Eigentlich ging’s um den Auwald: Jetzt fordert der NuKla e.V. eine Ampel für den Wildpark

Es waren keine Rehe, Wildschweine oder Bisons, die im Sommer zu Hunderten von Waldrand zu Waldrand rannten: Es waren die Besucher des Leipziger Wildparks. Bei schönem Wetter und bei jedem Fest im beliebten Gehege im Leipziger Süden gleicht die Koburger Straße einem Wanderpfad der Ausflügler. Kilometerlang reihen sich die geparkten Autos. Und alle paar Minuten quietschen die Bremsen.

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Leipzig und Markkleeberg wollen Verkehrskonzept am Cospudener See unter die Lupe nehmen
Der Parkplatz an der Brückenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

LeserclubIrgendwie liegt er falsch: zu weit vom Strand entfernt, zu weit auch vom nächsten Restaurant - der Parkplatz an der Brückenstraße. Auch die Wege, die ihn mit dem Cospudener See verbinden, sind nicht wirklich attraktiv. 2014 beantragte Leipzigs CDU-Fraktion deshalb eine Verlegung der Parkplätze an den Lauerschen Weg.
Merzdorfs Stadtmodell des Leipzigs von 1822 ist ab heute in alter Schönheit im Alten Rathaus zu bestaunen
Blick übers Stadtmodell und die neuen Bedienpulte von Süden aus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Großes kündigt sich an im Leipziger Stadtmuseum zum Jubiläumsjahr 2015: Am 20. Mai soll im Alten Rathaus die neue Ausstellung "1015. Leipzig von Anfang an" eröffnen und endlich auch die archäologische Geschichte der Stadt zeigen. Ein Kleinod aber ist ab heute schon in alter neuer Schönheit zu besichtigen: das Stadtmodell von 1822.
Axel Hellers Fotografien von 2005 bis 2014 aus der Maramures
Axel Heller: Maramures. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wenn es nicht da stünde, wann diese Fotografien entstanden sind, man würde wohl eher auf die 1970er Jahre tippen, vielleicht noch die 1980er. In der Maramures in Rumänien scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dabei ist der Rostocker Fotograf Axel Heller in den Jahren 2005 bis 2014 hingereist, um eine Region zu fotografieren, bevor sie ihr Gesicht verliert.
FFV Leipzig vs. Turbine Potsdam II 3:0 – Ein Rückblick in Bildern
Isabella Möller (#6, Potsdam) zerrt Marie-Luise Herrmann (#8, Leipzig) am Trikot. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Am vergangenen Wochenende landeten die Fußballerinnen des FFV Leipzig einen Achtungserfolg. Bei ungemütlichem Wetter gelang ihnen gegen die Reserve des 1. FFC Turbine Potsdam ein klarer 3:0-Heimsieg. Für die Leipzigerinnen war das der zweite Sieg in Folge und das erste Saisonspiel ohne Gegentor. Damit vergrößerten sie den Abstand zum Tabellenkeller auf 10 Punkte, womit das Abstiegsgespenst nachhaltig verscheucht sein dürfte. Nachfolgend eine Fotoauswahl.
L-IZ-Ticketverlosung: Der Wolf und die drei kleinen Schweine
Das Puppentheater ECKstein mit seiner Aufführung im NSL (Bild: NSL 2015)

Foto: NSL 2015

VerlosungDie Geschichte kennt eigentlich jeder. Walt Disney verfilmte den Stoff für die Kinder, die Erwachsenen bekamen in den Neunzigern den punkigen Hit von der US-amerikanischen Rockband Green Jelly um die Ohren gepustet. Die Rede ist vom Märchen vom Wolf und den drei kleinen Schweinchen. Das Puppentheater ECKstein hat daraus eine phantastische, abenteuerliche Reise gemacht, bei der nicht nur die Schweine, sondern auch alle Betrachter aus dem Häuschen geraten. Die L-IZ winkt mit Freikarten.
Tanners Interview mit Koma Kschentz vom Gitarrenklub im FloPo und Elsterbluesband
Koma Kschentz hat den Blues. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Tanner mag den Blues. Wahrscheinlich mag er den Blues besonders, weil er ihn hin und wieder hat. Koma Kschentz, bis vor einigen Tagen das Schlagzeuginferno beim Gitarrenklub im FloPo, hat den Blues noch öfter, vor allem jetzt mit seiner neuen Kapelle, der Elsterbluesband. Tanner hakte ihn unter und nach, warum der Gitarrenklub ins Nirwana entfleuchte und was es mit seinem Nachnamen auf sich hat. Ach ja - und da war noch was damals im "Chopper" mit den Kastanienmännchen, die das Laufen lernten.
Neue Propstei: Kleinste Glocke gefährdet Statik
Die 1937 gegossene Glocke der alten Propstei am Ring. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Ein doppelter Dreiklang sollte es werden. "Unser Geläut soll mit dem kräftigen Geläut der anderen Innenstadtkirchen abgestimmt sein, darum reichen vier Glocken nicht aus", erläuterte Propst Gregor Giele. Zudem sei der Glockenstuhl für sechs Glocken ausgelegt. Doch die kleinste Glocke, die auch die älteste ist, spielt da nicht mit. Ihr Geläut würde den Turm zu sehr in Schwingungen versetzen. Drei Lösungen gibt es jetzt.
Es gibt wichtigeres, als über Pegida zu reden
Knapp 100 Besucher lockte das Thema Pegida ins Werk 2. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Viele würden gern wissen, was den gemeinen Pegida-Teilnehmer auf die Straße treibt und hält. Schlau aus den diffusen Forderungen werden viele Betrachter der Bewegung nicht. Am Dienstagabend versuchte man im Werk 2, dazu eine Erklärung zu finden und kam dabei zur Erkenntnis, dass man eigentlich nicht über Pegida sondern über die Atmosphäre, in der die Bewegung gedeiht, reden müsste.
Hospiz “Advena” soll auf dem Nachbargrundstück ein modernes Zuhause finden
Entwurf zum Hospiz-Neubau "Advena". Grafik: Sommer Architektur

Grafik: Sommer Architektur

Das Hospiz "Advena" in Lindenau soll in zwei Jahren in einen Neubau auf dem Nachbargrundstück umziehen. Die Grundsteinlegung dazu soll im Herbst 2016 stattfinden. Noch fehlen 800.000 Euro, um das Projekt anzugehen, teilt die IFB Stiftung mit.
Kabinettsitzung in Görlitz versucht noch einmal, die Braunkohle als Lausitzer Dauerbrenner zu erhalten
Stromtrasse in der Lausitz. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Man fühlt sich zunehmend an die kleine Welt der "Leute von Seldwyla" erinnert, wenn sich die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg zum Stelldichein einfinden und so kleine Pakte schließen gegen die großen Veränderungen, die sie nicht wahrhaben wollen. Bergeweise haben sie Briefe geschrieben, im Bundesrat eine Abfuhr bekommen. Und trotzdem haben sie nun das nächste Papier verfasst: Lasst uns doch bitte unsere Kohle!
RB Leipzig vor langem Saisonendspurt – Davie Selke kommt im Sommer
Die Winter-Neuzugänge Omer Damari und Rodnei entäuschten bislang. Foto: GEPA Pictures
Die RB-Profis befinden sich in einer Art Schwebezustand. Die Ära Alexander Zorniger ist seit dem 10. Februar Geschichte. Nachfolger Achim Beierlorzer befindet sich seither in einem branchenunüblichen Dauer-Interim, wird das Team jedoch nach den verbleibenden acht Liga-Spielen wahrscheinlich abgeben müssen. Im Aufstiegsrennen spielen die Rasenballer im Augenblick keine Rolle mehr. Kein Aprilscherz: RB Leipzig nimmt zur neuen Saison Bremens Angreifer Davie Selke (26 Spiele/6Tore) unter Vertrag.
Leipzig braucht ein Willkommenszentrum für Geflüchtete und Migranten
Eine gelebte Willkommenskultur gehört zu einer Weltstadt wie Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Einstimmig stimmten die Leipziger Grünen in ihrer Mitgliederversammlung am Montag, 30. März, für die Einrichtung eines Willkommenszentrums für Geflüchtete und Migranten in Leipzig. Das heißt zwar noch nicht, dass es sofort gebaut wird. Jetzt müsste die Grünen-Fraktion im Stadtrat das Anliegen übernehmen und einen entsprechenden Antrag schreiben. Aber gebraucht wird es dringend.
Bundesbürger halten Umweltschutz für eine Selbstverständlichkeit und wünschen sich fahrradfreundliche Städte
Radfahrer auf der KarLi. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Entweder hatte die "Zeit" am Montag, 30. März, nur die Hälfte des Papiers vorliegen. Oder sie hat nur die Hälfte gelesen und dann einfach drauflos getackert: "Umweltschutz? Gibt Wichtigeres: Nur noch jeder fünfte Deutsche findet, dass die Umweltqualität problematisch sei." Dabei besagt der von Bundesumweltministerium und Bundesumweltamt vorgelegte Bericht genau das Gegenteil.
In ganz Sachsen sanken im März die Arbeitslosenzahlen – nur in Leipzig stiegen sie
Arbeitsagentur Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Da stand Nadia Arndt, die Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Leipzig, am Dienstag, 31. März, so ziemlich allein da auf sächsischer Flur, als sie erklärte: "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im März ist nicht typisch für diesen Monat." Der Arbeitsagenturbezirk Leipzig war weit und breit der einzige in Sachsen, der im März eine steigende Arbeitslosenzahl vermelden musste.
Nora Gomringer bedichtet 25 morbide Ängste unserer Gegenwart
Nora Gomringer: Morbus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Wie wirken eigentlich moderne Medien auf unser Gefühlsleben? Wirken sie überhaupt? Oder lassen wir uns von den Panikmachern der großen Agenturen, Sender und Schnellmelder nicht nur ins Bockshorn jagen, sondern geradezu in panische Ängste versetzen? Und wie viele dieser Ängste haben wir schon verinnerlicht und lassen uns von ihnen die Welt zum Albtraum machen? Ein echtes Arbeitsthema für eine begnadete Dichterin.