12 bekommt im Herbst eine neue Haltestelle Baaderstraße

Visualisierung: LVB

Wenn Dirk Sikora, Bereichsleiter Infrastruktur der Leipziger Verkehrsbetriebe, über die geplanten Baumaßnahmen der LVB im Jahr 2017 berichtet, dann wird schon spürbar, dass das Straßenbahnnetz sich schon verändert. Noch wächst es nicht. Das ist aber nur eine Frage der Zeit. Aber an anderer Stelle verändert es sich, um möglicherweise einmal 180 Millionen Fahrgäste aufnehmen zu können. Anmelden und weiterlesen.

LVB-Baustellen 2017, Teil 2

Holzhäuser Straße, Karl-Heine-Straße und spannende Umleitungen ab April in der KarLi

Visualisierung: LVB

Nicht nur in der Prager Straße und Georg-Schwarz-Straße werden in diesem Jahr große LVB-Baustellen für Engpässe und Umleitungen im Leipziger Verkehr sorgen. In anderen Jahren der jüngeren Vergangenheit hätte eine einzige der 2017er Großbaustellen für großes Oho gesorgt. Viel zu lange haben auch die LVB viel zu wenig gebaut. Mit 25 Millionen Euro Investitionen ins Netz (die Hälfte davon als Fördermittel vom Land) erreichen die LVB eigentlich erst Normalmaß. Anmelden und weiterlesen.

LVB-Baustellen 2017, Teil 1

Ketten-Baustellen in der Prager Straße und in Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg

Visualisierung: LVB

So viel Geld haben die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) seit dem Olympia-Sofortprogramm 2006 nicht mehr ausgeben können für ihre Bauvorhaben im Gleisnetz: 25 Millionen Euro im Jahr 2017. Das metert nicht nur, wie LVB-Geschäftsfüher Ronald Juhrs so gern sagt. Das sorgt für rauchende Köpfe. 16 große und mittlere Baustellen werden die Leipziger in diesem Jahr in Atem halten. Oder zur Verzweiflung bringen. Anmelden und weiterlesen.

Immer an der Kleinen Luppe lang

Fachausschuss beantragt romantischen Weg vom Palmengarten bis zur Karl-Heine-Straße

Foto: Ralf Julke

Manchmal müssen sich ein paar Leute nur ein bisschen länger über ein Thema unterhalten, und es kommen ein paar ganz einfache Gedanken und Einfälle dabei heraus. An die aber vorher augenscheinlich keiner gedacht hat. Der Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau hat sich jetzt mal eingehender mit dem Schulkomplex Karl-Heine-Straße 22b beschäftigt. Der liegt eigentlich ganz hübsch am Palmengarten. Anmelden und weiterlesen.

Das Ende für den Elsterstausee

Eine Wiederbelebung des 80 Jahre alten Stausees würde über 4 Millionen Euro kosten

Foto: Ralf Julke

Vor acht Jahren, als zum letzten Mal intensiv über die Zukunft des Elsterstausees diskutiert wurde, schien alles noch ganz einfach. Man könnte die Risse in der Sohle des künstlichen Staugewässers irgendwie kitten, die Pumpe wieder anwerfen und könnte den einst beliebten Ausflugssee bei Knauthain wieder zum Leben erwecken. Aber mit 60.000 Euro, wie damals vermutet, ist es nicht getan. Anmelden und weiterlesen.

Das Ende eines Traums

Leipzigs Verwaltung wird in den Stadtrat eine Vorlage zur Entwidmung des Elsterstausees einbringen

Foto: Ralf Julke

Das ist nun das Finale für die Träume von einer Wiederbefüllung des legendären Elsterstausees. Seit 2009 ging noch die Hoffnung um, gab es den Stadtratsbeschluss, eine Wiedernutzbarmachung des leckgeschlagenen Kunstsees im Leipziger Süden zu prüfen. Doch die Vorlage der Verwaltung, die jetzt in den Stadtrat geht, wird eine Aufhebung der Stauseefunktion beinhalten. Anmelden und weiterlesen.

Preußischer Freiladebahnhof

Vertrag zur Entwickung des neuen Stadtquartiers ist unterschrieben, ab 2020 kann gebaut werden

Foto: Ralf Julke

Der Zug ist abgefahren. Der letzte vor 27 Jahren. Seitdem herrscht zwar keine Ruhe auf dem Gelände des ehemaligen Preußischen Freiladebahnhofs an der Eutritzscher Straße. Diverses Gewerbe hat sich angesiedelt. Aber eine richtige Neugestaltung wird es erst ab 2020 geben. Den Startschuss dafür legt jetzt ein Vertrag zwischen der Stadt und der CG Gruppe. Der erste seiner Art. Anmelden und weiterlesen.

Wo sollen nur die Busse hin?

Neuer Busabstellplatz an der Brandenburger Brücke soll noch 2017 gebaut werden

Foto: Ralf Julke

Seit 2015 ist zumindest klar, wo künftig die Fernbusse einmal halten sollen. Wenn das Projekt für das große Busterminal auf der Ostseite des Hauptbahnhofs auch so umgesetzt wird. Denn eigentlich sollte ja schon längst gebaut werden. 2016 sollte Baubeginn für Busterminal und zwei Hotels sein. Nun stehen dort noch brav die Reisebusse. Zumindest bis März. Anmelden und weiterlesen.

Grüne Kritik für überteuerten Prestigebau

110 Millionen Euro für den SAB-Neubau in Leipzig sind durch nichts gerechtfertigt

Archivfoto: Ralf Julke

Die Bagger rollen endlich. Der Baugrund wird vorbereitet. Aber mit dem Neubau für die Sächsische Aufbaubank (SAB) in Leipzig legt der Freistaat Sachsen mal wieder ein Investitionsprojekt vor, das alle Versprechen auf Kostenersparnis im sogenannten Standorte-Konzept ad absurdum führt. Die ursprünglichen Kosten haben sich von 50 Millionen Euro mittlerweile auf 110 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Anmelden und weiterlesen.